Radtour: „Zeitgeschichte reloaded. Rechtsextreme und Populismus in Weimarer Republik“

So. 26. Apr. 2026 14:00 – 18:00, Bahnhof Weidenau, 57076 Siegen
Diese Tour wird von einer/einem zertifizierten TourGuide durchgeführt.


Orte zu dem Buch „Christenkreuz und Hakenkreuz“ in Siegen. Die Tour führt durch Siegen mit Stationen in Weidenau (Kriegerehrenmal Haardter Berg), Niederschelden (Titelfoto des Buches) und Siegen (Kaisergarten, Nordplatz, Siegener Marktplatz). Im Anschluss ist ein Ausklang im Aktiven Museum Südwestfalen geplant.
Die Tour führt auf zwei Siegener Hügel, daher für eBiker und geübte Bio-Biker geeignet.
Historische Informationen: Dieter Pfau, In Zusammenarbeit mit dem Aktiven Museum Südwestfalen
Quelle und Anmeldung: ADFC Siegen-Wittgenstein, Touren

s. Christenkreuz und Hakenkreuz Geleitwort 2024 (PDF)

Linktipp: 1qm Lein-ein Mitmachprojekt

Das Blog des Technikuseums Freudenberg stellte das Projekt unlängst sor und berichtet laufend über den Fortgang:
Vom Saatkorn zum fertigen Leinenstoff
Die Museumssaison 2026 gibt uns neue Einblicke in die Flachsverarbeitung. Der Flachs liefert wertvolle Ressourcen für die Bioökonomie und ist mit guten und nachhaltigen landwirtschaftlichen Verfahren vereinbar. Die ganze Pflanze vom Samen bis zur Faser ist eine hervorragende Rohstoffquelle,

1qm Lein ist ein Mitmach- und Communityprojekt in Deutschland. Faserlein (Flachs) wächst in Gärten, auf Balkonen und im öffentlichen Raum. Innerhalb eines Jahres erleben wir, wie aus einer Pflanze ein Stück Leinenstoff entsteht. Von der Aussaat, über die Blüte, die Ernte, die gemeinschaftliche Verarbeitung der Pflanzenstängel zu Fasern, bis hin zum Spinnen und Weben. Mit 1qm Lein lernen wir altes Handwerk neu kennen. Wir sind Teil einer Community und machen gemeinsam neue Erfahrungen.“

Geschichte in vier Gemälden – Der Kolonialismus und sein Erbe

Foto © Begleitheft zur Ausstellung „Eine Welt Netz NRW“

Im März 2023 zeigten wir in der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung die Ausstellung „Sichert(e) sich auch unser Land einen Platz an der Sonne? Der lange Schatten der deutschen Kolonialzeit“. Nun widmen wir uns den Originalgemälden, die im Rahmen dieser Ausstellung entstanden sind, und laden Sie herzlich zur Vernissage mit anschließendem Input und Dialog ein.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Spuren hinterlässt der Kolonialismus bis heute? Weiterlesen

Saisonauftakt am 19. April im Technikmuseum Freudenberg

„Testen, staunen, mitbieten: Schubkarren-Parcours + Versteigerung als Highlight zum Saisonbeginn“

„Das ist einer der Höhepunkte bei der Saisoneröffnung im Technikmuseum Freudenberg. Im Mittelpunkt steht ein interaktiver Schubkarren-Parcours, auf dem Besucher – Groß und Klein – aktiv werden können. Während Erwachsene eine elektrisch betriebene Schubkarre testen, gibt es für Kinder einen eigenen Slalomparcours mit Kinderschubkarren. Ergänzt wird das Programm durch eine historische 130 Jahre alte Winkelschubkarre sowie eine Charity-Auktion zugunsten des Museums. Weiterlesen

Rubens-Gemälde in Paris unterm Hammer

Es ist eine echte Rarität: Ein Gemälde des flämischen Künstlers Peter Paul Rubens wird in der französischen Hauptstadt versteigert. Der Schätzpreis liegt bei mindestens zwei Millionen Euro. © REUTERS, AFP Link zum Video: https://www.faz.net/video/rubens-gema…

