Ausstellung online : „Europa und Europäer 1950 – 2020:

70. Jahrestag der Schuman-Erklärung“.

Documentary on the Robert Schuman Declaration – The Birth of Europe from Fondation Robert Schuman on Vimeo.

L‘ anniversaire de la Déclaration Schuman from Fondation Robert Schuman on Vimeo.

„Der erste Teil der Ausstellung wird von Schlüsselsätzen der Schuman-Erklärung geleitet. Durch eine Auswahl von audiovisuellem Material und Dokumenten, die im Historischen Archiv der Europäischen Union aufbewahrt werden, kann der Besucher einige der wichtigsten politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklungen der letzten 70 Jahre europäischer Geschichte erleben.
Der zweite Weg ermöglicht es, Menschen zu treffen, die am Prozess der europäischen Integration beteiligt waren oder davon betroffen waren, um darüber nachzudenken, was es bedeutet, Europäer zu sein.
Am heutigen Europatag wird die Ausstellung auch durch eine digitale Präsentation auf einer speziellen Website eröffnet: https://schuman70.eui.eu/

Quelle: Historisches Archiv der Europäischen Union, 4.5.2020

Links zum deutschsprachigen Ausstellungskatalog: Complete_Digital_Reader_All_Journals_DE.pdf Weiterlesen

Fotos zum Kulturdenkmal des Jahres 2021 „Historische Orte der Gemeinschaft“

Aufruf des Bundes Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU)

Seit nun mehr als 15 Jahren ernennt der BHU das Kulturdenkmal des Jahres, um auf bedeutende und schützenswerte Kulturlandschaftselemente aufmerksam zu machen und diese in das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit zu rücken. Für 2021 wurden „Historische Orte der Gemeinschaft“ als Kulturdenkmal des Jahres ausgewählt.

Bei diesen Orten kann es sich zum Beispiel um Wirtshäuser, Pfarrhäuser, Vereinshäuser, Kleingärten, Dorflinden oder Festplätze handeln, die schon in vergangener Zeit bedeutende Versammlungsorte waren.

Einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Kulturdenkmäler leisten Engagierte vor Ort. Die Arbeit zahlreicher ehrenamtlicher Vereine und Initiativen hilft dabei, das materielle und immaterielle Kulturerbe zu erhalten. Denn erst durch die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger können in Zusammenarbeit mit dem BHU und seinen Landesverbänden historische Gebäude, Denkmäler und bedeutsame Orte der Vergangenheit bewahrt und geschützt werden. Dieses Engagement möchte der BHU würdigen. Wenn Sie sich für einen solchen Ort engagieren, freut sich das Team der BHU-Geschäftsstelle über eine Rückmeldung! Weiterlesen

Ausstellung: „Jakob Scheiner 1820 – 1911“

Siegerlandmuseum, Kleine Galerie

Jakob Scheiner Schloss JunkernheesJakob Scheiner, Schloss Junkernhees, 1885, Public domain

Jakob Scheiner wurde vor 200 Jahren am 22. Februar 1820 in Siegen-Sohlbach geboren. Er machte zuerst eine Ausbildung in einem Vermessungsbüro bei der Urkatasteraufnahme des damaligen Kreises Siegen, dann eröffnete er 1848 eine Lithographische Anstalt, die sich hauptsächlich um das Entwerfen, Ausführen und Drucken von Briefköpfen, Geschäftsanzeigen und Visitenkarten kümmerte. Obgleich die neue Technik der Lithographie andernorts große Erfolge feiern konnte, scheiterte der in kommerziellen Angelegenheiten unerfahrene Scheiner bereits nach wenigen Jahren. Nach der Insolvenz seines Unternehmens 1854 entschied er sich mit seiner Frau und dem 1852 geborenen Sohn Wilhelm nach Köln umzusiedeln. Schnell fand er eine Anstellung bei der Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft, für die er Tunneleinfahrten und Bahnhöfe zeichnete. Erst 1872 entschied er als freischaffender Künstler zu arbeiten. Seine Motive umfassen hauptsächlich Stadtansichten von Köln und seiner ehemaligen Heimat Siegen. Dabei benutzte er als Ausgangspunkt für viele seiner Arbeiten das Medium der Fotografie oder die technische Zeichnung, die er mit Bleistift und Aquarell in stimmungsvolle Landschaften zu verwandeln verstand. Jakob Scheiners Sohn Wilhelm (1852-1922) sollte nach einer Karriere als technischer Leiter der Charlottenhütte in Siegen-Niederschelden in seine Fußstapfen treten und selbst Kunstmaler werden. Der zweite Sohn Julius (1858-1913) wurde Astronom und arbeitete bei der Sternwarte in Potsdam. Die Ausstellung in der „Kleinen Galerie“ des Siegerlandmuseums vereint aus Anlass des 200. Geburtstages von Jakob Scheiner Zeichnungen, Aquarelle und Drucke aus den unterschiedlichen Schaffensphasen.“

