Video (engl.): Jan Brueghel d. Ä. & Peter Paul Rubens, Das Paradies mit dem Sündenfall

Jan Brueghel d. Ä., Brüssel 1568 – Antwerpen 1625 und Peter Paul Rubens, Siegen 1577 – Antwerpen 1640: Das Paradies mit dem Sündenfall (ca. 1615)
Mauritshuis, Den Haag

Jan Brueghel d. Ä. und Peter Paul Rubens waren befreundet und arbeiteten oft gemeinsam, wobei sich Rubens auf die Gestaltung der menschlichen Figuren beschränkte und Brueghel d. Ä. für Fauna und Flora ständig war. Die Werke waren als Prunkstücke gedacht, die das Beste beider Künstler vereinten.
Für ein Gemälde wie dieses, in dem die Landschaftsdarstellung überwog, stammte der Entwurf von Brueghel und Rubens spielte quasi die Nebenrolle. Obwohl Brueghel für die Komposition verantwortlich war, begann Rubens mit dem Malen. Sehr skizzenhaft malte er in dünner Farbe Adam und Eva, den Baum, das Pferd und die Schlange. Dann übernahm Brueghel die Pflanzen und Tiere, die er mit enzyklopädischer Präzision in der Endbearbeitung malte.
Die Ateliers beider Künstler lagen nahe beieinander und man geht davon aus, dass die Gemälde zwischen den Ateliers hin und her getragen wurden, damit jeder seinen Teil in der eigenen Werkstatt und mit eigenen Materialien malen konnte.

Musikhinweis: Busch/Serkin spielen Beethovens Violinsonaten

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Das Duo Adolf Busch und Rudolf Serkin spielten zwischen 1937 und 1950 mehr fach in der Library of Congress in Washington. Die hier vorgestellte CD enthält die Violinsonaten 1, 5, 8, 9 und 10 von Beethoven.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel

Musikhinweis: Busch-Quartet spielt Beethovens Streichquartette

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Das Busch-QuartettAdolf Busch, Violine, Bruno Straumann, Violine, Hugo Gottesmann, Bratsche, Hermann Busch, Cello – spielte 1951 die Beethoven-Streichquartette 1, 9, 13 und 14 sowie Mendelsohns Capriccio in e-Moll.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel

Musikhinweis: Fritz Busch „The Hamburg Concert“ (1951)

Zusammenarbeit des Max-Reger-Instituts mit dem Label Pristine Audio

Im Februar 1951, bei seiner Rückkehr nach Deutschland, dirigierte Fritz Busch das Sinfonie-Orchester des Nordwestdeutschen Rundfunks in der Hamburger Musikhalle. Auf dem Programm standen die Ouvertüre  zu „Benevenuto Celline“ von Hector Berlioz, Max Reger „Hiller-Variationen“ und Robert Schumann 4. Sinfonie.

Quelle: Pristine Classical mit Hörbeispiel

Zeitschrift „Siegerland“ Heft 2/19 ist erschienen

Daniel Schäfer gibt Eräuterungen zur „Wallanlage Rübengarten bei Friesenhagen“. Gerhard Specht fragt, warum Graf Johann VIII. katholisch wurde. Konrad Schneider stellt „Währungsverhältnisse im Siegerland“ und den „Umlauf von Falschgeld“ zwischen 1819 uns 1837 in einen Zusammenhang. Horst Grafe stellt „Die Wittgensteiner Straße – eine preußische Chaussee. Teil 2“ vor.
Friedrich Fenster berichtet über die „Marienborner Hütte“. Karl Schmidt erinnert sich als Zeitzeuge, in seinem Beitrag „Kommunale Neuordnung – mit Verfallsdatum. Nebengeräusche und andere Töne“. Olaf Wagner präsentiert „Neue Funde und Befunde und virtuelle Rekonstruktionen der „Wasserburg Hainchen“. Eberhard Klein erläutert zum Schluss eine Postkarte, die auf einer Auktion gefunden wurde und den Steinbruch am Hohenseelbachskopf im Schnee zeigt.

