Literaturhinweis: Christian Brachthäuser: Buchdruckkunst in der Grafschaft Nassau.

Christoph Corvin (1552-1620) und der Kreis reformierter Gelehrter an der Hohen Schule in Herborn und Siegen [2020, in Vorbereitung]

Wo sich heute die Universitätsbibliothek Siegen im modernisierten Ambiente des Unteren Schlosses befindet, standen einst die Druckerpressen. Die Ende des 16. Jahrhunderts in Herborn gegründete „Academia Nassauensis“, eine reformierte Lehranstalt mit angeschlossenem Pädagogium, war die Wirkungsstätte des Buchdruckers und Verlegers Christoph Corvin (1552-1620).Die Ende des 16. Jahrhunderts in Herborn gegründete „Academia Nassauensis“, eine reformierte Lehranstalt mit angeschlossenem Pädagogium zur Vorbereitung auf spätere Hochschulstudien, war die Wirkungsstätte des Buchdruckers und Verlegers Christoph Corvin (1552-1620). An jenem Ort, wo heute die Universitätsbibliothek Siegen im modernisierten Ambiente des Unteren Schlosses Studierende, Forscher und Literaturbeflissene mit Medien versorgt, befanden sich einst seine Druckerpressen. Zeitgenössische Dokumente in den Beständen des Stadtarchivs Siegen, darunter zahlreiche Originaldrucke seiner in Siegen gedruckten Erstausgaben, namentliche Erwähnungen in Stadtrechnungen, ein bislang unveröffentlichtes Autograph von 1594 und eine landesherrliche Urkunde von 1608, unterstreichen die Bedeutung Corvins für die Bildungsstätte, die in der Frühen Neuzeit Absolventen aus ganz Europa anzog.
Die vorliegende Publikation dokumentiert den Wirkungskreis des akademischen Druckers und das Milieu seiner Autoren.

Siegen: universi 2020, 220 S., zahreiche Abb.
ISBN 978-3-96182-061-0
Preis: 18,- Euro

Quelle: Verlagswerbung

Exkursion: „Gewinnung und Aufbereitung von Kobalterzen im Siegerland“

Wanderung zum „Tag des Geotops“ am 20. September

Kobaltaufbereitung im Kunster Tal um 1890

Die diesjährige Exkursion zum „Tag des Geotops“ führt zur Landesgrenze zwischen Rheinland- Pfalz und Nordrhein- Westfalen. Dort, im „Kunster Tal“ nahe Neunkirchen-Struthütten, ging einst reger Bergbau um. Halden, Stollen, Schächte und Pingen zeugen noch heute davon. Fast vergessen ist aber der im 19. Jahrhundert betriebene Bergbau auf Kobalterze. Im 18./19. Jahrhundert wurden Kobalterze zur Herstellung blauer Farbe benötigt. Der Geologe Dr. André Hellmann hat sich auf die Spuren der Kobaltgewinnung begeben und ist im Kunster Tal bei Neunkirchen an vielen Stellen auf Relikte gestoßen, die diesen speziellen Zweig der regionalen Montangeschichte eindrucksvoll bezeugen.

Veranstalter: Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen, 57562 Herdorf- Sassenroth
Referent: Dr. André Hellmann
Datum: Sonntag, den 20.09.2020 ab 14 Uhr (bis ca. 17 Uhr)
Streckenlänge: ca. 5,5 Km
Teilnahmegebühr: Erwachsene 10€, Kinder in Begleitung 1€ (Mitglieder Förderverein frei)
Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es ist eine telef. Voranmeldung beim Bergbaumuseum unter Tel. 02744-6389 erforderlich. Dort wird auch der Treffpunkt bekanntgegeben.

Quelle: Bergbaumuseum Herdorf, Sassenroth, Aktuelles

Erlebnisveranstaltung: Auf den Spuren Wilhelm Münkers – Naturschützer und Vorbild für Jugend und Gesundheit

Wilhelm MünkerQuelle: Stadt Hilchenbach

Anlässlich des 50. Todestages von Wilhelm Münker, Mitgründer des Deutschen Jugendherbergswerkes und einer der bekanntesten Hilchenbacher Bürger, finden seit Juli kostenlose Erlebnisführungen in Hilchenbach statt. Aufgrund der enormen Resonanz kann nun eine vierte Führung angeboten werden. Diese findet am Samstag, 19. September, nur einem Tag vor seinem tatsächlichen Todestag statt.

