Freudenberg im Zeitgeschehen 2/2016 erschienen

Aus dem Inhalt:
Ulla D´Amico: Der „Alte Flecken“ zur Weihnachtszeit, S. 3
R. u. G. Schneider: Nebenerwerbslandwirtschaft im Jahresablauf (Teil „), S. 6
Bernd Lückermann: Bürgermeisterei Freudenberg vor 200 Jahren, S. 13
Manfred Ohrndorf: Alchener Brauchtum im Wandel, S. 19
(Redaktion): Erinnerungen an den Stadtbrand vor 350 Jahren, S. 27
Anne Ising: Der Berg Ischeroth in Büschergrund, S. 32
Teo Schwarz: Kurths Konrad – ein Oberfischbacher Original, s. 36

Literatur: Jörg Räker: „Die Zollstellen im Bezirk der Oberfinanzdirektion Münster von 1818 – 2015“

raekerzoll„Nach Recherche in zahlreichen Archiven und Begutachtung von unzähligen Unterlagen, konnte Jörg Räker eine umfangreiche und interessante Chronik über die Zollstellen im Bezirk der Oberfinzdirektion (OFD) Münster erstellen. In der Chronik werden auf über 800 Seiten die OFD Münster, die 26 Hauptzollämter, die über 160 Zollämter, die Zollfahndungsämter sowie die Zollschulen (Velen, Lippstadt) und die Zolllehranstalt Münster und deren Entwicklung in den Jahren 1818 bis 2015 dargestellt. Viele historische und auch längst vergessene Dienststellen werden in dem Werk beschrieben und sind reichlich bebildert. [Aus dem Kreisgebiet sind vertreten das Hauptzollamt Wilnsdorf, die Zollämter Berleburg und Siegen sowie die Zollabfertingungsstellen Kreuztal und Siegen-Güterbahnhof.]
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Literaturhinweis: „Aktives Museum Südwestfalen 1996 – 2016. Das zweite Jahrzehnt“

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Das Aktive Museum Südwestfalen hat zum 20jährigen Bestehen eine 64 Seiten starke Publikation über die Aktivitäten der Jahre 2006 bis 2016 vorgelegt. Der Bericht lässt die Veröffentlichungen, Ausstellungen und erinnerungskulturellen Arbeiten des Museum Revue passieren. Lesen lohnt sich!

Chronik für Oberfischbach vorgelegt

oberfischbach2017„Die Arbeitsgemeinschaft der Oberfischbacher Vereine als Herausgeber gibt jetzt die fast 400-seitige Chronik „Oberfischbach 1342 – 2017, mehr als 675 Jahre“ heraus. Mit Ausblick auf die Jubiläumsveranstaltungen im Juli 2017 hatte sich eine Arbeitsgruppe „Dorfchronik“ der Aufgabe gestellt, die Geschichte des Ortes weiter zu erforschen und zu dokumentieren. Ihr gehören Thomas Grümbel, Oliver Irle, Thilo Jung, Gerhard Mosel, Tee Schwarz und Björn Siebert an. Das Werk umfasst sechs Kapitel:
1. Geschichte der Kirchengemeinde Oberfischbach
2. Geschichte der Schule Oberfischbachs
3. Die Entwicklung des Dorfes Oberfischbach
4. Beiträge zur Geschichte Oberfischbachs
5. Beiträge zur Geschichte der Vereine und Organisationen
6. Brauchtum und Anekdoten Weiterlesen

Vorankündigung: Buchveröffentlichung zum 400. Jubiläum der Siegener Ritter- und Kriegsschule

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Die 1616 von Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen (1561-1623) im Oberen Schloss zu Siegen gegründete „Ritter- und Kriegsschule“ wird vielfach als eine der ältesten Militärakademien der Welt bezeichnet. Anlässlich des 400. Gründungsjubiläums widmet sich Christian Brachthäuser (Stadtarchiv Siegen) in seinem neuen Buch „Wie sich ein Fürst zum Krieg soll rüsten“ den Umständen, die zur Errichtung der Bildungsanstalt führten. „Die Etablierung der Schule steht im Zusammenhang mit zwei wichtigen Ereignissen am Ende des 16. Jahrhunderts“, wie Brachthäuser erklärt. „Zunächst war es ab 1568 unter Wilhelm I. Prinz von Oranien, dem Onkel Johanns VII., zur Erhebung gegen die spanische Obrigkeit in den Niederlanden gekommen. Der militärische Konflikt forderte und förderte den Einsatz neuester Waffentechniken, Kriegstaktiken und Führungsstrategien“, wie der Mitarbeiter des Stadtarchivs Siegen ausführt. Gemeinsam mit seinem Cousin Moritz von Oranien (1567-1625) initiierte Johann VII. die oranische Heeresreform, zu deren Erfolg auch die Siegener Institution einen wichtigen Beitrag leisten sollte. „Den Absolventen aus Adelskreisen sollte ein exklusives Lehrprogramm geboten werden. Hohe Fakultäten wie Religion, Philosophie und Ethik wurden zwar auch berücksichtigt, im Mittelpunkt der standesgemäßen Ausbildung standen jedoch zweifelsohne militärische Lehrinhalte“, wie Brachthäuser weiter ausführt. In Theorie und Praxis wurden die „Kriegsschüler“, wie der Siegener Landesherr und sein erster Kriegsschuldirektor Johann Jacobi von Wallhausen (ca. 1580-1627) die Rekruten bezeichneten, in den Künsten der Artillerie und Kavallerie unterwiesen. Die Studenten erhielten Reitunterricht und erlernten den Umgang mit verschiedenartigen Waffengattungen. Das Verhalten bei Belagerungen und Feldzügen wurde ebenso einstudiert wie ein straffes Exerzierreglement. Weiterlesen

