„Inhalt:
Was verbindet einen 17-jährigen Bergarbeiter 1890 mit einer 11-jährigen Schülerin 2004?
Um 1890. Tief unter der Erde arbeitet der 17-jährige Joseph. Dort ist er Tag für Tag mit dem Grubenpferd Max in einer Eisenerzgrube unterwegs. Bei einem Grubenunglück bewährt sich der Pferdejunge. Bald ist er dort unten in geheimer Mission dabei. Doch was treibt der unheimliche Bergmann Hugo bei seinen nächtlichen Ausflügen, für die er sogar nüchtern bleibt?
Um 2004. Die 11-jährige Linda kurvt wieselflink durch ihren nicht immer einfachen Alltag. Dabei entwickelt sie eine enorme Fähigkeit zur Selbstdarstellung. Fantasievoll schafft sie es, das tägliche Leben mit ihrer überforderten Mutter zu meistern. Doch ihre Welt droht einzustürzen. Linda sieht sich Herausforderungen gegenüber, die für sie kaum zu bewältigen sind. Und hat auch noch eine ebenso fette wie fiese Feindin. Und ganz tief in ihr drin ist da auch noch etwas. Und das ist noch viel schlimmer.
Was hat Lindas Welt mit der uralten Bergbaugeschichte zu tun? Wer erforscht die alten Gruben und darf sich dabei nicht erwischen lassen? Welcher Schatz wartet dort auf Entdeckung? Warum zweifelt ein Jäger immer wieder an seinem Verstand? Kann eine Katastrophe Linda helfen? Und was ist eigentlich das »Geheimnisvolle Geräusch«?
Die »Tagesbrüche« bringen es an den Tag.
Der Roman bezieht sich teilweise auf die Ereignisse am Rosterberg in der Stadt Siegen 2004, ist aber frei erfunden und keineswegs eine Dokumentation. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Wirtschaftsgeschichte
„Siegener Beiträge – Jahrbuch für regionale Geschichte 18 – 2013“ erschienen
Abermals ist es der Redaktion der “Geschichtswerkstatt Siegen – Arbeitskreis für Regionalgeschichte e.V.“ gelungen, ein breites Spektrum regionalhistorischer Aufsätze in ihrem neuen Jahrbuch “Siegener Beiträge“ 2013 zusammenzutragen. Herausgekommen
ist auf 256 Seiten eine lesenswerte Aufsatzsammlung mit folgenden Schwerpunkten:
Gerlach Graf zu Nassau-Wiesbaden-Idstein – Christian Brachthäuser
Christian Brachthäuser, Bibliothekar des Stadtarchivs Siegen, geht in seinem Aufsatz “Gerlach Graf zu Nassau-Wiesbaden-Idstein (1322-1371)“ der Frage nach, ob und wie ein einflussreicher Mainzer Erzbischof als Namenspatron der erstmals 1713 so bezeichneten “graf gerlachs burg“ nördlich von Netphen-Afholderbach gedient haben könnte. Der kurfürstliche Wirkungskreis kann zwar nicht in direktem Zusammenhang mit dem Burgenbau stehen, da archäologische Funde aus dem 11. Jahrhundert vorliegen und die exponierte Befestigungsanlage bereits vor der Geburt Gerlachs aufgegeben wurde. Die historisch gewachsene Verflechtung zwischen dem Mainzer Kurstaat, der Grafendynastie Nassau und dem Siegerländer Adelsgeschlecht von Bicken, das von 1601 bis 1604 selbst einen Mainzer Erzbischof stellte, könnte jedoch darauf hindeuten, dass die Namensgebung in Erinnerung an jenen Amtsträger erfolgte, der diese enge Bande im 14. Jahrhundert begründet hatte. Weiterlesen
„4Fachwerk“: Vom Stadtmuseum Freudenberg zum Mittendrin-Museum
Am ersten Adventswochenende erwartet die Freudenberger Weihnachtsmarkt-Besucher ein zusätzliches Angebot: Neben der „Puppen-Ausstellung“ im Stadtmuseum gibt es dort bei Kaffee und Gebäck vielfältige Informationen, wie es mit dem Haus in Zukunft weitergehen könnte.
Die „Museumsfreunde“ präsentieren dabei auch erstmals ihr Logo, das den jetzt zu gründenden Trägerverein begleiten soll. „4FACHWERK“ wird die Initiative heißen. „Wir wollen, dass in unserer Fachwerk-Altstadt ein kultureller Anker bestehen bleibt, der ein ganz lebendiger Treffpunkt werden soll“, so Ingrid Leopold.
