Burbach: Wanderung zur keltischen Wallburg

05.09.2020, 14:00 Uhr, Treffpunkt: Wanderparkplatz NSG Gambach
Die Burg, Burbach (Hintergrund)
Foto: „Die Burg“, Burbach (Siegerland), von Nordwesten gesehen, 16.5.2010, Dbawwsnrw / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)

Lebten Kelten auch im Bereich von Burbach? Ja! Um Christi Geburt hat diese Volksgruppe auf der Burg, oberhalb von Burbach eine sogenannte Wallburg errichtet.
Auf einer spannenden Exkursion zeigt Gerhard Gläser, Heimatforscher aus Wahlbach, den Wall der keltischen Befestigungsanlage, der auch heute noch – nach mehr als 2000 Jahre – deutlich zu sehen ist. Auch die Stelle, wo sich damals das Tor befand, ist noch zu erkennen. Ein weiteres geschichtliches Relikt, in diesem Fall aus dem Mittelalter, befindet sich innerhalb des Wallverlaufes: eine große Schlackenhalde. Dort haben die mittelalterlichen Hüttenleute Eisen in einem sogenannten Rennofen aus dem Eisenerz heraus geschmolzen. Eine spannende Zeitreise durch die Jahrtausende….

Anmeldung bei der Tourist-Info Burbach.

Quelle: Gemeinde Burbach, Veranstaltungen

VHS-Kurs: „Lesen alter Handschriften“ Teil 6

In Zusammenarbeit mit der ev. Lukas-Gemeinde im Elsoff- und Edertal.
Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, Bad Berleburg
Mi. 09.09.2020 – Mi. 25.11.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr, 60,00 €

Dieser Kurs ist der 6. im Herantasten und Üben zum Entziffern alter handschriftlicher Texte. Inzwischen bearbeiten wir Schriftstücke, die aus dem 17. und 16. Jahrhundert stammen. Das sind Protokolle aus Ehe- und Hexenprozessen, Kauf- und Verkaufsurkunden, Verträgen und vielem mehr. Sie berühren vor allem Vorgänge aus dem heimischen Raum. Daran soll weitergearbeitet werden. Wer Forschungen zur eigenen Familiengeschichte betreibt, kann hier zum Teil wertvolle und oft überraschende Informationen für die eigenen Zwecke finden.
Darüber hinaus kann man die Erfahrung machen, wie spannend Geschichte sein kann.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

VHS-Kurs: „Lesen alter Handschriften“ Teil 3

Berufskolleg Wittgenstein, Raum 1117, Am Breitenbach 1, Bad Berleburg
Mo. 07.09.2020 – Mo. 23.11.2020, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Kosten 60,00 €

In zwei Kursen haben wir Zugang zur Sütterlin-Handschrift und zur deutschen Kurrentschrift gefunden. Jetzt sollen die gewonnenen Kenntnisse durch Textbeispiele aus dem 19. bis 17. Jahrhundert angewendet, trainiert und vertieft werden. Dadurch können wertvolle Hilfen beim Entziffern alter Briefe, Urkunden, Eintragungen in den Kirchenregistern und anderem gegeben werden. Die angebotenen Textbeispiele geben auch Einblicke in unsere Wittgensteiner Geschichte und Lebensverhältnisse, für Sprachbegeisterte auch in alte Redewendungen und Bedeutungsumfang von Wörtern. Das alles kann eine entscheidende Bereicherung und Motivation zur Entdeckung der eigenen Familiengeschichte sein.

Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Aktionstag „Geschichte lebt!“ im Museum Wilnsdorf

In den verschiedenen Ausstellungsbereichen des Museums werden die Besucher am Aktionstag auf den ein oder anderen historischen Museumsbewohner treffen – wie z.B. auf den Bogenbauer aus der Eisenzeit.

„Geschichte lebt!“ – unter diesem Motto steht am Sonntag, 6. September 2020, ein Aktionstag im Museum Wilnsdorf, der an die Stelle des wegen Corona abgesagten Musemsfestes tritt. Dafür hat das Museums-Team ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das Geschichte im und um das Museum herum buchstäblich lebendig werden lässt – natürlich unter Beachtung der geltenden Abstands- und Sicherheitsregeln. Weiterlesen

„Siegerland“ Band 97, Heft 1/2020 erschienen

Das neue „Siegerland“-Heft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins (SHGV) ist vor wenigen Tagen  erschienen. Das Heft kann ab sofort in den heimischen Buchhandlungen, in der Geschäftsstelle des SHGV in Siegen im Hause Kornmarkt 26 (gegenüber dem Rathaus, im 2. OG.) bei Frau Katrin Stein donnerstags, jeweils von 15.30 bis 17.30 Uhr, per Telefon und Fax.: 0271 / 404-1482, schriftlich (Postfach 10 05 41, 57005 Siegen) oder unter der Emailanschrift info@siegerlaenderheimatverein.de  für 12,80 € erworben werden.

