
Das Buch „Walzen für die Welt. Eine Chronik des Siegerländer Walzengusses. 1820 bis 2020“ ist in einer kleinen Auflage im Verlag Vorländer erschienen. Es umfasst rund 400 Seiten Text mit vielen Bildern und Tabellen. (Foto: Josef Wiesmann)
Walzen haben bis heute in industriellen Prozessen eine überragende Bedeutung. Sie kommen bei der Entstehung vieler Produkte des täglichen Lebens zum Einsatz – man denke nur an Lebensmittel wie etwa Mehl oder an Autos, Flugzeuge, Chemieanlagen, Rüstung, Energieversorgung, Papier und Folien. Immer noch haben die Hersteller von gegossenen Walzwerkswalzen ihren europäischen Schwerpunkt im Siegerland. Die Entwicklung dieses einzigartigen Walzenguss-Clusters, welche vor rund 200 Jahren begann, wird nun in einem Buch „Walzen für die Welt. Eine Chronik des Siegerländer Walzengusses. 1820 bis 2020“ von Josef Wiesmann nachgezeichnet.
Der Autor beschreibt die Entwicklung der Branche beginnend mit den ersten Walzengüssen aus dem Holzkohle-Hochofen auf der Marienborner Hütte um 1820 und ihren enormen Aufschwung nach dem Eisenbahnbau ins Siegerland 1861 bis zum Ersten Weltkrieg. Walzwerke und Walzenguss trugen damals entscheidend mit dazu bei, dass sich die Industriestruktur im Siegerland weg von der Montanindustrie hin zum industriellen Weiterverarbeitungsbereich entwickeln konnte. Weiterlesen

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Die Stadt Betzdorf hat eine interessante, sehr abwechslungsreiche Vergangenheit – mit vielen Höhen und Tiefen. In einem überschwänglichen Beitrag, der 1927 in einer Werbebeilage der Betzdorfer Zeitung erschien, ist die rasante Entwicklung vom kleinen, unscheinbaren Dorf zum bedeutendsten Eisenbahnknotenpunkt des rechtsrheinischen Schiefergebirges mit dem Aufschwung einer „Stadt des amerikanischen Westens“ verglichen worden. So übertrieben und lokalpatriotisch gefärbt eine solche Aussage auch sein mag, so unvergleichlich weit und breit war das Bevölkerungswachstum Betzdorfs durch Zuwanderung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dieser Aufschwung – wenn auch deutlich abgeschwächt – hielt sogar in den Zwanziger Jahren an, als das Eisenbahn-Ausbesserungswerk und die Waggonfabrik Gebr. Ermert ihre Pforten schlossen, die beide hunderten Menschen Arbeit und Brot gegeben hatten. Die Siedlung am Zusammenfluss von Sieg und Heller war seit den späten 1870er Jahren zur größten Siedlung des Kreises Altenkirchen herangewachsen und ist dies – trotz einiger Rückschläge – mit Fortune bis heute geblieben. 
„In der diesjährigen Ausgabe geht es um das Thema „Schule und Bildung“. Geschichten über die Schulzeit können wir alle erzählen. Insofern ist das Thema der aktuellen Ausgabe ein Bereich, mit dem jeder von uns mal etwas zu tun hatte oder noch hat. Und wenn die eigene Schulzeit lang her ist, kommt sie plötzlich in neuer Dimension wieder um die Ecke: die eigenen Kinder gehen zur Schule und lassen uns bereichern unsere Perspektive auf die Bildungslandschaft unter neuen Vorzeichen.“