Kleider von Keppels Kirchenboden

Sonderausstellung des Internatsmuseums

Historische Tanzkleider (Quelle: Stadt Hilchenbach)

Historische Tanzkleider (Quelle: Stadt Hilchenbach)

In Stift Keppel befand sich früher eine Internatsschule für „höhere Töchter“. Die Schule spiegelte das ambivalente Frauenbild der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts: Einerseits das neue Streben nach weiblicher Bildung und Berufstätigkeit, andererseits die überkommene Frauenrolle: galante Gesellschafterin, Ehefrau und Mutter.

Das Internatsmuseum dokumentiert beide Bestrebungen. In Keppel konnten Mädchen aus ganz Deutschland die Lehrerinnenausbildung absolvieren und später, ab 1926, auch das Abitur ablegen. Die beiden Arbeitsräume, ausgestattet mit Schulbüchern und Heften für die Schularbeiten sowie die Bibliothek mit Büchern bis unter die Decke, machen deutlich, dass man in Keppel tüchtig arbeiten musste. Weiterlesen →

Kultur und Inklusion: Schweigen und Langsamkeit zulassen

Die Siegener Junior-Professorin Dr. Juliane Gerland hat die Tagung organisiert. Prof. Dr. Grabriele Weiß ist Prorektorin für Bildungswege und Diversity.

Die Siegener Junior-Professorin Dr. Juliane Gerland hat die Tagung organisiert. Prof. Dr. Grabriele Weiß ist Prorektorin für Bildungswege und Diversity.

Zwei Tage lang haben Expert*innen an der Uni Siegen über Inklusion in Kunst und Kultur gesprochen. Im Mittelpunkt der Tagung „Kultur.Inklusion.Forschung“ standen zahlreiche Praxisbeispiele wie Museumsführungen für Demenzkranke.

Ein Museumsprogramm speziell für Menschen mit Demenz. Das gibt es am „Museum of Modern Art“ in New York – und seit März auch am Museum für Gegenwartskunst (MGK) in Siegen. Mitarbeiterin Kirsten Schwarz bietet die speziellen Führungen an. Bei der Tagung „Kultur.Inklusion.Forschung“ an der Universität Siegen hat sie jetzt von ihren Erfahrungen berichtet. Wissenschaftler*innen und Fachleute aus ganz Deutschland und der Schweiz waren ins Artur-Woll-Haus gekommen, um sich über Möglichkeiten der Inklusion in Kunst und Kultur auszutauschen. Ihre zentrale Frage: Wie können wir Menschen mit Behinderung Kunst und Kultur zugänglich machen? Weiterlesen →

Siegerlandmuseum – neue Homepage

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Das Siegerlandmuseum verfügt seit kurzem über eine eigene Homepage. Bemerkenswert sind die Hinweise in „leichter Sprache„. Kritikwürdig ist es allerdings, dass die Möglichkeit zum Teilen der Inhalte in die sozialen Medien nicht besteht.

Die Westfälische Rundschau berichtete am 16.8. über die neue Internetseite.

Fördermittel für Sanierung der Alten Vogtei

Bürgermeister Christoph Ewers nimmt Förderbescheid von rund 200.000 Euro entgegen

Freude über baldige Sanierung der "Alten Vogtei": Regierungspräsidentin Diana Ewert (2.v.l.) und Burbachs Bürgermeister Christoph Evers (3.v.l.) mit Jens Kamieth (MdL, 1.v.l.) und Tanja Wagener (MdL, 4.v.l.)

Freude über baldige Sanierung der „Alten Vogtei“: Regierungspräsidentin Diana Ewert (2.v.l.) und Burbachs Bürgermeister Christoph Evers (3.v.l.) mit Jens Kamieth (MdL, 1.v.l.) und Tanja Wagener (MdL, 4.v.l.)

Die Außenfassade der denkmalgeschützten „Alten Vogtei“ in Burbach kann mithilfe von 202.586 Euro Fördermitteln bald umfassend saniert werden. Die Maßnahme ist dringend erforderlich: Durch Pilzbefall und den Gescheckten Nagekäfer ist das Fachwerkholz zunehmend zersetzt. Es droht der endgültige Zerfall auch von tragenden Elementen.

Die „Alte Vogtei“, zweifellos eines der stattlichsten historischen Fachwerkhäuser im Siegerland, soll unbedingt erhalten bleiben – darüber waren sich Regierungspräsidentin Diana Ewert und Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers jetzt auch bei der Übergabe des Förderbescheids am Mittwoch (27.07.) in Dortmund vollkommen einig. Weiterlesen →

Zeit.Raum Siegen – 3D-Druck der Nicolaikirche

Das Projekt „Zeit.Raum Siegen“ wurde hier bereits vorgestellt. In ihrem Blog berichtet nun das Fab Lab Siegen vom Fortgang der Arbeiten am 3D-Stadtmodell Siegens. Das Siegener Wahrzeichen, die Nicolaikirche, wurde bereits gedruckt.

Ein 3D-Modell der Kirche kann auf der Seite des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins betrachtet werden.

Zur Geschichte der Nicolaikirche empfiehlt sich ein Blick in der 1996 vom Presbyterium der Nicolaikirche herausgegebenen Broschüre (PDF): Die Nikolaikirche zu Siegen.

