Die Mitglieder des Arbeitskreises Geschichte des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e. V. treffen sich am
Donnerstag, den 28.05.2015 um 17:30 Uhr im Museum Wilnsdorf
zum Power-Point-Vortrag von Herrn Gerd Bäumer
„Vom Werden und Sterben der Niederschelder Hütte“
Die Geschichte der „Niederschelder Hütte“ spannt sich vom Rentmeister des 15.Jahrhunderts auf der Freusburg, über den ersten Bewohner von Niederschelderhütte (1744) zum Gewerken Adolph Kreutz, der ab 1840 die Basis zu einem „modernen“ Hüttenwerk legte. Es folgt der Baubeginn der Grubenbahn zur Grube „Storch & Schöneberg“ in Gosenbach (1871) und der Anschluss der Hütte daran im Jahre 1883, der Bau einer Seilbahn 1885 und die Übernahme durch die Fa. Henschel im Jahre 1920. Die Stilllegung erfolgte schließlich im Dezember 1923. 1925/26 war der Abbruch der Anlagen abgeschlossen.
Der Vortrag als Power-Point-Präsentation erstreckt sich über ca. 1 Stunde mit über 100 überwiegend historischen Abbildungen.
Für Besucher der Ausstellung ist der Vortrag kostenlos, von Gästen, die nur zum Vortrag kommen, wird ein Betrag von 2,00 € erhoben.
Quelle: Homepage des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins

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Ob Swingjugend, Edelweißpiraten, Meuten, Fahrtenstenze in Hamburg, Köln, Leipzig, Berlin, München und anderswo – überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten. Mit eigenem Dresscode, eigenen Liedern und eigener Freizeitgestaltung, autonom und selbstbestimmt. Dafür scheute man auch nicht die direkte Konfrontation mit der Hitlerjugend und drängte stellenweise sogar deren Einfluss zurück, mit Flugblättern, Anti-Nazi-Graffitis, Überfällen auf HJ-Heime – nicht nur in Großstädten, sondern auch in der Provinz. 