Heute vor 50 Jahren verstarb der Siegerländer Künstler Hermann Kuhmichel. Das Bild zeigt eine weniger bekannte Seite des Bildhauers.
Materialsammlung des Kreisarchivs zu Leben und Werk Kuhmichels (PDF): Hermann Kuhmichel (Stand: 2.11.2022).
Heute vor 50 Jahren verstarb der Siegerländer Künstler Hermann Kuhmichel. Das Bild zeigt eine weniger bekannte Seite des Bildhauers.
Materialsammlung des Kreisarchivs zu Leben und Werk Kuhmichels (PDF): Hermann Kuhmichel (Stand: 2.11.2022).
Ein Beitrag von Klaus Dietermann

Mathilde, Jakob, Betty, Fanny und Siegmund Hochmann, 1938. Foto: Aktives Museum Südwestfalen.
Am 11. September 2015 verstarb Fanny Reinhold geborene Hochmann in Kefar Avigdor in Israel. Sie war 1920 in Siegen geboren und das älteste Kind des Kaufmanns Siegmund Hochmann, der mit seiner Ehefrau Mathilde in den 1920er Jahren ein Schuhgeschäft in der Marburger Straße 35 in Siegen betrieb. Sie wohnten am Kornmarkt 8 und zuletzt in der Poststraße 16. Ihre Schwester Betty war im Juli kurz vor ihrem 93. Geburtstag in Israel gestorben. Den beiden Schwestern sowie ihrem Bruder Jakob war noch die Flucht vor den Nationalsozialisten gelungen. Ihre Eltern wurden im April 1942 mit anderen Juden aus Siegen und Umgebung in ein Vernichtungslager in Polen deportiert und dort ermordet. Die Familiengeschichte der Hochmanns war im Jahr 1998 Thema einer Dokumentation, die im Aktiven Museum Südwestfalen in Siegen am Obergraben gezeigt wurde. Seither besteht eine feste Freundschaft zwischen dem Museumsleiter Klaus Dietermann, der seinerzeit die Dokumentation erstellte, und den aus Siegen vertriebenen Familien sowie deren Nachkommen. Weiterlesen
Ein Tagungsband mit Wittgenstein-Bezug.
Mit der Frage nach den Verflechtungszusammenhängen von Geschlechterkonstruktionen und Netzwerkbildung sowie -handeln wird ein neues Forschungsfeld für eine genderorientierte Pietismusforschung erschlossen. Der Prägung pietistischer Gender-Identitäten und -Rollen durch soziale und mediale Netzwerke und vice versa der genderabhängigen Formung der Strukturen und Inhalte dieser Netzwerke wird anhand von fünf Themengebieten nachgegangen: Transgression und Neudefinition von Geschlechterrollen in Netzwerken; religiös-kultureller Transfer und Netzwerkbildung; Geschlecht, Adel und Netzwerk; Geschlechter-praktiken sowie Textproduktion und -rezeption im Netzwerk. Weiterlesen
Freitag, 11. September, 11 Uhr
Ev. Gymnasium Siegen-Weidenau, Im Tiergarten 5 – 7, Siegen
„Jung-Stilling“ ist ein Filmprojekt der Freiwilligendienste der Diakonie in Südwestfalen zum 275. Geburtstag von Johann Heinrich Jung-Stilling am 12. September 2015. Idee und Umsetzung erfolgten durch Roman Knerr (21), der selbst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) innerhalb der Diakonie absolvierte. Er zeigt die Geschichte des Schülers Jan, erinnert in Rückblicken an das Wirken der historischen Persönlichkeit Jung-Stilling und lässt mehrere Experten zu Wort kommen.
Zwei Jahre harte Arbeit, Zeit und Herzblut steckte Roman Knerr in das Filmprojekt. Dirk Hermann, Referent der Freiwilligendienste der Diakonie in Südwestfalen, unterstützte ihn während der gesamten Zeit. Da der Film ein Projekt junger Leuten ist und über eine interessante und berühmte Persönlichkeit unserer Region informiert, wurde das Ev. Gymnasium in Siegen-Weidenau für die Premiere ausgewählt.
Quelle: Diakonie Südwestfalen
s. a. Westfälische Rundschau, 7.9.2015
Artikel auf siwiarchiv zu Jung-Stilling
Beiträge zur Geschichte von Pazifismus un
d Antimilitarismus in einer katholischen Region. (= daunlots. internetbeiträge des christine-koch-mundartarchivs am museum eslohe. nr. 77). Eslohe 2015.
