Spaziergang „Geschäfte jüdischer Eigentümer in der Oberstadt“ in Siegen

Einladung zu einem Sonntagsspaziergang durch die Siegener Oberstadt bis zur Bahnhofstraße ein. Wir beginnen am ehemaligen Kaufhaus Tietz, passieren das Haushaltswarengeschäft von Hugo Herrmann, das Schuhhaus Metropol, das Bekleidungshaus Schiff usw. usw. Unser Spaziergang endet um 17 Uhr in der neu gestalteten Bahnhofstraße beim ehemaligen Putzgeschäft von Samuel Sondermann (heute Sanitätshaus Spickermann).

Treffpunkt: Sonntag, 20.9. um 15.30 Uhr am Eingang des Krönchen Center
Leitung: Klaus Dietermann
Gebühr: 5 €
Dies ist eine Veranstaltung der VHS Siegen in Kooperation mit dem Aktiven Museum Südwestfalen.

Literatur: „Gender im Pietismus“

genderimpietismusEin Tagungsband mit Wittgenstein-Bezug.

Mit der Frage nach den Verflechtungszusammenhängen von Geschlechterkonstruktionen und Netzwerkbildung sowie -handeln wird ein neues Forschungsfeld für eine genderorientierte Pietismusforschung erschlossen. Der Prägung pietistischer Gender-Identitäten und -Rollen durch soziale und mediale Netzwerke und vice versa der genderabhängigen Formung der Strukturen und Inhalte dieser Netzwerke wird anhand von fünf Themengebieten nachgegangen: Transgression und Neudefinition von Geschlechterrollen in Netzwerken; religiös-kultureller Transfer und Netzwerkbildung; Geschlecht, Adel und Netzwerk; Geschlechter-praktiken sowie Textproduktion und -rezeption im Netzwerk. Weiterlesen

Online: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe Heft 02/15

dwl15_2_500Das aktuelle Heft (PDF) enthält auch den Beitrag „Umnutzung des Gefängnisses im Unteren Schloss von Siegen“ (S. 78-80) von Christian Steinmeier. Der Beitrag befasst sich u. a. mit dem Gestapo-Gefängnis im Unteren Schloss. Das vermeintliche Spezial-Gefängnis wurde im Februar 2013 auf siwiarchiv diskutiert.

Rafael Greboggy: Tagungsbericht des 9. Detmolder Sommergesprächs am 26. August 2015

Familiengeschichten, Schatztruhen und andere Archive

Foto: Matthias Schulte, Landesarchiv NRW Facebook-Account, https://www.facebook.com/landesarchivnrw?fref=ts

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Einführung
Zum 9. Detmolder Sommergespräch kommen knapp 100 Gäste in das Archiv, darunter Referenten aus Universitäten, historischen Vereinen, Archiven oder Museen. Die bunte Varietät der Redner führt zu vielfältigen Ansätzen bei Themen wie Familie und dem Archivieren. Und da man schon in den Genuss der Multiperspektivität kommt, kann man sich auch einem für Historiker schwierigen Thema widmen: Dem Vergessen.

Nach der Begrüßung durch FRANK M. BISCHOFF, dem Präsidenten des Landesarchivs NRW, beginnt der diskussionsreiche Tag mit einer Einführung von Dr. Bettina Joergens, Dezernatsleiterin des Landesarchivs NRW Abt. OWL und konzeptionell und organisatorisch Verantwortliche für die Detmolder Sommergespräche. Mit einer Reihe von Fragen, in denen sie nach Ursachen, Bedeutungen und Folgen des Aufbewahrens fragt, stellt sie die Aufgaben des Archivs einer bloß ökonomischen Betrachtung von Daten gegenüber. Sie veranschaulicht mit eigenen Zeugnissen, dass Quellen dazu verhelfen, sich mit Menschen über die Grenzen ihrer Lebensdauer hinweg in Beziehung zu setzen. Weiterlesen