Aufschwörungstafeln – Die bunte Welt der Frühen Neuzeit

Probandin für Stift Keppel: Hees, Maria Anna Carolina Josepha von Vater: Hees, Philipp Ludolph Wilhelm Arnold von Mutter: Mühl von Ulmen, Maria Franziska Margaretha Amalia (LAV NRW, Abt. Westfalen, Aufschwörungstafeln 315, 1721)

Probandin für Stift Keppel: Hees, Maria Anna Carolina Josepha von
Vater: Hees, Philipp Ludolph Wilhelm Arnold von
Mutter: Mühl von Ulmen, Maria Franziska Margaretha Amalia (LAV NRW, Abt. Westfalen, Aufschwörungstafeln 315, 1721)

Das Landesarchiv NRW Abt. Westfalen präsentiert ab heute online seine 2850 Aufschwörungstafeln mit Digitalisaten -Link zum Findbuch . Jetzt fehlen nur noch sechs Ritterbücher, die nächstes Jahr in unserem Technischen Zentrum digitalisiert werden. Weiterlesen

DVD-Neuerscheinung: Historisches Siegerland – 3 Filme aus dem WDR Archiv


„Es wird schwieriger nach so vielen Jahren noch unveröffentlichtes oder vergessenes Filmmaterial über unsere Region Siegerland und Wittgenstein zu recherchieren und aufzubereiten. Aber wir werden noch immer fündig“. Mit diesen Worten begrüßte Alexander Fischbach Inhaber der in Siegen ansässigen Filmproduktion mundus.tv am Mittwoch die Pressevertreter im Siegerlandmuseum Oberes Schloss. Seit dem Jahr 2005 engagiert sich der Siegener in Kooperation mit dem Kreisarchiv des Kreises Siegen Wittgenstein und zahlreichen Förderern aus der heimischen Wirtschaft für den Erhalt professioneller historischer Filme aus dem Kreisgebiet und seinen Nachbarregionen. In den Archiven des Westdeutschen Rundfunks konnten nun gleich drei historische Filme ausgewählt werden, welche seit ihrer Erstausstrahlung nicht wieder gezeigt wurden. Weiterlesen

Film: „Abiturientia 1914 Siegen“

Geschichte der Siegener Abiturklasse von 1914 im Ersten Weltkrieg


© Albrecht/Pfau (erstellt 2016 mit Unterstützung der Geschichtswerkstatt Siegen e.V.)

Der Film „Abiturientia 1914“ ist im Auftrag der Geschichtswerkstatt Siegen e.V. im Frühjahr 2016 produziert und erstmals in der Ausstellung „Siegen an der ‚Heimatfront’. 1914-1918. Weltkriegsalltag in der Provinz“ vom 17. April bis 19. Juni 2016 gezeigt worden.

„Ein Buch zur rechten Zeit“

Historische Kommission für Westfalen des LWL vollendet Handbuch zur jüdischen Geschichte

Mit dem vierten Band über den Regierungsbezirk Arnsberg hat die Historische Kommission beim LWL das "Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften" abgeschlossen. Foto: LWL

Mit dem vierten Band über den Regierungsbezirk Arnsberg hat die Historische Kommission beim LWL das „Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften“ abgeschlossen.
Foto: LWL

Die Historische Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat mit dem vierten Band das „Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe“ fertig gestellt. Der abschließende Band behandelt die ehemaligen und heutigen jüdischen Gemeinden im heutigen Regierungsbezirk Arnsberg. Die großen Gemeinden des Ruhrgebiets sind darin ebenso vertreten wie die kleinen Gemeinden im Sieger- und Sauerland.

„Das ist ein Buch zur rechten Zeit. Denn es ist als ein Bekenntnis zu einer pluralistischen Gesellschaft“, sagte LWL-Direktor Matthias Löb bei der Buchvorstellung am Dienstag (15.11.) in Dortmund. „Das Werk fragt uns: Wie gehen wir mit Minderheiten und mit Andersartigkeit um? In Zeiten, in denen viele Flüchtlinge zu uns kommen und in der wir über die Inklusion von Menschen mit Behinderung nachdenken, ist das ganz aktuell.“
Das Gesamtwerk besteht aus drei Regionalbänden über die Orten in den drei Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster, sowie einem Grundlagenband, der die jüdische Geschichte in Westfalen zusammenfasst. Alle Orte, in denen es entweder eine Synagoge oder einen jüdischen Friedhof gab, werden in einem eigenen Artikel behandelt. Im Band Arnsberg sind das 101 Ortsartikel. Einige größere Orte fehlen, da es dort keine Gemeinden gab, dafür finden sich kleine Dörfer, in denen zeitweise viele Juden lebten. Weiterlesen