Neuerscheinung: „Olpe – Geschichte von Stadt und Land. Bild- und Dokumentarband, Teilband 1“

Vom frühen Mittelalter bis zur Reichsgründung 1871
Texte und Bearbeitung: Hans-Bodo Thieme und Josef Wermert. Red.: Günther Becker, Gerhard Burghaus, Stefan Kleine, Hans-Bodo Thieme und Josef Wermert.
Hrsg. im Auftrag der Kreisstadt Olpe von Josef Wermert/Stadtarchiv Olpe. Olpe 2018. 440 S., über 900 Abb.
ISBN 978-3-9808598-4-3, 29,90 Euro

Die „Stadtgeschichte“ von Olpe wird mit einem mehrbändigen „Bild- und Dokumentarband“ abgeschlossen. In ihm wird die Geschichte von Stadt und Land Olpe detailliert veranschaulicht und unsere Heimat angemessen dargestellt. In dem vorliegenden 1. Teilband visualisieren ca. 900 ausgewählte Abbildungen von Urkunden, Karten, Plänen, Zeichnungen, Gemälden, Fotografien und Exponaten unterschiedlichster Art die Geschichte unserer Stadt über den Zeitraum von einem Jahrtausend (800-1871) und machen sie somit „sichtbar“ und „begreifbar“. Ein besonderes Merkmal liegt in der Verknüpfung der Abbildungen mit ausführlichen erklärenden Texten. Dabei erfolgt die Präsentation weitgehend in chronologischer Reihenfolge und sachlicher Zuordnung. Auf den vorliegenden Band 1 werden drei weitere Teilbände folgen, die sich inhaltlich auf die nachstehenden Zeitabschnitte beziehen: 2. Von der Reichsgründung 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918, 3. Von der Weimarer Republik bis in die frühe Nachkriegszeit (1948), 4. Von der Gründung der Bundesrepublik 1949 bis in die jüngste Vergangenheit. Weiterlesen

Literaturhinweis: Michael Ruetz/Astrid Köppe/Christoph Stölzl: „Pogrom 1938. Das Gesicht in der Menge“

156 Seiten, 80 Illustrationen, 29 x 22 cm, Halbleinen mit Fadenbindung
ISBN 978-3-03850-050-6, EUR 29.80

„Als am 9. November 2014 der 25. Jahrestag des Mauerfalls mit Reden, Feuerwerk und Musik am Brandenburger Tor gefeiert wurde, stand auch der renommierte Fotograf Michael Ruetz in der Menge. Fassungslos verfolgte er, wie kein Wort darüber fiel, dass der 9. November auch der Tag der Pogrome des Jahres 1938 ist – der «Reichskristallnacht», wie die Nazis ihren Terror nannten. Dieses neuerliche Erlebnis deutscher Geschichtsverdrängung veranlasste ihn, auf die Suche nach Bilddokumenten und Augenzeugenberichten zum 9. November 1938 zu gehen. Weiterlesen

„Praktische Archivkunde“ ist in 4. aktualisierter Auflage erschienen

Praktische Archivkunde. Ein Leitfaden für Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Archiv / hrsg. im Auftrag des LWL-Archivamtes für Westfalen von Marcus Stumpf; Red.: Hans-Jürgen Höötmann. – 4. aktualisierte Aufl. – Münster: Ardey-Verlag 2018. – 400 S. und Abb. – ISBN 978-3-87023-434-8. – € 34,00.

Im Blog des Archivamtes ist ein ausführlicher Eintrag zur Veröffentlichung erschienen.

