Ausstellung des Kreuztaler Gymnasiums in der Stadtbibliothek

“Die anlässlich der beiden Festabende des Gymnasiums in der Turn- und Festhalle Buschhütten erarbeitete Ausstellung zu „50 Jahre Gymnasium in Kreuztal“ ist in die Stadtbibliothek Kreuztal gewandert. Im Foyer der Bibliothek werden auf 17 Tafeln Personen, Ereignisse und Entwicklungen aus der Schulgeschichte illustriert. Das Themenspektrum reicht von „Der Weg hin zur Errichtung der Schule 1969“, „Abitur 1978 und 2019 im Vergleich“, „Theaterwochen am FFG und SGK“, „Wandmalereien der Abiturjahrgänge“, „Schulfeste“, „Erfolge bei Wettbewerben“, „Soziales Engagement“ u.a.m. Eine Tafel beschäftigt sich auch mit der Debatte um den Schulnamen und der Umbenennung im November 2008″ [Anm. des Admin: von Friedrich-Flick-Gymnasium in Städtisches Gymnasium].
Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2020 in der Stadtbibliothek zu sehen sein.
Quelle: Städtisches Gymnasium Kreuztal, Aktuelles, 21.11.2019

Online: “Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart

Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter”

“2016 hat das Institut für Österreichische Geschichtsforschung erstmals die Archivwissenschaft als Ausgangspunkt seiner internationalen Jahrestagung bestimmt. Der Tagungsband versammelt achtzehn Beiträge zu vier Themenbereichen: „Kategorisierung – Neue Quellenkunde im Archiv“, „Überlieferungsbildung und Bewertung“, „Informationsaufbereitung und Vermittlung“ sowie „das Archiv in seiner Umwelt“.

Die Beitragenden skizzieren vielfältige Möglichkeiten der Archive, um im Informationszeitalter bestehen zu können. Wenn auch zahlreiche Herausforderungen zu meistern sind, kann optimistisch in die Zukunft geblickt werden: Archive als Bastionen zur Wahrung verlässlicher Informationen in Zeiten der Verhandelbarkeit von Faktizität.”

Die Publikation kann als kostenloses PDF auf der Verlagsseite herunter geladen werden.

Wiki-Artikel zu Ludwig Ferdinand zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1910 – 1943)

Im Januar 2019 hat Dieter Bald einen Wiki-Artikel zu Ludwig Ferdinand zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg verfasst. Der Eintrag ist im MARJORIE-WIKI abrufbar. Das MARJORIE-WIKI ist ein Wiki der Artikel, die als (noch) nicht relevant in der Wikipedia eingestuft wurden.

Literaturhinweis: Unbekannte Quellen: “Massenakten” des 20. Jahrhunderts

Untersuchungen seriellen Schriftguts aus normierten Verwaltungsverfahren, Band 4, hrsg. im Auftrag des Landesarchivs NRW von Jens Heckl

Nachdem 2010, 2012 und 2015 die ersten drei Bände der “Massenakten” erschienen sind, möchte der vorliegende vierte Band nahtlos daran anschließen. Dargelegt werden die Geschichte des jeweiligen Verwaltungsverfahrens sowie der formale und inhaltliche Aufbau der Akten. Darüber hinaus werden die Forschungslage der jeweiligen Quellengattung erläutert und Angaben zu den Auswertungsmöglichkeiten, zur Überlieferungslage und zur Benutzung gemacht. Die Autoren sind Archivarinnen und Archivareaus mehreren Archivsparten, die sich in ihrem beruflichen Alltag mit Massenakten beschäftigen. Im vierten Band werden nunmehr 13 serielle Aktengattungen aus verschiedensten Bereichen vorgestellt: nicht nur Akten der Landes- und Kommunalverwaltung, sondern auch von Körperschaften wie Hochschulen und Kliniken, darüber hinaus von Versicherungsträgern und Kammern der gewerblichen Wirtschaft. Folgende Aktengruppen wurden analysiert:

1. Ablösung, Auflösung von Gemeinheiten, Umlegungen, Siedlung – Akten der Behörden der Agrarordnung (Gerald Kreucher)
2. Entschädigungsakten der Bezirksregierungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz (BEG) (Cordula Rehr)
3. Zeitungsberichte der preußischen Verwaltung (Bastian Gillner)
4. Todeserklärungen der Amtsgerichte (Sabine Eibl)
5. Prozessakten der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Nordrhein-Westfalen (Kira Knappkötter)
6. Verfügungen von Todes wegen –Testamente und Erbverträge im 19. Und 20. Jahrhundert (Kathrin Mileta)
7. Bergwerkseigentum –Berggrundbücher und Berggrundakten in Westfalen (Jens Heckl)
8. Einwohnermeldekarteien – das Beispiel Paderborn (Wilhelm Grabe)
9. Personenbezogene Akten zur Statusfeststellung der Flüchtlings-und Vertriebeneneigenschaft im Rahmen des Bundesvertriebenengesetzes (Thomas Hacker)
10. Promotionsakten der Georg-August-Universität Göttingen (Holger Berwinkel)
11. Fallakten der Unfallversicherungsträger (Tatjana Doberstein/Gerhilt Dietrich)
12. Patientenakten der Fachrichtung Psychiatrie (Hans-Jürgen Höötmann)
13. Firmenakten der Industrie-und Handelskammern (Kathrin Baas/Ilka Minneker)

Das Buch ist zu einem Preis von 5 Euro über den Buchhandel oder über das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen (Bohlweg 2, 48147 Münster, westfalen@lav.nrw.de) zu beziehen.

