Siegener Audiowalks: Kunst im öffentlichen Raum

Blaue Tour


„Kunstwerke im öffentlichen Raum begegnen uns in Siegen in vielfältiger Form – oft werden sie nur beiläufig wahrgenommen. KulturSiegen hat deshalb gemeinsam mit den beiden Schauspielern und Sprechern Lars Dettmer und Philipp Feltkamp zwei akustische Spaziergänge für die App Guidemate entwickelt, mit denen sich 24 ausgewählte Kunstwerke kostenlos und weitestgehend unabhängig von Öffnungszeiten entdecken lassen. Alles, was man für die zwei Audio-Walks braucht, ist ein Smartphone.

Rosa Tour


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Online: Chronik „30 Jahre Historischer Hauberg Fellinghausen“

Bereits seit 1994 besteht nun schon die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Waldgenossenschaft Fellinghausen und dem Land Nordrhein-Westfalen, die als vertragliches Förderprojekt in diesem Jahr nunmehr in die nächste Vertragsperiode geht.

Zu diesem Jubiläum wurde die Chronik „30 Jahre Historischer Hauberg Fellinghausen“ erstellt. Sie soll Interessierten einen Blick in die Geschichte des Projektes ermöglichen und steht zum Download bereit.

PDF Download:
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Quelle: Förderverein Historischer Hauberg, Aktuelles

Online: Ulrich Opfermann: „HeimatFremde „Ausländereinsatz“ im Siegerland, 1939 bis 1945:

wie er ablief und was ihm vorausging.“

Das inzwischen vergriffene  Buch kann auf der Homepage der VVN BdA Siegen-Wittgenstein geladen werden:aus unsere Dropbox kostenlos geladen werden:

PDF mit OCR (Volltextsuche möglich, 190 MB)
VVN-BdA_Heimat_Fremde_OCR.pdf

Optmierte Datei für die Darstellung in einem E-Book-Reader (epub, 4,2 MB)
VVN-BdA_Heimat_Fremde.epub

Heute vor 100 Jahren: Gründung des Reichsbanners in Siegen

Siegener Zeitung, 25. Juli 1924

Am 25. Juli 1924 erschien diese Mitteilung über die Gründung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in der Region etwas versteckt in der Siegener Zeitung. Dem Vostand gehörten prominente Siegener Politiker an: Fritz Fries, Paul Ziegler, H[einrich] Otto (?), Jos[ef] Balogh und [Heinrich Frank ?].

Ein Blick auf die vollständige Zeitungsseite: Weiterlesen

Online: Westfälisches Klosterbuch: Teil 1: Ahlen – Mülheim

Das 1992 von Karl Hengst herausgegebene Lexikon der vor 1815 errichteten westfälischen Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung ist nun online verfügbar. Es enthält u. a. einen Artikel über das Frauenkloster in Keppel (Hilchenbach)

Online-Ausgabe der Historischen Kommission für Westfalen verfügbar unter
https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_044_Band_2_Teil_1_(2023).pdf
(4,5 MB)
Auch verfügbar auf der Plattform „Westfalica electronica“ der ULB Münster,
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6:2-1867651

Bleibt zu hoffen, dass auch der 1994 erschienene und inzwischen ebenfalls vergriffene zweite Teil ebenfalls bald online erscheint. Dort sind Artikel zu Klöstern in der Stadt Siegen zu erwarten.

via Archivalia

Ausstellung: „Der historische Hauberg Fellinghausen“

bis 18. August 2024 / Stadtbibliothek Kreuztal

Brasebröö für den Feldbau in Wilnsdorf-Niederdielfen, Foto: Otto Arnold, 16. Juli 1929


Der Hauberg prägte in früherer Zeit die Landschaft im Siegerland und war auch wirtschaftlich von großer Bedeutung. Heute wird nur noch ein kleiner Rest der ursprünglichen Haubergsflächen zur Brennholzgewinnung genutzt. Damit die vielfältigen, mit der traditionellen Haubergbewirtschaftung verbundenen Arbeiten und Nutzungen nicht in Vergessenheit geraten, wurde im Jahr 1991 der historische Hauberg in Fellinghausen eingerichtet. Hier werden seitdem jährlich auf einer 24 Hektar großen Waldfläche die ursprünglichen Arbeiten, wie die Anfertigung von Schanzen, die Gewinnung von Lohe, die Köhlerei oder der Anbau von Getreide durchgeführt. Weiterlesen

siwiarchiv-Sommerferienaktion 2024

siwiarchiv sucht historische oder erinnungskulturelle Funde, die die Leser:innen an ihren Ferien- oder Ausflugsorten machen. Wer ein Bild und eine Erläuterung zusendet (Email: t.wolf@siegen-wittgenstein.de), kann am Ende der NRW-Sommerferien (Einsendeschluss: 23. August 2024)auf eine DVD des Siegerlandfilms „Siegen-Wittgenstein von oben“ hoffen. Die überraschendste Einsendung gewinnt.