Um 14:00 Uhr startet die Tour mit dem Gäste- und Kulturlandschaftsführer Michael Thon an der Jugendherberge in Hilchenbach, Wilhelm-Münker-Straße 9. Die Führung dauert ca. 2,5 Stunden und ist kostenlos. Sie verläuft entlang der wichtigen Schauplätze aus dem Leben des Hilchenbacher Ehrenbürgers und veranschaulichen, wie und wo er gewohnt, gelebt und gewirkt hat. Weiterlesen

Filmabend „Historisches Siegerland“: »Geschichte am laufenden Band«

Fr. 18.09.2020, 19:00, KrönchenCenter, Vortragsraum, Markt 25, 57072 Siegen

In der WDR Fernsehserie »Wunderschönes NRW« drehte sich 2003 alles um das Siegerland. Der Moderator Bernd Müller reiste mit seinem roten Bugatti durch die Region und traf interessante Menschen mit spannenden Geschichten.
Wandern im Naturpark Rothaargebirge in einer prächtigen Natur, das Siegerland als eine der ältesten Eisen und Stahlregionen Mitteleuropas, Kultur, Geschichte und Brauchtum, Fachwerkidyllen und touristische Sehenswürdigkeiten, werden die Zuschauer*innen auf der Reise begleiten! (Texte: mundus.tv)
Die Siegener Filmproduktion »Mundus-TV« hat es sich zur Aufgabe gemacht, historische Filmproduktionen über das Siegerland zu recherchieren und restauriert als DVD interessierten Bürgern wieder zugänglich zu machen.
Die VHS zeigt diese Zeitreise mit fünf Siegerlandfilmen aufgeteilt auf sechs unterhaltsame Freitagabende.

Anmeldung erforderlich! (Teilnehmer*innenzahl begrenzt)
Telefon 0271 404-3000, E-Mail vhs@siegen.de oder persönlich

Quelle: VHS Siegen, Programm

Hilchenbach: Keppeler Schüler im Einsatz für Kriegsgräber

Keppeler Schüler im Einsatz für Kriegsgräber


„Es ist mittlerweile so etwas wie eine kleine Tradition, dass sich Schülerinnen und Schüler des Hilchenbacher Gymnasium Stift Keppel einmal im Jahr um die Kriegsgräberstätte im Ortsteil Allenbach kümmern. Zu Stande gekommen ist diese Initiative auf Einladung des Ratsmitglieds Klaus Stötzel, der hier ebenso wie in anderen Feldern die Zusammenarbeit mit der Schule pflegt. Sei es bei den Früchtchen, wenn die Obstsaison anläuft und Not am Mann ist, sei es beim Hilchenbacher Frühjahrsputz, wenn der Müll, den die Jugendlichen entlang der Ferndorf einsammeln, per Trecker abtransportiert werden muss.
Kurz vor den Sommerferien konnte trotz Corona-bedingter Einschränkungen des Schulbetriebs die diesjährige Pflegeaktion stattfinden, unter Beachtung aller gültigen Abstandsregeln. Unterstützt wurden die gymnasialen Gärtner von ihrem Lateinlehrer Michel Schäfftlein. Sie befreiten das Areal von Unkraut und bepflanzten es neu.
In Allenbach sind Kriegstote deutscher, russischer und polnischer Herkunft bestattet.“

Link zum Lageplan der Friedhofsanlage in Hilchenbach-Allenbach in den Arolsen Archives

Quelle: Stadt Hilchenbach, Aktuelles, 8.9.2020

Baukultur in Burbach-Holzhausen – 10 Jahre Gestaltungssatzung altes Dorf

Tag des offenen Denkmals 2020
13.09.2020, 14:00 Uhr, Alte Schule Holzhausen, Kapellenweg. 4, 57299 Burbach