Unbekannte Quellen: “Massenakten” des 20. Jahrhunderts Untersuchungen seriellen Schriftguts aus normierten Verwaltungsverfahren, Band 4. Im Auftrag des Landesarchivs hrsg. von Jens HecklDuisburg: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen 2019(Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen; 75)212 S., 44farb. Abb., kart.ISBN 978-3-927502-13-0Preis: 5,00 Euro

Neuerscheinung zur Geschichte der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung

Mitte November 2020 erscheint als Band 130 der renommierten Reihe “Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland” das Buch von Niklas Regenbrecht über die Geschichte  der WGGF:

“Genealogische Vereinsarbeit zwischen Geschichtspolitik und populärer Forschung. Die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung 1920–2020”.

Es gelingt dem Autor in diesem Band eindrucksvoll, die Entwicklung des Vereins und der genealogischen Forschung in den letzten 100 Jahren in den historischen Rahmen einzuordnen, und das, obwohl die Quellenlage alles andere als ideal war.

Weitere Informationen beim Münsteraner Verlag Waxmann
Quelle: WGGF, Homepage

“Archivpflege in Westfalen-Lippe” 91 (2019) online

Die neue Archivpflege für Westfalen und Lippe (Heft 91/2019) ist online verfügbar. Zentral sind die Beiträge zum 71. Westfälischen Archivtag in Herford.
Eine unbedingte Leseempfehlung ist der Artikel von Mario Glauert über Erschließung “Müssen wir anders verzeichnen?”. Der Beitrag des Arbeitskreises Bewertung kommunalen Schriftgutes in NRW, diesmal über die Bewertung von Unterlagen der Ordnungsverwaltung, hier: Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz, ist ebenfalls lesenswert. Regionalgeschichtliche Relevanz hat der Beitrag von Wilfried Reininghaus zur Kommunalwahl im März 1919.

Online: Susanne Büchner: “Friedrich Kiels Klavierkammermusik in Sonatenform”

Ein “Geschenk” zum 40jährigen Bestehen der Friedrich-Kiel-Gesellschaft

Auf dem Volltextserver der Universitätsbibliothek Heidelberg befinde sich die zweibändige musikwissenschaftliche Dissertation zum Werk Friedrich Kiels aus dem Jahr 2014.

Link zu Band 1 (PDF)
Link zu Band 2 Anhänge (PDF)
Veranstaltungshinweis zum Jubliläum der Friedrich-Kiel-Gesellschaft: Weiterlesen

Literaturhinweis: Jakob Saß: “GEWALT, GIER UND GNADE

Der KZ-Kommandant Adolf Haas und sein Weg nach Wewelsburg und Bergen-Belsen”
292 S., 15-21,5 cm, zahlr. Abb., ISBN: 978-3-86408-246-7

“Dem erfolglosen Bäcker Adolf Haas bot die SS alles, was er wollte: Karriere, Macht, Wohlstand und Affären. Dafür war er zu allem bereit, auch zum Massenmord. Trotz geringer Bildung stieg Adolf Haas seit 1932 rasch in Himmlers erträumter „Elitetruppe” auf. Gewaltbereitschaft und Gehorsam ebneten ihm den Weg von der ländlichen SS im Westerwald bis zu den Terrorstätten des Nazi-Regimes. Als KZ-Kommandant von Niederhagen/Wewelsburg (1940–1943) und Bergen-Belsen (1943–1944) scherte er sich kaum um Hygiene oder die Versorgung der Häftlinge, umso mehr um seine eigenen Vorteile. Während er Tausende sterben ließ, verschonte er einige wenige, solange sie für ihn malten, Kunsthandwerk fertigten oder musizierten – ein Zeuge Jehovas und ein Jude wurden zu seinen Lieblingskünstlern. Was war Haas für ein Mensch? Ein ganz normaler Nazi?
Die erste umfangreiche Biografie über Adolf Haas blickt hinter die Fassade des Massenmörders, der kurz vor Kriegsende spurlos verschwand und den bundesdeutsche Behörden jahrzehntelang nicht finden konnten – oder wollten. Weiterlesen

“Denkmalpflege in Westfalen-Lippe”, Heft 2/2019 online

Das Heft widmet sich dem Kirchenbau nach 1945. Für die Region besonders relevant sind folgende Beitrage:

1) Heinrich Otten und Knut Stegman: Kirchenbau nach 1945 in Westfalen-Lippe. Ausgewählte Ergebnisse einer flächendeckenden Untersuchung, S. 4 – 10
2) Hans H. Hanke: Tradition und vertretbarer Fortschritt. Die evangelische Wenschtkirche in Siegen, S. 28 – 34

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