Tag der Archive 2020

Ergebnis der Mitgliederumfrage zum Motto
Am Mittwoch, 27. März 2019, endete um 19:00 Uhr die Abstimmung über das Motto für den 10. TAG DER ARCHIVE 2020. Mittlerweile zum vierten Mal hat der Gesamtvorstand die Mitgliedschaft des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) per E-Voting über das künftige Motto abstimmen lassen. Die Beteiligung in diesem Jahr war erfreulicherweise noch höher als bei den vorangegangenen Votings. An dieser Stelle danken wir allen Mitgliedern, die durch ihre Stimmabgabe schon jetzt die Zielrichtung des nächsten Aktionstages mitbestimmt haben.

Knapp die Hälfte der abgegebenen Stimmen entfiel auf den Vorschlag:
Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet

In den kommenden Wochen wird vom VdA ein Ideenpool erarbeitet werden, welcher den Archiven verschiedene thematische und quellenkundliche Zugänge für ihre Aktionen und Veranstaltungen aufzeigt.
Der VdA wird in naher Zukunft weitere Informationen zu diesem Thema hier, im ARCHIVAR und im VdA-Blog veröffentlichen.
Quelle: VdA, Mitteilung v. 28.3.2019

Flashmob der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein zum internationalen Tag gegen Rassismus

„Wir sind viele …! Und setzen uns gegen Rassismus ein.“ Das zeigten heute Morgen rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein ganz deutlich mit einem Flashmob auf dem Vorplatz des Kreishauses. Am heutigen 21. März ist der internationale Tag gegen Rassismus und daher hatte das Kommunale Integrationszentrum gemeinsam mit Landrat Andreas Müller zu dieser solidarischen Gemeinschaftsaktion eingeladen: „Rassismus hat hier bei uns in Siegen-Wittgenstein nichts zu suchen! Und so wollen wir im Kreis Siegen-Wittgenstein ein starkes Zeichen setzen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und uns gemeinsam gegen Rassismus stark machen.“
Das Kreisarchiv hat teilgenommen.

Quelle: Facebook-Seite der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein

Konstituierende Sitzung des Arbeitskreises Archivische Rechtsfragen

v.l.n.r.: Dr. Jürgen Bacia, Dr. Bettina Joergens, Dr. Mark Steinert, Prof. Dr. Michael Scholz, Barbara Limberg, Dr. Max Plassmann und Dr. Thomas Becker. Foto: VdA

Am 26. Februar 2019 fand in der Fuldaer Geschäftsstelle die konstituierende Sitzung des neuen VdA-Arbeitskreises Archivische Rechtsfragen mit VertreterInnen aus drei Fachgruppen statt.

Der Arbeitskreis hat das Ziel, einerseits Empfehlungen für ArchivarInnen und Archive zum Umgang mit rechtlichen Problemen in der Praxis zu erarbeiten und andererseits Stellungnahmen des VdA in Gesetzgebungsverfahren auf Bundes- und Länderebene für den Vorstand vorzubereiten.

Erste Arbeitsbereiche werden aktuelle Probleme des Urheberrechts und die Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung sein.

Quelle: Verband deutscher Archivarinnen und Archivare, Aktuelles, 6.3.2019

Wie umgehen mit Akten und Daten von Studierenden?

AG der Hochschularchive NRW diskutierte an der Universität Paderborn

Foto (Universität Paderborn, Simon Ratmann): Diskutieren in Paderborn über die Archivierung von Akten und Daten von Studierenden: die Archivarinnen und Archivare der Hochschulen NRWs

Wie sollten Hochschularchive mit Akten und Daten von Studierenden umgehen? Das diskutierten Archivarinnen und Archivare der nordrhein-westfälischen Hochschulen am Mittwoch, 6. März, bei einem Treffen ihrer Arbeitsgemeinschaft an der Universität Paderborn. Das AG-Treffen findet jährlich an einer anderen Hochschule in NRW statt und wurde in diesem Jahr von Dr. Anikó Szabó, Leiterin des Universitätsarchivs Paderborn und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, organisiert. Weiterlesen →

Warum #Archivpolitik? Was folgt aus der siwiarchiv-Blogparade:

Offensichtlich sind Archivar*innen vorsichtig und behutsam. Die sparsame Beteiligung an der aktuellen Blogparade lässt dieses Fazit zu. Einschlägigen Beiträgen in der Fachzeitschrift, den prominent besetzten Eröffnungsvorträgen auf deutschen Archivtagen oder einen Diskussionsrunde auf dem ersten deutschen ArchivCamp in Duisburg – wir bleiben diskret, obwohl die Skandale, Merkwürdigkeiten, etc. ….. nicht abreißen: Einsturz des Hostorischen Archivs der Stadt Köln, Verlegung des Staatsarchivs Würzburg nach Kitzungen, verschwundene Geheimdienstakten, Bundeslöschtage, geplante Legalisierung des Verkaufs von kommunalen Archivgut in NRW, die gelöschten E-Mails von Ministerpräsident Mappus in Baden-Württemberg ….. oder zuletzt die Mittelstreichungen für das Archiv für alternatives Schrifttum (afas) in Duisburg. Ganz zu schweigen von dem üblichen Kampf um Ressourcen (Raum, Personal, Geld). Weiterlesen →