Die Publikation verweist auch auf Personen aus den Altkreisen Siegen (z. B. Pfarrer Wilhelm Ochse) und Wittgenstein (Rechtanwalt Karl Wurm)
Link zur PDF-Datei (525 S.)
23. August bis 11. Oktober 2015
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss

Die Abbildung zeigt als Collage ein Detail aus „Landschaft mit dem Regenbogen“ von Schelte à Bolswert (Kupferstich aus der Serie der Kleinen Landschaften, Siegerlandmuseum) sowie ein Detail aus John Constables „Englischer Landschaft“ (Öl auf Pappe, 1820, Von der Heydt-Museum Wuppertal).
Peter Paul Rubens (1577-1640), der große Barockmaler mit Geburtsort Siegen, beschäftigte sich im Laufe seiner Karriere immer wieder mit der Landschaftsmalerei. Anders als bei seinen großen Auftragsarbeiten entstanden seine Landschaften allerdings eher in privatem Interesse. Aber dennoch war der geschäftstüchtige Meister um ihre Verbreitung und Bekanntmachung in grafischen Reproduktionen bemüht. Schelte à Bolswert (um 1581-1659), ein Virtuose der Stecherkunst, wurde mit der Umsetzung der Motive betraut. Seine Ergebnisse sind es, die Rubens Ruhm als Landschaftsmaler begründeten. Auch Johann Wolfgang von Goethe kannte die um 1640 edierte Serie der Kleinen und Großen Landschaften. In ihnen zeigt sich, dass Rubens auf die zeitgenössische Landschaftskunst reagierte und sie in seiner eigenen, unnachahmlichen Weise inidividuell weiter gestaltete. Seine Ergebnisse strahlten auf die Künstler in seiner unmittelbaren Umgebung aus, die jedoch meist erfolglos versuchten, den Geist der Rubens’schen Landschaften zu kopieren. Von großer Wirkung wurden Rubens‘ Landschaften dann ab dem 18. Jahrhundert. Später sind es Maler wie John Constable und die Impressionisten, die sich auf Rubens beriefen und sich seine Motive zum Vorbild nahmen. Weiterlesen
Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 20.08.2015, um 18.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs Siegen, KrönchenCenter, Markt 25, in 57072 Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 Euro.
Auch das Siegener Forum hat die Ferienzeit beendet und beginnt seine beliebte Vortragsreihe zur regionalen Geschichte mit einem landschaftsarchitektonischen Beitrag. Am kommenden Donnerstag stellt Stadtbaurat Michael Stojan im Siegener KrönchenCenter Vergangenheit und Gegenwart des von Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen angelegten Tiergartens in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.
In der kollektiven Erinnerung der Siegener Bürger hat sich das Areal auf dem Wellersberg immer als ehemaliger Tiergarten des Fürsten erhalten. Dass er hier auch seine wegweisenden gestalterischen Maßnahmen zur „Verschönerung der Landschaft“ umgesetzt hat, war in Vergessenheit geraten. Neben der offenen, lichten Pflanzung der Bäume ist es vor allem ein System von Wegeachsen und Blickbeziehungen, die offensichtlich nach seinem Plan angelegt worden sind.
Vergleiche mit seinen Planungen für Kleve, aber auch seine zahlreichen Beratungen für Projekte in Berlin, Potsdam u.v.m. zeigen deutliche Spuren seiner „Handschrift“.
Der Vortrag möchte durch den Vergleich verschiedener Planungen des Fürsten diese „Handschrift“ nachweisen und Möglichkeiten zur Rekonstruktion aufzeigen. Weiterlesen
Freitag, 14. August, 20 Uhr, Haus der Kirche (Burgstr. 21)
Gerhard Moisel spricht vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.
Der Besuch in Freudenberg war verspätet, da Adenauer in Niederfischbach aus Betzdorf kommend von einer begeisterten Menschenmenge aufgehalten wurde. Danach wurde die Hauptdurchgangsstraße in Niederfischbach zur Konrad-Adenauer-Straße umbenannt.
Dr. Konrad Adenauer verließ Freudenberg in Richtung Olpe.
Das Sommerrätsel der Siegener Geschichtswerkstatt geht in die zweite Runde: Drei Fragen zum Künstler Karl Bösch (1883-1952) gilt es dort zu beantworten. Der richtigen Lösung winkt wieder ein attraktives Buchpaket.