Regionale Betreffe im Staatsarchiv Würzburg

Aufruf des VdA zur Unterzeichnung der Online-Petition gegen die Verlegung Staatsarchiv

Nur noch heute ist die Unterzeichnung der o. g. Petition möglich. Ein kurzer Blick ist die Bestände des Würzburger Staatsarchivs zeigt, dass auch für unsere Region relevantes Archivgut durch den möglichen Umzug nach Kitzingen betroffen ist. Es folgen zwei Beispiele:
1) StAWü, Provenienzanalyse 59, Korrespondenz, betr. den Sukzessionsstreit zwischen der reformierten und der katholischen Linie des Hauses Nassau bezüglich der Nassau-Siegen´schen Lande, 1705 – 1707 [Provenienz: Hochstift Würzburg Gehemine Kanzlei]
2) StAWü, Mainzer Regierungsarchiv 7359, Beabsichtigter Beitritt des Grafen Gustav von Wittgenstein zum Münzverein der korrespondierenden fünf Stände; Abweisung, 1695.

Märkischer Kreis: Bilddatenbank vorgestellt

Wohn- und Geschäftshaus Waarenhandlung Georg Dickel in Girkhausen, ca. 1910, Kreisarchiv Märkischer Kreis, F 1296 (Fotograf M. Uhlig, Bochum)

Wohn- und Geschäftshaus Waarenhandlung Georg Dickel in Girkhausen, ca. 1910, Kreisarchiv Märkischer Kreis, F 1296 (Fotograf M. Uhlig, Bochum)

Ab und zu wirft siwiarchiv auch einen Blick über den Tellerrand hinaus, vor allem wenn man dort auch regional fündig wird: “ „Canto Cumulus“ heißt die neue Bilddatenbank, die ab sofort vom Kreisarchiv des Märkischen Kreises eingesetzt wird und ab Mitte des Monats eingesehen werden kann. Von dieser digitalen Neuerung können alle Interessierten profitieren. „Wir haben einen großen Bestand von mehreren Tausend historischen Bildern, Ansichtskarten, Briefköpfen, Fotos von Medaillen. Die werden alle digitalisiert und in die neue Datenbank eingepflegt“, erklärt Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski. Mit mehr als 7.000 Dateien geht die Datenbank an den Start, es werden ständig mehr.

„Canto Cumulus“ ist die Software eines deutsch-amerikanischen Unternehmens mit Sitz auch in Berlin. Genutzt wird es in erster Linie in Agenturen, Unternehmen und Behörden zur Archivierung, Organisation und Distribution von Mediendateien innerhalb einer Netzwerk-Infrastruktur. Weiterlesen

Online-Recherche der Bestände des Archivs der Akademie der Künste in Berlin

Seit kurzem sind die umfangreichen Bestände des Archivs der Akademie der Künste für jeden online recherchierbar. Unter der Adresse https://archiv.adk.de lassen sich detaillierte Informationen zu gut 1 Million Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen. Zu den Beständen gehören derzeit 1.130 Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern, die Archive von 45 Institutionen und Verbänden sowie 70 thematische Sammlungen. Ein erstes Stöbern über den Gastzugang förderte bereits Material über Künstlern aus dem Kreisgebiet zutage: Otto Piene, Reinhold Koehler, Hermann Kuhmichel, Adolf Saenger, …..

Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlts sich der Gastzugang der Datenbank.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlt sich der Gastzugang der Datenbank.

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Literaturhinweis: „125 Jahre Rentenversicherung Westfalen.

125RVWestf Sicherheit für Generationen“
Gebunden. 22 x 27 cm. 375 Seiten. 210 Abbildungen. ISBN 978-3-00-050834-9

Im November 2015 feierte die Deutsche Rentenversicherung Westfalen ihr 125-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass stellt das Buch, herausgegeben von der Deutschen Rentenversicherung Westfalen mit den Autoren Marc von Miquel und Anne Schmidt, die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung in der Region Westfalen von der Invalidenversicherung im Kaiserreich bis in die Gegenwart vor. Hierbei wird die Geschichte der Institution mit einer Schilderung der sozialen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen der Alterssicherung verbunden.