Ortsbesichtigung des Stadtarchivs Hilchenbach und des Stadtmuseums in der Wilhelmsburg

Hilchenbacher Kulturausschuss im Stadtarchiv:
„Frau Czarski-Nüs stellt fest, dass die Einladung zur heutigen Sitzung ordnungsgemäß ergangen und der Schul- und Kulturausschuss beschlussfähig ist. Sie verweist auf die Bestimmungen des § 31 der Gemeindeordnung NRW.
Einleitend erläutert der Museumsleiter Herr Gämlich die Sanierungsmaßnahmen, die die Stadt Hilchenbach 2015 im Stadtmuseum für insgesamt rund 40.000 Euro durchgeführt hat. Dank einer Spende des Fördervereins Wilhelmsburg e. V. in Höhe von 10.000 Euro und damit rund 50 % der Kosten konnte ein qualitativ hochwertiger Eiche-Parkett-Fußboden im 1. Obergeschoss verlegt werden. Weiterlesen →

NRW-Landtagspräsidentin im Aktive Museum Südwestfalen

Museumsleiter Klaus Dietermann, Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Vorstandsmitglied Traute Fries und Tanja Wagener (MdL/SPD)  [v.l.n.r.]

Museumsleiter Klaus Dietermann, Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Vorstandsmitglied Traute Fries und Tanja Wagener (MdL/SPD) [v.l.n.r.]


Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags, besuchte Ende Juni das Aktive Museum Südwestfalen (AMS) in Siegen am Obergraben. Der Vorstand des Fördervereins hatte sie eingeladen, um ihr die 20-jährige Geschichte des Dokumentations- und Lernortes für regionale Zeitgeschichte am Platz der Synagoge nahe zu bringen. Den Termin hatte die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Tanja Wagener vermittelt. Weiterlesen →

LWL fördert Museen und Heimatstuben im Kreis Siegen-Wittgenstein

Im Kreis Siegen-Wittgenstein erhielt das Museum Leben und Arbeiten in Burbach insgesamt 4.500 Euro für Dokumentation vom LWL. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat neben der Förderung besonders kostspieliger Maßnahmen verschiedene kleinere Bau- und Einrichtungsmaßnahmen in westfälischen Museen und Heimatstuben im vergangenen Jahr mit über 170.000 Euro gefördert. Das gab LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Mittwoch (20.04.) in Münster bekannt.

„Mit diesem Beitrag wollen wir gerade kleineren Museen helfen, in Zukunft für die Besucher attraktiv zu bleiben. Dabei unterstützen die Experten unseres LWL-Museumsamtes die Museen und Heimatstuben auch, indem sie sie intensiv beraten“, so Rüschoff-Thale.

Quelle: LWL, Pressemitteilung vom 22.4.2016

Museum »Leben und Arbeiten in Burbach« – Umbaupläne.

Bis 2019 soll das Museum „Leben und Arbeiten in Burbach“ fertig sein

Neues Museum soll entstehen: Heimatvereinsvorsitzender Volkmar Klein, Bürgermeister Christoph Ewers und die Mitglieder des Vorstandes Volker Gürke und Rüdiger Sahm stellten jetzt die Umbaupläne für das Museum »Leben und Arbeiten in Burbach« vor.

Neues Museum soll entstehen: Heimatvereinsvorsitzender Volkmar Klein, Bürgermeister Christoph Ewers und die Mitglieder des Vorstandes Volker Gürke und Rüdiger Sahm stellten jetzt die Umbaupläne für das Museum »Leben und Arbeiten in Burbach« vor.

Das Alter sieht man den Gebäuden kaum an, dennoch nagt der Zahn der Zeit an der Substanz. Die Alte Vogtei und die Zehntscheune prägen das historische Ortsbild von Burbach und sind die Kulisse für den Weihnachtsmarkt und das Museumsfest. Letzteres erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit bei Klein und Groß, werden doch dann die Türen des Museums in der Zehntscheune geöffnet und den Werkstätten Leben eingehaucht. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wollen der Heimatverein „Alte Vogtei“ und die Gemeinde Burbach an einem Strang ziehen: „Die historische Gebäudesubstanz muss instandgesetzt werden, das ist bei der Alten Vogtei gutachterlich bestätigt“, sagt Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers. „Und in der Zehntscheune muss dringend die Ausstellung überarbeitet werden“, stellt Volkmar Klein, Vorsitzender des Heimatvereins fest. „Ebenso die Gebäudehülle. Das Museum, das mit viel Herzblut hergerichtet worden ist, genügt sowohl energetisch wie didaktisch nicht mehr den Anforderungen.“ Warum also nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Sanierungen miteinander verbinden. „Wir planen, das Museum komplett zu überarbeiten, Servicebereiche in die „Alte Vogtei“ zu verlegen, den Backes neu zu bauen und das Außengelände zu überarbeiten. Eng eingebunden werden sollen die anderen acht Heimatvereine, die mit ihren Ausstellungen zu Satelliten des Museums werden können“, stellt sich Volkmar Klein die Kooperation vor. „Viele weitere Gebäude, beispielsweise Haus Herbig, Haus Dilthey oder die evangelische Kirche, spielen im Konzept eine Rolle“, erläutert Ewers. „Das Ensemble soll als lebendiges Museum begriffen werden, in dem das reale Leben zu Hause ist“, so der Bürgermeister. Weiterlesen →

Günter Dick, St. Augustin: Ideenskizze für eine Siegerländer Industriemuseum

Günter Dick hat mit S.I.M.B.E.N.E eine Grundlage für die Wiederaufnahme der Diskussion über ein Siegerländer Industriemuseum geliefert: Ideen zum SIMBENE-Allenbach Stand 6.4. 2016. siwiarchiv ist dankbar, dass diese Skizze hier veröffentlicht werden darf und wünscht sich eine hoffentlich lebhafte Debatte.