Freitag, 12. Juni, 20 Uhr, Siegen, Haus der Kirche (Burgstr. 21)
Torsten Thomas berichtet vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V.
Freitag, 12. Juni, 20 Uhr, Siegen, Haus der Kirche (Burgstr. 21)
Torsten Thomas berichtet vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft des Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V.
Veranstaltungsort Friedhof Lindenberg, Neue Friedhofshalle
So. 14.06.2015 15:30 – 17:00
Teilnahmeentgelt 5,00 EUR
Maximale Teilnehmerzahl 25
Leitung: Klaus Dietermann
Abgeschlossen und für Besucher nicht zugänglich liegt der alte jüdische Friedhof am Lindenberg. Er wurde 1871 eröffnet, nachdem in den 1850er Jahren der Magistrat die Einrichtung eines Friedhofsgeländes mehrfach abgelehnt hatte. Die letzte Beerdigung fand hier 1918 statt. Er diente der jüdische Gemeinde der Stadt Siegen knapp 50 Jahre als letzte Ruhestätte, ehe die Toten dann in der Hermelsbach bestattet wurden. Rund 60 Tote wurden hier auf 500 qm zur letzten Ruhe bestattet. Über Beerdigungsriten im Judentum sowie aus dem Leben der dort Beerdigten wird berichtet werden. Für Interessierte wird die 56-seitige Broschüre „Die jüdischen Friedhöfe im Kreis Siegen-Wittgenstein“ zum Kauf von ebenfalls 5 € bereit gehalten, in der sich die Gräberlisten aller 8 jüdischen Begräbnisstätten im Kreisgebiet befinden.
Der Spaziergang dauert voraussichtlich 90 Minuten.
Treffpunkt: Friedhof Lindenberg, Neue Friedhofshalle
Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Quelle: VHS Siegen, Kursprogramm „Politische Bildung“
Ausrichter der Veranstaltung waren die Arbeitsgemeinschaft aus Heimatbund Märkisches Sauerland e.V., der Naturwissenschaftlichen Vereinigung Lüdenscheid e.V., des Heimat- und Geschichtsvereins Siegerland e.V. und des Vereins für Siegerländer Bergbau e.V.
Dies ist eine Fortsetzung der in 2014 begonnenen Reihe zu Lagerstätten und montanhistorischen Themen (Bergbau, Verhüttung usw.) im rechtsrheinischen Bergland. Hierbei wird die von Prof. Wilfried Reininghaus und Reinhard Köhne begonnene Tradition des ehemaligen Arbeitskreises Bergbau im Sauerland fortgesetzt. Nach der guten Resonanz zur Auftaktveranstaltung 2014 im Bergbaugebiet Engelskirchen-Kaltenbach, an der Vertreter verschiedenster Institutionen und Regionen aus Rheinland, Ruhrgebiet und Südwestfalen teilnahmen, geht es jetzt im Siegerland weiter. Weiterlesen
10. Juni 2015, 20:00 Uhr
Rahaus, Markt 13, Hilchenbach
Veranstalter: Hichenbacher Geschichtsverein e. V.
Prof. Dr. Jürgen Udolph hält einen Vortrag über „Namensforschung“. Udolph, Jahrgang 1943, war nach Studium und Promotion (1978) wissenschaftlicher Angestellter der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in der Kommission für Vergleichende Sprachwqissenschaft. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Namensforschung(Onomastik) an der Universität Leipzig. Der „Herr der Namen“ (SPIEGEL) ist europaweit bekannt und genießt hohe Präsenz in Funk und Fernsehen.
Es werden bei dem Vortrag u. a. Familiennamen aus dem Raum Hilchenbach erklärt, welches mit Sicherheit eine spannende Geschichte werden dürfte.

Am Donnerstag, 18. Juni 2015 veranstaltet die Historische Kommission für Westfalen in Verbindung mit dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen und dem LWL-Archivamt für Westfalen einen Workshop zum Thema „Mittelalterliche und frühneuzeitliche Rechnungen als Quellen der landesgeschichtlichen Forschung“.