Ein Beispiel: Weiterlesen

Das vormalige „Hilfskrankenhaus“ in der Fludersbach –

ein bauliches Denkmal der Zwangsarbeit in Siegen während des „Dritten Reiches“

In der Fludersbach, am südwestlichen Stadtrand von Siegen, entstand während des „Dritten Reiches“ ein sogenanntes Hilfskrankenhaus für erkrankte „Ostarbeiter“. Mit einem heutigen Krankenhaus war dieses Barackenlager nicht zu vergleichen, medizinische Hilfe gab es dort kaum. Hunderte Menschen – Männer, Frauen und Kinder – starben und wurden auf einem eigens eingerichteten Friedhof bestattet.
Von diesem „Hilfskrankenhaus“ ist heute kaum noch etwas zu sehen und niemand gedenkt dort der Opfer: Der Friedhof (Flurstück 2130) liegt versteckt und ist nur wenigen bekannt, die Baracken wurden im Zweiten Weltkrieg teilzerstört. Nach 1945 waren noch mehrere Bauten erhalten (vgl. Luftbild von 1951). In den 1960er Jahren entstand am Ort der Baracken ein Supermarkt, der Teile des „Hilfskrankenhauses“ integrierte. Einige der Kellerräume der Baracken sind – offenbar mit originalen Ausstattungselementen – bis heute erhalten.
Mit dem geplanten Abriss des Kaufland-Gebäudes besteht die Gefahr, dass die letzten baulichen Zeugnisse dieses Ortes zerstört werden. Die LWL-Archäologie für Westfalen hat das Areal einschließlich der bewahrten Bauteile als sogenannte Vermutete Bodendenkmäler eingestuft, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Nach Ansicht der Fachbehörde handelt es sich um einen wichtigen „Ort der Erinnerungskultur zu Zwangsarbeit in der NS-Zeit“ (denkmalfachliche und denkmalrechtliche Bewertung der LWL-Archäologie vom 21.6.2024). Weiterlesen

Positionspapier zur Entwicklung der Fludersbach als Gedenkort zur Zwangsarbeit im Siegerland

Positionspapier von Aktives Museum Südwestfalen e.V., Geschichtswerkstatt Siegen e.V., Prof. Dr. phil. Eva von Engelberg, Architekturgeschichte an der Universität Siegen, und VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein

Das System der Zwangsarbeit ist eines der größten Massenverbrechen des Nationalsozialismus. Zwangsarbeiter*innen mussten in den Betrieben ebenso arbeiten wie in der Landwirtschaft und den Haushalten. Mit Beginn des Überfalls der Wehrmacht auf die benachbarten Staaten stieg die Zahl ausländischer Arbeitskräfte bis zum Kriegsende stetig an. Insgesamt spricht die Forschung von bis zu 13,5 Millionen Opfern der Zwangsarbeit in Deutschland. Allein 3,3 Millionen Kriegsgefangene aus der Sowjetunion starben dabei als Zwangsarbeiter*innen im Deutschen Reich. Ohne Zwangsarbeiter*innen wäre die deutsche Wirtschaft kollabiert. Gleichzeitig war dieses System Ausdruck nationalsozialistischer Rassenideologie. Weiterlesen

Wittgenstein 1/2024 erschienen

Inhalt:
Wolfram Martin: Der Blutweiderich – Staudenpflanze des Jahres 2024: Im Hochsommer an Wittgensteins Feuchtgebieten zuhause, S. 2 – 5
Vinzenz Becher: Der lange Weg zur Ächtung der Prügelstrafe. Anmerkungen zu einem Stich von Laasphe, S. 6 – 10
Ulrich Rothenpieler: 200 Jahre „Oberste (Ewerschte)” in Bad Laasphe-Rückershausen, S. 11 – 22
Wolfram Martin: Neue Erkenntnisse über das „Tier des Jahres 2024”: Den Igel, S. 23 – 28
Friedrich Opes: Langewiese entstand ab 1715, S. 29 – 50
Walter Afflerbach: Neue Erkenntnisse zum Familiennamen Schneider in Krämers-Haus in Womelsdorf, S. 51 – 56
Hans Wied: Wittgensteiner Alltagsleben im 16. und im 17. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung des Kirchspiels Feudingen (Schluss), S. 57 – 76
Wilfried Lerchstein: Die Brauerei Bosch in Laasphe. Ein Wittgensteiner Traditionsunternehmen seit 1705, S. 77 – 94
Wolfram Martin: Brunft der Rothirsche im Wittgensteiner Land. „Dos juärliche Wittjesteeena Harschebrelle“, S. 95 – 101