Freudenberg zeigt Flagge gegen rechtes Gedankengut

Gemeinsame Demonstration für Freiheit und Toleranz von Politik, Kirchen und Sozialpartnern als sichtbares und öffentliches Zeichen

Die Vorsitzende und die Vorsitzenden der im Rat der Stadt Freudenberg vertretenen Fraktionen erklären gemeinsam:

Mit Sorge haben die Ratsfraktionen zur Kenntnis genommen, dass Mitglieder der rechten Szene versuchen, in unserer Stadt Fuß zu fassen. Die Fraktionen sind sich einig, dass diese in Freudenberg keine Plattform für ihre Aktivitäten finden dürfen.
Diesen Tendenzen soll mit großer Entschlossenheit begegnet werden:
Vor der nächsten Ratssitzung am 14. November 2013 wollen die Fraktionen im Freudenberger Stadtrat gemeinsam mit Kirchen und Sozialpartnern gegen rechtsradikale Aktivitäten Flagge zeigen. Um 16:30 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich der Demonstration am Rathaus anzuschließen. Weiterlesen

250 Ausstellungsstücke für „Siegen an der Heimatfront“

meldet Radio Siegen am 7.11.2013:

„Für die Ausstellung „Siegen an der Heimatfront“ sind bisher rund 250 Exponate zusammengekommen. Sie stammen von Siegener Bürgern und aus der Umgebung. Mit dabei sind unter anderem Feldpost, Bilder aus Lazaretten oder Alltagsgegenstände wie Sicheln. Mit den Gegenständen wollen die Geschichtswerkstatt und das Stadtarchiv Siegen nicht nur den ersten Weltkrieg bei uns, sondern vor allem das Alltagsleben der Menschen darstellen. Die Ausstellung könnte in einem Jahr starten. Bis dahin suche man noch nach weiteren Ausstellungsstücken, sagt Ludwig Burwitz vom Stadtarchiv.“

Vortrag „Nationalsozialistische Zwangssterilisation und „Euthanasie“

und deren Opfer aus Siegen-Wittgenstein

Sonntag, 10. November 2013 um 17:00 Uhr
VEB Siegen, Marienborner Straße 16, 57074 Siegen
Eintritt: 3,00 €

Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung oder/und psychischer Erkrankung wurden aus der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ ausgestoßen, da sie als „lebensunwert“ galten. Die Vermeidung und später auch die Vernichtung der angeblichen „Ballastexistenzen“ sollte, folgt man der NS-Propaganda, einen ökonomischen Vorteil für jeden “gesunden Volksgenossen“ bringen.
Mit den vorgeblich wissenschaftlichen Erkenntnissen der “Rassenhygieniker” wurden ab 1934 rund 400.000 Menschen zwangssterilisiert. Mit Kriegsbeginn im Herbst 1939 begann der, euphemistisch als “Euthanasie” bezeichnete, systematische Mord an Psychiatriepatienten, der insgesamt 300.000 Menschen und allein aus Siegen-Wittgenstein über 100 Menschen das Leben kostete.
Stefan Kummer, z.Zt. Doktorand an der Uni Siegen, referiert über die NS-„Euthanasie“-Verbrechen und stellt exemplarisch zwei Lebensgeschichten regionaler „Euthanasie“-Opfer vor. Der Vortrag wird etwa 90 Minuten dauern und im Anschluss die Möglichkeit zur Diskussion bieten.
Quelle: Homepage VVN BdA Siegerland Wittgenstein

VHS-Vortrag „Kriminalfälle in Wittgenstein im Spiegel der Jahrhunderte“

7.11.2013, 19:00-20:30, Erndtebrück, Rothaarsteig-Schule (Hauptschule), Hachenbergstr. 19, 3 €

„Krimis und Gerichtsshows in den Fernsehprogrammen beweisen es: Kriminalität fasziniert die Menschen. Auch das Wittgensteiner Land hat in seiner Geschichte einige interessante Kriminalfälle zu bieten, wie z. B. einen angeblichen Giftmord, einen tödlichen Ehestreit, Wilddieberei und vieles mehr. Einige heimatkundliche Archive haben in ihren Kriminalia-Abteilungen noch so manches Highlight zu bieten. Erhalten Sie einen einmaligen Einblick in die spannenden Fälle des Wittgensteiner Landes, die der Referent an diesem Abend anhand alter originaler Prozessakten näher beleuchten wird.
Referent: Bernd Geier

Quelle: VHS-Seminarauskunft

Ausstellung “Helping Shape America“


Gestern wurde im Foyer des Kreishauses in der Koblenzer Straße in Siegen eine interessante Ausstellung “Helping Shape America – Leben und Wirken von Deutsch-Amerikanern bei der Gestaltung und Gründung der USA” eröffnet. Zu dieser Ausstellung sprach der Verfasser der Texttafeln und einer bebilderten Begleitbroschüre Rüdiger Lentz, German-American Heritage Foundation of the USA in Washington D.C, einführende Worte. Die Ausstellung geht der engen Verwurzelung der USA mit Europa auf den Grund und erzählt von Deutsch-Amerikanern, die entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der jungen Vereinigten Staaten von Amerika hatten.

Quelle: Deutsch-Amerikanische Gesellschaft Siegerland-Wittgenstein, Homepage