Linktipp: Ofenexperiment beendet

Bei über 1100 °C bildete sich im Ofen Schlacke. (Foto: LWL/ M. Zeiler)

Das Blog der LWL-Archäologie berichtete jüngst vom Ende der Verhüttungsversuche mit dem Rennofen im LWL-Freilichtmuseum in Hagen.

Zur den Arbeiten im vergangenen Frühjahr s. https://www.siwiarchiv.de/linktipp-experiment-zur-keltische-verhuettungstechnologie-des-siegerlandes-geht-weiter/

 

Siegerland Band 95 / Heft 1 (2018) erschienen


Inhalt:
Alfons Bender: Das Hüttenwesen Herdorfs vom Spätmittelalter bis zur Industrialisierung und seine Verflechtungen zum Freien Grund, S. 3
Mathias Döring: Tilmann Stolz und der Brocken, S. 27
Jürgen Daum: Alte Hoheitsgrenzen des ehemaligen Dillkreises nach Norden und Westen, S. 33
Gabriel Isenberg: „Feinheit der Arbeit, Kunst und Accuratesse hatte keinen Antheil am ganzen Werk“, S. 37
Ursula Broicher: Eine neue Erklärung des Namens ,Stilling‘ und eine Übersicht, welche Namen Johann Heinrich Jung als Autor gebrauchte, S. 46
Jens Christian Ferslew: Das Siegerland im Jahre 1841: Notizen einer landwirtschaftlichen Studienreise, S. 54
Horst Grafe:Von der Straße auf den Bahndamm, S. 75
Katrin Stein: Die Fliegerhalle – Geschichte des Segelfliegens in Ferndorf, S. 92
Helmut Bruch: Vereinsnachrichten, S. 108
Andreas Bingener: Siegener Regionalhistoriker Hans-Martin Flender verstorben, S. 109
Andreas Bingener: Nachruf auf Prof. Dr. Paul Steinebach – langjähriger Vorsitzender des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V. verstorben, S. 111
Rezensionen, S. 113
Quelle: Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Publikationen, Zeitschrift „Siegerland“

„Zeitspuren“-Linktipp: Portal des Rahrbacher Tunnels von Jacob Scheiner 1862

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Vorskizze des Portals des Rahrbacher Tunnels von Jacob Scheiner 1862.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Link zum Wikipedia-Eintrag: Jacob Scheiner [Anm.: Zurzeit ist die „Scheiner-Seite“ des virtuellen Heimatmuseums Betzdorf nicht abrufbar, Link zur Seite auf der Wayback-machine]

Architektur 1960+, Brutalismus im Kreisgebiet: Siegtalbrücke


siwiarchiv sucht Beispiele für die Architektur der 1960er und 1970er Jahre.
Die zwischen 1964 und 1969 erbaute Siegtalbrücke ist ein weithin sichtbares Beispiel der Architektur der 60er und 70er Jahre im Kreisgebiet.

Link zum ersten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Ehem. Hauptschule Freudenberg
Link zum ersten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Landgericht Siegen

s. a. Aus dem Fotoarchiv des Kreisarchivs: Fotokunst

„Zeitspuren“-Linktipp: Bericht über das Stahlpuddeln zu Lohe, 1855

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Bericht über das Stahlpuddeln zu Lohe 1855.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

NRW: Landtag lädt Schulklassen zur Zeitreise ein

Neues Besuchsprogramm für junge Menschen im „Haus der Parlamentsgeschichte“

Nach den Sommerferien bietet der Landtag Nordrhein-Westfalen ein neues Besuchsprogramm für Schulklassen im „Haus der Parlamentsgeschichte“ an.

Täglich von montags bis freitags sind Klassen der weiterführenden Schulen (ab Stufe 9) zu einer Zeitreise durch mehr als 70 Jahre nordrhein-westfälische Geschichte eingeladen. Die multimediale Dauerausstellung in der Villa Horion macht die Historie des Landtags und die Entwicklung der Demokratie in Nordrhein-Westfalen seit 1946 erlebbar.