Der Workshop steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der quellenbezogenen Grundlagenarbeit der Historischen Kommission und der beiden Archive. Bereits zum dritten Mal soll dabei eine wichtige, aber bislang wenig beachtete Quelle zur älteren Landesgeschichte in den Mittelpunkt einer Tagung gerückt werden (2011: Amtsbücher, 2013: Schatzungs- und Steuerlisten). Aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit sind zahlreiche „Rechnungen“ der Städte, Kirchen, Klöster und Universitäten erhalten geblieben, von der Forschung bislang aber nur wenig genutzt worden. Der zeitliche Schwerpunkt der Tagung soll auf der Zeit vom Spätmittelalter bis zum Ende des Alten Reichs liegen. Weiterlesen
zum EU-Projekt „Work With Sounds“ im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Mit dem Ende der industriellen Produktion drohen nicht nur Gebäude, Einrichtungen und Arbeitsgegenstände zu verschwinden, sondern auch die typischen Geräusche aus Bergwerken und Fabriken. Im Rahmen des EU-Projektes „Work with Sounds“ sammelt das LWL-Industriemuseum gemeinsam mit fünf weiteren europäischen Museen Klänge der Arbeit, um sie in der digitalen Bibliothek „Europeana“ für die Nachwelt zu erhalten. Das Projekt stellt Konrad Gutkowski, wissenschaftlicher Volontär im LWL-Industriemuseum, am morgigen Freitag (29.5.) bei einem Vortrag auf der Henrichshütte Hattingen vor. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt dazu um 18.30 Uhr in sein Industriemuseum ein.
Können wir Industriegeschichte hörbar machen? Welche Klänge der Industriearbeit lassen sich finden? Wie sieht die museale Arbeit mit dem akustischen Erbe aus? Welche Perspektiven eröffnet das Sammeln von Klängen für die Industriegeschichte? Der Referent greift diese Fragen in seinem Vortrag auf und gibt dazu zahlreiche Hörbeispiele aus dem bisher gesammelten Fundus an Klängen.
Der Eintritt ist frei.
Quelle: LWL, Presse-Info, 26.5.2015
LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Werksstr. 31-33
45527 Hattingen
05.06.15 , 10:00
Treffpunkt: Heimathaus Achenbach, Im Langen Seifen 5, 57072 Siegen-Achenbach, Infos: Tel. 0271-23419362
Geführte Wanderung zu den einstigen Verhüttungsplätzen und weiteren archäologischen Fundstellen im Engsbachtal. Gegen 12 Uhr Einkehrmöglichkeit beim Heimathaus.
Quelle: Homepage Eisenstraße Südwestfalen
s. a. Historischer Rundwanderweg Achenbach des Heimatvereins Achenbach
Das Heimatmuseum Banfetal kann in diesem Jahr auf sein 50jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass findet am 31.Mai 2015 von 11.00- 18.00 Uhr eine Jubiläumsfeier im und um das Museum statt. Hierzu sind alle herzlich eingeladen. Neben dem offiziellen Festakt um 13.00 Uhr bietet sich an diesem Tag genug Gelegenheit zur Besichtigung des Museums und der Sonderausstellung „Die 60er Jahre“ sowie zum gemütlichen Feiern im idyllischen Museumshof.
30.05.2015, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Haubergsgelände Treffpunkt: Parkplatz am Ende der Luisenstraße, Fellinghausen
Kosten: freiwillige Spende, keine Anmeldung erforderlich
Veranstalter: Förderverein Historischer Hauberg Fellinghausen und Waldgenossenschaft Fellinghausen
Am Tag des Haubergs werden traditionelle und historische Arbeiten im Jahresverlauf gezeigt. Interessierte können an mehreren Stationen die historische Nutzungsvielfalt des Siegerländer Haubergs mit Schlagfluren, Reisiggewinnung, Lohschälen sowie Waldfeldbau mit Buchweizen und Roggen in Bildern und auch im Gelände kennenlernen. Sehenswert ist auch der Betrieb des Kohlenmeilers.
Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen