Ausstellung: Analogien – Bernd & Hilla Becher, Peter Weller, August Sander

Photographische Industrielandschaften, Architekturen und Porträts
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln
in Kooperation mit dem Studio Becher und der Landeshauptstadt Düsseldorf
IM KUNSTARCHIV, DÜSSELDORF-KAISERSWERTH, Suitbertus-Stiftsplatz 1 (Eingang Stiftsgasse 2), 40489 Düsseldorf
Laufzeit: – 20. September 2020, Öffnungszeiten: Sa–So 14–18 Uhr
Das Kunstarchiv ist auf Grund der aktuellen Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen.

„Bemerkenswerte Aufnahmen, die für Bernd und Hilla Becher zentrale Inspirationsquellen waren, stehen im Fokus der Präsentation und treten zugleich mit ausgewählten Werken des Photographenpaars in einen Dialog. Die Photographien von Peter Weller und August Sander, deren für diese Ausstellung ausgewählten Arbeiten in die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts fallen, begeisterten Bechers nachweislich bereits in den Anfängen ihrer Arbeit in den frühen 1960er-Jahren. Weiterlesen

Video (engl:): „Stay At Home Museum“ – Rubenshaus, Antwerpen


“ …. Der Direktor des Rubenshauses Ben Van Beneden heißt Sie in der Wohnung willkommen, in der der Künstler lebte und arbeitete. Sie schlendern durch den Garten, in dem Rubens Inspiration suchte, Sie bewundern seine Kunstgalerie und betreten sogar das Allerheiligste: das Atelier des Meisters. Auf dem Weg sehen Sie eine Flut an Meisterwerken, darunter das berühmte Selbstporträt von Rubens selbst.“

Online: Gedächtnisbuch deutscher Fürsten und Fürstinnen reformierten Bekenntnisses. (Teil 1 – 5)

Die Marburger Universitätsbibliothek hat die 1883 in [Wuppertal-]Barmen erschienene Schrift Friedrich Wilhelm Cunos online bereitgestellt. Der Veröffentlichung enthält Kaptiel zu Nassau-Siegen, Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Das Werk kann mit dem DFG-Viewer betracht werden.

Video (nl.): Peter Paul Rubens: „Alte Frau und Junge mit Kerze“ (1616/17)


Peter Paul Rubens, Siegen 1577 – Antwerpen 1640: „Alte Frau und Junge mit Kerzen“ (ca. 1616 – 1617)
Mauritshuis, Den Haag

„Eine alte Frau starrt vor sich und mildert das Kerzenlicht mit ihrer Hand, während der Junge hinter ihr seine Kerze hält, um sie anzuzünden. Die Tafel ist im Stil von Caravaggio gemalt, dessen Werk Rubens in Italien kennengelernt hatte. Charakteristisch dafür sind die aufregenden Lichteffekte und der unpolierte Realismus.

Rubens hat dieses Gemälde nicht zum Verkauf angeboten und es immer bei sich behalten. Er hat es wahrscheinlich als Lernmaterial für die Studenten in seinem Atelier verwendet.“

s. a. Video: „Rubens bei der Arbeit“

Sanierung der Fürstengruft kann im Sommer starten

Bürgermeister Steffen Mues und der städtische Kulturdezernent Arne Fries (r.) öffneten die schwere Eingangspforte der Fürstengruft. (Foto: Stadt Siegen)

Die dringend notwendige Sanierung der Fürstengruft im Unteren Schloss zu einem „musealen Ort“ kann beginnen: Der Stadt Siegen liegt der entsprechende Bewilligungsbescheid über 75.000 Euro des Landes NRW vor.
Die Gruft ist Grabstätte von Fürst Johann Moritz (1604 – 1697), einer herausragenden Persönlichkeit der nassauischen Dynastie, der unter andere in Siegen mit dem „Goldenen Krönchen“ bleibende Spuren hinterlassen hat.

Die Sanierung des Denkmals kann nun unter Leitung der Technischen Gebäudewirtschaft der Stadt Siegen im Juni bzw. Juli 2020 beginnen, voraussichtliches Ende ist im November. Die Gesamtkosten werden mit rund 150.000 Euro kalkuliert. Die Priorität liegt dabei auf der Sanierung von Wand- und Gewölbeflächen.

Federführend für Konzeption und Abwicklung ist die städtische Kulturabteilung. Dazu Leiterin Astrid Schneider: „Die Ruhestätte stellt nicht nur ein schützenswertes Gut dar, sondern ist auch ein Ort erleb- und vermittelbarer Stadt- und Regionalgeschichte.“ Weiterlesen

Video (engl.): Jan Brueghel d. Ä. & Peter Paul Rubens, Das Paradies mit dem Sündenfall

Jan Brueghel d. Ä., Brüssel 1568 – Antwerpen 1625 und Peter Paul Rubens, Siegen 1577 – Antwerpen 1640: Das Paradies mit dem Sündenfall (ca. 1615)
Mauritshuis, Den Haag

Jan Brueghel d. Ä. und Peter Paul Rubens waren befreundet und arbeiteten oft gemeinsam, wobei sich Rubens auf die Gestaltung der menschlichen Figuren beschränkte und Brueghel d. Ä. für Fauna und Flora ständig war. Die Werke waren als Prunkstücke gedacht, die das Beste beider Künstler vereinten.
Für ein Gemälde wie dieses, in dem die Landschaftsdarstellung überwog, stammte der Entwurf von Brueghel und Rubens spielte quasi die Nebenrolle. Obwohl Brueghel für die Komposition verantwortlich war, begann Rubens mit dem Malen. Sehr skizzenhaft malte er in dünner Farbe Adam und Eva, den Baum, das Pferd und die Schlange. Dann übernahm Brueghel die Pflanzen und Tiere, die er mit enzyklopädischer Präzision in der Endbearbeitung malte.
Die Ateliers beider Künstler lagen nahe beieinander und man geht davon aus, dass die Gemälde zwischen den Ateliers hin und her getragen wurden, damit jeder seinen Teil in der eigenen Werkstatt und mit eigenen Materialien malen konnte.

Musikhinweis: Busch/Serkin spielen Beethovens Violinsonaten

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Das Duo Adolf Busch und Rudolf Serkin spielten zwischen 1937 und 1950 mehr fach in der Library of Congress in Washington. Die hier vorgestellte CD enthält die Violinsonaten 1, 5, 8, 9 und 10 von Beethoven.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel

Musikhinweis: Busch-Quartet spielt Beethovens Streichquartette

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Das Busch-QuartettAdolf Busch, Violine, Bruno Straumann, Violine, Hugo Gottesmann, Bratsche, Hermann Busch, Cello – spielte 1951 die Beethoven-Streichquartette 1, 9, 13 und 14 sowie Mendelsohns Capriccio in e-Moll.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel

Musikhinweis: Fritz Busch „The Hamburg Concert“ (1951)

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Im Februar 1951, bei seiner Rückkehr nach Deutschland, dirigierte Fritz Busch das Sinfonie-Orchester des Nordwestdeutschen Rundfunks in der Hamburger Musikhalle. Auf dem Programm standen die Ouvertüre  zu „Benevenuto Celline“ von Hector Berlioz, Max Reger „Hiller-Variationen“ und Robert Schumann 4. Sinfonie.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel