„WAS HABEN LEONARDO DA VINCI, DIE GUTENBERG-BIBEL UND ACHENBACH GEMEINSAM?

Das Jahr 1452
In diesem Jahr beginnt die Geschichte eines der größten Universalgenies aller Zeiten.
Es markiert den Ursprung des ersten gedruckten Buches der westlichen Welt.
Und es ist das Gründungsjahr einer kleinen Schmiede am Ferndorfbach. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Regionalgeschichte
Wanderung auf den Spuren der angeblichen „Hexe“ Katharina Heinrich (1611)
Feudingen → Bad Laasphe — ca. 10 km — Wanderführer: Reinhard Schmidt
Am Samstag, 23. Mai, lädt die Tourismus, Kur und Stadtentwicklung GmbH (TKS) zu einer historischen Wanderung von Feudingen nach Bad Laasphe ein. Treffpunkt ist an der Haltestelle Feudingen: Abfahrt/Start dort ist um 13:31 Uhr – alternativ besteht die Möglichkeit bereits am Bahnhof Bad Laasphe zuzusteigen (Abfahrt dort 13:19 Uhr)
Die rund 10 Kilometer lange Strecke führt auf gut begehbaren Wegen durch die Frühlingslandschaft des oberen Wittgensteiner Landes und endet in Bad Laasphe mit einer gemeinsamen Einkehr im Schlosscafé. Leitung und Erläuterungen übernimmt der Heimatkundler und Wanderführer Reinhard Schmidt.
Im Zentrum der Wanderung steht die Geschichte von Katharina Heinrich, die 1611 in der Region wegen angeblicher Hexerei angeklagt wurde. An mehreren Stationen entlang des Weges verknüpft Reinhard Schmidt landschaftliche Eindrücke mit historischen Fakten: Entstehung von Verdächtigungen, Rolle von Aberglaube und sozialem Druck im 17. Jahrhundert sowie die Spuren, die solche Prozesse in den Archiven und im kollektiven Gedächtnis hinterlassen haben. Die Tour lädt dazu ein, Geschichte nicht nur zu hören, sondern räumlich nachzuvollziehen und darüber ins Gespräch zu kommen. Weiterlesen
Online: Ortsfamilienbuch (Siegen-)Trupbach
Bearbeiter Reinhard Daub erfasste Siegener und Weidenauer Kirchenbücher von ca.1600–1914 und die Register der Standesämter Siegen, Weidenau und Trupbach von 1874–1938. Er ermittelte 4382 Personen und 1471 Familien
- Link: Trupbach
Vortrag: Dr. Johannes Burkhardt (Landesarchiv NRW): Behördenzeichen – Symbol lokaler Identität – Streitobjekt.

Wappenentwurf
Heraldische Folgen der kommunalen Neugliederung am Beispiel des Kreises Siegen-Wittgenstein (1975-1999). Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am 21. Mai 2026
Die Gebietsreform der 1970er Jahre brachte tiefgreifende Veränderungen für das im Laufe von Jahrhunderten gewachsene kommunale Wappenwesen. Ursprünglich Instrumente juristischer Natur, waren Wappen insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert zunehmend zu Zeichen der Identifikation im Bewusstsein von Verwaltung und Bevölkerung geworden. Sie mussten nun den neuen Verhältnissen angepasst werden. Die Kommunalheraldik spiegelt somit die verwaltungstechnischen Änderungen auf bildlicher Ebene: Wappen konnten beibehalten, neu geschaffen oder mit anderen kombiniert werden oder sie verschwanden gar. Dieser Prozess weckte Diskussionen, teils sogar Konflikte vor Ort, die zur Plattform für Reaktionen auf die Kommunalreform im Ganzen werden konnten.
Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein am Donnerstag, den 21. Mai 2026, um 18.30 Uhr im Eintrachtsaal der Siegerlandhalle (Einlass ab 18.00 Uhr) statt.
Der Eintritt ist frei!
Quelle: Stadtarchiv Siegen, Pressemitteilung
Nachtrag, 21.5.26:
Literatur: Weiterlesen
Online: Berichte über die Marks-Haindorf’sche Stiftung

Quelle: 29. Bericht über die Marks-Haindorf’sche Stiftung zur Bildung von Elementar-Lehrern und Beförderung von Handwerken und Künsten unter den Juden, Münster 1880
zur Bildung von Elementar-Lehrern und Beförderung von Handwerken und Künsten unter den Juden 1871 -1911.
Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst 15 Jahresberichte der Marks-Handorf-Stiftung aus den Jahren 1871 bis 1911 online gestellt.
Akten der Hitler-Regierung nun online recherchierbar
Digitales Portal zur Reichskanzlei liegt in erweiterter Fassung mit mehr als 6.000 Dokumenten vor
Die „Akten der Reichskanzlei“ sind in einer weiterentwickelten Online-Edition erschienen: https://aktenreichskanzlei.bundesarchiv.de. Damit kann nun in Dokumenten der Regierungen der Weimarer Republik und der ersten Jahre der NS-Zeit, insgesamt von 1919 bis 1939, recherchiert werden: Neu im Portal ist die Zeit der Regierung unter Adolf Hitler für die Jahre 1933 bis 1939. Der Web-Auftritt umfasst jetzt mehr als 6.000 wissenschaftlich kommentierte Dokumente zur ersten deutschen Demokratie und zum NS-Staat.
Edition ermöglicht vertiefte Einblicke
„Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig, sich mit den Mechanismen der Macht der menschenverachtenden Nazi-Diktatur auseinanderzusetzen. Wenn Autokratien in der Welt auf dem Vormarsch sind und frühere Diktaturen verharmlost oder gar schöngeredet werden, ist es spätestens an der Zeit sich anzuschauen, was wirklich geschehen ist. Mit der erweiterten Online-Edition zur Reichskanzlei schaffen wir diese Möglichkeit. Gleichzeitig verbessern wir dadurch die Sichtbarkeit der ebenfalls online verfügbaren digitalisierten Akten der Reichskanzlei“, sagte Bundesarchiv-Präsident Michael Hollmann. Weiterlesen
Vortrag zum Planungskonzept der „Alten Synagoge“, Bad Laasphe
12. Mai 2026 um 19:00 Uhr, Evangelische Stadtkirche, Kirchplatz 20, Bad Laasphe

