Linktipp: 7. Westfälischer Genealogentag in Altenberge

Marie-Luise Carl ist Stadtarchivarin von Mettmann und Vorsitzende des Vereins für Computergenealogie, Dr. Volker Hirsch betreut als Dezernent beim Landesarchv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe in Detmold das Personenstandsarchiv Westfalen-Lippe. Foto: M. Schultes, Landesarchiv NRW

Das Blog des LWL-Archivamtes für Westfalen gibt Informationen zur morgen stattfindenden Veranstaltung.

Auch für die Region interessant ist der Beginn des Projektes JuWeL, der gemeinsame Online-Erschließung der Juden- und Dissidentenregister von 1815 bis 1874.

Westfälischer Archivtag 2017 in Hamm beschäftigte sich mit Fotos und Filmen

Fotos und Filme gehören zu den meistgenutzten Archivalien.
Foto: Stadt Hamm

Fotografien und Filme gehören zu den meistgenutzten Archivalien. Umso wichtiger ist es, sie auch für spätere Generationen zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Fotos und Filme in Archiven“ war gestern und vorgestern zentrales Thema des Westfälischen Archivtags. Mit rund 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland ist die Veranstaltung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Stadt Hamm das größte Treffen von Archivaren in Nordrhein-Westfalen.

Was für Bilder: Menschen, die 1989 auf die Berliner Mauer klettern, ein Fußballspiel vor kohleschwarzer Ruhrgebiets-Kulisse aber auch das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörte Köln oder die brennenden Türme des World Trade Centers in New York: Bilder und Filme bleiben im Gedächtnis, wie es schriftliche Aufzeichnungen nie könnten. Wie können auch kleine Archive ihre Datenschätze erhalten und den Verfall des empfindlichen Materials verhindern? Welche Urheber- und Nutzungsrechte gilt es zu klären? Diesen und weiteren Fragen gehen die Experten im Rahmen des Westfälischen Archivtags nach. Weiterlesen

Vortrag „200 Jahre Altkreis Siegen“

Rückblick auf die Veranstaltung in Freudenberg

Foto: Bernd Brandemann

Die VHS hatte zum Vortrag eingeladen: Dr. Bernd D. Plaum vom GeschichtsAtelier Siegen, der im alten Büschergründer Ortsteil Anstoß wohnt, gab nun den ‚Anstoß‘ zu einer historischen Betrachtung über 200 Jahre „Altkreis Siegen“. Er widmete sich darin den Orten der Kreisverwaltung, handelnden Personen wie Landräten oder Kreisdeputierten und letztlich einigen ausgesuchten Themenfeldern. Weiterlesen

Gemeinsames Hören: „Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“ in Bad Laasphe

Ende 2016 sendete Radio Siegen auf seinem Bürgerfunk-Sendeplatz die Collage „Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“. Die 55-minütige Sendung entstand unter der Leitung des Hamburger Medienwissenschaftlers Dr. Hans-Jürgen Krug in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe, der Servicestelle Bürgerfunk Siegen-Wittgenstein (Kreuztal) und der Landesanstalt für Medien in Düsseldorf.
Die Sendung erzählt erstmals die Geschichte des Radios in der Region. In Wittgenstein und im Hinterland. „Eine spannende Zeitreise durch 90 Jahre Radio“ schrieb Patrick Friedland in der „Westfalenpost“. Und der Fachdienst epd medien empfahl: „Wer Gelegenheit hat, Krugs Feature zu hören, sollte es tun“. Nach Radio Siegen haben auch Tide 96.0 (Hamburg) und Radio Unerhört Marburg die Sendung ausgestrahlt.
Das Internationale Radiomuseum wird die außergewöhliche akustische Heimatgeschichte am Freitag, dem 10. März 2017 (19 Uhr) öffentlich aufführen – und lädt Sie herzlich zum gemeinsamen Hören (und Erinnern) ins Radiomuseum ein. Weiterlesen

Wehmütige Erinnerungen an „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“

