Heute, Siegen, „Haus der Kirche“ (Burgstraße 21), 20 Uhr:
Gerhard Moisel spricht vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins.
Heute, Siegen, „Haus der Kirche“ (Burgstraße 21), 20 Uhr:
Gerhard Moisel spricht vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins.
Am 16. Dezember 1944 erlebte die Stadt Siegen die schrecklichsten Minuten in ihrer Geschichte. Über 50.000 Bomben wurden abgeworfen und unsere Stadt versank in Schutt und Asche, hunderte Menschen starben im Bombenhagel des Krieges, der seinen Weg zurück nach Deutschland fand, von wo er ausging.
Daran erinnern wir Bürgerinnen und Bürger jährlich – mit einem Stillen Gedenken an der Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft am Dicken Turm des Unteren Schlosses, mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Nikolaikirche, mit zahlreichen kulturellen und informativen Veranstaltungen, und den Aktionen des „Siegener Bündnis für Demokratie“.
15:00 Uhr
Stilles Gedenken der Stadt Siegen am„Dicken Turm“
Gedenkstätte am UnterenSchloss
15:30 – 17:30 Uhr
Stationen des Siegener Bündnisses in der Oberstadt:
• Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, kurze Vorträge
„Desserteure der Weltkriege – vier regionale Beispiele“
• SPD und DGB-Region Südwestfalen, Eingangsbereich KrönchenCenter, Infostand zu Otto Bäcker
• Auszubildende der Stadt Siegen, Rathaus Siegen, Ratssaal, Infostand – Zeitzeugen zum 16.12.1944
• Katholische Pfarrgemeinde St. Marien Siegen, Löhrstr. 23, Lesung – Erinnerung an Pfarrer Ochs
• Ev. Kirchengemeinde Nikolai, Nikolaikirche, Infostand – Erinnerungen an Theodor Noa
• Bündnis90/Die Grünen, Löhrstraße 7, Motto „Hand in Hand“ (Stofftaschen mit „Händen“ bemalen, Buttons herstellen, Tapetenrollen mit integrationsfreundlichen Sprüchen beschriften, 2 Filme 17:30 Uhr
Abschlussveranstaltung im Siegener Rathaus (Galerie)
18:00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst
Nikolaikirche
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Siegen statt und wird unter anderem gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN.
Termin: 16.12.2013, 15 Uhr
Programmübersicht: GehDenken_2013 (PDF)
Geschichten von Land und Leuten
Unzählige Geschichten schlummern verdeckt in den Dörfern. Die Dorfbewohner haben viel erlebt und können aus einem reichen Fundus schöpfen. Die Geschichten wurden früher zusammen am Ofen oder beim gemeinsamen Backen erzählt. Von Generation zu Generation trugen sie ihre Erlebnisse weiter. Um diese Geschichten zu behalten, laden Christine Sahm, Patricia Ottilie und Katrin Mehlich von der Burbacher Gemeindeverwaltung zum „Erzählcafé“ ein. Sie freuen sich auf zahlreichen Besuch, um gemeinsam in die Kindheits- und Jugenderinnerungen einzutauchen. „Unser Ziel ist es, Ihre Erinnerungen aufzuzeichnen und unvergessen zu machen“, so die Mitarbeiterinnen. Weiterlesen
Der offene theologische Gesprächskreis „Theophil“ der evangelischen Stadtgemeinde Siegen widmet sich am 3.12.2013 um 19:30, im Gemeindehaus Altstadt, Pfarrstr. 2, 57072 Siegen dem aus dem Berleburgischen stammenden Johannes Althusius. Zu Gast ist Prof.?Dr. Karl Wilhelm Dahm (Münster).
