Das Schwerpunktthema des Heftes sind die freien Archive.
Autorenarchiv: archivar
Verhaltenskodex für Archiv-Verwaltungen
Der VdA bittet Archivinteressierte auf, sich bis zum 14. August an der Diskussion zum geplanten EU-Verhaltenskodex für Archiv-Verwaltungen zu beteiligen.
[Rebloggt vom VdA-Blog]
Auf europäischer Ebene soll gemäß Artikel 40 der Datenschutzgrundverordnung ein Verhaltenskodex für Archiv-Verwaltungen verabschiedet werden. Dabei stehen der freie Verkehr personenbezogener Daten und deren Schutz im Mittelpunkt.
In allen Mitgliedsländern der EU werden auch die entsprechenden Verbände einbezogen. Die Europäische Union hat dem VdA nun den „Draft Code“, einen ersten Textentwurf des Kodex, zur Verfügung gestellt. Wir danken dem Bundesarchiv für die „Rohübersetzung“ des Textes, welche hier als PDF-Datei abgerufen werden kann:
Verhaltenskodex für Archive – Draft Code Rohübersetzung
Als größter deutscher Fachverband für das Archivwesen wird der VdA zu diesem Thema Stellung beziehen. Alle interessierte LeserInnen des Blogs werden bis einschließlich 14. August 2017 zu einer lebhaften Diskussion der Inhalte aufgerufen: Argumente und Positionen werden möglichst in die Stellungnahme Eingang finden.
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 5

Im Vordergrund v. l. Landrat Hermann Schmidt, NN, Oberkreisdirektor Karl-Heinz Forster, NN. Forster hält eine Abbildung des Spandauer Rathaus (?), die sich in der Bilderkammer der Kreisverwaltung erhalten hat.
Im Bildarchiv des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein befinden einige unzureichend beschriebene Bilderzusammenstellungen. Ziel dieser Reihe ist mit Hilfe der Leserinnen und Leser von siwiarchiv Personen und ggf. Orte der Aufnahmen oder Anlässe der Fotos zu ermitteln. Ausgewählt wurde die Bildersammlung, die Fotografien mit dem ehemaligen Oberkreisdirektor (OKD) Karl Heinz Forster enthalten.
Zu sehen sind hier der Oberkreisdirektor und Landrat Schmidt. Die übrigen Personen sind unbekannt. Der Anlass ist offensichtlich ein Besuch einer Gruppe aus der Partnerstadt Spandau.
s. a.
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 1
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 2
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 3
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 4
Internationaler Gedenktag der Sinti und Roma in Auschwitz am 2. August
Die Nationalsozialisten verschleppten von März 1943 bis Juli 1944 23.000 Roma und Sinti aus elf Ländern Europas nach Auschwitz. Nahezu alle fanden dort den Tod. Am 2. August 1944 wurden die im Lagerabschnitt B II e des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau verbliebenen 2.900 Sinti und Roma auf Befehl des Reichssicherheitshauptamtes ermordet. Ein vorangegangener Versuch, 6.000 Roma und Sinti in die Gaskammern zu bringen, scheiterte am 16. Mai 1944 an dem Widerstand der Häftlinge. In den darauf folgenden Wochen wurden 3.000 der an dem Aufstand beteiligten Häftlinge bei Selektionen von den SS-Ärzten als „noch arbeitsfähig“ eingestuft und zur Sklavenarbeit in andere Konzentrationslager im Reichsgebiet verschleppt, nach Buchenwald, Mauthausen, Ravensbrück, Sachsenhausen und Dachau. Zurück in Auschwitz blieben 2.900 Roma und Sinti, überwiegend Kinder, deren Mütter und alte Menschen. Die SS brachte sie in der Nacht vom 2. auf den 3. August in die Gaskammern und verbrannte die Leichen in einer Grube neben dem Krematorium V.
Das Aktive Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein weist als einziges Opfer, das in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 in Auschwitz ermordet wurde, Elisabeth Wagner, Netphen-Werthenbach, aus.
Quelle:
Zerntralrat Deutscher Sinti und Roma
Weitere Informationen zur Geschichte der Geschicte der Sinti in der Region in der Zeit des Nationalsozialismus s. a. diese Einträge auf siwiarchiv
siwiarchiv-Monatsstatistik Juli 2017
- Wieviel Verkehr herrschte im Juli auf siwiarchiv?
Linktipp: Projekt der LWL-Archäologie zur eisenzeitlichen Metallurgie im LWL-Freilichtmuseum Hagen V
Über die notwendigen Nachbesserungsarbeiten nach der Trockungsphase des Nachbaus eines eisenzeitlichen Verhüttungsofens aus dem Siegerland berichtet der jüngste Eintrag im Blog der LWL-Archäologie.
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 4

