Relaunch des nordrhein-westfälischen Archivportals archive.nrw.de

Beispielseite

„Wie finde ich etwas zu meiner Familie in einem Archiv?“, „In welchem Archiv befinden sich interessante Unterlagen für meine Ortsgeschichte?“ „Wie kann ich effizient in möglichst vielen Archiven für meine historische Arbeit forschen?“ – Diese und ähnliche Fragen können mit dem neuen nordrhein-westfälischen Archivportal archive.nrw.de noch leichter beantwortet werden. Warum?
Das Landesarchiv NRW betreibt seit 1998 das Archivportal archive.nrw.de mit der Homepage des Landesarchivs NRW. Beides ist nun grundlegend zusammen mit der startext GmbH erneuert worden. Damit wurde ein attraktiverer Zugang zu ca. 480 Archiven in dem bevölkerungsreichsten Bundesland mit einer der dichtesten und vielfältigsten Archivlandschaften Europas mit übergreifenden und orientierenden Informationen geschaffen. Weiterlesen

Linktipp: YouTube-Kanal zur Ahnenforschung der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF)


via compgen, Blog v. 19.9.2020

Link zur Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF)

Gemeinsame Erklärung der SPD und SED „Streit der Ideologien und gemeinsame Sicherheit“ (1987).

Diskussionspapier entstand u.a. in Freudenberg. Stasiunterlagenarchiv dokumentiert einen Bericht vom 14. September die „Reaktionen in der SPD und in BRD-Regierungskreisen“:

BStU, MfS, ZAIG, Nr. 7222, Bl. 8-15

Link zum PDF des gesamten Berichtes: Bericht 14.9.1987

Literatur zu diesem Dialog-Papier: Weiterlesen

„Die evangelischen Gemeinden in Westfalen“ Bd. 4 erschienen

800 Gemeinden und ihre Geschichte auf 3.800 Seiten: das ist die stolze Bilanz, die Dr. Jens Murken ziehen kann. Im Auftrag der Evangelischen Kirche von Westfalen hat er in jahrelanger Detailarbeit ein „Westfälisches Gemeindebuch“ erstellt.
Es umreißt die Geschichte aller über 800 evangelischen Kirchengemeinden auf dem Gebiet der westfälischen Landeskirche und gewährt damit einen Überblick über deren Entwicklung von der Frühzeit bis zur Gegenwart. Dabei reicht der geschichtliche Rückblick bis in das Mittelalter zurück. Denn auch die evangelische Christenheit verfügt über eine vorreformatorische Tradition, die mit der frühmittelalterlichen Missionierung und Christianisierung begann.
Als historisches Nachschlagewerk werden die westfälischen Gemeinden in alphabetischer Reihenfolge in ihrer Geschichte vorgestellt und die Rahmenhandlungen ihrer Entwicklung in den vergangenen Jahrhunderten nachgezeichnet. ….

Die von dem Bielefelder Historiker und Archivar Dr. Jens Murken verfasste Reihe „Die evangelischen Gemeinden in Westfalen. Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart“ besteht aus insgesamt vier Bänden. Der jetzt erschienene, abschließende Band 4 beinhaltet neben einer Darstellung der Kirchenorganisation in den westfälischen Territorien  – auch der Grafschaften Nassau-Siegen und Wittgenstein – sowie der Geschichte der westfälischen Kirchenkreise  – auch der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein – vor allem umfangreiche Personen-, Orts- und Sachregister sowie weitere Hilfsmittel und Schemata, Tabellen und Karten zur Nutzung und Auswertung des Gesamtwerkes. Weiterlesen

„Geschichtswissenschaft und Archive“ – Sonderheft der Archivnachrichten aus Hessen

Das soeben erschienene Sonderheft der „Archivnachrichten aus Hessen“ publiziert die auf einem Workshop in Darmstadt gehaltenen Referate zum Thema „Geschichtswissenschaft und Archive“. Im Frühjahr hatten sich im dortigen Staatsarchiv Universitätswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Archivarinnen und Archivare zusammengefunden, um über diese für beide Seite wichtige Thematik in Austausch zu treten.