1. Dezember 2013 bis 12. Januar 2014
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss
Passend zur Adventszeit zeigt das Siegerlandmuseum eine Auswahl von Bildern mit Weihnachtsmotiven. Sie reichen von grafischen Arbeiten nach Rubens oder van Dyck bis hin zu Zeichnungen und Skizzen verschiedener Siegerländer Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
„Hausaufgabe“ des Landrats
Rüdiger Lentz, Festredner und der Direktor des Aspen-Instituts hat ein „Hausaufgabe“ von seinem Besuch in Siegen mitgenommen. Denn Landrat Paul Breuer war beim Gang durch die Ausstellung eine Ungereimtheit aufgefallen: An einer Stelle ist von Daniel Hiester aus Schlesien die Rede, der dem ersten US-Kongress angehörte. Landrat Paul Breuer ist sich aber sicher, dass Hiester aus Bad Berleburg-Elsoff stammt, was erste Recherchen des Kreisarchivs (s. u.) auch bestätigen. Lentz versprach, dem auf den Grund zu gehen – und falls der Landrat richtig liege, könne er den Eintrag auf der Schautafel gerne überkleben.
Die wohl unrichtige Formulierung, dass Daniel Hiester aus Schlesien emigriert sei (findet sich so auch im englischsprachigen Wikipedia-Eintrag), beruht auf einem Missverständnis: Henry Melchior Muhlenberg Richards widmete sich 1907 in einer biographischen Studie dem Gouverneur Joseph Hiester auch der Familiengeschichte der Hiester. Auf Seite 3 dieser Studie erwähnt er, dass der Stammvater der Hiesters im 14. Jahrhundert in Schlesien auszumachen ist und die Familie(n) von dort aus im Laufe der Jahrhunderte weiterwanderte(n). Auf Seite 4 dieser Studie stellt der Autor allerdings korrekt die Auswanderung des Vaters von Daniel Hiester von Elsoff nach Amerika dar. Die Studie kann auch online eingesehen werden.
Zur Familiengeschichte Daniel Hiesters s. a. Isaac Hiester, The Hiester homestead in Germany (1907); ergänzend sei auf die Berichtigung Wilhelm Hartnacks: „Die Herkunft der in Amerika berühmt gewordenen Hüsters“ In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Bd. 41/ 1977/ H.1/ S. 24-26, hingewiesen.
Rüdiger Lentz: „Aktuelle Ereignisse dürfen tiefe Bindungen zwischen beiden Ländern nicht überschatten“ Weiterlesen
Im Jahr 1563 veröffentlichte Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz den Heidelberger Katechismus. Bald nach seiner Veröffentlichung hielt der Heidelberger Katechismus auch in Westfalen Einzug. Durch persönliche oder familiäre Verbindungen angeregt, öffneten einzelne Landesherren ihre Herrschaftsbereiche nach der lutherischen Reformation nun dem reformierten Bekenntnis:
1577 in der Grafschaft Nassau-Siegen, 1581 in der Grafschaft Wittgenstein und 1588 in den Grafschaften Tecklenburg-Bentheim-Steinfurt. Hier galt der Heidelberger Katechismus mit jeweils eigenen Kirchenordnungen. Weiterlesen
Auszubildende und Schüler gedenken der Opfer der beiden Weltkriege, von Gewalt und Terror
Gemeinsame Demonstration für Freiheit und Toleranz von Politik, Kirchen und Sozialpartnern als sichtbares und öffentliches Zeichen
Die Vorsitzende und die Vorsitzenden der im Rat der Stadt Freudenberg vertretenen Fraktionen erklären gemeinsam:
Mit Sorge haben die Ratsfraktionen zur Kenntnis genommen, dass Mitglieder der rechten Szene versuchen, in unserer Stadt Fuß zu fassen. Die Fraktionen sind sich einig, dass diese in Freudenberg keine Plattform für ihre Aktivitäten finden dürfen.
Diesen Tendenzen soll mit großer Entschlossenheit begegnet werden:
Vor der nächsten Ratssitzung am 14. November 2013 wollen die Fraktionen im Freudenberger Stadtrat gemeinsam mit Kirchen und Sozialpartnern gegen rechtsradikale Aktivitäten Flagge zeigen. Um 16:30 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich der Demonstration am Rathaus anzuschließen. Weiterlesen
Gedenkfeier am Platz der Synagoge Siegen
Ansprache und Kaddischgebet: Alon Sander
Jüdischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Zeitzeugenbericht: Hedwig Grimm
Wortbeiträge (Gedichte): Schülerinnen und Schüler des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums