Erster Stern für Freudenberger Regionaleprojekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“

REGIONALE 2025: Virtuelle Stadtführung durch Freudenberg – Vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Mit einem Stern der REGIONALE 2025 ausgezeichnet: Virtuelle Stadtführung durch Freudenberg – vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Projekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“

In Freudenberg arbeiten ehrenamtlich tätige Amateur-Theatergruppen und Schulen gemeinsam an einer virtuellen Stadtführung. Durch den Einsatz von „Augmented Reality“ möchte die Stadt ihre eigene Geschichte und Historie für Einheimische, Gäste und Kinder auf neue Art erlebbar machen. Das Projekt ist nun mit dem ersten Stern im Rahmen der REGIONALE 2025 in Südwestfalen ausgezeichnet worden.

„Das ist für uns die Bestätigung, dass es gerade jetzt wichtig ist, den Bogen zwischen Jung und Alt zu spannen – nicht nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Generationen, sondern auch durch das Aufzeigen lebendiger Geschichte mittels modernster Technik“, sagte Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke. „Das Projekt ist eine Investition in die Zukunft: für eine moderne Bildung, für den Zusammenhalt und die Belebung der Altstadt und deren Geschäften und Gaststätten.“ Weiterlesen

„Wittgenstein“ 1 (2020) erschienen

Inhalt:
Heidemarie Horaczeck-Krönert: Maienzeit
Hans Friedrich Petry: Brücken können verbinden – waren aber einst für die Stadt Berleburg eine große Last
Dieter Bald: Dr. Ludwig Bald – Fragmente eines kurzen Lebens
Joachim Völkel: Eisenerzbergbau in Erndtebrück
Bernd Stremmel: Alte Grenzsteine an Wittgensteiner Grenzen (Teil III)
Wolfgang Birkelbach: Die Erinnerung von Sophie Dreisbach, geborene Graeber, an ihre Vorfahren
Rezension:
Peter Bürger (Hg.): Wo Wild ist, da wird auch ggewildert. Historische Waldkonflikte im Wittgensteiner Land und im Siegerland, Norderstedt 2020 (Andreas Krüger)

Zu beziehen ist das Heft über den Wittgensteiner Heimatverein.

Archäologen entdecken Hauskeller aus dem Mittelalter auf Wittgensteiner Acker

Archäologische Spuren in Bad Berleburg

Auswahl frühmittelalterlicher Keramikscherben aus dem Kellerbereich (AKZ 4915,11 Bad Berleburg-Wüstung, Auswahl KE-Funde Ausgrabung 2020), Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/T. Poggel

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben auf einem Acker nahe Bad Berleburg-Aue die Spuren einer mittelalterlichen Siedlung entdeckt und dokumentiert. Der wichtigste Befund aus Sicht der Expertinnen ist das steingemauerte Fundament eines Kellers aus dem frühen Mittelalter: „Wir haben das gerade noch rechtzeitig entdeckt“, so der Grabungsleiter Dr. Manuel Zeiler. „Die nur noch niedrigen, zwei- bis dreilagig erhaltenen Steinfundamente waren bereits an einer Kellerwand gestört und wären in ein paar Jahren durch den Pflug vollständig abgetragen worden.“

Prof. Michael Baales, Leiter der LWL-Außenstelle Olpe, ordnet den Befund ein: „Für die gesamte Region ist dies der erste archäologische Ausgrabungsbefund für eine derart frühe mittelalterliche Ansiedlung. Der Nachweis eines Steinfundaments ist zudem für diese frühe Zeitstellung bisher einmalig und ein unerwarteter Glücksfall.“ Weiterlesen

Denkmal des Monats Mai: Alte Kölner Straße/Ohrndorfer Schlag in Freudenberg

Fotos: © 2018 by Jörg Hempel, www.joerg-hempel.com

Die Denkmäler des Monats werden jedes Jahr von den neun Mitgliedsstädten der Regionalgruppe Südliches Westfalen sowie drei Städten der Regionalgruppe Münsterland der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne ausgewählt.
Geschichte:
Alte Kölner Straße Freudenberg

Die engen Verbindungen des Siegerlandes nach Köln ergeben sich bereits aus den ältesten bekannten urkundlichen Erwähnungen, die aus den Jahren 1079 und 1089 stammen. Danach bestanden seit alters her bedeutende Handelsbe-ziehungen, die den Fernweg zwischen Köln und Siegen, die Köln-Siegener Landstraße, prägten. Bei den Kölnischen Kaufleuten waren insbesondere die Eisen- und Stahlwaren aus dem Siegener Raum sehr begehrt. Im Gegenzug wurden fast alle Waren, die im Siegerland nicht selbst erzeugt werden konnten, wie Rheinfisch, Gewürze, Geschmeide und Tuchwaren, aber auch Papier oder Heilmittel aus Köln bezogen. Weiterlesen

Online: Geschichte der Stadt Siegen

in übersichtlicher Darstellung, mit besonderer Berücksichtigung des evangelischen Kirchenwesens daselbst; nach gedruckten und ungedruckten Urkunden

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat die 1872 in Dillenburg erschienene Publkikation von Friedrich Wilhelm Cuno bereits 2011 online bereitgestellt.

Online: Gedächtnisbuch deutscher Fürsten und Fürstinnen reformierten Bekenntnisses. (Teil 1 – 5)

Die Marburger Universitätsbibliothek hat die 1883 in [Wuppertal-]Barmen erschienene Schrift Friedrich Wilhelm Cunos online bereitgestellt. Der Veröffentlichung enthält Kaptiel zu Nassau-Siegen, Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Sayn-Wittgenstein-Hohenstein. Das Werk kann mit dem DFG-Viewer betracht werden.

Linktipp: Wikipedia-Eintrag zur „Wittgensteiner Zeitung“

Dieter Bald hat unlängst einen Wikipedia-Artikel zum „Wittgensteiner Zeitung“ vorgelegt.

Zur regionalen Zeitungsgeschichte lohnt ein Blick in:
Kurt Koszyk (Hg.): Verzeichnis und Bestände westfälischer Zeitungen, Münster 1975 [Reihe XXXIV: Geschichtliche Arbeiten zur Meinungsbildung und zu den Kommunikationsmitteln in Westfalen der Historischen Kommission für Westfalen, Band 2], Link zur Online-Ausgabe der Historischen Kommission (2,8 MB).