Dementsprechend gibt das Heft viele neue Anstöße: Zunächst werden Impulse gesetzt, die einen allgemeinen Überblick über die universitäre Geschichtsforschung sowie die Situation des Hessischen Landesarchivs geben. Das folgende Kapitel über aktuelle Forschungstendenzen stellt konkrete Beispiele (landes-)historischer Wissenschaft vor und befragt diese hinsichtlich der Auswertung archivalischer Quellen. Dieser Ist-Stand wird im nächsten Kapitel hinterfragt, indem dem Sinn und der Praktikabilität empirischen Forschens in der Geschichtswissenschaft unserer Tage nachgegangen wird. Den Abschluss bilden vier Texte, die sich mit den Herausforderungen und Chancen der Digital Humanities beschäftigen.

Das Heft ist kostenfrei bei der Pressestelle des Hessischen Landesarchivs zu beziehen: pressestelle@hla.hessen.de
Eine pdf-Datei zum Herunterladen ist eingestellt.
Quelle: Landesarchiv Hessen, Publikationen

Siegen: Broschüre zur „Gartenstadt Wenscht“ jetzt online


Ausgewählte Kunstwerke im öffentlichen Raum und an öffentlichen und privaten Gebäuden im Geisweider Quartier Wenscht hat KulturSiegen jetzt in einer Broschüre zusammengefasst, die ab sofort online einsehbar ist.

Die Publikation stellt insgesamt 30 Kunstwerke in Text und Bild vor. Eine Übersichtskarte, wo sich die Kunstwerke im weitläufigen Quartier Wenscht befinden, rundet die Dokumentation ab.

Das Wenscht wurde ab 1952 bis etwa 1960 als „Gartenstadt“ und Siedlung für die Arbeiter der Stahlwerke Südwestfalen erbaut. Insbesondere auf den seinerzeitigen Arbeitsdirektor der Stahlwerke, Dr. Erich Dudziak, ist zurückzuführen, dass das Wenscht aus vielerlei Gründen eine planerische und kulturelle Besonderheit wurde. Weiterlesen

Online: Eva Kraus: „Das Deutsche Jugendherbergswerk und seine Gleichschaltung durch die Hitlerjugend (1909-1933)“

Ein Literaturhinweis zur Biographie Wilhelm Münkers.

„Die Dissertation [Paderborn 2011] befasst sich mit der Geschichte des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) von dessen Gründung bis zu seiner Gleichschaltung durch die Hitlerjugend im Jahr 1933. Untersucht werden die programmatischen und personellen Kontinuitäten und Brüche im Wechsel von Kaiserreich zu Republik und NS-Diktatur. Damit soll der Frage nach der Mitverantwortung des Verbandes und seiner führenden Funktionäre für die Etablierung des nationalsozialistischen Regimes nachgegangen werden.Das Jugendherbergswerk entstand im Kontext der Reformbewegungen des Wilhelminischen Kaiserreichs. Der Verbandsgründer verfolgte mit der Einrichtung von Jugendherbergen vorwiegend nationalistische Ziele, die von der Mehrheit der führenden DJH-Funktionäre geteilt wurden. Nach außen passte sich der Verband jedoch den wechselnden politischen Rahmenbedingungen an. 1933 war die Verbandsspitze sowohl wegen der vermuteten ideologischen Übereinstimmung mit den Nationalsozialisten als auch aus opportunistischen Gründen zur Kooperation mit der Hitlerjugend bereit, ihre Mitarbeit war jedoch nicht mehr erwünscht.Als Quellen dienen Schriftwechsel aus dem Nachlass des Verbandsgründers, DJH-Publikationen und staatliche Ersatzüberlieferung. Die Arbeit will in einer Mischung aus ideen-, personen-, struktur-, und diskursgeschichtlichen Ansätzen einen Beitrag leisten zur Forschung über die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der nationalsozialistischen Machtübernahme und zur Geschichte des deutschen Nationalismus, namentlich in seiner liberalen und völkischen Ausprägung.“
via CORE. Danke an W. L. für den Hinweis in der Siegener Zeitung v. 19.9.2020!

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