Und Dieter Siebel erklärt weiter zum Namen: „In der Mittelstraße 4, auf 4 Etagen erhalten die 4 Schwerpunkte Kunst, Ortsgeschichte, Museumspädagogik und Alte Uhren (‚Zeit zum Genießen’) ihren Platz. Das Mittendrin-Museum ergibt sich aus der Lage im historischen Stadtkern Alter Flecken “. Weiterlesen
LWL-Archäologen: Frühe Siegerländer waren nur „Saisongäste“
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben herausgefunden, dass die frühen Siegerländer keine Siedler sondern nur Saisongäste waren. Die Fundstelle in der Region bei Netphen (Kreis Siegen-Wittgenstein) mit Spuren von Menschen aus dem mittleren Neolithikum (Jungsteinzeit) vor 6.500 Jahren belegt, dass die Menschen die Region nur zeitweise aufsuchten, wie jetzt Untersuchungen an Steingeräten und Bodenuntersuchungen ergaben. Die Steinzeit-Menschen siedelten hier nicht, sondern weideten ihr Vieh, gingen vielleicht auf die Jagd und suchten wahrscheinlich nach dem Mineral Hämatit. Weiterlesen
Siegens ungeliebter Film: Siegen – Notizen zu einer Stadt
Knapp ein halbes Jahrhundert galt er als verschollen. Siegens unbequemster Film mit dem Titel „Siegen – Notizen zu einer Stadt. Am 17. Juni 1966 erstmals im WDR Fernsehen ausgestrahlt löste er seinerzeit eine Welle der Empörung bei Lokalpolitik und Bevölkerung aus und verschwand für viele Jahrzehnte in den Tiefen des WDR Filmarchivs. Die in Siegen ansässige Industriefilmproduktion mundus.tv hat sich in den vergangen Jahren für den Erhalt wertvoller historischer Filmproduktionen aus der Region eingesetzt. So wurden seit 2005 bereits die bekannten Produktionen wie „Der Eisenwald“, „Der Siegerländer Hauberg“ sowie „Siegen 1924“ und einige Produktionen mehr aufwendig restauriert und für die Nachwelt erhalten. Weiterlesen
Buchhinweis: „Die Freien Grunder Eisenbahn. Mit der Talbahn auf den Pfannenberg.
Der vierte Band der „blauen Bücher“ zur Geschichte der Kreisbahn im Siegerland
Löttgers ; Moll ; Reuter ; Trippe / Die Freien Grunder Eisenbahn
Siegen: Verl. Vorländer – Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V.
2013, 352 S. Preis € 39,80
Inhalt:
Über die Talbahn Herdorf – Unterwilden und ihre beiden Zweigstrecken zu den Gruben Bautenberg und Pfannenberger Einigkeit beförderte die Freien Grunder Eisenbahn (FGE) seit 1907 alljährlich bis zu 500.000 t Fracht – zu 80 und mehr Prozent Eisenerz – in Richtung Staatsbahn. Weiterlesen
„Wiesenbauschule“
genius loci – ein Kunstprojekt nicht nur zur Geschichte von Siegen und Jekaterinburg
In the beginning of 2012, photographer Thomas Kellner received a surprising E-Mail from Yekaterinburg in the Russian Urals, to form a project with exhibition and book for the city’s anniversary in 2013, because Yekaterinburg was founded almost 300 years ago, by Georg Wilhem Henning, a Siegen Citizen. This was barely known and Thomas Kellner started his research and is now finalizing genius loci. ….. Weiterlesen
Vor 100 Jahren: Bezug des neuen Gebäudes der Wiesen- und Wegebauschule am Häusling

Das Schulgebäude der 1913 eingeweihten Wiesen- und Wegebauschule (Stadtarchiv Siegen, Best. Ansichtskartensammlung)
In der aktuellen Ausgabe seiner Reihe “Klick in die Vergangenheit“ präsentiert das Stadtarchiv Siegen für die virtuellen Archivnutzer auf www.stadtarchiv-siegen.de beispielhafte Ausarbeitungen von Schülern der ehemaligen Wiesenbauschule. Anlass ist die feierliche Einweihung des neuen Schulgebäudes am Häusling am 20. Mai 1913. Im Mittelpunkt sowohl des Onlineartikels als auch der begleitenden Vitrinenpräsentation im Lesesaal des Stadtarchivs im Siegener KrönchenCenter steht neben der Gebäudeeinweihung, die vor einhundert Jahren in Anwesenheit politischer Prominenz stattfand, auch die damalige Gestaltung des Schulgeländes. Originale Kartierungsarbeiten ehemaliger Schüler der Wiesen- und Wegebauschule komplettieren zudem die Vitrinenausstellung. Weiterlesen
60 Jahre Wasserverband Siegen-Wittgenstein
Aus der Geschichte:
Die Jahre 1971 und 1976 sind vielen noch in Erinnerung. Die Menschen, die Natur und die Landwirtschaft in der heimischen Region litten in beiden Jahren an den Folgen eines Wassernotstandes. Durch die wochenlangen hochsommerlichen Temperaturen wurde die Wasserversorgung immer schwieriger. Jeden Abend schauten die Siegerländer und Wittgensteiner gespannt auf die Wetterkarte im Fernsehen. Regen war dringend notwendig, um die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Auch die Natur und die Tiere brauchten dringend das kühle Nass. Im Jahr 1971 – ein Jahr vor der Inbetriebnahme der Obernautalsperre – musste die Breitenbachtalsperre die Hauptlast für die Wasserversorgung tragen. Mit einer täglichen Aufbereitungskapazität von 17.000 Kubikmetern Wasser stieß die Talsperre in Hilchenbach deutlich an ihre Grenzen. Der Wasserverbrauch wuchs um ein Viertel an, da an den heißen Sommertagen deutlich mehr geduscht, gebadet und getrunken wurde. Zudem war das Aufkommen in den Grundwasseraufbereitungsanlagen rapide verringert. In Siegen beispielsweise führte der erhöhte Wasserbedarf dazu, dass der Wasserverband alleine die benötigten Vorräte nicht liefern konnte. Die tägliche Differenz von rund 1.000 Kubikmetern wurde während dieser Zeit aus dem Siegener Hochbehälter geliefert. Neben der erschwerten Wasserversorgung hinterließ die große Hitze deutliche Spuren in der Natur. Die Zunahme von Ungeziefer und Schädlingen stellte die Landwirte vor große Herausforderungen. Weiterlesen

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