Archivar 4 (2018) online

Die vierte Ausgabe 2018 der Fachzeitschrift ARCHIVAR ist online.

Schädlingsprävention und Schädlingsbefall ist das Thema des Heftes. Gleich drei Artikel widmen sich dabei dem Problem der so genannten „Papierfischchen-Invasion“.

Im VdA-Teil wird der Aufruf zur Mottofindung für den kommenden TAG DER ARCHIVE in 2020 veröffentlicht, außerdem  finden sich dort Berichte aus den Landesverbänden.

Quelle: VdA, Meldung v. 20.11.2018

“Zeitspuren”-Linktipp: Adressbuch für die Provinz Westfalen von 1829

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. das Adressbuch für die Provinz Westfalen von 1829.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Projekt Europa in Westfalen: Wilhelm von Oranien und die Ginsburg

Ginsburg als außerschulischer Lernort

Die Jubiläen „450 Jahre Wilhelm I. von Oranien-Nassau auf der Ginsburg“ und „50 Jahre Wiedererrichtung des Turmes“ in 2018 nutzt der Verein zur Erhaltung der Ginsburg e.V. auf verschiedenste Art und Weise, um das Wahrzeichen Hilchenbachs besonders ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Dabei hat er einige Projekte auf die Bedeutung der Ginsburg für Europa ausgerichtet.

Erlebniskoffer Burgen im Mittelalter


Der Verein zur Erhaltung der Ginsburg e.V. freut sich nun und ist stolz, einer von 20 außerschulischen Lernorten in Westfalen zu sein, die eine Denkmalbedeutung und einen Europabezug aufweisen. Ziel dieser Initiative ist, der jungen Generation die Möglichkeit zu geben, Parallelen zwischen dem Historischen und der Gegenwart aufzuspüren und kritisch zu hinterfragen. Das Projekt „Europa in Westfalen“ wird vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe koordiniert und unterstützt. Dessen Anliegen ist, junge Menschen nachhaltig für das Gefüge „Heimat ‑ Europa ‑ Kulturelles Erbe“ zu sensibilisieren. Dabei sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihre Sicht auf die Dinge darstellen und ihre Ideen ausdrücken.

Am 5. November präsentierte der Verein zur Erhaltung der Ginsburg e.V., wie er sich eine Umsetzung dieses neuen Angebotes als außerschulischer Lernort unter dem Motto „Europa in Westfalen – Wilhelm von Oranien und die Ginsburg“ praktisch vorstellt. Dazu hatte er die Klasse 7a der Freien Christlichen Schule aus Kaan-Marienborn mit Lehrer Peter Lutz eingeladen. Diese Sekundarschule nutzt ohnehin bereits seit einiger Zeit die Ginsburg, um dort und in deren Umgebung Unterricht durchzuführen. Weiterlesen

“Zeitspuren”-Linktipp: Karten der Ämter des Kreises Siegen aus der Übergangszeit an Preußen 1815–1816

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. Karten der Ämter des Kreises Siegen aus der Übergangszeit an Preußen 1815–1816.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: https://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

„Siegener Beiträge – Jahrbuch für regionale Geschichte“ 23/2018 vorgestellt

Mit der Veröffentlichung der neuen „Siegener Beiträge“ Nr. 23/2018 betritt die Geschichtswerkstatt Siegen e.V. Neuland.  Erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte legen die Herausgeber Dr. Bernd D. Plaum, Siegens Stadtarchivar Ludwig Burwitz und Christian Brachthäuser ein zweites, reich bebildertes und gewohnt fundiertes Jahrbuch in einem Kalenderjahr vor.

Geschichtsinteressierte können sich diesmal über eine spannende Auswahl an Stationen und Akteure (nicht nur) regional bedeutsamer Ereignisse freuen, die die Jahresendungen 68 in den Fokus nehmen. 1568 markiert den Ausbruch des niederländischen Unabhängigkeitskampfes unter Wilhelm I. von Oranien. Der Burgenhistoriker Olaf Wagener M.A. beleuchtet die besondere Rolle des nassauischen Siegerlands für den „Achtzigjährigen Krieg“, der 1648 in der Unabhängigkeit der Niederlande münden sollte. Am 22. März 1868 vermachte der Sozialreformer Leonhard Gläser der Siegener Stadtverwaltung testamentarisch ein großes Vereinsgelände unter der Bedingung, die Grünanlage nebst den darauf befindlichen Immobilien und einer Bargeldsumme im Sinne des 1851 von ihm gegründeten Bürgervereins „Eintracht“ zu verwalten. Christian Brachthäuser zeichnet anhand neuer Quellen zum 150-jährigen Jubiläum kritisch die Entwicklung der Gläser-Stiftung und die vermeintliche Zweckerfüllung mit dem Bau der Siegerlandhalle nach. 1918 bedeutete das Ende des Ersten Weltkriegs.  Ludwig Burwitz erläutert die Sichtweisen eines aus Kiel stammenden Krankenpflegers, der während der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ im Siegener Kaisergartenlazaretts tätig war und zahlreiche Postkarten hinterließ, die wertvolle Rückschlüsse auf das zivile Leben an der Siegener Heimatfront zulassen. Die gesellschaftspolitischen Ereignisse 1968, bildlich festgehalten während des Landesparteitags der rechtsextremen NPD in der Siegerlandhalle und wütenden Leserbriefen in der Tagespresse, bilden ein weiteres Themenfeld in dem neuen Jahrbuch. Weiterlesen

Jüdisches Leben im Kreis Olpe: „Spurensuche in der Stadt Olpe“ neu aufgelegt

Zur 80. Wiederkehr der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 hat der Kreis Olpe in seiner Reihe „Jüdisches Leben im Kreis Olpe“ ein seit vielen Jahren vergriffenes Buch neu aufgelegt.

Es handelt sich um das Werk von Gretel Kemper „Spurensuche in der Stadt Olpe“, das 1994 als erste Schrift der Reihe erschienen war. In ihrem Buch befasst sich die Autorin mit dem Schicksal der jüdischen Mitbürger in der Stadt Olpe im 19. und 20. Jahrhundert. „Der besondere Charakter des Buches“, so schrieb es Hermann Hundt in seiner Buchbesprechung 1995 in den Heimatstimmen, „liegt im Betroffenmachen. Es ist ein Buch entstanden, das bei aller Sachlichkeit und Quellenakribie unter die Haut geht.“ Bei der Neuauflage handelt es sich um einen unveränderten Nachdruck des Buches von 1994.

„Jetzt können wir endlich wieder das begehrte Buch ausliefern“, freut sich Kreisarchivar Jörg Behrendt. „Selbst aus dem Ausland gibt es eine große Nachfrage.“

Die Buchreihe „Jüdisches Leben im Kreis Olpe“ geht zurück auf eine Anregung des Kreistags im Jahr 1988.

Bisher sind fünf Bände erschienen: Weiterlesen