Online: 6 Inventare des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg

Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum hat die sechs Inventare des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg in seiner Reihe „Inventare nichtstaatlicher Archive“ zum Download bereitsgestellt. Das Hatzfgeldt-Wildenburgische Urkundenarchiv weist einige regionale Bezüge auf:

Bd. 18

Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg
Bd. 1: Regesten Nr. 1 bis 450: 1217 – 1467
Bearb.: Jost Kloft
Köln 1975, 256 Seiten
Download INA-Band 18 (PDF, 9,8 MB)

Bd. 22

Inventar des Urkundenarchivs der Fürsten von Hatzfeldt-Wildenburg zu Schönstein/Sieg
Bd. 2: Regesten Nr. 451 bis 1050: 1467 – 1536
Bearb.: Jost Kloft
Köln 1979, 407 Seiten
Download INA-Band 22 (PDF, 15,47 MB)
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Wikipedia-Artikel zu den Laaspher Ärzten und Hofräten: Emil und Eduard Groos

„Im 19. Jahrhundert führten die Brüder Emil und Eduard Groos zwei Arztpraxen in Laasphe. Eduard Groos (mit Bild) war als der „rote Hofrat“ bekannt. Sein älterer Bruder, Emil Groos wurde der „schwarze Hofrat“ genannt. Diese sprachliche Unterscheidung der Brüder (beide waren praktische Ärzte, beide waren Hofräte des fürstlichen Hauses, beide waren „Dr. med. E. Groos“) war zunächst ihrer unterschiedlichen Haarfarbe geschuldet. Ihre, noch vom Vater gebauten Häuser in der Laaspher Lahnstraße, unterschieden sich vor allem in einem Detail: Dem Farbanstrich der Scheunen, nämlich rot und schwarz. Damit wollten die beiden Ärzte den Zustrom der Patienten steuern, da Eduard Groos eine homöopathische Praxis führte, sein Bruder Emil der Schulmedizin den Vorzug gab.“
Link zum Artikel „Emil Groos“
Link zum Artikel „Eduard Groos“

Quelle: Freundlicher Hinweis von Dieter Bald in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Wittgensteiner Heimatgeschichte und Historische Fakten“, 17.9.2018

Literaturhinweis: „Wilhelm von Oranien und die Ginsburg“

Wegen der Jubiläen „450 Jahre Wilhelm I von Oranien-Nassau auf der Ginsburg“ und 50 Jahre neuer Turm ist das Hilchenbacher Wahrzeichen im Jahr 2018 besonders im Blickpunkt.

Der Historiker Olaf Wagener nutzte die Gelegenheit und stellte neben der Broschüre „Die Ginsburg“ sein Buch „Wilhelm von Oranien und die Ginsburg“ vor. Das Buch im  Buchhandel erhältlich.

  • Autor: Olaf Wagener
  • Preis 7 Euro,
  • Erhältlich unter anderem im lokalen Buchhandel
  • Veröffentlichungsdatum: 31. August 2018
  • ISBN 978-3982019819

Beispielseiten: Weiterlesen

Kalender „Denkmal des Monats“ 2019 erhältlich

Zum 19. Mal erscheint der Kalender „Denkmal des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW. Mit dabei sind auch wieder Baudenkmäler aus Wittgenstein. Der Kalender ist ab sofort an verschiedenen Stellen in Bad Berleburg und Bad Laasphe erhältlich.

Das Wohnhaus am Goetheplatz 9, die Hofanlage Brückenstraße 14 in Elsoff und die Katholische Kirche Bad Laasphe – sie alle sind drin im Kalender „Denkmal des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW. Die Bürgerbüros der Rathäuser der Städte Bad Berleburg und Bad Laasphe sowie die Buchhandlungen Kühn und MankelMuth in Bad Berleburg und die TKS Bad Laasphe GmbH im Haus des Gastes am Wilhelmsplatz 3 verkaufen den Kalender für zehn Euro. Weiterlesen

Archivar 3 (2018) online

Das aktuelle Heft widmet sich neben dem Archiven in Mecklenburg-Vorpommern – s.a. Tagungsblog des Deutschen Archivtages 2018 (mit Vorstellungen des Stadtarchivs Rostock und des Rostocker Universitätsarchivs) auch Archiven des Ostseeraums (Polen, Litauen Estland, Finnland).

Die PDF-Datei kann hier eingesehen werden: http://www.archive.nrw.de/archivar/hefte/2018/Ausgabe-3/Archivar-3_2018.pdf

In Memoriam Klaus Dietermann

Übergabe der Gedenkbroschüre über den Siegener Nationalsozialismus- und Holocaust-Forscher und Gründer des Aktiven Museums Südwestfalen

Donnerstag, 27.09., 18 Uhr, Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter, Markt 25, Siegen

Klaus Dietermann bei der Bearbeitung von Zeitzeugeninterviews, 1990, Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Bildsammlung Westfälische Rundschau, Lokalredaktion Nördliches Siegerland, Mappe Klaus Dietermann

Bwegrüßung: Alon Sander
Ansprachen: 1. stv. Bürgermeister Jens Kamieth und Prof. Manfred Zabel

Bundesarchiv erleichtert Recherche nach Opfern der NS-„Euthanasieverbrechen“

Beispiel für ein Aktendeckblatt aus dem Bestand R 179 des Bundesarchivs
Quelle: BArch, R 179/22476

Ab sofort ist eine personenbezogene Suche nach Patientenakten auch online möglich.

Der Bestand R 179 „Kanzlei des Führers, Hauptamt IIb“ des Bundesarchivs umfasst rund 30.000 Krankenakten von Opfern der NS-„Euthanasie“ und ist über eine Datenbank erschlossen, die unter anderem Namen, Geburtsdaten und Anstaltsorte zu den Opfern der Tötungsverbrechen enthält. Diese Erschließungsinformationen hat das Bundesarchiv jetzt auch online bereitgestellt.

Damit haben insbesondere Hinterbliebene von „Euthanasie“-Opfern die Möglichkeit festzustellen, ob beim Bundesarchiv Unterlagen zu ihren Angehörigen vorliegen, ohne dafür das Bundesarchiv aufsuchen oder kontaktieren zu müssen. Auch für Gedenkstätten und Erinnerungsorte wird die Recherche durch diesen Schritt erheblich vereinfacht. Weiterlesen

„Zeitspuren“-Linktipp: Video „Abiturientia Siegen 1914“

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. der Videofilm zur Siegener Abiturientia des Jahres 1914 .
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

s.a. siwiarchiv v. 22.11.2016