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Während Albrecht Kunsthändler wurde, wandte sich der jüngere Werner dem Familienunternehmen müttlerlicherseits zu, der SAG, die Siegener Aktiengesellschaft, aus der die heutige The Coatinc Company hervorgegangen ist – das älteste Familienunternehmen Deutschlands.
Band 1 (1908–1939):
Hardcover mit Schutzumschlag: 560 Seiten
ISBN: 978-3-94415746-7
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 21,5 cm / 1.166 g
Band 2 (1939–1968):
Hardcover mit Schutzumschlag: 624 Seiten
ISBN: 978-3-94415747-4
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 21,5 cm / 1.268 g“
Quelle: Verlagswerbung
Der hier bereits erwähnt Nachlasssplitter Flosdorf enthält überwiegend Materialsammlungen des Kreisbaudirektors zu unterschiedlichen Themen. In einer der Mappen fand sich auch diese Festschrift zum 100jährigen Bestehens der Ziegelei Schneider Holdinghausen in Siegen-Niederschelden:

Das vorliegende Tagebuch umfasst die Lebensphase des 19. bis 26jährigen Ludwig von Vincke. Es gewährt Einblicke in seine Erlanger und Göttinger Studentenzeit. In Erlangen kommt es zu ständigen Kontroversen mit den strikten Anhängern der Französischen Revolution unter den Kommilitonen. Vinckes anfängliche Begeisterung für die Revolution ist sichtlich abgekühlt und verstärkt sein monarchisches Denken. Der spätere Vincke als erklärter Verfechter der Reformmonarchie wird hierbei sichtbar. In seiner Studentenzeit lernt Vincke viele Persönlichkeiten kennen, die den preußischen Reformprozess im Vormärz bestimmen werden. Zugleich wird seine enge Verbundenheit mit dem preußischen Westfalen erkennbar für das er jugendliche Zukunftsvisionen entwirft.
Vincke unternimmt in dieser Zeit seine ersten großen Auslandsreisen nach Österreich-Ungarn und nach England. Die Reisen werden zu einem Beleg für den Paradigmawechsel in der Reiseliteratur am Ende des 18ten Jahrhunderts. Die sozialen Zustände und die technischen Neuerungen erwecken immer mehr die Wissbegier. Die Reisen schulen Vinckes Gespür für die Sozialfürsorge im Armen-, Behinderten,- und Strafvollzugsbereich. Zugleich spürbar ist sein Interesse für den technologischen Fortschritt, insbesondere im agrarischen Bereich. Das Tagebuch weist auch ein umfassendes Interesse an der Botanik und Geologie nach. Weiterlesen

Die Villa Bubenzer der Stiftung Gut.Für Freudenberg mit dem großen Lichter-geschmückten Weihnachtsbaum ist auf dem Titelbild zu sehen. Im Textteil setzt Teo Schwarz (Oberfischbach) die Serie „Kirchliche Verhältnisse im 16. Und 17. Jahrhundert“ fort. Günter Schneider aus Büschergrund ist „Alten Ortsbezeichnungen auf der Spur“. Manfred Ohrndorf und Horst Heide erfreuen mit dem Beitrag „De nöjje Siddi e Oalche“ unter der Rubrik „M’r schwätzen wierer Platt“ (mit Übersetzung).
Ulla D’Amico erinnert sich an Erlebnisse in der „Stöckerlöh“ und Friedhelm Röcher aus Lindenberg schreibt zu „Alten Hausnamen“. Wieder bereichern Anekdoten „Voa fröher“ die kleine Heimatzeitschrift, die Berthold Ising aus Büschergrund beisteuert. Ebenso wird an den Obstbau-Experten Emil Stahel erinnert, der aus der Schweiz in den Flecken kam und der Gründung des Gartenbauvereins 1919 beiwohnte. Zuletzt enthält die FiZ-Ausgabe Nr. 136 einen Rückblick über die Heimatarbeit in Freudenberg im Jahr 2020.
Als „Siegens gute Stube“ wird das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss gerne bezeichnet. Doch coronabedingt müssen die Türen bis auf weiteres geschlossen bleiben – eine neue Reihe Kurzfilme macht jetzt Lust auf mehr Museum.
Um dem Publikum auch in dieser Phase Einblicke in die Sammlungen zu geben und auf einen Besuch neugierig zu machen, hat das Siegerlandmuseum eine Reihe von Kurzfilmen produzieren lassen, von denen die ersten beiden online abrufbar sind. Von Museumsdirektorin Prof. Dr. Ursula Blanchebarbe vorgestellt wird im ersten Spot das Schaubergwerk, im zweiten die Wirtschaftsgeschichte.
Später folgen werden weitere Filme zu Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen ebenso wie zu Peter Paul Rubens, zur Siegener Stadtgeschichte und zu den Oraniern. Zu finden ist das Video auf der Homepage des Siegerlandmuseums unter www.siegerlandmuseum.de unter dem Stichwort „Sammlungen“. Realisiert wurden die filmischen „Appetithäppchen“ von der Produktionsfirma Mundus TV.
Quelle: Stadt Siegen, Mitteilungen, 4.12.2020

