Vortrag „Die Kreuztaler Hütte“

So. 04.05. 15 – 16 Uhr
Ort: Heimatmuseum Ferndorf, Ferndorfer Straße 62
Horst Grafe, Allenbach

Die Kreuztaler Hütte um 1913 (Foto: Sammlung Peter Weller, mit freundlicher Genehmigung des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins)

Die Kreuztaler Hütte um 1913 (Foto: Sammlung Peter Weller, mit freundlicher Genehmigung des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins)

Einst prägte sie das Kreuztaler Bild. Südlich des Bahnhofs markierten drei große Hochöfen, acht Winderhitzer, das imposante Maschinenhaus, der Wasserturm und alles was damals zu einem modernen Hüttenwerk gehörte, ein Stück Siegerländer Montanindustrie. Heute produzieren an diesem alten Industriestandort die Firmen Franke-Blefa, die Siegener Verzinkerei und weitere Unternehmen.
Dr. Günter Schmidt führt durch die neue Mineralienausstellung. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen. Das Heimatmuseum ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Quelle: Pressemitteilung Stadt Kreuztal, 28.4.2014

Bildvortrag “ 150 Jahre Charlottenhütte Niederschelden“

Charlottenhütte Niederschelden Hallenfassade

Axel1963 [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Fr, 2. Mai, 19:00 – 21:00
Begegnungsstätte „Am Wald“, Niederschelderhütte
Referent: Matthias Janz

Eine Veranstaltung des Heimatvereins Niederschelderhütte im Rahmen des 150jährigen Gründungsjubliläums der Charlottenhütte.

Exkursion „Hohlwege in Hilchenbach-Müsen“

Exkursion der Mitglieder des Arbeitskreises Geschichte des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins: Morgen un 14 Uhr treffen sich die Mitglieder des AK Geschichte auf dem Wanderparkplatz Wigrow, Merklinghäuser Weg, 57223 Hilchenbach-Müsen. Die Leitung dieser Exkursion übernimmt Dr. Andreas Bingener.
Die mächtigen Hohlwege unterhalb des Wanderparkplatzes Wigrow sind die Reste einer alten Wegtrasse, die die historische Landwehr am Müsener schlag passierte und ein imposantes Beispiel der heimischen Industriegeschichte.
Über Jahrhunderte – die Grenzsteine stammen aus dem Jahr 1690 – wurde hier vornehmlich Rohstahl von Müsen ins Kölsche transportiert. Hier nefindet sich auch ein Zuleitungsgraben aus dem 19. Jahrhundert, welcher das Wasser aus dem Hochmoor Dollenbruch und den Wegen in den unteren Hüttenweiher ( heute Freibad Müsen) führte.
Gäste sind „Herzlich Willkommen“.
Quelle: Homepage des Vereins

Workshop: Tourismusüberlieferung als historische Quelle -Touristiker, Archive und Forschung im Diskurs

Termin: 2. Juli 2014
Veranstaltungsort: Landeshaus Westfalen-Lippe, Plenarsaal
Veranstalter: LWL-Archivamt für Westfalen in Zusammenarbeit mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

programm-workshop-tourismus_2014-1Die Geschichte des Tourismus gelangt seit einigen Jahren vermehrt in den Blick der Wissenschaft. Die Bandbreite möglicher Forschungsaspekte ist groß: sozio-kulturelle, politische, ökonomische sowie geographische Fragestellungen sind von Interesse. Dabei überwiegen regionale und lokale Themenstellungen. Doch wie gestaltet sich die Quellenlage in den Archiven? Welche Überlieferungsstrategien verfolgen kommunale, staatliche und private Archive heute, um Quellen aus dem weiten Feld touristischer Angebote und Aktivitäten für die Zukunft zu sichern? Weiterlesen

Vortrag „700 Jahre Lohe (1314-2014)“

14. April 2014, 19:30
Hilchenbach, Markt 23, Ratssaal des Rathauses Hilchenbach

Im Jahr 1314 wurde als Zeuge „Everart der Dove (Daube) van dem Loe“ genannt und 1340 erfolgte die Erwähnug des Hauses zu dem Lohe, der späteren Wasserburg der Herren Daube von Selbach und auch von Selbach-Lohe. Seit spätestens 1461 betrieben sie auch eine Hütte, die weit über das Siegerland hinaus bekannt war. Das Wasserschloss ist jedoch verschwunden, geblieben ist der Ortsteil Lohe.
Dr. Hartmut Müller, Kreuztal-Kredenbach, spricht auf Einladung des Hilchenbacher Geschichtsvereins.