Vom Synagogenprojekt war schon in Paris die Rede. Kerstin Heider, Architektin aus dem Architektenbüro ProjektPlus und Lehrbeauftragte an der Uni Siegen hat im vergangenen Jahr an der Ecole Normale Superieure Paris einen Vortrag zum Thema: „ZwischenZeiten, Architektonische Antworten auf erinnerte Geschichte“ gehalten. Sie wird um 19.00 Uhr in der Ev. Stadtkirche einen Ausschnitt aus dem umfangreichen Planungskonzept für die Alte Bad Laasphe vorstellen. Dabei wird sie Gedanken, Ideen und Informationen vermitteln, die zum Ziel haben, dem Gebäude zu ermöglichen, seine Geschichte selbst zu erzählen.
Quelle: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Veranstaltungen
Radtour: Zwangsarbeiter-Friedhof Siegen-Fludersbach
– Treffpunkt: 18:00 Uhr am Scheinerplatz, Siegen
📌 Anmeldung notwendig, unter: https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/190783-fahrt-zum-zwangsarbeiterfriedhof-fludersbach
Feierabend-Tour mit Peer Ball: Führung über den Zwangsarbeiter-Friedhof Fludersbach
Geschichte erfahren, wo sie geschah: Begleiten Sie uns am 12. Mai auf einer besonderen Tour!
Am Dienstagabend laden wir – gemeinsam mit dem ADFC – herzlich dazu ein, den Arbeitstag aktiv und informativ ausklingen zu lassen. Gemeinsam mit Peer Ball begeben wir uns auf eine Spurensuche in die Vergangenheit unserer Region.
Historische Führung im Fokus
Zentraler Bestandteil dieser Feierabend-Tour ist die Besichtigung des Zwangsarbeiter-Friedhofs am Fludersbach, dem Erinnerungsort im Entstehen, betreut durch das Aktive Museum Südwestfalen. Peer Ball wird durch die Anlage führen und Einblicke in die Schicksale der Menschen geben, die während der NS-Zeit in unserer Region Zwangsarbeit leisten mussten. Hier haben wir Gelegenheit zur Reflexion über die regionale Erinnerungskultur. Weiterlesen
Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein
Wo gab es im Kreisgbiet Siegen-Wittgenstein Gefriergemeinschaften bzw. -genaossenschaften? Ein Aufruf!

Kürzlich erhielt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein Unterlagen zur Geschichte der Gefriergemeinschaft Rüppershausen (Bad Laasphe), die die Geschichte der Genossenschaft vom Ende der 1950er Jahre bis 2018 dokumentiert.
Es folgt eine erste, sicher unvollständige Aufstellung von Gefriergemeinschaften im Kreisgebiet:
Altkreis Wittgenstein:
Bad Berleburg (anderweitig genutzt)
Bad-Berleburg-Beddelhausen
Bad Berleburg-Girkhausen
Bad Berlebruf-Raumland (jetzt Teil des Feuerwehrhauses)
Bad Berleburg-Richstein
Bad Berleburg-Wingeshausen (2)
Bad Laasphe-Banfe, Frosthaus (Nachnutzung als Vereinsraum der Wander- und Heimatfreunde)
Bad Laasphe-Hesselbach
Bad Laasphe-Oberndorf (Umbau)
Bad Laasphe-Puderbach
Bad Laasphe-Rüppershausen (Nachnutzung durch hat Feuerwehr)
Erndtebrück-Schameder: zwei Gefriergemeinschaften
Altkreis Siegen:
Kreuztal-Oberhees
Netphen-Beienbach
Siegen-Langenholdinghausen
Quellen: Weiterlesen
Ausstellung: „Friedrich Wilhelm Bäcker – Visionen einer Vergangenheit“
10. Mai – 27. September 2026, Siegerlandmuseum

Die Ausstellung erschließt erstmals das Werk des bislang kaum bekannten Siegerländer Fotopioniers Friedrich Wilhelm Bäcker (1858–1940). Wie eine Zeitkapsel öffnen seine Aufnahmen den Blick auf das Siegerland der 1910er Jahre. Bäckers vielfältige Motive reichen von Porträts über künstlerische Naturaufnahmen bis hin zu Szenen an der Schnittstelle zwischen Landidyll und industrieller Moderne.
Wer war Friedrich Wilhelm Bäcker – und warum fotografierte er? Welche Geschichten erzählen seine Bilder? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung. An ausgewählten Exponaten kommt zudem generative KI zum Einsatz und regt dazu an, über die Grenzen von Realität und Interpretation nachzudenken.

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