Spektakuläre Aufnahmen vom Kriegsende 1945 in Westfalen zeigt die neue DVD des LWL-Medienzentrums.
Foto: LWL
Auf dem YouTube Kanal „Westfalen im Film“ des LWL-Medienszentrums startete unlängst der Dokumentarfilm „Als die Amerikaner kamen“ als Episoden-Format. Jeden Donnerstag wird dort ein Kapitel des Films mit einer Laufzeit von je 3-8 Min veröffentlicht. So kann man den spannenden Dokumentarfilm in kurzen Parts einfach und schnell auch auf dem Smartphone oder Tablet, unterwegs oder Zuhause auf der Couch sehen. Abschließend sind alle Kapitel auch in einer Playlist zu finden und können gezielt angewählt oder in Folge geschaut werden.
Der Film erzählt die Geschichte des Kriegsendes 1945 in Westfalen aus der Perspektive amerikanischer Soldaten, denn die alliierten Truppen wurden von kleinen Kamerateams begleitet, die die Besetzung der Region in teils spektakulären Bildern festhielten. Dieses Material war die Grundlage für den Dokumentarfilm „Als die Amerikaner kamen“: Weiterlesen
– Radio Unerhört Marburg wiederholt am 12.12. „Jenseits der Zentren“
„Wer Gelegenheit hat, Hans-Jürgen Krugs Feature zu hören, solllte es tun“, schrieb 2016 der Fachdienst epd medien nach der Ursendung der Collage „Jenseits der Medien. Radio in Wittgenstein und im Hinterland“. Die „spannende Zeitreise durch 90 Jahre Radio“ (Westfalenpost) im Hinterland und in Wittgenstein, wird am 12. Dezember 2020 (18 Uhr) und am 17. Dezember (5 Uhr) von Radio Unerhört Marburg wiederholt und ist auch im Internet als Livestream zu hören (https://www.radio-rum.de/blog/stream/).
Die erste Radiosendung über die Geschichte des Hörfunks im Hinterland und in Wittgenstein entstand in einem „Pilotprojekt“, das Dr. Krug 2016 im Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe und in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Bürgerfunk Siegen-Wittgenstein und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen durchführte. Die Sendung wurde Ende 2016 von Radio Siegen (Bürgerfunk) urgesendet. Weiterlesen

Eine Ausgabe des Siegerländer Intelligenz-Blattes vom 7. Januar 1831, die Vorläufer-Zeitung ist ab sofort kostenlos online einsehbar. (Screenshot: Stadt Siegen)
„Es freut uns sehr, mit der Online-Stellung des Siegerländer Intelligenz-Blattes über das Zeitungsportal NRW einen ersten Schritt in Richtung einer digitalen Benutzung unserer Archivbestände gegangen zu sein“, betont Stadtarchivar Dr. Patrick Sturm. Das Siegerländer Intelligenz-Blatt sei als zentrale Siegener Zeitung auch mit überregionaler Bedeutung eine wichtige Quelle für die historische Forschung zum 19. Jahrhundert. Weiterlesen
Schönste Fotos in einer Ausstellung zu sehen

„Die Freude am Hilchenbacher Fotokalender reißt nicht ab. Auch in diesem Jahr haben die Mitarbeiterinnen der Touristik-Information erneut viele beeindruckende Einsendungen erhalten. Der Kalender für das Jahr 2021 läuft unter dem Motto „Historisches Hilchenbach“. So sind einige interessante historische Aufnahmen von alten Straßenumzügen, Hausansichten und schönen Plätzen in Hilchenbach eingereicht worden.
Die Mitarbeiterinnen der Touristik-Information freuen sich, dass auch bei der mittlerweile neunten Auflage das Interesse noch so groß ist und viele Bürgerinnen und Bürger mit einer Einsendung teilgenommen haben. Insgesamt sind über 120 eingesendete Fotografien von 21 Teilnehmern in der Touristik-Information abgegeben worden. Weiterlesen