Georg Mollat (1863 – 1947)

Biographische Eckpunkte als Einladung für eine vertiefte Beschäftigung mit Mollat.

Im März wurde auf hier auf siwiarchiv eine online verfügbare Veröffentlichung Mollats vorgestellt. In den dortigen Kommentaren findet sich der Grundstock für diesen tabellarischen Lebenslauf Mollats, der als Privatgelehrter, als Rechtsvertreter Siegerländer Wirtschaftverbände und als Lokalpolitiker mehr als zwei Jahrzehnte für das Siegerland tätig war. Dank gilt allen unten genannten Archiven für die schnelle Beantwortung der Anfragen!

Johann Georg Martin Fürchtegott Mollat
Familie

  • 21. März 1863, Kassel, verstorben 7. August 1947 in Sterbeort: Ranis/Thür.[1]
  • Eltern: Johann Wilhelm Mollat, Metzgermeister und Stadtrat,[2] Rentner (1884)[3], Johanna Louise Wilhelmine Albertine Henriette Credé [4]
  • Heirat 2. Juli 1898 in Kassel Julie Eleonore Auguste Berlit (*25. September 1876 in Kassel, +10. Februar 1959 in Frankfurt/Main)
  • 3 Kinder: 9. Mai 1899 Wilhelm (Assistent an der Handelskammer in Siegen, Ministerialrat in Bonn), 8. Februar 1901 Hellmuth (Kaufmann), 30. Dezember 1902 Lore

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Video: „Marchesa Bianca Spinola Imperiale und ihre Nichte“ von Rubens

via Irgendwas mit ARTE und Kultur youtube

„Während eines Italienaufenthalts Anfang des 17. Jahrhunderts malte Peter Paul Rubens das Doppelporträt der Marchesa und ihrer Nichte. Sandra-Kristin Diefenthaler, Kuratorin für Altdeutsche und Niederländische Malerei, nimmt uns mit in die Staatsgalerie Stuttgart und erklärt, was so ungewöhnlich an dem Gemälde ist und wie es Rubens gelingt, die Figuren lebendig wirken zu lassen.“

Auf Youtube verfügbar bis zum 28.04.2021

Online: „In die Illegalität gedrängt. Zur Flucht gezwungen. Ermordet.

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter unter nationalsozialistischer Herrschaft“

Das Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung wies via Twitter auf diese Online Publikation hin, die u.a auch Informationen über den Siegener Otto Bäcker enthält.
s. zur Stolpersteinverlegung für Otto Bäcker
Link zur PDF-Datei

Ausstellung: „Jakob Scheiner 1820 – 1911“

Siegerlandmuseum, Kleine Galerie

Jakob Scheiner Schloss JunkernheesJakob Scheiner, Schloss Junkernhees, 1885, Public domain

Jakob Scheiner wurde vor 200 Jahren am 22. Februar 1820 in Siegen-Sohlbach geboren. Er machte zuerst eine Ausbildung in einem Vermessungsbüro bei der Urkatasteraufnahme des damaligen Kreises Siegen, dann eröffnete er 1848 eine Lithographische Anstalt, die sich hauptsächlich um das Entwerfen, Ausführen und Drucken von Briefköpfen, Geschäftsanzeigen und Visitenkarten kümmerte. Obgleich die neue Technik der Lithographie andernorts große Erfolge feiern konnte, scheiterte der in kommerziellen Angelegenheiten unerfahrene Scheiner bereits nach wenigen Jahren. Nach der Insolvenz seines Unternehmens 1854 entschied er sich mit seiner Frau und dem 1852 geborenen Sohn Wilhelm nach Köln umzusiedeln. Schnell fand er eine Anstellung bei der Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft, für die er Tunneleinfahrten und Bahnhöfe zeichnete. Erst 1872 entschied er als freischaffender Künstler zu arbeiten. Seine Motive umfassen hauptsächlich Stadtansichten von Köln und seiner ehemaligen Heimat Siegen. Dabei benutzte er als Ausgangspunkt für viele seiner Arbeiten das Medium der Fotografie oder die technische Zeichnung, die er mit Bleistift und Aquarell in stimmungsvolle Landschaften zu verwandeln verstand. Jakob Scheiners Sohn Wilhelm (1852-1922) sollte nach einer Karriere als technischer Leiter der Charlottenhütte in Siegen-Niederschelden in seine Fußstapfen treten und selbst Kunstmaler werden. Der zweite Sohn Julius (1858-1913) wurde Astronom und arbeitete bei der Sternwarte in Potsdam. Die Ausstellung in der „Kleinen Galerie“ des Siegerlandmuseums vereint aus Anlass des 200. Geburtstages von Jakob Scheiner Zeichnungen, Aquarelle und Drucke aus den unterschiedlichen Schaffensphasen.“

