Findbücher zur regionalen Eisenbahngeschichte online

Zur Erforschung der regionalen Eisenbahngeschichte liegen seit kurzem folgende Findbücher zu Beständen der Bahndirektionen Wuppertal und Essen online vor und erlauben so die Vorbereitung eines Recherchebesuchs im Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, in Duisburg:

 

Förderbescheid für Wasserburg Hainchen

v.l.n.r:: Bürgermeister Paul Wagener, Paul Breuer, Vorsitzender Siegerländer Burgenverein

Als verspätetes Weihnachtsgeschenk erreichte Ende Dezember 2017 Netphens Bürgermeister Paul Wagener die frohe Botschaft über bewilligte Fördermittel für das IKEK-Projekt „Freiraumgestaltung um die Wasserburg Hainchen“. Mit dem Förderbescheid der Bezirksregierung Arnsberg wurden 200.000 € bewilligt.

Im Rahmen eines Pressetermins im Rathaus überreichte Bürgermeister Paul Wagener am 04.01.2018 den Förderbescheid an Paul Breuer, den Vorsitzenden des Siegerländer Burgenvereins, der sich hocherfreut über die bewilligte Summe zeigte.

Die im Übrigen höchste Förderung für die Stadt Netphen für 2018 wird aufgeteilt auf Maßnahmen für das laufende und das kommende Jahr. Der zugrundeliegende Antrag, von der Landschaftsarchitektin Doris Herrmann verfasst, umfasste sage und schreibe 150 Seiten. Weiterlesen

Vortrag „Siegerländer im Umfeld des Reformators Martin Luther“.

Freitag, 12. Januar, 20 Uhr, Haus der Kirche (Siegen, Burgstr. 21)

Gerhard Moisel spricht zu diesem Thema vor der .Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.

Bestand „Landesstelle Unna-Massen“ im DOMiD

Online-Findbuch mit Archivalien zum Siegener Durchgangslager Wellersberg liegt vor

Der Bestand der ehemaligen Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen, kurz Landesstelle Unna-Massen (LUM), wurde durch das Kölner Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD) übernommen. Insgesamt handelte es sich um rund 2.000 historische Fotografien, Dokumente und zahlreiche Einrichtungsgegenstände, die Schlaglichter auf die sechs Jahrzehnte werfen, in der die Landesstelle zentraler Ankunftsort von verschiedensten Gruppen in NRW war. So war das LUM für die Versorgung zunächst von Heimatvertriebenen, dann von Flüchtlingen und Asylsuchenden, später von Umsiedlern aus der DDR, Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen zuständig.
Das Material erlaubt einen Rückblick auf den Umgang mit und die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern in den letzten Jahrzehnten und ist damit angesichts der aktuellen Flüchtlingslage von besonderer historischer Bedeutung. Weiterlesen

Städt. Badeanstalt Siegen in Zeitungsartikeln:

Ein Fotobericht der Siegener Zeitung vom 14. Februar 1967 berichtet vom eher traurigen Ende der Badeanstalt:
„Selbst ein Bad ohne Wasser kann attraktiv sein. Unter den Tippelbrüdern und Stadtstreichern scheint es sich rasch herumgesprochen zu haben, daß das alte Stadtbad an der Sandstraße ein gutes Domizil für die Nacht bietet. Zwar sind Tür und Tor verschlossen, aber eine Reihe von Fensterscheiben ist zerstört worden, so daß es leicht fällt, das Bad ohne Eintrittspreis zu besuchen. Während sich die Pennbrüder vermutlich mit einem alten Bett im Massageraum begnügen, haben Rowdys ihre Kräfte am Mobiliar erprobt, Spindtüren wurden herausgerissen, Schränke aufgebrochen, Scheiben zertrümmert, Spiegel abmontiert. Das Becken …. ähnelt einer Müllhalde, die frisch aufgefüllt wird. Wo einst der Schwimmer seine Bahn zog, liegen jetzt Weinflaschen, Badeschuhe, Propekte, Seifenboxen, Hocker, Kämme und sogar ein tadelloser Regenschrim.“
Ein Zufallsfund von S. Sch.

Haubergswirtschaft soll immaterielles Kulturerbe werden

Bewerbung ist auf dem Weg

Haubergszeichen, Autorin: Dr. Gertrud Hein


Die Siegerländer Haubergswirtschaft soll immaterielles Kulturerbe werden. In den letzten Monaten hat ein Arbeitskreis die entsprechende Bewerbung erstellt. Diese wurde jetzt beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW eingereicht. In einem vierstufigen Verfahren wird nun geprüft, ob die Haubergswirtschaft die Voraussetzungen erfüllt, um in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen zu werden. In einem späteren Schritt ist auch eine Aufnahme in eine der drei internationalen Listen des immateriellen Kulturerbes denkbar. Weiterlesen

Walter-Krämer-Straße in Goslar

Auf einem ehemaligen Fliegerhorst wurde eine Straße nach dem Siegener Walter Krämer benannt. Nach kontroverser Diskussion im Bauausschuss entschied sich der Rat der Stadt Goslar in seiner letzten Sitzung im Jahr 2017 für die Benennung. Einerseits hatte der mit der Erschließung des Gelände beauftragte Projektentwickler BLB, um die Vermeidung eines langwierigen politischen Streits gebeten, andererseits stellt die Benennung eine Anerkennung der Arbeit des ehrenamtlichen Vereins Spurensuche Harzregion dar, der sich um die Erinnerung an Walter Krämer verdient gemacht hatte.

Quelle: Goslarsche Zeitung/Harzer Tageblatt, Ausgabe Goslar/Nordharz, Nr. 299/234. Jg. v. 23.12.2017, S. 18 [Anm.: Ein Blick in das Bürgerinformationssystem der Stadt Goslar erlaubt die politische Diskussion nach zu verfolgen.]

Fotoausstellung „Arbeit hinter Gittern“

Fotoausstellung von Mitarbeitern der JVA Siegen in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) der Universitätsbibliothek Siegen, 10. Januar bis 7. Februar 2018

Viele Jahrzehnte prägte die Justizvollzugsanstalt Siegen das Bild des Siegener Schlossplatzes. Anfang der 1930ger Jahre als Landgerichtsgefängnis im »Wittgensteiner Flügel« des Unteren Schlosses eröffnet, wurde die JVA 1971 Zweigstelle der Hauptanstalt in Attendorn. Nach der Erweiterung der Anstalt in Attendorn wurden 2010 alle verbliebenen Gefangenen dorthin verlegt und die JVA in Siegen geschlossen.

Wo einst der Ausblick auf den Schlossinnenhof nur durch vergitterte Fenster möglich war, zog 2016 nach einem umfassenden Umbau des Schlossflügels die Universitätsbibliothek mit ihrer Teilbibliothek für Wirtschaft und Recht ein. Weiterlesen