„Siegerland“ Bd. 89 Heft 1/2012 erschienen

Inhalt:
Peter Vitt: Eisenhütten im Netpherland, S. 3
Jens Friedhoff: Kirchhof-kommunaler Friedhof-RuheForst. Zeugnisse der Sepulkralkultur des Siegerlandes und der angrenzenden Regionen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, S. 28
Thomas Poggel: Zwischen Ohnmacht und Fortschritt. Rindviehseuchen-Prävention im Siegerland des 18. Jahrhunderts, S. 45
Hans Rudi Vitt: Gerhard Scholl (1922-1974). Regionalhistoriker und Burgenforscher, S. 57
Kirstin Schwarz: Der Maler Martin Schulz – ein Maler des Lichts, S. 67
Alfred Becker: Von wegen grün! Blattfärbungen bei Pflanzen, S. 92
Markus Fuhrmann: Der Buchweizen, eine entomologisch bedeutende Kulturpflanze, S. 102
Gabriele Conrad-Scholl: Im Land der Erzgruben, Eisenhütten und Hauberge – Photographien von Peter Weller, S. 105
….
Renzensionen, S. 119

Link zur Zeitschrift

Siegerlandsammlung der Universitätsbibliothek Siegen

Neben ihrer Funktion als wissenschaftliche Einrichtung der Universität Siegen ist die Universitätsbibliothek zugleich die einzige größere wissenschaftliche Bibliothek im Umkreis. Als solche haben wir auch die Aufgabe übernommen, das Schrifttum zum Siegerland und, in enger Auswahl, der angrenzenden Nachbarregionen – Bergisches Land, Sauerland, Wittgensteiner Land, Dillkreis, Ederhochland, Westerwald – zu sammeln, zu erschließen und zur Verfügung zu stellen. Weiterlesen

Lebenslauf Landrat Bruno Bourwieg

Quelle: Universitätsarchiv Göttingen, Signatur Jur. Prom. 0,3175:

„Stepenitz den 15. November 1887

Lebenlauf des Referendars Bourwieg

Ich, Ernst Bruno Bourwieg, evangelischer Confession, wurde am 31. Oktober 1865 in Greifenhagen (Kreis Greifenhagen, Regierungsbezirk Stettin) geboren. Ich bin der Sohn des  Justizrats August Bourwieg zu Stettin und dessen Ehefrau Betti Zachariae. Meine Schulausbildung habe ich durchgängig in Stettin genossen, wo ich das Königliche Marienstiftsgymnasium besuchte. Von diesem wurde ich Ostern 1883 mit dem Zeugnisse der Reife entlassen. Alsdann bezog ich zum Studium der Rechtswissenschaft die Universität Freiburg i. Br. , wo ich drei Semster, vom SS 1883 bis incl. SS 1884, zubrache. Im WS 1884/85 studierte ich in Leipzig. Von dort ging ich nach Berlin, um dort im SS 1885 und WS 1885/86 meine Studien fortzusetzen. Nach Ablauf des letztgenannten Semesters wurde ich in Berlin exmatrikuliert, worauf ich von dort mich nach Stettin begab. Hier bestand ich am 2. Julki 1887 beim Königlichen Oberlandesgericht die erste juristische Prüfung. Am 5. Juli 1887 wurde ich vom Präsidenten des Stettiner Weiterlesen

„Klassenzimmer und Gottesdienste“

Die 1821 errichtete Kapellenschule von Buchen im Sohlbachtal. Undatierte Aufnahme, vor 1920 (Stadtarchiv Siegen, Bestand Fotodokumentation)

Stadtarchiv erinnert an die Geschichte Siegener Kapellenschulen

Bis in die 1950er Jahre fanden in den Siegerländer Kapellenschulen stellenweise noch Schulunterricht, Bibelstunden oder kirchliche Jugendarbeit statt. Heute stellen die ehemaligen Schulkapellen denkmalgeschützte Dorfmittelpunkte, Begegnungsstätten oder geschmackvoll eingerichtete Heimatstuben im Fachwerkstil dar. Weiterlesen

Fernsehtipp: „Adelsdynastien in NRW (2): Die Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg“

WDR-Fernsehen, Freitag, 29. Juni 2012, 20.15 – 21.00 Uhr

„In Bad Berleburg ist die Forstwirtschaft bis heute die Lebensgrundlage der fürstlichen Familie. Sie lebt sehr zurückgezogen auf dem Schloss und kann auf eine mehr als 800-jährige Geschichte zurückblicken. Dass die Familie das Barockschloss bis heute bewohnt, verdankt sie ihrem Generationenvertrag …. Über ihr Leben zwischen dem dänischen Hof und dem wittgensteinschen Besitz spricht Prinzessin Benedikte exklusiv mit Julia Melchior.
Ein Film von Sebastian Dehnhardt | Redaktion: Adrian Lehnigk“

Quelle WDR-Internetseite zur Sendung

Literaturhinweis: „Zigeunerverfolgung im Rheinland und in Westfalen 1933-1945“

Karola Fings, Ulrich Friedrich Opfermann (Hrsg.)
Zigeunerverfolgung im Rheinland und in Westfalen 1933-1945
Geschichte, Aufarbeitung und Erinnerung
1. Aufl. 2012, 389 Seiten, Festeinband
ISBN: 978-3-506-77356-2

„Der Völkermord an den Sinti und Roma galt jahrzehntelang als unterschlagenes Kapitel in der Geschichte des Nationalsozialismus.
Mit diesem Band kann erstmals für ein Bundesland die Dimension des Völkermordes auf lokaler und regionaler Ebene nachvollzogen werden. Das Buch eignet sich als lokalgeschichtliches Nachschlagewerk ebenso wie als Wegweiser zu Quellen, Orten der Verfolgung und Gedenkstätten. Es ist ein besonderes Anliegen der Verfasser, das Thema für die Öffentlichkeit und die Bildungsarbeit zugänglich zu machen.“
Quelle: Verlagsinfo Weiterlesen

Rezension „Die Gründung und die Gründer –

– ein Rückblick auf die Anfänge der Universität Siegen 1972-1980“

Peter Kunzmann ist nicht nur eifriger Hinweisgeber und Beiträger auf siwiarchiv.de, sondern auch mit der Entstehungsgeschichte der Siegener Universität vertrauter Kollege. Auf seine Artikel zur Gründung der Ingenieurschule für Maschinenwesen in den „Siegener Beiträgen“, 16 (2011), und zu den letzten Tagen der Siegener Eisenfachschule in den „Siegener Beiträgen“, 15 (2010), sei hier verwiesen. Kunzmann rezensiert die Festschrift der Universität Siegen anlässlich des 40. Gründungsjubiläums: Weiterlesen

Biogramm des Siegener Landrates Bruno Bourwieg

Landrätegalerie Stift Keppel, Hilchenbach-Allenbach, Zeichnung: Hermann Manskopf

Vor acht Jahren hat das Kreisarchiv ein knappes Biogramm des Siegener Landrates Bruno Bourwieg vorgelegt, dessen Ausarbeitung bis jetzt noch nicht geschehen ist. Da allerdings am Freitag zuerst im Siegener Stadtarchiv, dann auch im Kreisarchiv eine wissenschaftliche Anfrage die Universität Hongkong zum Schwiegervater Bourwiegs, einem Apenrader Reeder, eingetroffen ist, wird diese Gelegenheit genutzt, das Biogramm auch hier im Blog zu publizieren:
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