Quelle: Siegener Zeitung, 4.4.2020, Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Aktuelles

Paul Guder und Heinrich Hensgen – Kreisärzte während der „spanischen Grippe“ (1918 – 1920)

heutigen Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein.

In Zeiten der aktuellen COVID-19- (Coronavirus SARS-CoV-2)Pandemie rücken die medizinischen Fachleute in den Mittelpunkt des Geschehens. Gilt dies auch für die Ärzte der großen Pandemie von 1918 bis 1920?

Im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein jedenfalls werden erst in jüngster Zeit die beiden Kreisärzten, die zwischen 1918 und 1920 in Siegerland und im Wittgensteiner Land wirkten, regionalgeschichtlich erforscht. Während Bernd Plaum erst vor kurzem in seinem Text zur „spanischen Grippe“ im Siegerland die Rolle des Siegener Kreisarztes Heinrich Hensgen würdigt, hat Dieter Bald schon vor längerer Zeit um Mithilfe bei der Erforschung der Biographie des Wittgensteiner Kreisarztes Paul Guder gebeten. Erstes Ergebnis dieses Aufrufes ist ein Wikipedia-Eintrag zu Guder.

Zu Heinrich Hensgen sind zurzeit die erforderlichen Archivrecherchen nicht möglich. Eine erste Zusammenstellung leicht greifbarer ergab folgendes: Weiterlesen

Nachruf Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Artur Woll

Die Universität Siegen trauert um eine herausragende Persönlichkeit, deren Aufbauarbeit es zu verdanken ist, dass sich Siegen als Hochschulstandort etablieren konnte: Gründungsrektor Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Artur Woll ist im Alter von 96 Jahren verstorben.

Die Universität Siegen trauert um ihren Gründungsrektor Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Artur Woll, der am 14. März 2020 im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Als Gemeinschaft all derjenigen, die dort lehren, forschen, lernen und arbeiten, verabschiedet sich die Universität von einer herausragenden Persönlichkeit, die den Grundstein für all das gelegt hat, was unsere Hochschule ausmacht. Dem Verstorbenen gilt unsere Hochachtung und tiefe Dankbarkeit. Weiterlesen

Gerhard Dapprich (1909 – 1988) – Bergrat und Bundesrichter aus Siegen

Ein Literaturfund und eine Einladung zum Weiterforschen.

Dr. jur. Ludwig Moritz Gerhard Dapprich

  • * 3. Dezember 1909 in Siegen, ev., Vater: Otto Arnold Dapprich, Kaufmann
  • 1916 – 1920 Besuch der Obenstruth-Schule in Siegen
  • 1920 – 1926 Realgymnasium in Siegen
  • 1926 – 1927 Höhere Handelsschule in Siegen
  • 1927 – 1928 kaufmännische Ausbildung bei I.G Reichswald in Siegen
  • 1928 – 1931 Oberrealschule Weidenau/Sieg, Abitur

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Literaturhinweis: Olaf Wagener: „Forts in den Kolonien

See-Expeditionen der Niederlande und Schwedens im 17. und 18. Jahrhundert
128 Seiten, 84 Abbildungen, 21 x 27 cm, gebunden, ISBN: 978-3-96176-071-8

„Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gründeten niederländische Handelskompanien Forts und Stützpunkte rund um den Globus: von Nordamerika über die Karibik bis nach Brasilien, von West- und Südafrika über Sri Lanka bis ins ferne Taiwan.

Der vorliegende Band stellt diese Unternehmungen vor und erzählt die Geschichte der niederländischen Kolonialforts, so auch den Konflikt mit den Schweden in Nordamerika. Die Niederlande und ihre Handelskompanien verstanden dabei manche Forts als Beginn einer dauerhaften Besiedlung, wie am Kap der Guten Hoffnung. Manchmal waren es aber auch nur kleine, bescheidene Forts mit nur wenigen Dutzend Mann Besatzung. Für eine kurze Zeit im 17. Jahrhundert entwickelten sich die Schweden zu einem ernsten Gegner der Niederländer im Gebiet der heutigen USA, das sie aber schnell aufgeben mussten. Weiterlesen