Zum Vergleich s.:
– Jan Brueghel (der Ältere)/Peter Paul Rubens, Amazonenschlacht (1598), Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Gemäldesammlung, Link: https://brandenburg.museum-digital.de/object/7385
– Peter Paul Rubens, Die Amazonenschlacht, um 1618, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Alte Pinakothek, URL: https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/2mxqZgML8b (Zuletzt aktualisiert am 10.10.2025)

Vortrag: „Eine filmreife Biographie Victor Christoph Tuchtfeld –

Wanderprediger, Radikalpietist, Hofkaplan bei Graf Casimir und Bergbauunternehmer“
von Dr. Johannes Burkardt

Donnerstag, 16. April 2026, Beginn: 19:00 Uhr
Stadtbücherei Bad Berleburg, Dritter Ort – Bücherei der Zukunft, Poststraße 42, 57319 Bad Berleburg
Eintritt: 3,00 €

Victor Christoph Tuchtfeld ist eine der am wenigsten bekannten, zugleich aber originellsten und spannendesten Figuren der Wittgensteienr Geschichte. Der unstete, wegen seiner mitreißenden Bußpredigten von der Amtskirche gefürchteten Wanderprediger fand 1732 bis 1741 am Berleburger Grafenhof eine dauerhafte Bleibe als Hofkaplan. Später erhielt er einen Auftrag als Wanderkatechet in der Grafschaft Berleburg. Zwischen 1738 und 1743 betrieb er – auch außerhalb Wittgensteins – zahlreiche Bergwerke, um dann plötzlich aus dem Land zu verschwinden. Wer war diese umstrittene Gestalt und wo ist er heute noch im Ländchen präsent?“

Eine Kooperation des Dritten Ortes – Bücherei der zukunft mit dem Wittgensteiner Heimatverein und der Erwachsenenbildung des Evangelischen Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein

s. a.
Burkardt, Johannes: Berleburg – Mühlhausen – Bielefeld – Hamburg. Eine Reise des Radikalpietisten Victor Christoph Tuchtfeld im Jahr 1733, in: Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte, Band 110 (2014), Seiten 73–90

VHS-Vortrag: „Die Ludwigsburg“: Handwerkskunst und Anekdoten aus über drei Jahrhunderten.

Di. 14.04.2026, 18:00 – 19:30 Uhr, Das neue CAPITOL, Im Herrengarten 8, 57319 Bad Berleburg
Heiner Althaus

024 Ludwigsburgstr. 3- Ludwigsburg in Bad Berleburg
Ursulabuschmann, CC0, via Wikimedia Commons

Einmal im Monat wollen wir uns zu einem modernen Stammtisch zusammensetzen, die perfekte Plattform um uns gegenseitig Themen und Traditionen, Geschichte und Geschichten aus Wittgenstein näherzubringen. Es kann um historische und abenteuerliche, ernste und lustige, spannende und kurzweilige, seriöse und halbseidene Gegebenheiten und Themen gehen. Jeder Abend beginnt mit einem halb- bis maximal einstündigen Vortrag einer Heimatfreundin oder eines Heimatfreundes. Weiterlesen

Vortrag: Kinderverschickung in Westerwälder Erholungsheime

Einladung zum Vortragsabend im Landeshauptarchiv Koblenz, Karmeliterstraße 1-3, Dienstag, 14. April 2026, 18:00 Uhr

Zwischen den 1950er und den 1990er Jahren wurden in Deutschland schätzungsweise acht bis zwölf Millionen Kinder zu Kur- oder Erholungsaufenthalten in Heime geschickt. Auch im Westerwald existierten zahlreiche solcher Einrichtungen, die Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet aufnahmen. Die Heime warben unter anderem mit den besonderen klimatischen Bedingungen des Mittelgebirges. Höhenlage, besondere Luftverhältnisse und günstige Sonnenbedingungen galten als förderlich für die Gesundheit und Erholung von Kindern.