„Im Haus der Parlamentsgeschichte werden die historischen Ereignisse, die wichtigen politischen Entscheidungen und die Persönlichkeiten der Landespolitik aus den vergangenen 70 Jahren wieder lebendig. Die Geschichte des Landesparlaments und der Demokratie in Nordrhein-Westfalen wird dadurch hautnah erlebbar“, so der Präsident des Landtags, André Kuper. „Daher lade ich möglichst viele Schülerinnen und Schüler herzlich ein, in die jeweilige Zeit einzutauchen und Teil dieser Geschichte zu werden.“

Um Schulklassen den Besuch in Düsseldorf zu ermöglichen, beteiligt sich der Landtag an den Fahrtkosten. Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt ein neuer Flyer. Anmeldungen von Schulklassen nimmt der Besucherdienst des Landtags entgegen – Telefon: (0211) 884-2955 oder -2302, E-Mail: besucherdienst@landtag.nrw.de.
Quelle: Landtag NRW, Pressemitteilung 17.7.2018

Anm.: Bei der Suche nach O-Tönen eines regionalen Abgeordneten war das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein angefragt worden. Leider konnten wir nicht unmittelbar helfen, aber unsere Verweise waren wohl zielführend.

Linktipp: Ofenexperiment geht in die heiße Phase

Eine Autoladung voll Erz: Mehrere hundert Kilogramm Raseneisenerz werden ausgeladen (Foto: Deutsches Bergbau-Museum Bochum/Jennifer Garner)

Das Blog der LWL-Archäologie berichtete jüngst von den wieder aufgenommenen Verhüttungsversuchen mit dem Rennofen im LWL-Freilichtmuseum in Hagen.

Zur den Arbeiten im vergangenen Frühjahr s. https://www.siwiarchiv.de/linktipp-experiment-zur-keltische-verhuettungstechnologie-des-siegerlandes-geht-weiter/

Video: Präsentation des Forschungs- und Publikationsprojektes „Zeitspuren 2“

Pressekonferenz vom 13. Juni 2018 zum Startschuss für das Forschungs- und Buchprojekt „Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein – Das lange 19. Jahrhundert“, in Kooperation zwischen dem Kreis Siegen-Wittgenstein, dem Heimatbund Siegerland Wittgenstein und Historiker Dieter Pfau. Die Buchautoren sind Dieter Pfau und Historikerin Elisabeth Strautz.

Zu den ausführlichen Redebeiträgen der Teilnehmer: Link.

Flick, Heuss und das Bundesverdienstkreuz – ein Zufallsfund

“ …. Die Chance, einen Orden zu bekommen, war 1966 weit geringer als zehn Jahre früher. Auch Heuss lehnte es zwar ab, das Bundesverdienstkreuz dem Großindustriellen und Milliardär Flick zu verleihen, weil er den nicht für einen „schöpferischen Unternehmen“, sondern für einen „Händler mit Aktienpaketen“ hielt und der Orden nicht für das Verdienen, sondern für Verdienste gegeben werde. ….“ aus: Walter Henkels: Adenauers gesammelte Bosheiten. Eine anekdotische Nachlese, Düsseldorf 1983, S. 136

Kim Christian Priemel zieht in seiner Monographie „Flick. Eine Konzerngeschichtevom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik“, Göttingen 2007, S. 759, zur Darstellung der Ordensverleihung neben Presseartikeln (z. B. Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 107.1963) auch Klaus Gotto (Bearb.): Im Zentrum der Macht. Das Tagebuch von Staatssekretär Lenz, 1951–1953. Düsseldorf 1989, heran und verweist auf dem Tagebucheintrags Lenz´vom 22./23.9.1953.
In Norbert Frei/ Ralf Ahrens/Jörg Osterloh/Tim Schanetzky: „Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht.“, München 2009, S. 641, fusst die Darstellung der Ordensverleihung auf die im Landesarchiv NRW aufbewahrte Ordensakte mit der Signatur LA NRW, NW O-5807. Diesen Aktenband zieht die bislang umgangreichste Darstellung der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Friedrich Flick ebenfalls zu Rate – neben der einschlägigen Überlieferung des Bundespräsidialamtes im Koblenzer Bundesarchiv (Bestand 122).
In der biographischen Quellen und der entsprechenden Literatur zu Adenauer, Heuss, Erhard und Lübke sollten sich ebenfalls weitere Hinweise zur Ordensangelegeneheit Flick finden. Eine abschließende Erforschung des zehn Jahre dauernden Verfahrens stellt bis jetzt ein Forschungsdesiderat dar.