Weitere Informationen zu Jacob Scheiner: Weiterlesen

Stadtarchiv Siegen wieder geöffnet

Der Lesesaal des Stadtarchivs Siegen ist nach der coronabedingten Schließung wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zum Schutz des Publikums wie des Archivpersonals kann die Öffnung vorerst nur eingeschränkt mit Auflagen erfolgen.
Möglich ist ein Besuch dienstags und mittwochs, jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie donnerstags von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Um die Einhaltung der Sicherheitsabstände zu gewährleisten, stehen im Lesesaal vorerst nur drei Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Präsenzbibliothek kann ebenfalls besucht werden, es findet aber keine Fachberatung statt. Nicht genutzt werden kann das Mikrofilmlesegerät im Technikraum.

Des Weiteren ist eine Voranmeldung per Mail (stadtarchiv(at)siegen.de) – mindestens einen Werktag vor dem geplanten Archivbesuch – während der Geschäftszeiten des Stadtarchivs (montags bis freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr) zwingend erforderlich.

Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern einen Archivbesuch zu ermöglichen, ist pro Anmeldung ein Arbeitsplatz nur für höchstens zwei Besuchstage zu reservieren.

Besucher sollten bei der Anmeldung das Datum und die Uhrzeit des geplanten Besuchs sowie eventuell benötigte Archivalien, vor allem Zeitungsbände und Personenstandsregister, angeben. Die Anmeldebestätigung ist am Besuchstag mitzubringen. Ohne diesen Nachweis ist ein Einlass ins KrönchenCenter nicht möglich. Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist verpflichtend.

Am Besuchstag ist darauf zu achten, dass im KrönchenCenter der Lesesaal im 3. OG auf direktem Weg unter Nutzung des Aufzugs aufgesucht wird.

Weitere Informationen zu geänderten Abläufen im Lesesaalbetrieb erhalten Benutzerinnen und Benutzer vor Ort von der Lesesaalaufsicht oder können auf der Homepage des Stadtarchivs eingesehen werden.

Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung, 04.05.2020

Ausstellung: Analogien – Bernd & Hilla Becher, Peter Weller, August Sander

Photographische Industrielandschaften, Architekturen und Porträts
Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln
in Kooperation mit dem Studio Becher und der Landeshauptstadt Düsseldorf
IM KUNSTARCHIV, DÜSSELDORF-KAISERSWERTH, Suitbertus-Stiftsplatz 1 (Eingang Stiftsgasse 2), 40489 Düsseldorf
Laufzeit: – 20. September 2020, Öffnungszeiten: Sa–So 14–18 Uhr
Das Kunstarchiv ist auf Grund der aktuellen Corona-Krise bis auf Weiteres geschlossen.

„Bemerkenswerte Aufnahmen, die für Bernd und Hilla Becher zentrale Inspirationsquellen waren, stehen im Fokus der Präsentation und treten zugleich mit ausgewählten Werken des Photographenpaars in einen Dialog. Die Photographien von Peter Weller und August Sander, deren für diese Ausstellung ausgewählten Arbeiten in die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts fallen, begeisterten Bechers nachweislich bereits in den Anfängen ihrer Arbeit in den frühen 1960er-Jahren. Weiterlesen

Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (6)

