Vortrag „Wie modern war Westfalens Wirtschaft im Jahr 1800?“

Dieser Frage geht Prof. Dr. Wilfried Reininghaus beim diesjährigen Jahresvortrag der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte am 3. Februar 2016 um 18:30 Uhr im Großen Saal der IHK zu Dortmund nach. Ausgehend von einem (fiktiven) Gespräch Iserlohner Unternehmer zu Silvester 1800 fragt er unter dem Titel „Wie modern war Westfalens Wirtschaft im Jahr 1800? Der regionale Pfad der Industrialisierung“ nach dem Entwicklungsstand der westfälischen Wirtschaft an der Wende zum 19. Jahrhundert und weist deren damals vorhandenen Potentiale nach, die allerdings erst 1840/50 zur vollen Entfaltung kamen.

Gäste sind herzlich willkommen, jedoch wird um Anmeldung unter wwado@dortmund.ihk.de gebeten.

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27. Januar: Veranstaltungen in Kreuztal und Netphen

15.30 Uhr Gedenkstunde am Fred-Meier-Platz in Kreuztal-Littfeld

Begrüßung: Bürgermeister Walter Kiß
Ansprache: Pfr. i.R. Matthias Weissinger (Kreuztal)
Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen der Adolf-Wurmbach-Grundschule Littfeld und des Jugendtreffs Glonk
Mitveranstalter: Stadt Kreuztal

16:00 Uhr, im Alten Feuerwehrhaus Netphen, St. Petersplatz.

Nach der Niederlegung eines Blumengebindes an der Gedenkstätte für die Familie Faber ist im Alten Feuerwehrhaus folgender Ablauf vorgesehen:

  • Ansprache von Bürgermeister Paul Wagener
  • Theaterprojekt des Vereins Junges Theater Siegen e.V.:

Schülerinnen und Schüler aus der Region führen unter der Leitung von Lars Dettmer (Regie) und Peer Ball (Dramaturgie) Szenen aus dem Theaterstück „Unheimliche Heimat – Stolpersteine der Erinnerung“ auf. In dem Stück, das für Schülerinnen und Schüler am Vormittag des 27. Januar bereits in der Aula des Gymnasiums Netphen gezeigt wird, geht es um zwei Jugendliche, deren Schicksal beispielhaft für die Judenverfolgung in unserer Region steht. Es zeigt, wie diese Jugendlichen und ihre Familien zunehmend ausgegrenzt wurden und – vor die Alternative Flucht oder Verfolgung gestellt – auf Länder angewiesen waren, die sie aufnahmen.

Ausstellung „Bildermacher unter Tage.

Heinrich Börner um 1895 Mannschaftsförderung im Thurmhofschacht 580

Fotopioniere im Bergbau“
Siegen, Siegerlandmuseum
31. Januar bis 03. April 2016

In der Erinnerungskultur für die vergangene Zeit spielt der Bergmann bei der schwe-ren Arbeit vor Ort in Einsamkeit, Finsternis und Gefahr kaum eine Rolle. Historische Fotos können Dinge erzählen, die längst in Vergessenheit geraten sind. Die ältesten Fotos mit Motiven aus dem Bergbau stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Seither wurde zunächst über Tage, mit der immer besser werdenden Technik bald auch unter Tage in den Gruben und Bergbauanlagen fotografiert. Neben dem Siegerland (Fotos von H. Schmeck und P. Weller) spielen auch die Regionen Harz (Fotos von W. Zirkler) und Erzgebirge (Fotos von H. Börner) eine Rolle. Neben der Eisenerzgewinnung werden auch Kohle- (Fotos von M. Steckel aus Oberschlesien) und Salzabbau (Fotos von P. Ney aus Berchtesgaden) thematisiert. Weiterlesen

Lehrerfortbildung/Tagung: „Geschlechter-Konstruktionen.

Gender im Geschichtsunterricht.“

Die Fortbildung des Historischen Seminars der Universität Siegen findet heute und morgen in Kooperation mit dem Zentrum für Gender Studies Siegen, der Bezirksregierung Arnsberg und dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Siegen statt.

Link zum Tagungsflyer

Ausstellung über den Zeppelin-Kommandanten Otto van der Haegen.

haegenIm Foyer des Kreuztaler Rathauses zeigt das Stadtarchiv Kreuztal vom 18.01.2016 bis zum 01.02.2016 eine Ausstellung über den 1887 in Kreuztal geborenen Zeppelin-Kommandanten Otto van der Haegen.