Aus dem Inhalt:
Klaus S. de Boer: Johann von Seelbach (Crottorf -1480 – 1563), S. 4ff
Andreas Bingener: Alter Schieferabbau in Eiserfeld, S. 19ff
Alfons Bender: Die Wahlnacher Hütte „auf einer adelichs Ritter freyem Grunde“, S. 31ff
Daniel Schneider: Die Erbverpachtung der Mühle in Daaden, S. 44ff
Wilfried Lerchstein: Der erste Motoromnibus der und sein Nachbau in Deuz, S. 49ff
Marco Hofheinz: Karl Barth und die Siegerländer, S. 75ff
Dieter Bald: Dr. Ludwig Bald – Fragmente eines kurzen Lebens, S. 97ff
Hans Peter Fries: Mein Vater und die Sportfreunde, S. 109ff
Frieder Kötz: Die Goldeiche `Wemlighausen`, S. 115ff

Siegen: Industriegeschichte auf Stromkästen gemalt

Heimische Industriegeschichte sichtbar gemacht, oder: „Vom Strom- zum Schaukasten“ – die Verantwortlichen mit drei kunstvoll neu gestalteten Stromkästen (v.l.: Martin Zielke, Günther Langer, Arno Dienenthal und Stadtrat Arne Fries). (Foto: Stadt Siegen)

Fünf Stromkästen im Bereich Hagener Straße/Sieghütte (Unternehmen Dango & Dienenthal Maschinenbau) zieren jetzt Motive mit regionalem Bezug: die Sieghütte um 1900 in schwarz-weiß, ein Schmiedemanipulator und eine Bohrmaschine mit Hochofen.

Um die Kunstwerke der Öffentlichkeit vorzustellen, trafen sich jetzt der Siegener Kulturdezernent Arne Fries, Martin Zielke als Initiator der Initiative „Siegen sind wir – SI.gestalten“, Geschäftsführer Arno Dienenthal und Günther Langer als Vorsitzender des Bezirksausschusses Siegen-West. Gestaltet hat die Motive die heimische Künstlerin Tzveta Grebe, die mit Ihren Kunstwerken auf Strom- und Verteilerkästen sowie Trafohäuschen im gesamten Siegener Stadtgebiet und darüber hinaus bekannt ist. Zwei weitere Kästen in der Nähe werden noch mit historischen Hauberg-Motiven gestaltet. Weiterlesen

Heimatpreis 2020: Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit auf Platz 1

Landrat Andreas Müller (r.) und Bad Laasphes Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann (l.) gratulierten dem Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit zum ersten Platz.


Unter dem Motto „Siegen-Wittgenstein 2020 – Heimat für alle“ hatte Landrat Andreas Müller im Februar den diesjährigen Heimatpreis des Kreises ausgeschrieben. Bei einer Preisverleihung im Kulturhaus Lÿz wurden jetzt die Sieger bekanntgegeben.

Der erste Platz ging an den Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Mit dem Projekt „Alte Synagoge“ wollen die Initiatoren an die Schicksale der NS-Verfolgung erinnern und den Opfern ein Gesicht geben.
„Sie erinnern damit an ein düsteres Kapitel unserer Geschichte und machen sich gleichzeitig für Toleranz und Menschlichkeit stark.“, so Landrat Andreas Müller in seiner Laudatio an die sichtlich überraschten Preisträger. „Die Synagoge ist das Sinnbild einer ‚Heimat für Alle‘ und bietet einerseits Raum zum Gedenken an Vergangenes und ist andererseits offen für die gemeinsame Zukunft“, so Müller weiter.

Förderprogramm des Landes
Der erste Platz ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Heimat-Preis“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Insgesamt standen für den Heimat-Preis 10.000 Euro zur Verfügung, die die Jury auf insgesamt drei Wettbewerbsbeiträge aufgeteilt hatte. …. Weiterlesen

Von A bis Z: Die „Geschichte der Schrift“ im Museum Wilnsdorf

Besucher der Ausstellung können selbst aktiv werden und sich in der Kunst der Schriftsysteme ausprobieren.

