Oscar Robert Achenbach (1882-1946?) – Schriftsteller, Journalist und Genealoge

orachenbachEin antiquarischer Zufallsfund, der sich nun in der Bibliothek des Kreisarchivs befindet, führte zu ersten Recherchen, deren Ergebnisse nun hier vorgestellt werden sollen. Weitere Recherchen sind zur Erarbeitung einer Lebensbeschreibung allerdings noch sehr nötig. Alle Hinweise – besten als Kommentar – sind willkommen.

Oscar Robert Christian Heinrich Achenbach
geb 29.7.1882 in Siegen, ev.
Eltern: Wilhelm Achenbach, Lokomotivführer, und Amalie geb. Winand
Beruf: Schriftsteller (Pseudonym: Marius), Journalist sowie Heraldiker und „rasseideologischer Genealoge, Verfasser von nationalsozialistischen Schriften

Weiterlesen

Vortragsreihe „Historische Standuhren“ wird fortgesetzt

stahlschmidtuhrAm 27. Mai um 19:30 Uhr geht es weiter: Dann wird die Vortragsreihe

„DIE ZEIT VERGEHT, DIE UHREN BLEIBEN…“

zum Thema historische Standuhren fortgesetzt.
Dieser Vortrag des Uhren-Historikers Ian D. Fowler thematisiert besonders die berühmten Freudenberger Stahlschmidt-Uhren, von denen auch einige im Freudenberger 4FACHWERK-Mittendrin-Museum ausgestellt sind.

Ian D. Fowler wird seine Gäste im Dachgeschoss des Museums (Mittelstraße 4-6, 57258 Freudenberg) begrüßen, das als „Raum der Zeit“ mit dem Ticken und Schlagen der präsentierten Uhren über ein ganz besondere Atmosphäre verfügt. Weiterlesen

200. Geburtstag Gustav von Mevissens

mevissen

von Valentin Schertle - 1848 Lithography of a painting by V. Schertle, scanned. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

von Valentin Schertle – 1848 Lithography of a painting by V. Schertle, scanned. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Das Archiv des Liberalismus weist heute auf Gustav von Mevissen hin, der am 20. Mai 1815 in Viersen-Dülken geboren wurde. Als Unternehmer war er überwiegend im Rheinland tätig. Seine politische Karriere führte ihn allerdings in das Gebiet des heutigen Kreises Siegen-Wittgenstein. Er vertrat die beiden Altkreise (und das Amt Kirchhundem) sowohl vom 18. Mai 1848 bis zum 21. Mai 1849 in der Frankfurter Nationalversammlung als auch im Erfurter Unionsparlament vom 20. März bis zum 29. April 1850. Der in Siegen aktive Unternemehr Gustav Mallinckrodt hatte Mevissens Kandidatur unterstützt. Einziger Gegenkandidat scheint Adolf Diesterweg gewesen zu sein. Aufschluss über die politische Arbeit Mevissens im Siegerland gibt Hans Kruses Werk „Das Siegerland unter preußischer Herrschaft 1815 – 1915. Festschrift aus Anlaß der hundertjährigen Vereinigung des oranischen Fürstentums Nassau-Siegen mit Preußen“, Siegen 1915, S. 253 – 255. Weiterlesen

Der ehemalige Kinderspielplatz in der Siedlung „Vorderes Wenscht“ in Siegen

Denkmal des Monats Mai 2015

Dipl.-Ing Uwe Siekmann, LWL-Denkmalpflege in Westfalen (Münster), beschreibt das Denkmal wie folgt: „Wohnungsnahe und funktional gestaltete Spielplätze waren ein wichtiges städtebauliches und grünplanerisches Ziel beim Siedlungsbau der 1950er-Jahre. In der Siedlung „Vorderes Wenscht“ in Siegen entstanden in den Jahren ab 1953 Spielplätze für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen. Es gab den Reihenhäusern zugeordnete Spielflächen für Kleinkinder mit Sandkasten und Bänken sowie einen großen, mit Spielgeräten und Bolzplatz ausgestatteten Spielbereich für ältere Kinder am Nordrand des Dr.-Dudziak-Parks. Während diese Spielplätze nicht mehr vorhanden sind oder modernisiert wurden, ist der Spielplatz östlich des Hans-Böckler-Platzes neben dem Hochhaus weitgehend unverändert erhalten geblieben, allerdings wird er aktuell nicht mehr als Spielplatz genutzt. Eine Besonderheit dieses ehemaligen Spielplatzes sind die von der Bildhauerin Ruth Fay gestalteten Tierplastiken, die im Sandspielbereich aufgestellt sind und das Skulpturenprogramm ergänzen, das in der „Vorderen Wenscht“ von bedeutenden siegerländer Künstlern und Künstlerinnen wie Hermann Kuhmichel und Gertrud Vogd-Giebeler für die Akzentuierung des Freiraums geschaffen worden ist. … Weiterlesen

Dr. Otto Heifer (1889-1969) – Chemiker im 1. Weltkrieg und „Heimatschriftsteller“

Biographische Notizen und Bibliographie

Im Zuge der Diskussion um Adolf Wurmbach geriet auch Otto Heifer in das Blickfeld der regionalen Geschichtsforschung. In den Würdigungen Heifers wurde dessen „praktische Heimatarbeit“[1] mit „Siegerländer Note“[2] anerkennend erwähnt, er galt als „Wortführer der Treue zur Heimat“[3] und „… wer sich im heimatlichen Dialekt im Druck versuchte, der bekam es mit dem „Dr.“ zu tun, wenn ihm die falsche Wiedergabe nicht behagte.“[4]

Nachfolgend werden nun die ersten Rechercheergebnisse vorgestellt. Alle Ergänzungen und Hinweise sind herzlich willkommen: Weiterlesen

„Die Heimat weiß, was sie einem ihrer Besten schuldig ist“

So lautet der Schlusssatz eines Beitrags im Siegerländer Heimatkalender von 1951. Bezogen ist er auf den ehemaligen Lehrer der evangelischen Volksschule in Hilchenbach – Gerhard Schrey.

Durch eine Anfrage aus archivischen Kreisen aus Aachen wurden wir auf Gerhard Schrey aufmerksam.
Weiterlesen