Exkursion „Historische Wege: „Krombacher Schlag“

Die nächste Exkursion „Historische Wege“, die der gleichnamige Arbeitskreis des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. veranstaltet, findet am Samstag, 12. April 2014 um 15:00 Uhr unter der Leitung von Dr. Andreas Bingener und Hans Ludwig Knau statt.

Treffpunkt dieser Exkursion ist der hintere Parkplatz der Krombacher Brauerei (Hagener Str. 261, Kreuztal-Krombach).

Für die anschließende Brauerei-besichtigung mit dem bekannten „Krombacher Dreiklang“ ist die Teilnehmerzahl auf 35 Personen beschränkt.

Für die eigentliche Exkursion gibt es keine Beschränkung.

Die näheren Angaben zum Streckenverlauf bzw. der Veranstaltung können Sie hier dem Flyer entneh

 

Ausstellung „Historische Wege“ im Forsthaus Hohenroth eröffnet


Mit einem Vortrag von Rudolf Kessler zu den „Vergessenen Straßen“ wurde am Samstag im  Forsthaus Hohenroth die Ausstellung mit Exponaten von Prof. Berthold Stötzel eröffnet. Dank Stötzel – und in seiner Nachfolge Rudolf Kessler – sind die alten Wege im Siegerland und dem Wittgensteiner Land nunmehr keine „vergessenen Straßen“ mehr. Im Heimatbund Siegerland-Wittgenstein begründete sich eine sehr aktive Arbeitsgruppe, die jeweils in fünf regional unterschiedlichen Arbeitsgruppen „den alten Kulkturnarben“ (Zitat Stötzel) nachgeht. Sie werden erforscht, dokumentiert und alle Erkenntnisse sollen auch „verschriftlicht“ werden. Weiterlesen

Netphen: „Fünfte Heimatgeschichtliche Tafelrunde“

Sonntag , 6. April, 15:00 – 18:00
„Der Heimatverein Alte Burg lädt ein zum Austausch von Dreis-Tiefenbac?her Geschichte(n). Das Thema wird sein: Vom Schweißen zum Werkzeugbau.
Ein gutes Beispiel ist die 1947 von August und Fritz Kunze gegründete Gebr. Kunze OHG. Aus der bescheidenen Fertigung im Steinbruch Ortsausgang Richtung Weidenau entstand die moderne Maschinen- und Werkzeugproduktion in der Austraße. Der Weg war nicht leicht und schon gar nicht geradlinig. Klaus Kunze erzählt davon am 6. April 2014 um 15 Uhr im Haus Pithan.
Es gibt Kaffee und auch kalte Getränke.
Fragen, Wünsche und Anregungen an: Winfried Oehm, Tel. 0271 75354.“
Quelle: Heimatverein Alte Burg

Seltene Bergbaupumpe wiederentdeckt:

LWL-Archäologen gehen in die Tiefe und erforschen ein Stück unbekannte Bergbaugeschichte in Kreuztal

Mit voller Ausrüstung ging auch Dr. Eva Cichy von der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen in die Tiefe und erforschte die unterirdische Bergbauwelt.  Foto: LWL/Zeiler

Mit voller Ausrüstung ging auch Dr. Eva Cichy von der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen in die Tiefe und erforschte die unterirdische Bergbauwelt. Foto: LWL/Zeiler

Die seltene Pumpe zeugt jetzt durch Vermittlung der LWL-Archäologen im Heimatmuseum Ferndorf vom historischen Erzbergbau. Foto: LWL/Zeiler

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat eine montanarchäologische Dokumentation für das neuzeitliche Erzbergwerk, die Bunteisen-Erzgrube Gottessegen bei Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein herausgegeben und bei den Arbeiten auch eine seltene Bergbaupumpe ausfindig gemacht .

Die LWL-Archäologen sind gekrochen, geklettert und haben sich durch Dunkelheit gearbeitet, die Strecken und Pingen (Vertiefungen) haben ihnen einiges abverlangt. Gewässerbauarbeiten hatten es möglich gemacht, dass die Fachleute der LWL-Archäologie in Olpe nicht nur wie sonst üblich die Oberfläche dokumentierten, sondern in die Tiefe stiegen, um Krater und Vertiefungen zu erkunden. Die Besonderheit: „Diese Bunteisenerzgrube förderte vom 18. bis in das 19. Jahrhundert hinein Erz – die preußische Bergverwaltung hat jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, aussagekräftige Grubenpläne anzulegen“, schildert Dr. Manuel Zeiler, Experte für die Montanarchäologie. Weiterlesen