Anhand von Infotafeln wird die Person van der Haegen vorgestellt. Außerdem werden dessen Luftbildaufnahmen gezeigt, die während der Überfahrten über das Stadtgebiet zwischen 1913 und 1915 entstanden sind.
Quelle: Stadt Kreuztal, 18.1.2016

Oral-History/Fotoprojekt in Burbach

Förderprojekt der regionalen Kulturpolitik. Kooperationspartner gesucht.

Ein „Gruß aus Burbach“: Die historische Postkarte zeigt noch heute bekannte Motive aus der Gemeinde und ist ein Schätzchen aus dem Fundus des Archivs.

Ein „Gruß aus Burbach“: Die historische Postkarte zeigt noch heute bekannte Motive aus der Gemeinde und ist ein Schätzchen aus dem Fundus des Archivs.

Früher war alles besser! So mancher hat diesen Satz schon verwendet. Doch war es das wirklich. Schon seit einiger Zeit blicken das Burbacher Kulturbüro, die Senioren-Service-Stelle und das Gemeindearchiv regelmäßig in die Vergangenheit. Durch die Reihe „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“ wird das Heimhof-Theater quasi zum lebendigen Fotoalbum. Immer im ersten Quartal eines Jahres werden Fotografien aus der Vergangenheit auf die Leinwand projiziert und lassen so Erinnerungen wach werden: Der gemeinsame Fußweg zur Schule, die Heuernte, an Dampfloks auf der Hellertalbahn oder Ausflüge in das Buchhellertal. Viele Geschichten leben wieder auf beim Betrachten der Fotos. Weiterlesen

Ausstellung „Jüdische Soldaten des 1. Weltkriegs aus der Synagogengemeinde Siegen“

AMS1201624. Januar 2016, 15:30, Ausstellungseröffnung
Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, Siegen

Begrüßung und Grußwort: Bürgermeister Steffen Mues
Einführung: Museumsleiter Klaus Dietermann

Die Ausstellung dokumentiert Schicksale der jüdischen Soldaten aus dem Siegerland während des Ersten Weltkriegs. Aus der kleinen jüdischen Gemeinde nahmen 32 junge Männer am Kriegsgeschehen teil. Von diesen wurden acht getötet, zwölf fanden in den Lagern der Nationalsozialisten den Tod. Klaus Merklein, Hartmut Prange und Klaus Dietermann dokumentieren auf 10 Rollups und 10 Bilderrahmen diese Schicksale. Bis zum 6. März wird die Ausstellung sonntags und dienstags von 15 – 18 Uhr zu sehen sein.
Zur Ausstellung erscheint ein 44-seitiges gleichnamiges Themenheft, das für 5 € im Aktiven Museum oder im örtlichen Buchhandel erworben werden kann.

Vortrag „Kabarettisten unterm Hakenkreuz.

Privatdozent Dr. Jürgen Nelles (Vorlage Nelles)

Privatdozent Dr. Jürgen Nelles (Vorlage Nelles)

 Die Macht des Wortes gegen die Herrschaft der Macht“ (Dr. Jürgen Nelles, Bonn)
In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ geht es am Donnerstag, den 21. Januar 2016, um ein vielbeachtetes Thema: Lachen unter der Nazi-Diktatur– ging das überhaupt? Dr. Jürgen Nelles vom Institut für Germanistik an der Universität Bonn erinnert in seinem reich bebilderten Vortrag an bekannte und vergessene Kabarettisten, die vor und in den dunkelsten Jahren der deutschen Geschichte von 1933-1945 mit der Waffe des Wortes Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet haben.
In Kleinkunstkellern – wie in den Berlinern „Die Katakombe“ und im „Kabarett der Komiker“ oder in der „Pfeffermühle“ in München – haben Wortakrobaten und Sprachartisten mit Satiren und Parodien, mit Sketchen und Flüsterwitzen zunächst versucht, das Dritte Reich zu verhindern, dann zu bekämpfen und schließlich zumindest zu überleben, was vielen von ihnen nicht gelungen ist.
Nach einem kurzen historischen Überblick sollen vor allem Kabaretttexte zu Gehör gebracht und erläutert werden, unter anderem von Werner Finck, Friedrich Hollaender, Erich Kästner, Erika Mann, Kurt Tucholsky, Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Weiterlesen