Der Vortrag führt in das noch junge Forschungsfeld der sogenannten Kinderverschickung ein und beleuchtet deren Bedeutung für die Region des Westerwaldes. Im Mittelpunkt stehen erste Forschungsergebnisse zu Erholungsheimen in evangelischer Trägerschaft in Asbach, Altenkirchen und Rehe. Grundlage der Untersuchung sind sowohl archivalische Quellen als auch erste Erfahrungsberichte ehemaliger Verschickungskinder. Während die Archivalien Aufschluss über Gründung, Organisation und Alltag der Heime geben, eröffnen die Erfahrungsberichte eine zusätzliche Perspektive auf das Leben in den Einrichtungen aus Sicht der Kinder.

Abschließend gibt der Vortrag einen Ausblick auf offene Forschungsfragen und geplante zukünftige Forschungsprojekte.
Der Vortrag richtet sich sowohl an interessierte Bürger*innen als auch an regionale Historiker*innen.
Wir freuen uns, Sie zu dieser kostenlosen Veranstaltung einladen zu dürfen!
Bei einem Glas Wein wird sich die Möglichkeit für intensiven Austausch und Gespräch ergeben.

Kontakt: Dr. Christine Goebel, c.goebel@lav.rlp.de, Tel. 0261 9129-117
Quelle: Landeshauptarchiv Koblenz, 26.2.26

Beiträge auf siwiarchiv zum Thema Verschickungskinder

Lese- und Gesprächskreis: „Heinrich Heines erste Liebe“

24.03.2026, 18:30 – 20:00 Uhr, Museum Netpherland

„Heinrich Heines erste Liebe“ –… war die Tochter des Scharfrichters in Goch bei Düsseldorf: Josepha, liebevoll auch „Sephchen“ genannt. Zurückblickend bezeichnete Heinrich Heine in seinen Memoiren diese Jugendliebe als „Präludium“, welches seinen späteren Liebestragödien voranging.

Nach ihrem tiefgründigen Roman Editha widmet sich die 1809 in Netphen geborene Dichterin Katharina Diez erneut großen Fragen des Lebens. In ihrem rund 330-seitigen Werk reflektiert sie mit ungewöhnlicher Intensität über die Todesstrafe und erzählt zugleich von Heinrichs Jugendliebe im Umfeld der französischen Revolution und der Düsseldorfer Glaubenskriege im 19. Jh.. Mit inniger Sprache zeichnet sie die Gefühlstiefe des 16-jährigen Heinrich – ein Beispiel für ihre „vortreffliche, gedankenreiche und zarte“ Dichtkunst.

Bitte zum ersten Kurstermin das Buch mitbringen. Das 2025 neu edierte Werk kann über die vhs (Christiane Seus 0271 333 1521 oder c.seus@siegen-wittgenstein.de) oder über das Heimatmuseum Netphen (Herr Gündisch) bestellt werden. 331 Seiten, 6,- EUR zuzgl. Versandgebühr
Quewlle: Stadt Netphen, Veranstaltungskalender

Siegerlandmuseum erwirbt einzigartigen Renaissance-Deckelpokal

Deckelpokal des Valentin von und zu der Hees – Nürnberg, um 1581
Ausführung: Hans I. Rappolt; Entwurf: Bernhard Zan Foto: Siegerlandmuseum

Im Oberen Schloss gibt es bald ein weiteres Highlight zu sehen: Das Siegerlandmuseum hat einen einzigartigen Renaissance-Deckelpokal erworben, der ab sofort zur Sammlung gehört. Der prächtige Pokal ist nicht nur kunsthandwerklich herausragend, sondern erzählt auch ein Stück Siegerländer Geschichte – und wird künftig zu den absoluten Blickfängen des Museums zählen. Das Siegerlandmuseum setzt damit einen weiteren Glanzpunkt im Nachhall seines 120-jährigen Jubiläums. Weiterlesen