Ausstellung „Rubens privat. Der Meister porträtiert seine Familie“

28.03. – 28.06.2015, Rubenshaus, Antwerpen

Ausschnitt aus: Peter Paul Rubens, Selbstbildnis im Kreis der Mantuaner Freunde, um 1604, Öl auf Leinwand, 77,5 x 101 cm, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln, Dep. 248
Quelle: Flickr-Album des Rubenshauses mit den Topstücke der Ausstellung

Die Porträtmalerei genoss im 17. Jahrhundert kein besonders hohes Ansehen und Rubens mochte sie eigentlicnh auch nicht, wie er selber verlauten ließ. Trotzdem war Rubens einer der besten Porträtmaler seiner Zeit. Zu seinen schönsten und intimsten Porträts gehören zweifellos die Bildnisse seiner Familie: seiner beiden Ehefrauen – der jung verstorbenen Isabella und der bildschönen Helena – und seiner Kinder. Clara-Serenas Lausbubengesicht hat er ebenso beeindruckend dargestellt wie die lebensgroßen Porträts seiner halbwüchsigen Söhne Nicolaas und Albert. Außerdem malte er seine Schwägerinnen und Schwäger. Rubens porträtierte natürlich auch sich selber: als jungen Mann zusammen mit seinem Bruder auf einer Italienreise und später als Herrn von hohem Stand, der schon den Tod vor Augen hatte. Die Porträts, die Rubens von seinen Familienmitgliedern anfertigte, entstanden nicht als Auftragsarbeit, sondern aus Liebe und dienten der Erinnerung. Diese verblüffenden Kunstwerke werden jetzt zum ersten Mal zusammen gezeigt.

Quelle: Link

Siwiarchiv-Oster-Fotorätsel

Foto: Chr. Br.

Foto: Chr. Br.

Zu beantworten sind folgende beiden Fragen:
1) Was zeigt das Kunstwerk?
2) Wie wurde siwiarchiv auf das Objekt aufmerksam?
3) Wo steht oder stand hat das Gebäude?

Die Antworten sind wie gewohnt als Kommentare zu diesem Eintrag einzureichen. Die erste richtige Lösung der drei Fragen wird mit einem kleinen Preis belohnt. Die Auflösung des Rätsels erfolgt am 12. April 2015.

Hinweise auf den Künstler des Werks werden dankbar entgegen genommen.

P.S. Es wäre schön, wenn der Lösungsweg skizziert wird.

Literaturhinweis: Stephan Scholz „Vertriebenendenkmäler. Topographie einer deutschen Erinnerungslandschaft“

ScholzVertriebenendenkmälerPaderborn 1. Aufl. 2015,
440 S., Festeinband
ISBN: 978-3-506-77264-0

„War die Erinnerung an Flucht und Vertreibung in der »alten« Bundesrepublik ein Tabu?
Keineswegs! Das zeigt die Untersuchung von über 1.500 Vertriebenendenkmälern und ihrer vielfältigen Funktionszusammenhänge. In der deutschen Denkmallandschaft hatte und hat die Erinnerung an Flucht und Vertreibung einen festen Platz. Zahlreiche Gedenkorte verschaffen ihr eine dauerhafte Präsenz im öffentlichen Raum. Stephan Scholz analysiert die räumliche Verteilung und zeitlichen Konjunkturen, die gewählten Standorte, Formen, Motive und Inschriften der deutschen Vertriebenendenkmäler. Im Zentrum stehen dabei ihre beabsichtigten und die tatsächlich realisierten Funktionen im Zusammenhang von Verlustbewältigung, Integration, Deutschlandpolitik und Geschichtskultur. Aus dem Panorama einer Denkmallandschaft kristallisiert sich die Struktur einer dezentralisierten deutschen Erinnerungskultur heraus, die eines zentralen Gedenkortes nicht bedurfte.“
Quelle: Verlagstext [dort auch Inhaltsverzeichnis und Leseprobe als PDF]
Homepage des Autors bei der Universität Oldenburg

Zur Diskussion vor Ort s. a. siwiarchiv v. 24.1.2014

Evangelische Kirche startet Kirchenbuchportal www.archion.de

Evangelische Kirchenbücher können ab sofort online eingesehen und von zu Hause aus erforscht werden. Das ermöglicht das neuartige Kirchenbuchportal „Archion“, das die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit elf evangelischen Landeskirchen entwickelt hat. Unter www.archion.de wurde das Kirchenbuchportal heute in Kassel offiziell freigeschaltet.
Archion enthält bereits Unterlagen der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein. Weiterlesen

Fernsehhinweis: „Nackt unter Wölfen“

1. April 2015, ARD, 20:15
Fernsehfilm Deutschland 2015

Im Juni 2014 wurden die Dreharbeiten zu „Nackt unter Wölfen“ beendet, unter der Regie von Philipp Kadelbach nach einem Drehbuch von Stefan Kolditz, dem Erfolgsteam hinter der preisgekrönten Miniserie „Unsere Mütter, unsere Väter“. Das Drehbuch zum Film entstand nach Motiven des Romans von Bruno Apitz und wurde begleitet von Gesprächen mit Zeitzeugen und umfassenden historischen Recherchen. Gedreht wurde in Tschechien und Mitteldeutschland. Ein Teil der Dreharbeiten fanden auch am Originalschauplatz in der Gedenkstätte Buchenwald statt.

Mit dabei: Florian Stetter (Pippig), Peter Schneider (Höfel), Sylvester Groth (Krämer), Thorsten Merten (Bochow), Sabin Tambrea (Reineboth) u.v.a. Weiterlesen

Galerieausstellung zum 125. Geburtstag: Carmen Klein (1890-1978)

29. März bis 3. Mai 2015
Siegerlandmuseum, Oberes Schloss Siegen

CarmenKleinCarmen Klein wurde 1890 in Siegen, Hohler Weg, geboren. Der großbürgerliche Hintergrund der Familie ermöglichte es ihr, mit 21 Jahren eine berufliche Ausbildung an der Kölner Kunstgewerbeschule zu beginnen. Nach zwei Jahren wechselte sie nach Berlin, wo sie acht Jahre lang dekorative Malerei studierte. Dort erlernte sie auch die verschiedenen Techniken der Grafik, mit denen sie sich immer wieder auseinandersetzte. Ihre besondere Vorliebe galt jedoch der Aquarellmalerei. 1922 kehrte Carmen Klein nach Siegen zurück. Sie verbrachte aber bis 1933 jedes Jahr mehrere Wochen in der Hauptstadt und verfolgte die Entwicklung der modernen Malerei in den großen Berliner Kunstausstellungen. Eine Gemeinschaftsausstellung 1928 mit dem Malerehepaar Hans und Hanna Achenbach wurde zum Grundstein der späteren „Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstler“. Neben zahlreichen Ansichten der Stadt Siegen spielte das intensive Beobachten und Gestalten von Pflanzen eine große Rolle in ihrem Gesamtwerk. Weiterlesen