„Grippeferien“ in den Schulchroniken

„23. Nov[ember]. 10 Tage muß die Schule ausgesetzt werden (Grippe mit Lungenentzündung). in anderen Dörfern forderte sie manches blühende Leben (20 – 30 Jahre, Säug[linge] 30 Wo[chen (?)]!). Benfe bleibt ohne Opfer. …. „
aus: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Schul-Chronik Benfe, den 1. Mai 1898, Lehrer Gössing, fol. 180

„Nov[em]b[e]r 1918. 14 Tage wurde die Schule geschloossen, da 80% der Kinder an Grippe erkrankt waren……“
aus: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Chronik der Schule Schameder, angefangen September 1898, fol.148

s. a.
Zum Beginn der „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgestein (1)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (2)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (3)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (4)
Zur „Spanischen Grippe“ im Altkreis Wittgenstein (5)
Paul Guder und Heinrich Hensgen – Kreisärzte während der „spanischen Grippe“ (1918 – 1920)

Linktipp: „Handschriften lesen – online“ des Hessischesen Landesarchivs

Verschiedene Handschriften aus dem Jahr 1866, © HHStAW

Der Kurs „Handschriften lesen – Deutsche Schrift entziffern und verstehen“ auf dem Facebook-Auftritt des Hessischen Landesarchivs bietet in loser Folge Schriftstücke aus verschiedenen Jahrhunderten zum „Lesen-Üben“ an, wobei wir allmählich in der Zeit zurückschreiten – vom jüngsten Schriftstück aus dem 19. Jahrhundert bis in die Frühe Neuzeit.
Die Schriftstücke mitsamt Auflösung werden hier als pdf-Datei eingestellt.

Bislang erschienen:
Nr. 1: Der herrenlose Regenschirm, 1866
Nr. 2: Das Gesuch des Lehrers, 1866 (aus HHStAW Abt. 211 Nr. 14372)
Nr. 3: Der Sauerbrunnen, 1855 (aus HHStAW Abt. 212 Nr. 340)
Nr. 4: Der unwillige Zensor, 1814 (aus HHStAW Abt. 371 Nr. 824)
Nr. 5: Der Kastanienbaum des Pfarrers, 1812 (aus HHStAW Abt. 270 Nr. 387)
Nr. 6: Straßenführung in Erbach, 1807 (aus HHStAW Abt. 356 Nr. 882)
Nr. 7: Die verbotene Kirchmess, 1780 (aus HHStAW Abt. 342 Nr. 103)
Nr. 8: Die Nudelfabrik, 1759 (aus HHStAW Abt. 106 Nr. 3887)
Nr. 9: Totschlag in Eisenbach, 1742 (aus HHStAW Abt. 126 Nr. 286)
Nr. 10: Handschriften lesen online Nr. 10, 1713

Video (engl:): „Stay At Home Museum“ – Rubenshaus, Antwerpen


“ …. Der Direktor des Rubenshauses Ben Van Beneden heißt Sie in der Wohnung willkommen, in der der Künstler lebte und arbeitete. Sie schlendern durch den Garten, in dem Rubens Inspiration suchte, Sie bewundern seine Kunstgalerie und betreten sogar das Allerheiligste: das Atelier des Meisters. Auf dem Weg sehen Sie eine Flut an Meisterwerken, darunter das berühmte Selbstporträt von Rubens selbst.“

Publikationshinweis: Landesarchiv NRW: „Grund und Boden. Quellen aus staatlichen Archiven in NRW“

Gerade druckfrisch ins Haus gekommen: Unsere neue quellenkundliche Broschüre liegt nun vor. Häufige Nutzeranfragen betreffen die Besitzverhältnisse von „Grund und Boden“, weshalb wir uns in der Abt. Westfalen des Landesarchivs NRW überlegt haben, in populärer Form die relevante Überlieferung staatlicher Archive einmal vorzustellen.

Die knapp gehaltenen, leicht lesbaren Artikel sind einheitlich strukturiert, so dass der interessierte Leser schnell zu den für ihn wichtigen Informationen kommen kann: 1. Einleitung, 2. Definition der Quellengattung, 3. Aufbau, Inhalt, Aussagekraft und Quellenwert, 4. Auswertungsmöglichkeiten für die Forschung, 5. Überlieferungsformen und Überlieferungslage, 6. Literaturhinweise.

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