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Kabarett „Von Stauffenberg zu Guttenberg – der Adel patzt immer kurz vor Schluss…“

18.2.2016, 20:00
Gebrüder-Busch-Theater, Bernhard-Weiß-Platz, Hilchenbach

plakatschnoyDer Geschichtskabarettist Sebastian Schnoy untersucht den Adel in seinem Programm:
„Von Eliten und Nieten.
Integration ist alles. Doch noch immer leben in Europa Großfamilien, abgeschottet vom Rest der Gesellschaft.
Sie heiraten unter sich, verbunden durch Jahrhunderte alte Riten und essen wilde Tiere, die sie in unseren Wäldern selbst erlegen. Ihre Netzwerke stammen aus einer Zeit, in der man Netzwerke noch Seilschaften nannte.
Ihr Auftritt: tadellos, aber immer nur bis kurz vor Schluss. Schnoy macht sich auf zu den ersten „Von“ und „Zus“ und sucht den Anfang ihres Erfolges.“
Quelle: Homepage Sebastian Schnoy
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Henner und Frieder erhalten Namensschilder

Bürgermeister Steffen Mues testet die QR-Code-Funktion mit dem Handy. (Foto: Herbert Bäumer)

Bürgermeister Steffen Mues testet die QR-Code-Funktion mit dem Handy. (Foto: Herbert Bäumer)

Schon bei der feierlichen Aufstellung von Henner und Frieder am 10. September 2015 stellten sowohl interessierte Siegener als auch Gäste die Frage: „Wer ist eigentlich wer?“ Für die Universitätsstadt Siegen war dies Anlass genug, um den beiden Traditionsfiguren Namensschilder zu fertigen.

Bürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Michael Stojan brachten deshalb nun an die Sockel der beiden Sinnbilder der Siegerländer Arbeitswelt noch je eine Tafel mit Erläuterungen an.

Darauf stehen neben den Lebensdaten der Vorbilder des Bergmannes (Henner) und des Hüttenmannes (Frieder) auch deren Namen und Beruf. Außerdem werden der Anlass ihrer Erschaffung sowie der Name des Künstlers genannt. Weitergehende Informationen sind auf einem QR-Code hinterlegt, der Interessierte auf die städtische Homepage leitet. Weiterlesen

Studientag „Reformationen und Adel – vom Rheingau bis zum Siegerland“

26. Februar 2016, 10 bis 17 Uhr, im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Religionen sind ein mächtiger Gestaltungsfaktor moderner Gesellschaften, auch wenn dies eine Zeitlang verdrängt worden ist. Demgegenüber hat die Geschichtswissenschaft der Frühen Neuzeit die tief greifenden Wirkungen von Religion und Konfession auf die Gesellschaften Europas seit je erkannt und in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und Trägergruppen untersucht. In diesem Kontext haben die „Reformationen“ des 16. und 17. Jahrhunderts (Reformation, Zweite Reformation und Katholische Reform/Gegenreformation) im politisch vielgestaltigen Raum vom Rheingau bis zum Siegerland das Interesse der Forschung gefunden. Als Akteure in den spannungsreichen Prozessen der Konfessionsbildung und deren territorialer Durchsetzung standen die Erzbistümer Mainz und Trier sowie die nassauischen Grafen im Mittelpunkt. Dagegen ist kaum nach der Rolle des niederen Adels, d. h. in diesem Raum der Reichsritter, gefragt worden, seien es seine persönlichen konfessionellen Überzeugungen und öffentlichen Haltungen, sei es sein lokaler Einfluss als „geborene“ Elite oder aber als Fürstendiener. Weiterlesen