Landwirtschaftlicher Kreisverein Wittgenstein – ein Artikel auf Wikipedia

LKV-Zeitung 1836
Deckblatt der gemeinsamen Zeitung der landwirtschaftlichen Vereine in Wittgenstein und Siegen 1836, By Dieter Bald [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Dem ersten landwirtschaftlichen Verein in den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen widmet Dieter Bals einen Artikel in der Wikipedia:

Seite „Landwirtschaftlicher Kreisverein Wittgenstein“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2018, 06:00 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Landwirtschaftlicher_Kreisverein_Wittgenstein&oldid=180550526 (Abgerufen: 3. September 2018, 16:45 UTC)

via Hinweis in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Wittgensteiner Heimatgeschichte und Historische Fakten“

NRW-Stiftung fördert Ausstattung für das Landhaus Ilse

Förderbescheid über 10.000,– Euro übergeben


Regionalbotschafter Reimund Ditsche und Christiane Stötzel-Ditsche, Vorsitzender des Heimatvereins Volker Gürke, Bürgermeister Christoph Ewers, Kulturbeauftragte Katrin Mehlich (v.l.n.r.)


Das „Landhaus Ilse“ ist als Gäste- und Wohnhaus des ehemaligen Bergwerkunternehmens WAG-Westerwald-Brüche-AG eng mit dem einstigen Bergbau im Buchhellertal und so mit der Geschichte eines erfolgreichen Gewerbezweiges bei Burbach verbunden. 1924 errichtete Willi Grobleben dieses Landhaus im Bauhausstil und bewohnte es gemeinsam mit seiner Frau und Tochter. Bereits 2001 wurde das Objekt unter Denkmalschutz gestellt.

Dem Heimatverein Alte Vogtei Burbach e.V. und der Gemeinde Burbach ist es ein Anliegen, dieses denkmalgeschützte bauliche Kleinod und architektonische Juwel zu sanieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dafür wurde vom Heimatverein zunächst für die Anschaffung von entsprechenden Einrichtungsequipment in Form von Stühlen, Tischen, Beamer, Mikrofonanlage sowie Stellwänden ein Antrag zur Finanzierung bei der NRW-Stiftung gestellt. Denn genau dafür steht die NRW-Stiftung: Die Förderung von Natur- und Kulturprojekten gehört genauso zu den Hauptaufgaben der NRW-Stiftung wie die Unterstützung des Ehrenamtes. Weiterlesen

Tag des offenen Denkmals in Wilnsdorf

Am Sonntag, 9. September, findet der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ statt. Auch in der Gemeinde Wilnsdorf öffnen sieben historische Stätten ihre Pforten und gewähren interessante Einblicke in die Vergangenheit.

Bundesweit lassen rund 7500 Kulturdenkmäler in mehr als 2600 Städten und Gemeinden Geschichte lebendig werden. Im vergangenen Jahr ließen sich rund 3,5 Millionen Besucher die Angebote nicht entgehen. In der Gemeinde Wilnsdorf sind von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr (außer*) sieben Denkmäler geöffnet. Weiterlesen

„Zeitspuren“-Linktipp: Hauptkatalog der Düsseldorfer Industrieausstellung 1902 mit Siegerländer Unternehmen

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. der Hauptkatalog der Düsseldorfer Industrieausstellung 1902 mit Siegerländer Unternehmen.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Nach den Ferien ist vor den Ferien: Eine Wanderkarte für den Altkreis Wittgenstein (1967)

Bei ersten Sortierarbeiten am gerade an das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein abgegebenen Bestand Zweckverband Naturpark Rothaargebirge fiel sofort folgende Karte auf:

Legende und Beschreibung: Weiterlesen

Firmengeschichte Dango & Dienenthal

Ein Video-Interview von Patrick Pithan mit Rainer Dango für den youtube-Kanal von regioport Siegerland:

Dango & Dienenthal, ein Unternehmen, dessen Wurzeln im Siegerland liegen. Bekannt für ihre Spezialmaschinen im Bereich der Stahlindustrie reichen die Anfänge des Unternehmens bis in das 19. Jahrhundert zurück. Wie das Unternehmen gegründet wurde, was es so erfolgreich macht und warum es mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs zu kämpfen hatte, erläutert Rainer Dango in diesem Interview.“

siwiarchiv-Anm.:

  1. Auch Dango & Dienenthal beschäftigte in der NS-Zeit Zwangsarbeitende (Link). Dieser Aspekt wird im Video ausgespart.
  2. s. zu Zwangsarbeiter bei Dango & Dienenthal: Platte, Steffen: (Verf.) / Dango & Dienenthal (Hrsg.): 150 Jahre Dango & Dienenthal: 1865 – 2015, Siegen/Hachenburg 2015, S. 89 – 90

Architektur 1960+, Brutalismus im Kreisgebiet: Hüttentalstraße

siwiarchiv sucht Beispiele für die Architektur der 1960er und 1970er Jahre.
Die Hüttentalstraße im Siegerland ist wohl das Paradebeispiel für Verkehrsbauprojekte im Stil des Brutalismus


Link zum ersten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Ehem. Hauptschule Freudenberg
Link zum zweiten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Landgericht Siegen
Link zum dritten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Siegtalbrücke
Link zum vierten Beispiel der Architektur 1960+: Erlöserkirche, Siegen-Winchenbach

„Schönheit des Schiefers“ geht in die nächste Runde

In der Siegener Altstadt gibt es viele Anschauungsbeispiele für die „Schönheit des Schiefers“. (Foto: Stadt Siegen)

In die nächste Runde geht der Wettbewerb „Schönheit des Schiefers“, der sich der Pflege und Entwicklung der „typischen“ regionalen Baukultur in Südwestfalen verschrieben hat.
Den offiziellen Startschuss gaben jetzt bei einer Pressekonferenz im Rathaus der ehemalige Siegener Stadtbaurat Michael Stojan, Birgit C. Haberhauer-Kuschel vom Sauerländer Heimatbund und Dieter Tröps, Heimatgebietsleiter in Siegen-Wittgenstein.
Das 2013 begonnene Projekt „Schönheit des Schiefers“ ist eine Initiative der Gemeinschaft zur Förderung regionaler Baukultur e.V. und wird von den Schiefergruben Magog, Bad Fredeburg, sowie den Kreisheimatbünden der Region unterstützt. Nach dem Erfolg der Vorjahre – der Wettbewerb fand bereits 2013 und 2015 statt und stieß auf große Resonanz-, reifte bei den Verantwortlichen die Entscheidung zur dritten Auflage in 2018.

Beteiligen können sich sowohl private als auch öffentliche Bauherren mit ihren Maßnahmen, ob Neubauten oder Sanierungen von alten Häusern.

Entscheidend für eine erfolgreiche Teilnahme ist, dass bei den beschriebenen Maßnahmen Schiefer verwendet wird, was Michael Stojan als „Bautradition der regionalen Art“ bezeichnet. Schieferdächer und -fassaden zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus reinem Naturgestein ohne ökologisch bedenkliche Inhaltstoffe bestehen, meist über 100 Jahre lang standhalten und architektonisch vielseitig gestaltet werden können.
Zudem können defekte Steine leicht ausgetauscht werden. Dieter Tröps nannte weitere Argumente, die für die Verwendung von Schiefer sprechen. Zum einen sind nach seiner Recherche bereits seit 1560 Schiefergruben in Südwestfalen nachgewiesen, was den Baustoff zu einem festen Bestandteil der hiesigen Geschichte macht, und zum anderen könnten durch die Nutzung von regionalen Ressourcen Transportkosten gespart werden. Weiterlesen