Letzte Veranstaltung fand wieder einmal großen Zuspruch

Sehr viele Besucher fanden jetzt den Weg ins Heimhof-Theater als es hieß: „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“. Bereits zum 8. und wie das Publikum mit großem Bedauern feststellen musste, zum letzten Mal, fand die beliebte Veranstaltung in Würgendorf statt. Wieder wurden interessante Fotos, alte Postkarten und Filme gezeigt. Wolfgang Schulze vom Film- und Videoclub Burbach hatte die Filme „Der Zeppelin über Burbach“ oder den alten Film über die Gemeinde Burbach digitalisiert und für die Nachwelt gerettet. Der Aufforderung, die Bilder zu kommentieren und eigene Geschichten zu erzählen, kamen die zahlreichen Gäste gerne nach, und es entstand – wie immer – eine gesellige Atmosphäre.

Am Ende gab es Blumen für die Organisatorinnen: Kulturbeauftragte Katrin Mehlich (li.), Seniorenbeauftragte Birgit Meier-Braun und Patricia Ottilie vom Gemeindearchiv (re.)

Zum Ende der Veranstaltung bedankten sich die drei Mitarbeiterinnen der Gemeinde, Patricia Ottilie, Birgit Meier-Braun und Katrin Mehlich, bei den vielen Kooperationspartnern wie z.B. dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Siegen (Prof. Dr. Angela Schwarz und Tobias Scheidt). Sie dankten auch besonders der Film-AG unter der Leitung von Lehrer Andreas Stelzig der Gemeinschaftlichen Sekundarschule Burbach-Neunkirchen, die die Erzählcafés aufzeichneten. Einen großen Anteil am Gelingen der Veranstaltungen hatte der Film- und Videoclub Hellertal. Hier wurde besonders Wolfgang Schulze und Michael Diehl gedankt. Lob ging auch an den Heimatverein „Alte Vogtei“ und an den Heimatverein Würgendorf. Besonders hervor trat die Gerontologin Frau Barbara Kerkhoff, die die gesamte Damals-Reihe beratend begleitete. Weiterlesen

Vortrag „Wie die Reformation ins Siegerland kam“

06.03.2017, 19:30 Uhr, Gemeindezentrum der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Oberfischbach

Willemderijke.jpgGraf Wilhelm von Nassau-Dillenburg, von Ton1974 in der Wikipedia auf Niederländisch – Übertragen aus nl.wikipedia nach Commons durch Koektrommel mithilfe des CommonsHelper., Gemeinfrei, Link

Referent ist der aus Wilgersdorf stammende Pfarrer Dr. Tim Elkar, der jetzt in der Erndtebrücker Kirchengemeinde arbeitet.
Nachdem der Referent die historische Ausgangslage im Siegerland vor der Reformation erläutert hat, geht es um Graf Wilhelm als zentrale Figur für die Einführung der lutherischen Reformation im Siegerland. Unter Johann VI. wendet sich das Gebiet dem Reformiertentum zu. Wobei Tim Elkar unterstreicht: „Wichtig neben dieser Schilderung der Reformation, wie sie von den Fürsten ausgehend, angeordnet wurde, ist auch der Blick in die Volksfrömmigkeit. Wie lässt sich die Reformation im alltäglichen Leben der Menschen nachweisen?“ Nach einer Bestandsaufnahme „500 Jahren Reformation“, wo auch nochmal ganz genau auf Oberfischbach geschaut wird, hofft der Referent abschließend auf eine spannende Diskussion.
Quelle: Radio Siegen, Event-Kalender

Stadtarchiv Siegen seit 10 Jahren im KrönchenCenter

Jubiläumsprogramm 10. und 11. März 2017

„1928 wurde das spätere Kaufhof-Gebäude im Herzen der Siegener Oberstadt vom damaligen Kölner Warenhauskonzern Leonhard Tietz AG erbaut und war von da an ein stadtbildprägender Anziehungspunkt für Bürgerinnen und Bürger wie auch Besucher Siegens. 1999 endete die Nutzung des Gebäudes als Kaufhaus und hinterließ eine schmerzliche Lücke. Nicht baulich, sondern inhaltlich verlor die Oberstadt ein Stück Stadtleben.