Bevor im Jahr 2010 die Gestaltungssatzung in Kraft getreten ist, wurden kontroverse Diskussionen über die Notwendigkeit eines solchen Regelungswerks geführt. Auf dieser DORFTOUR soll zu den Informationen über die dörfliche Bauhistorie daher der besondere Blick auf die Pflege und Entwicklung der dörflichen Bauarchitektur zehn Jahre nach Inkrafttreten der örtlichen Gestaltungssatzung geworfen werden. Neben vorbildlich sanierte historische Gebäude werden auch Beispiele von ortsbildtypisch angepassten Neu- bzw. Anbauten im Blickfeld genommen. Zum Abschluss des Dorfrundganges besteht in der „Alten Schule“ bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit eines vertiefenden Meinungsaustausches.
Leitung: Ulrich Krumm, Heimatverein Holzhausen e.V. »
Informationen bei Ulrich Krumm, Telefon 02736 7814 oder 0171 7825972
Quelle: Gemeinde Burbach, Veranstaltungen

Hilchenbach: Tag des offenen Denkmals 2020

Führungen im Internatsmuseum Stift Keppel

Am Tag des offenen Denkmals 2020 finden Führungen im Internatsmuseum aufgrund der aktuellen Corona-Lage nur eingeschränkt statt.
Museumsleiterin Dorothea Jehmlich freut sich dennoch auf alle Interessierten, die sich am 13. September durch das Internatsmuseum führen lassen und dabei die interessante Geschichte rund um das Stift Keppel kennen lernen möchten. Sie erzählt anschaulich aus dem Leben der Internatsschülerinnen, zeigt die Räume, das Schulmaterial, die Kleidung und lässt die Besucher in eine fast vergessene Zeit eintauchen.
Die Führungen finden um 16:00 Uhr und um 17:00 Uhr statt und sind nur nach vorheriger Anmeldung und in kleinen Gruppen bis drei Personen möglich. Die Abstandsregelung muss eingehalten sowie ein Mundschutz getragen werden.
Die Führungen sind kostenlos; um eine kleine Spende zur Erhaltung des Museums wird gebeten.

Anmeldungen – auch zu individuellen Terminen – nimmt ab sofort Dorothea Jehmlich unter der Rufnummer 02733 3281 oder per Mail an r-jehmlich@t-online.de entgegen.
Quell: Stadt Hilchenbach, Aktuelles, 3.9.2020

Siegen: Tag des offenen Denkmals 2020

Der zweite Sonntag im September ist traditionell der „Tag des offenen Denkmals“. In diesem Jahr fällt der Termin mit der Kommunalwahl (13. September) zusammen; vor diesem Hintergrund hat die städtische Kulturabteilung ein Paket an Informations- und Unterhaltungsangeboten geschnürt,das unter dem Motto steht: „Wählen Sie das Siegerlandmuseum!“
Auch das Siegener Stadtmarketing beteiligt sich mit mehreren Führungen. Weiterlesen

Heute vor 50 Jahren: Beginn der „Schacholympiade 1970 –

Die Welt zu Gast in Siegen“



Link zum Beitrag auf „Unser Siegen“

Zur Schacholympiade s. folgende Einträge auf siwiarchiv: Weiterlesen

100 Jahre amtliche Bodendenkmalpflege in NRW

LWL-Archäologie feiert Jubiläum mit Buch und Online-Ausstellung

Unter dem Titel „100 Jahre/100 Funde“ präsentiert die LWL-Archäologie für Westfalen die schönsten und bedeutendsten Funde aus der Region in einem Bildband. Foto: LWL/B. Schulte-Linnemann

Mit einem Festakt im LWL-Museum für Archäologie in Herne beging der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch (19.8.) das 100-jährige Jubiläum der amtlichen Bodendenkmalpflege in NRW. Unter dem Titel „100 Jahre / 100 Funde“ präsentiert die LWL-Archäologie für Westfalen die schönsten und bedeutendsten Funde aus der Region in einem Bildband. Die Höhepunkte westfälischer Archäologie werden außerdem in einer Online-Ausstellung im Internet gezeigt.

„Es ist erstaunlich, was uns die vermeintlich toten Gegenstände verraten können, wenn man sie zum Erzählen bringt“, freut sich LWL-Direktor Matthias Löb über das Projekt „100 Jahre / 100 Funde“. Dem Jubiläum zugrunde liegen die Ausführungsbestimmungen des Preußischen Ausgrabungsgesetzes von 1920.
Sie bilden einen Meilenstein in der Geschichte der Bodendenkmalpflege und legen den Grundstein für das heutige Denkmalschutzgesetz und die gesamte Bodendenkmalpflege in NRW. Weiterlesen