Das Museum Wilnsdorf ist ein toller und spannender Erlebnisort für alle Altersklassen. Im Untergeschoss des kulturgeschichtlichen Bereichs wartet auf die Besucher seit einigen Wochen ein ganz besonderes Highlight: eine neue Dauerausstellung, die sich von A bis Z einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit widmet – der Schrift. Die Ausstellung „Die Geschichte der Schrift“ lädt zum Entdecken und Staunen ein und wird Jung und Alt gleichermaßen begeistern.

„Heutzutage ist die Schrift aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Auf Wegweisern und Hinweisschildern, in Büchern und Zeitungen – als wichtigstes Kommunikationsmittel begegnet sie uns immer und überall“, weiß Museumsleiterin Dr. Corinna Nauck zu berichten. Aber woher kommt die Schrift und wie entstand sie? Dieser Frage können Besucher im Museum ganz genau auf den Grund gehen. Weiterlesen

Wanderung: „Auf den Spuren Wilhelm Münkers

– Naturschützer und Vorbild für Jugend und Gesundheit“

Anlässlich des 50. Todestages von Wilhelm Münker, Mitgründer des Deutschen Jugendherbergswerkes und einer der bekanntesten Hilchenbacher Bürger, findet am Samstag, 29. August eine weitere historische Führung statt. Im Rahmen der Erlebnisveranstaltungen startet die Tour mit dem Gäste- und Kulturlandschaftsführer Michael Thon um 14 Uhr an der Jugendherberge in Hilchenbach, Wilhelm-Münker-Straße 9. Die Führung dauert ca. 2,5 Stunden und ist kostenlos. Sie verläuft entlang der wichtigen Schauplätze aus dem Leben des Hilchenbacher Ehrenbürgers und veranschaulicht, wie und wo er gewohnt, gelebt und gewirkt hat.

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie, ist die Führung nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 10 Personen begrenzt und die Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Nach der Führung lädt die Stadt Hilchenbach zu einem gemeinsamen Austausch über Wilhelm Münker bei Kaffee und Kuchen in die Jugendherberge ein. Auch hier sind die Hygieneregeln zu beachten.

Veranstalter ist die Stadt Hilchenbach in Zusammenarbeit mit der VHS Siegen Wittgenstein.

Anmeldungen mit Angabe des Namens, Anschrift und Telefonnummer nimmt ab sofort die Touristik-Information Hilchenbach unter der Rufnummer 02733 288-133 oder per E-Mail an touristinfo@hilchenbach.de entgegen.
Quelle: Stadt Hilchenbach, Veranstaltungen

Großer NRW Heimatpreis „Junge Heimat“ für Freudenberg und Siegen-Achenbach

Foto: Bernd Brandemann


NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach hat die Flecker Erlebnisführer und damit den Freudenberger Verein FRids mit dem Sonderpreis des Landes „Junge Heimat“ ausgezeichnet. Dafür besuchte sie die Fachwerk-Altstadt. Die im Übrigen auch ihr Lob fand: „Der Alte Flecken ist baugeschichtlich eines der bedeutsamsten Denkmäler in Westfalen und weit über NRW hinaus bekannt.“
Apropos Heimat: „Warme Worte gibt’s genug. ‚Heimat‘ braucht auch eine finanzielle Unterstützung,“ so die Ministerin. Deshalb sei ein landeseigenes Förderprogramm gestartet worden. Aus 180 Preisträgern in Kommunen und Kreisen seien jetzt von einer Jury die besten Beispiele ausgesucht worden. „Eine Mischung aus spannenden Episoden der bewegten Stadtgeschichte, spektakulärer Kulisse, Gemeinschaft Gleichgesinnter und nicht zuletzt wohl auch die Erfahrung, sich selbst kreativ einbringen zu können und Bestätigung zu finden,“ so lobt jene Jury das Freudenberger FRids-Projekt. Und es war sogar der 1. Preis in dieser Kategorie, verbunden mit einem Preisgeld von 2.000 Euro.
FRids sei zwar ein Verein mit wenig Mitgliedern, erläuterte Vorsitzende Ulrike Monreal. Aber dafür einer mit einem großen Netzwerk. Schnell entscheiden können, sei ein Erfolgsrezept. Weiterlesen