Im Vordergrund: 1. v. l. Siegener Bürgermeister Karl Althaus, NN, NN, und 1. v. r. Karl Heinz Forster: Im Hintergrund 1. v.l. NN links neben Mann mit Augenklappe Hans Georg Vitt, MdL, Ort: Siegen, Koblenzer Str. Höhe Kreishaus
Im Bildarchiv des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein befinden einige unzureichend beschriebene Bilderzusammenstellungen. Ziel dieser Reihe ist mit Hilfe der Leserinnen und Leser von siwiarchiv Personen und ggf. Orte der Aufnahmen oder Anlässe der Fotos zu ermitteln. Ausgewählt wurde die Bildersammlung, die Fotografien mit dem ehemaligen Oberkreisdirektor (OKD) Karl Heinz Forster enthalten.
Neben Karl Heinz Forster ist auf diesem Bild der Siegener Oberbürgermeister Karl Althaus zu erkennen. Die beiden übrigen Männer sind wie auch der Anlass unbekannt.
s. a.
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 1
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 2
Kreisarchiv bittet um Mithilfe 3
Heimatvereine aus Salchendorf und Zeppenfeld arbeiteten Hand in Hand
Projekt Stollenöffnung: Zeitzeugnis und Herberge

Projektleiter Hans Wiese erklärt den Aufbau der Grube Tannenwald. Sie war eine von sechs ehemaligen Zeppenfelder Gruben. Nun ist sie vielen Tieren ein Unterschlupf. Die Fotos auf der Schautafel stammen von den beiden Salchendorfer „Grubencracks“ Joel Henrichs und Marcel Immel.
Auf der einen Seite steht die Historie, auf der anderen der Artenschutz: Nach vielen Jahren, in denen die ehemaligen Grube Tannenwald im Neunkirchener Ortsteil Zeppenfeld im Dornröschenschlaf lag, wurde durch eine bunte und engagierte Truppe der Stollen geöffnet und ein Mundloch modelliert, das für Fledermäuse und Amphibien einen perfekten Wohn- und Zufluchtsort darstellt. Weiterlesen
Heinz Kuhbier, Siegener Oberkreisdirektor von 1964-1972 – ein Lebenslauf
Person, Familie
- Heinrich (Heinz) Kuhbier, geb. 16.4.1907 in Gummersbach, gest. 28.11.1998 in Siegen
- ev.
- 182 cm, blonde Haare, graublaue Augen
- Eltern: Heinrich Kuhbier, Amtsoberinspektor a. D., Marie geb. Koch
- Familie verzog nach Kreuztal
- Seit 12.1.1939 verh. mit Waltraut Anna Martha geb. Riis (gest. 1987), 2 Kinder (*1940, *1948)
- Wohnort: Siegen, Giersbergstr. 25 (1948), Wohnung am Fischbacherberg (1972)
Schule, Studium, Ausbildung Weiterlesen
siwiarchiv-Statistik: 11.7. – 24.7.2017
Link zur vorherigen Statisitk

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