Dr. Paul Fickeler (1893 – 1959) – Forscher, Religionsgeograph, Geologe

„De mortuis nil nisi bene.“ (Sprich über Tote nur in Würde.) Nicht „bonum“, sondern „bene“: „Nicht auf Beschränkung auf den guten Eigenschaften eines Menschen, sondern Behutsamkeit bei Fehlerkritik.“ (Dr. Paul Fickeler)

aus: Bregenzer/Vorarlberger Tagblatt, 29. Juli 1927 via ANNO

    • * 07.04.1893 in Riesa
    • 1906 Ostern 1913: Fickeler erhielt Reifezeugnis auf Realgymnasium in Siegen
    • 1913/14: Paul Fickeler wechselte an Friedrich-Wilhelm-Universität (Berlin)- an Philosophischer Fakultät eingeschrieben; Philosophie enthielt auch Naturwissenschaften, u.a. Bereiche: Zoologie, Erdkunde, Experimentalchemie, organische Chemie, Geologie und er nahm an geologischen, prähistorisch- archäologischen Übungen teil.
    • SoSe 1913: Fickeler war für das Bauingenieurwesen in Berlin- Charlottenburg an der Königlich- Technischen Hochschule immatrikuliert.
    • ab WiSe 1914/15: Fickeler wechselt für Studium nach München
    • er diente als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg und trat am 05.08.1914 in das Inf. Reg. Nr. 160 Bonn ein; am 21.10.1914 wurde er bei einem Sturm auf Langemark schwer verwundet und war fortan kampfunfähig
    • Rest des Krieges verbrachte er als Dolmetscher für Russisch bei der Entzifferungsabteilung im Großen Hauptquartier in Bad Kreuznach
    • 1922: Bayerisches Staatsexamen für Chemie, Biologie und Geographie
    • nach Referendarjahr an Münchener Alten Realgymnasium: F. erhielt Studienassessorexamen
    • 1923: Promotion im geographischen Seminar von Prof. Erich v. Drygalski (1865-1949) mit einer Physiographischen Arbeit über das Altai-Gebirge

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Siegen: Geschichte des ÖPNV als Kunst

Insgesamt sieben Fahrzeuge werden an der 100 Meter langen Hallenwand vorgestellt. (Foto: Stadt Siegen)

Die Initiative „Siegen sind wir – Si gestalten“ hat die Hallenwand der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd in der Siegener Marienhütte bunt gestaltet. Das Motiv zeigt die Entwicklung der Personenbeförderung. „Siegen sind wir – Si gestalten“ engagiert sich seit vielen Jahren dafür, das Stadtbild Siegens zu beleben. Eine Vielzahl von zuvor stark beschmierten Versorgungskästen und Wänden zeigt heute dank der Initiative ein freundlicheres Gesicht. Weiterlesen

Burbach: »Streifzüge«-Vorträge veröffentlicht

Die Vortragsreihe aus dem Jubiläumsjahr 2019 ist jetzt als Buch erschienen Kirchengemeinde, Gemeinde und Heimatverein Burbach veranstalteten im zurückliegenden Jubiläumsjahr gemeinsam neun spannende „Streifzüge“, die durch mehr als 800 Jahre Burbach führten. Von dieser Zeitreise durch das Leben und die Geschichte unseres Dorfes erzählt das nunmehr vorliegende gleichnamige Buch. Vergangenes soll dankbar verstanden, Gegenwärtiges verantwortlich gestaltet und Zukünftiges getrost unter die Füße genommen werden. Weiterlesen

„Glück auf!“ im Museum Wilnsdorf

In diesem echten Grubenhunt können Besucher bereits jetzt Platz nehmen und das älteste vierräderige Fördergefäß aus nächster Nähe bestaunen. Demnächst erwartet die Besucher außerdem eine Museums-Mediathek mit einer großen Auswahl an Film- und Bildmaterial rund um den Siegerländer Bergbau.

„Glück auf!“ – dieser Bergmannsgruß könnte Besuchern des Museums Wilnsdorf schon bald häufiger begegnen. Denn in der neuen Dauerausstellung „Maschinenhalle Landeskrone“, die zurzeit in der volkskundlichen Abteilung entsteht, wird der Siegerländer Bergbau mit Hilfe digitaler Technologien ans Tageslicht geholt. Weiterlesen

Kirchenbücher: Onlinestellung des Dekanats Siegen abgeschlossen

Screenshot

Die Onlinestellung des Dekanats Siegen auf Matricula, unter Einhaltung der aktuellen rechtlichen Schutzfristen, ist abgeschlossen. Folgende Kirchengemeinde sind hinzugekommen:
Hilchenbach-Dahlbruch (Keppel), St. Augustinus
Netphen-Walpersdorf, St. Sebastian
Siegen-Weidenau, St. Joseph
Wilnsdorf, St. Martinus
Wilnsdorf-Niederdielfen, Herz Jesu
Wilnsdorf-Rödgen, St. Johannes Baptist
Wilnsdorf-Rudersdorf, St. Laurentius

s.a. Linktipp: Kirchenbücher katholischer Gemeinden aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein

Literaturhinweis: „Landhaus Ilse, Burbach“

In der Reihe Westfälische Kunststätten des Westfälischen Heimatbundes ist die Broschüre über das Landhaus Ilse mit Beiträgen von Kathrin Mehlich, Kulturbeauftragte der Gemeinde Burbach, und Hans H. Hanke, LWL-Denkmalpflege, erschienen.

Digitale Kurzführung: Otto Piene – Sky Art

Video des Museums Haus Konstruktiv

„…. Mit der aktuellen Ausstellung „Die Sonne kommt näher“ widmet das Museum Haus Konstruktiv Otto Piene eine umfangreiche Solopräsentation. Unter Einbezug der Elemente Licht, Feuer und Luft schuf der Künstler ein einzigartiges Œuvre, das bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat.
Bereits in den 1960er Jahren galt Otto Piene mit seinen Luftskulpturen als Pionier der sogenannten Sky Art. Eliza Lips, wissenschaftliche und kuratorische Assistenz im Museum Haus Konstruktiv, nimmt Sie auf eine kurze Entdeckungstour zu den imposanten «Inflatables» mit.“

Vor 70 Jahren: Inkrafttreten der Verfassung für Nordrhein-Westfalen

Landesverfassung NRW. Letzte Seite Quelle: Landesarchiv NRW

Es war eine historische Sitzung in einer Zeit des demokratischen Aufbruchs: Vier Jahre nach der Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen durch die britische Militärregierung verabschiedete der Landtag vor 70 Jahren, am 6. Juni 1950, die nordrhein-westfälische Landesverfassung. Sie wurde am 18. Juni 1950 in einem Volksentscheid von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen und trat am 11. Juli 1950 in Kraft.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagt zum Jubiläum: „Die Landesverfassung ist Grundlage der Politik und der Arbeit im Landtag. Gemeinsam mit dem Grundgesetz garantiert sie seit 70 Jahren Demokratie, Frieden und Freiheit. Sie zeigt: Wir sind nicht einfach nur ein Teil von Deutschland und Europa, sondern Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit einer besonderen Geschichte und einer eigenen, vielfältigen Identität. Und sie ist aktueller denn je: Die Verfassungsmütter und -väter im Landtag schrieben in die Präambel: ‚erfüllt von dem Willen, die Not der Gegenwart in gemeinschaftlicher Arbeit zu überwinden‘. Das erinnert uns an die Nachkriegszeit und mahnt uns, in der aktuellen Krise zusammenzustehen.“ Weiterlesen