siwiarchiv-Eintrag zur vorherigen Auflage

siwiarchiv-Adventskalender 2018/1

45 Jahre Kreisgeschichte auf Pergament: Das Goldene Buch des Kreises hat eine stolze Geschichte

Angela Merkel, Johannes Rau, Sylvia Neid, Dr. Wolfgang Schäuble – Sie alle waren bereits in Siegen-Wittgenstein zu Gast und haben ihre persönliche Unterschrift dagelassen – im Goldenen Buch des Kreises Siegen-Wittgenstein. Rund 700 Seiten zählt das historische Werk, das seinen ersten Eintrag am 8. August 1973 bekam. Los ging es mit einer Chronik der Städte und Gemeinden des Altkreises Siegen. „Über sektorenhafte Verwaltungsbezogenheiten hinweg und unter Verzicht auf amtliche und statistische Akribie sucht diese ‚Chronik von Kultur, Wirtschaft und Gemeinwesen‘ das historisch gewachsene Profil einer Kulturlandschaft zu zeichnen, die in besonderer Weise von einer ihr eigentümlichen gewerblichen Wirtschaft geprägt ist“, heißt es im Vorwort des damaligen Landrates Hermann Schmidt und Oberkreisdirektors Karlheinz Forster. Weiterlesen

Literaturempfehlung: Helge Kleifeld: „Archive und Demokratie.

Demokratische Defizite der öffentlichen Archive im politischen System der Bundesrepublik Deutschland.
302 Seiten, 210 x 297 cm, ISBN 978-3- 939413-55-4, Essen 2018, Link zum Verlag.

Fazit aus der Rezension von Jens Heckl in der aktuelle Archivpflege für Westfalen und Lippe, S. 71: “ …. Insgesamt bietet die Arbeit eine Betrachtung der demokratischen
Aufgaben von Archiven aus politikwissenschaftlicher Sicht, wie sie im Archivwesen Deutschlands bisher nicht zu finden war. Darüber hinaus liefert sie interessante Denkanstöße und jede Menge Ansätze für Diskussionen. Hierbei sollten nicht nur Fragen der Rechtsfähigkeit und der durchaus problematischen Anbindung der Archive an die exekutiven Verwaltungen im Vordergrund stehen, sondern auch mögliche Spannungsfelder in der alltäglichen Archivarbeit unter den zum Teil konträr erscheinenden Einflüssen
aus der Informationsfreiheitsgesetzgebung (Recht auf Information) und EU-Datenschutz-Grundverordnung (Recht auf Vergessenwerden [durch Vernichtung von Information]). Man darf gespannt sein, was Kleifelds methodisch und didaktisch gut verständliche, jede Menge „Zündstoff“ bietende Dissertation für einen Disput in der Archivlandschaft entfachen dürfte.“

Zum Ansatz Kleifelds s. a. Archivalia v. 10.11.2011

siwiarchiv-Statistik: 10.11. – 22.11.2018


Link zur vorherigen Statistik
Der 13.11. war ein vielbesuchter Tag. Warum? An diesem Tag hat siwiarchiv in den sozialen Medien Facebook und Twitter auf einen älteren Eintrag zur Geschichte der Lahntalsperre verwiesen, da der Kreis Siegen-Wittgenstein tags zuvor den Einstieg in die Planungen zur Errichtung einer weiteren Talsperre verkündet hatte.

„Denkmalpflege in Westfalen-Lippe“, Heft 2018/2, online einsehbar

Das aktuelle Heft widmet sich der Architektur der 1920er- und 1930er-Jahre in Westfalen. Für das Kreisgebiet ist vor auf den Beitrag von Hans M. Hanke „Mit etwas Phantasie hast du mehr daraus gemacht.Das „Landhaus Ilse“ in Burbach, ein zweites „Haus am Horn“ hinzuweisen.

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DVD-Neuerscheinung: „Siegerland zwischen Gegenwart und Zukunft“

Ein Heimat-Dokumentarfilm aus dem Jahr 1971


Sommer 1971. Ein Filmteam bereist die Region. Das Ziel: Eine möglichst moderne Filmdokumentation über den Kreis Siegen und das Siegerland. Auftraggeber und Finanzier: Die Friedrich Flick GmbH. Das Budget: 300000 DM. So entsteht in nur fünf Wochen der wohl ausführlichste Film über das Siegerland und setzt damit die Reihe der seit den 1920er Jahren entstandenen Filme über die Stadt Siegen und das Siegerland fort. Dabei zeichnet er sich durch eine abständige bis zuweilen kritische Haltung und eine explizite Modernität aus. Autor und Regisseur ist der aus Österreich stammende und bis zu seinem Tod für das NDR-Magazin Panorama tätige Journalist Peter Schier-Gribowsky. Weiterlesen