
Quelle: Siegener Zeitung, 19. Februar 1926
Quelle: Siegener Zeitung, 19. Februar 1926
Quelle: Siegener Zeitung, 16. Januar 1926
Literatur: Weiterlesen
Quelle: Siegener Zeitung, 5. Januar 1926
Eine kurze Geschichte Westfalens in der Moderne 02/04
„Die zweite Episode der neuen Staffel der „Kurzen Geschichte Westfalens“ in der Moderne widmet sich der „Sozialen Frage in Westfalen“. Im Mittelpunkt steht dabei die Märzrevolution von 1848/49. Eine größer werdende Bevölkerung und knappe Ressourcen führten nicht nur in Deutschland zu einer großen Schere zwischen Armut und Reichtum. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den herrschenden Ungerechtigkeiten führten zu Aufständen und Tumulten und letztendlich zur großen Nationalversammlung.
In Westfalen gilt die Revolution in 1848 häufig als „vergessene“ Revolution – zu unrecht. Denn auch die westfälische Bevölkerung zeigte ihre Unzufriedenheit im Widerstand und forderte unter anderem größere Freiheiten und Gleichheit. Was jedoch konnten die Aufstände erreichen? Wurden ihre Forderungen umgesetzt? Und wie kam die Revolution zu ihrem Ende?“
Quelle: Siegener Zeitung, 21. Juni 1924
Quelle: Siegener Zeitung, 18. September 1922
Mitarbeiterinnen im Dokumentenraum des Internationalen Militärgerichtshofs in Nürnberg, 2. Oktober 1946. © Stadtarchiv Nürnberg, A65-II-RA-121-D/Ray D’Addario
„Direkt im Anschluss an den Hauptkriegsverbrecherprozess gegen bekannte Größen des Nationalsozialismus wie Hermann Göring oder Rudolf Heß folgten ab 1946 zwölf weitere Prozesse in Nürnberg. Diesmal gegen bestimmte Funktionseliten wie Ärzte, Juristen oder Wirtschaftsunternehmen gerichtet. Ein neues Projekt an der Bayrischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) digitalisiert das Archivmaterial zu den Prozessen im Staatsarchiv Nürnberg nun zum ersten Mal vollständig, auch mit Hilfe von KI-Methoden, und macht es weltweit zugänglich. Eine Hördoku im Rahmen des Podcastformats der BAdW „nachgehakt“.
Weitere Informationen und Links: https://badw.de/die-akademie/presse/podcast/podcast-details/detail/angeklagte-in-der-zweiten-reihe-die-nuernberger-nachfolgeprozesse-digital.html
Im Nachfolgeprozess gegen Wirtschaftsunternehmen waren auch die aus der Region stammenden Friedrich Flick und Bernhard Weiß angeklagt.
Danke an Archivalia für den Hinweis!
Quelle: Siegener Zeitung, 19. Mai 1922
Quelle: Landesarchiv NRW Abt. Westfalen, K 335/Kreis Olpe, Nr. 122
„Am 10. Mai 1838 wurde die Stadt Drolshagen im Kreis Olpe, die von mittelalterlicher Bausubstanz geprägt war, durch ein Feuer vollständig zerstört. Der verheerende Brand vernichtete etwa 100 Gebäude und Gewerbebetriebe, nur die steinerne Kirche blieb verschont. Zwar gab es keine menschlichen Verluste zu beklagen, aber die etwa 500 Einwohner innerhalb der Stadtmauern verloren ihr gesamtes Hab und Gut.
Nur wenige Stunden nach dem Brand trafen Sachspenden aus Olpe und Attendorn ein, und am 13. Mai, drei Tage später, [tätigte] der Magistrat der Stadt Siegen eine erste Zahlung zur Unterstützung der Betroffenen und den Wiederaufbau der Stadt [Anm.: Amn.: Am 17. Mai spendete der Bürgermeister der Stadt Hilchenbach ein erstes Mal]. Vor allem Bürgermeister und Geistliche aus Westfalen organisierten Spenden in ihren Städten und Gemeinden, aber auch Kaufleute und sogar ein Gastwirt aus Amsterdam gehörten zu den Geldgebern. Die eingehenden Gelder wurden detailliert in einem Journal festgehalten.
Die genaue Kenntnis der zur Verfügung stehenden Mittel trug sicherlich dazu bei, dass die Stadtverwaltung innerhalb eines Monats einen Plan für den Wiederaufbau erstellen konnte. Schon wenige Jahre später war der Neuaufbau abgeschlossen. Anstelle der engen Gassen wies unter anderem ein rechteckiges Straßenraster mit Bürgersteigen und festgelegten Straßenbreiten den Weg in die Zukunft.“
Quelle: Landesarchiv NRW via Facebook am 4.8.2025