Siegen-Wittgenstein im Haus der Geschichte NRW:

Bad Berleburg, Bad Laasphe, Wilnsdorf, Siegen und ein Skandal

Das MuseumMobil des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen hat vor genau zwei Jahren in der Stadt Siegen Halt gemacht (Link, Link).

Die Auswahl über die Karte führt zu 2 Ergebnissen:
Rückkehr der Kriegsgefangenen: Eine Jacke und ihre Geschichte
Wir sind Weltmeister: Hidden Champions in Nordrhein-Westfalen

In der Objektgalerie des MuseumMobil finden sich zurzeit folgende Objekte mit dem Bezug zum Kreisgebiet: Weiterlesen

Projekt „Juden und Westfalen und Lippe“ abgeschlossen


Das Projekt Juden und Westfalen und Lippe (JuWeL), eine Kooperation vom Verein für Computergenealogie, der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF) und dem Landesarchiv NRW Abt. OWL zur Erfassung aller in den Juden- und Dissidentenregistern genannten Personen ist abgeschlossen. Die Freiwilligen bearbeiteten 12.843 Seiten und erstellten 142.093 Personendatensätze, die über die Projektseite recherchierbar sind (s. http://juwel.genealogy.net). Wir danken allen für ihr eindrucksvolles ehrenamtliches Engagement! Weiterlesen

Online: Ansätze zur Erschließung umfangreicher Fotobestände

Susanne Schmolzes Transferarbeit ist als Band 39 der E-Papers der Archivschule Marburg erschienen.
Logo der Archivschule Marburg - Zur StartseiteZusammenfassung:
Das Saarländische Landesarchiv verfügt über umfangreiche Bestände visueller Medien mit geschätzt dreieinhalb Millionen Einheiten unterschiedlicher Formate und Provenienz. Sie bildeten in den letzten zwanzig Jahren die Grundlage einer Reihe aufwändiger Bildbände und Ausstellungen; auch von Nutzerinnen und Nutzern werden sie häufig nachgefragt. Angesichts dieses hohen quantitativen wie qualitativen Stellenwerts ist ein sukzessiver Abbau der bestehenden gravierenden Erschließungsrückstände sowohl aus Mitarbeiter- als auch Nutzerperspektive ein großes Desiderat. Die vorliegende Arbeit möchte einen Beitrag zum zukünftigen Rückstandsabbau leisten. Deshalb skizziert sie anhand der etwa 300.000 Einheiten umfassenden Bildersammlung Hartung Ansätze zur Erschließung umfangreicher Fotobestände. Weiterlesen

LWL-Dokumentarfilm: „Lebensunwert“ – Paul Brune. NS-Psychiatrie und ihre Folgen


Der Film „Lebens(un)wert“ beschäftigt sich mit dem Schicksal von Paul Brune, der Opfer der nationalsozialistischen Psychiatrieverbrechen war. Denn mit dem Ende des zweiten Weltkriegs endete zwar das „Euthanasie“-Mordprogramm, nicht aber das Leid und die Misshandlungen menschenunwürdiger Unterbringungsbedingungen und „Behandlungsmethoden“. Paul Brune litt bis an sein Lebensende an den Folgen dieser NS-Verbrechen. Anhand seiner tragischen Erfahrungen beleuchtet der Dokumentarfilm die NS-Psychiatrieverbrechen und ihre Kontinuitäten über das Jahr 1945 hinaus.

Online: Karte der Rhein-Provinz und Provinz Westfalen


Die Universität- und Landesbibliohtek Düsseldorf hat unlängst das 1860 erstmals erschienen Kartenwerk Wilhelm Liebenows online zur Verfügung gestellt. Für das Kreisgebiet ist das Blatt 21 Siegen relevant.

s.a. https://www.siwiarchiv.de/online-karte-der-rhein-provinz-und-provinz-westfalen/

Online: Berichte über die Marks-Haindorf’sche Stiftung

Quelle: 29. Bericht über die Marks-Haindorf’sche Stiftung zur Bildung von Elementar-Lehrern und Beförderung von Handwerken und Künsten unter den Juden, Münster 1880

zur Bildung von Elementar-Lehrern und Beförderung von Handwerken und Künsten unter den Juden 1871 -1911.

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst 15 Jahresberichte der Marks-Handorf-Stiftung aus den Jahren 1871 bis 1911 online gestellt.

Literaturhinweis: I. Behnken/U.Buchmann (Hrsg.): Jugendverwahrlager Litzmannstadt 1942,

Forschungsexkursion nach Krakau und Lodz 2025 – ein Logbuch (2026)

Das vorliegende „Logbuch“ ist die Dokumentation eines Projektes, das sich Forschungen zur Geschichte des „Jugendverwahrlagers Litzmannstadt 1942“ widmet. Die historischen Zusammenhänge rund um das Jugendverwahrlager Litzmannstadt fungieren als Lehrstück zu den Reproduktionsmechanismen des Autoritären und zur Bedeutung historischer Forschung im Hinblick auf gegenwärtige Entwicklungen. Weiterlesen

Akten der Hitler-Regierung nun online recherchierbar

Digitales Portal zur Reichskanzlei liegt in erweiterter Fassung mit mehr als 6.000 Dokumenten vor

Die „Akten der Reichskanzlei“ sind in einer weiterentwickelten Online-Edition erschienen: https://aktenreichskanzlei.bundesarchiv.de. Damit kann nun in Dokumenten der Regierungen der Weimarer Republik und der ersten Jahre der NS-Zeit, insgesamt von 1919 bis 1939, recherchiert werden: Neu im Portal ist die Zeit der Regierung unter Adolf Hitler für die Jahre 1933 bis 1939. Der Web-Auftritt umfasst jetzt mehr als 6.000 wissenschaftlich kommentierte Dokumente zur ersten deutschen Demokratie und zum NS-Staat.

Edition ermöglicht vertiefte Einblicke

„Gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig, sich mit den Mechanismen der Macht der menschenverachtenden Nazi-Diktatur auseinanderzusetzen. Wenn Autokratien in der Welt auf dem Vormarsch sind und frühere Diktaturen verharmlost oder gar schöngeredet werden, ist es spätestens an der Zeit sich anzuschauen, was wirklich geschehen ist. Mit der erweiterten Online-Edition zur Reichskanzlei schaffen wir diese Möglichkeit. Gleichzeitig verbessern wir dadurch die Sichtbarkeit der ebenfalls online verfügbaren digitalisierten Akten der Reichskanzlei“, sagte Bundesarchiv-Präsident Michael Hollmann. Weiterlesen