Theaterstück „Unheimliche Heimat“

JungesTheaterSiegen, 24. Februar 19:30, Siegen, LYZ
unheimlicheheimattheater
Die Geschichte der Verfolgung und Deportation während der NS-Diktatur in Siegen-Wittgenstein wird exemplarisch am Beispiel von Inge Frank aus Weidenau gezeigt, die mit ihren Eltern deportiert und ermordet wurde, und Betty Hochmann aus Siegen, die alleine mit 15 Jahren nach Palästina ging und so überlebte. Weiterlesen

Ausstellung „Diesterweg populär. Ein Reformer in Geschichte und Gegenwart“

diesterweg2016Als Adolph Diesterweg 1866 starb, war er in der Öffentlichkeit bereits ein gefeierter Mann. Anlässlich seines 150. Todestages zeigen Studierende der Universität Siegen unter der Leitung von Prof. Bernd Dollinger und Prof. Gabriele Weiß nun in einer Ausstellung, wie der in Siegen geborene Pädagoge, Publizist und Reformer populär wurde und es bis heute geblieben ist.

Die Ausstellung „Diesterweg populär. Ein Reformer in Geschichte und Gegenwart“ wird vom 23. Februar bis zum 31. März 2016 im Foyer der Universitätsbibliothek Siegen zu sehen sein. Weiterlesen

Kabarett „Von Stauffenberg zu Guttenberg – der Adel patzt immer kurz vor Schluss…“

18.2.2016, 20:00
Gebrüder-Busch-Theater, Bernhard-Weiß-Platz, Hilchenbach

plakatschnoyDer Geschichtskabarettist Sebastian Schnoy untersucht den Adel in seinem Programm:
„Von Eliten und Nieten.
Integration ist alles. Doch noch immer leben in Europa Großfamilien, abgeschottet vom Rest der Gesellschaft.
Sie heiraten unter sich, verbunden durch Jahrhunderte alte Riten und essen wilde Tiere, die sie in unseren Wäldern selbst erlegen. Ihre Netzwerke stammen aus einer Zeit, in der man Netzwerke noch Seilschaften nannte.
Ihr Auftritt: tadellos, aber immer nur bis kurz vor Schluss. Schnoy macht sich auf zu den ersten „Von“ und „Zus“ und sucht den Anfang ihres Erfolges.“
Quelle: Homepage Sebastian Schnoy
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Studientag „Reformationen und Adel – vom Rheingau bis zum Siegerland“

26. Februar 2016, 10 bis 17 Uhr, im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Religionen sind ein mächtiger Gestaltungsfaktor moderner Gesellschaften, auch wenn dies eine Zeitlang verdrängt worden ist. Demgegenüber hat die Geschichtswissenschaft der Frühen Neuzeit die tief greifenden Wirkungen von Religion und Konfession auf die Gesellschaften Europas seit je erkannt und in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und Trägergruppen untersucht. In diesem Kontext haben die „Reformationen“ des 16. und 17. Jahrhunderts (Reformation, Zweite Reformation und Katholische Reform/Gegenreformation) im politisch vielgestaltigen Raum vom Rheingau bis zum Siegerland das Interesse der Forschung gefunden. Als Akteure in den spannungsreichen Prozessen der Konfessionsbildung und deren territorialer Durchsetzung standen die Erzbistümer Mainz und Trier sowie die nassauischen Grafen im Mittelpunkt. Dagegen ist kaum nach der Rolle des niederen Adels, d. h. in diesem Raum der Reichsritter, gefragt worden, seien es seine persönlichen konfessionellen Überzeugungen und öffentlichen Haltungen, sei es sein lokaler Einfluss als „geborene“ Elite oder aber als Fürstendiener. Weiterlesen

Vortrag „Jüdische Soldaten des Ersten Weltkriegs aus der Synagogengemeinde Siegen“

Grab des Moritz Levy aus Weidenau bei Verdun (Vorlage: Klaus Dietermann)

Grab des Moritz Levy aus Weidenau bei Verdun (Vorlage: Klaus Dietermann)

Klaus Dietermann, Siegen, in der Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“

In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ wird sich der Regionalhistoriker Klaus Dietermann am Donnerstag, den 18. Februar 2016, mit einem bislang kaum wahrgenommenen Kapitel des jüdischen Lebens im Siegerland beschäftigen. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs zogen zahlreiche Männer aus der jüdischen Gemeinde Siegens, die damals den gesamten Kreis Siegen umfasste, begeistert mit ihren christlichen Kameraden ins Feld. Für sie bestand nun endlich die Möglichkeit, ihr Vaterland und ihren Kaiser zu verteidigen und damit ihr Deutschtum zu beweisen, das ihnen immer wieder öffentlich von konservativen und reaktionären Kreisen abgesprochen wurde. Weiterlesen

Kunstretter damals und heute

Foto: Daniel Helmes

Foto: Daniel Helmes

Von den amerikanischen Monuments Men bis zum syrischen Heritage for Peace: Workshop über die Rettung von Kulturgütern im FoKoS der Universität Siegen.

Sie begaben sich mitten in die Wirren des zerstörten Europas und suchten nach Kunstschätzen, um diese ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben: Die „Monuments Men“. Sie haben nicht nur Hollywood zu Filmstoff verholfen, sondern waren Thema des Workshops „Rettung historischer Kulturgüter vor Krieg und Zerstörung – Vom Zweiten Weltkrieg bis Syrien“ unter der Leitung von Dr. Uwe Hunger und Sascha Krannich im Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“ (FoKoS) der Universität Siegen. Weiterlesen

Veranstaltung „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren – Teil VII“

Burbach-Würgendorf, Heimhof-Theater
Sonntag, 07.02.2016, 17:00 Uhr, Einlass: 16:30 Uhr

2016-02-07 Burbach in alten BildernDie beliebte Veranstaltung „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“ findet zum bereits siebten Mal statt. Auch in diesem Jahr stehen alte Fotos, digitalisierte Filme des Film- und Videoclubs und Zeitzeugendokumente im Fokus der Veranstaltung. Viele Dokumente und Fotos wurden der Gemeinde überlassen und haben ihren sicheren Platz im Gemeindearchiv bereits gefunden. So sind sie für die Burbacher Nachwelt erhalten! Die Kulturbeauftragte Katrin Mehlich und die Archivarin Patricia Ottilie laden herzlich zum spannenden und bestimmt wieder sehr unterhaltsamen Abend ins Heimhof-Theater ein.

Eintritt: frei! Spenden werden erbeten!
Veranstalter: Kulturbüro und Gemeindearchiv

Vortrag „Wie modern war Westfalens Wirtschaft im Jahr 1800?“

Dieser Frage geht Prof. Dr. Wilfried Reininghaus beim diesjährigen Jahresvortrag der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte am 3. Februar 2016 um 18:30 Uhr im Großen Saal der IHK zu Dortmund nach. Ausgehend von einem (fiktiven) Gespräch Iserlohner Unternehmer zu Silvester 1800 fragt er unter dem Titel „Wie modern war Westfalens Wirtschaft im Jahr 1800? Der regionale Pfad der Industrialisierung“ nach dem Entwicklungsstand der westfälischen Wirtschaft an der Wende zum 19. Jahrhundert und weist deren damals vorhandenen Potentiale nach, die allerdings erst 1840/50 zur vollen Entfaltung kamen.

Gäste sind herzlich willkommen, jedoch wird um Anmeldung unter wwado@dortmund.ihk.de gebeten.

Alle wichtigen Infos: Weiterlesen