Das änderte sich 2007, als Wirklichkeit wurde, was viele Städte sich wünschen: ein Medien- und Kommunikationszentrum im Herzen der Stadt. Volkshochschule, Stadtbibliothek und Stadtarchiv zogen zusammen mit der Brüder-Busch-Gedenkstätte in ein gemeinsames Haus. Der Bau des KrönchenCenters war ein städtebaulicher Meilenstein und ein gelungenes Beispiel für die positive  Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Investoren. Die Bürgerinnen und Bürger Siegens gaben dem Haus seinen Namen, das Land bezuschusste die Umsetzung.
10 Jahre ist es nun her und seitdem ist es seiner Bestimmung, nämlich ein zielgruppengerechtes und generationenübergreifendes Kulturzentrum zu sein, mehr als gerecht geworden. Täglich nutzen rund 1.800 Besucher die Angebote im KrönchenCenter und tragen auch in erheblicher Weise zur Belebung der gesamten Oberstadt bei.
Diese 10-jährige Erfolgsgeschichte werden wir mit einem informativen
und unterhaltsamen Programm …..feiern.“ (Queele: Grußwort Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen)

Programmpunkte des Stadtarchivs: Weiterlesen

Vortrag „Orte – Personen – Themen: 200 Jahre Geschichte des Altkreises Siegen“

Rathaus Freudenberg, Raum 101, Morer Platz 1, 09.03.2017, 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.

Erstes deutsches ArchivCamp: 19. Juni 2017, Duisburg

Reblog: Archive 2.0, 10.2.2017

Erstmalig im Rahmen der Tagung „Offene Archive“ und erstmalig in der deutschsprachigen Archivwelt wird in Duisburg (Landesarchiv NRW) am 19. Juni 2017 ein „ArchivCamp“ stattfinden. „ArchivCamp, was ist das?“, fragt sich jetzt der ein oder andere.

Also, da stelle mer uns janz dumm:

Wat is en ArchivCamp?

Ein ArchivCamp ist ein BarCamp zu archivischen Themen. Genau wie bei einem BarCamp handelt es sich um eine “Unkonferenz” oder eine “Ad-Hoc-Nicht-Konferenz”. Es gibt im Unterschied zu klassischen Tagungen oder Konferenzen keine festgelegte Tagesordnung. Die Teilnehmer suchen sich die “Session” aus einer Reihe parallel stattfindender Workshops aus, die sie am meisten interessiert. Auf diese Art und Weise stellt man sich seinen Tagungsverlauf gleichsam nach dem eigenen Interesse selbst zusammen. Weiterlesen

4. Konferenz „Offene Archive“ 2017 + ArchivCamp

Reblog: Archive 2.0 v. 14.2.2017

Vier biblische Evangelien, vier edle Wahrheiten Buddhas, vier Fäuste für ein Halleluja – und nun auch vier Tagungen „Offene Archive“: Am 19. und 20. Juni 2017 wird die vierte Tagung „Offene Archive“ im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Duisburg stattfinden. Auch diesmal stehen wieder moderne und innovative Entwicklungen im deutschen und internationalen Archivwesen im Mittelpunkt, vom archivischen Bloggen über digitale Präsentationen bis zu virtuellen Nutzerkontakten. Von Deutschland über die Niederlande bis zur USA, von Archiven über Unternehmen bis zur Wikipedia reicht die Liste der Referentinnen und Referenten.
Erstmals wird mit der Tagung auch das ArchivCamp verbunden sein, das erste BarCamp in der deutschsprachigen Archivwelt. Nicht Stillsitzen und Zuhören stehen hier im Mittelpunkt, sondern Beteiligen und Mitmachen. Wer immer schon gute Gedanken zum Archiv und seinen Aufgaben im digitalen Zeitalter hatte, sie aber nie zu äußern wagte, ist hier genau richtig. Wer gerne neue Ideen aufnimmt und weiterdenkt, der ebenfalls. Und wer sich begeistern kann für kreative Diskussionen, der sowieso. Alle Organisatoren laden hiermit herzlich zur Tagung in Duisburg ein!

Ausführliche Informationen finden Sie hier!