Weitere Informationen zu Jacob Scheiner: Weiterlesen

Ausstellung: Analogien – Bernd & Hilla Becher, Peter Weller, August Sander

Photographische Industrielandschaften, Architekturen und Porträts
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln
in Kooperation mit dem Studio Becher und der Landeshauptstadt Düsseldorf
IM KUNSTARCHIV, DÜSSELDORF-KAISERSWERTH, Suitbertus-Stiftsplatz 1 (Eingang Stiftsgasse 2), 40489 Düsseldorf
Laufzeit: – 20. September 2020, Öffnungszeiten: Sa–So 14–18 Uhr
Das Kunstarchiv ist auf Grund der aktuellen Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen.

„Bemerkenswerte Aufnahmen, die für Bernd und Hilla Becher zentrale Inspirationsquellen waren, stehen im Fokus der Präsentation und treten zugleich mit ausgewählten Werken des Photographenpaars in einen Dialog. Die Photographien von Peter Weller und August Sander, deren für diese Ausstellung ausgewählten Arbeiten in die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts fallen, begeisterten Bechers nachweislich bereits in den Anfängen ihrer Arbeit in den frühen 1960er-Jahren. Weiterlesen

Video (engl:): „Stay At Home Museum“ – Rubenshaus, Antwerpen


“ …. Der Direktor des Rubenshauses Ben Van Beneden heißt Sie in der Wohnung willkommen, in der der Künstler lebte und arbeitete. Sie schlendern durch den Garten, in dem Rubens Inspiration suchte, Sie bewundern seine Kunstgalerie und betreten sogar das Allerheiligste: das Atelier des Meisters. Auf dem Weg sehen Sie eine Flut an Meisterwerken, darunter das berühmte Selbstporträt von Rubens selbst.“

Online: Gedächtnisbuch deutscher Fürsten und Fürstinnen reformierten Bekenntnisses. (Teil 1 – 5)

Die Marburger Universitätsbibliothek hat die 1883 in [Wuppertal-]Barmen erschienene Schrift Friedrich Wilhelm Cunos online bereitgestellt. Der Veröffentlichung enthält Kaptiel zu Nassau-Siegen, Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Das Werk kann mit dem DFG-Viewer betracht werden.

Video (nl.): Peter Paul Rubens: „Alte Frau und Junge mit Kerze“ (1616/17)


Peter Paul Rubens, Siegen 1577 – Antwerpen 1640: „Alte Frau und Junge mit Kerzen“ (ca. 1616 – 1617)
Mauritshuis, Den Haag

„Eine alte Frau starrt vor sich und mildert das Kerzenlicht mit ihrer Hand, während der Junge hinter ihr seine Kerze hält, um sie anzuzünden. Die Tafel ist im Stil von Caravaggio gemalt, dessen Werk Rubens in Italien kennengelernt hatte. Charakteristisch dafür sind die aufregenden Lichteffekte und der unpolierte Realismus.

Rubens hat dieses Gemälde nicht zum Verkauf angeboten und es immer bei sich behalten. Er hat es wahrscheinlich als Lernmaterial für die Studenten in seinem Atelier verwendet.“

s. a. Video: „Rubens bei der Arbeit“

Sanierung der Fürstengruft kann im Sommer starten

Bürgermeister Steffen Mues und der städtische Kulturdezernent Arne Fries (r.) öffneten die schwere Eingangspforte der Fürstengruft. (Foto: Stadt Siegen)

Die dringend notwendige Sanierung der Fürstengruft im Unteren Schloss zu einem „musealen Ort“ kann beginnen: Der Stadt Siegen liegt der entsprechende Bewilligungsbescheid über 75.000 Euro des Landes NRW vor.
Die Gruft ist Grabstätte von Fürst Johann Moritz (1604 – 1697), einer herausragenden Persönlichkeit der nassauischen Dynastie, der unter andere in Siegen mit dem „Goldenen Krönchen“ bleibende Spuren hinterlassen hat.

Die Sanierung des Denkmals kann nun unter Leitung der Technischen Gebäudewirtschaft der Stadt Siegen im Juni bzw. Juli 2020 beginnen, voraussichtliches Ende ist im November. Die Gesamtkosten werden mit rund 150.000 Euro kalkuliert. Die Priorität liegt dabei auf der Sanierung von Wand- und Gewölbeflächen.

Federführend für Konzeption und Abwicklung ist die städtische Kulturabteilung. Dazu Leiterin Astrid Schneider: „Die Ruhestätte stellt nicht nur ein schützenswertes Gut dar, sondern ist auch ein Ort erleb- und vermittelbarer Stadt- und Regionalgeschichte.“ Weiterlesen