“Köln verdankt Siegerländern den Erhalt der Archivschätze”

Westdeutscher Archivtag 1964 in Siegen

Der Westdeutsche Archivtag war eine aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammende jährliche  Zusammenkunft der Archivierenden aus den Ländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz sowie der angrenzenden Gebiete.[1] In der Nachkriegszeit hatte er in Köln (1961), Koblenz (1962) und Wiesbaden (1963) stattgefunden.[2] 1964 richtete das 50.000 Einwohner zählende Siegen die Veranstaltung aus.
Auf Einladung des Stadtarchivs Siegen waren am 23. Mai d. J. über 50 Archivare[3] aus dem Gebiet zwischen Münster und Speyer gekommen.  Bei der Begrüßung sprach Karl Eckmann, Oberbürgermeister der Stadt  Siegen, im Oraniersaal des Oberen Schlosses, zu den Gästen zur Bedeutung dieser Fachtagung: Weiterlesen

Spurensuche: Euthanasie-Opfer im Kreisgebiet

Stefan Kummer will Opfern der NS-„Euthanasie“ ein Gesicht geben

An die hundert Menschen aus Siegen und Wittgenstein wurden im Zuge des nationalsozialistischen Krankenmordes umgebracht. Stefan Kummer folgte in Archiven den Menschen, die mutmaßlich während des Zweiten Weltkrieges zu Opfern der NS-„Euthanasie“ wurden. In seiner Magisterarbeit befasst sich der Münsteraner Student mit den Schicksalen dieser Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung oder Krankheit als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Weiterlesen

Hedwig Finger (1899 – 1974)

 – die erste CDU-Landtagsabgeordnete aus Siegen und eine entschiedene Friedensaktivistin.

Werdegang
Am 5. Januar 1899 wurde Maria Elisabeth Hedwig Schwunk als Tochter eines katholischen Tabakwarenhändlers[1] in Siegen geboren.[2] Sie besuchte in Siegen die Katholische Volksschule und anschließend die Handelsschule. [3] Fünf Jahre arbeitete sie als Kontoristin.[4] Zu dieser Zeit wohnte sie auf dem Hainer Weg 2.[5] 1923, am 10. April, heiratete sie Schneidermeister Engelbert Johann Josef Finger in Siegen.[6] Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor.[7] Ab etwa 1940 wohnt die Familie in der Gustav-Mevissen-Str. 21.[8] Zusammen mit ihrem Mann, betrieben sie das Bekleidungshaus für Herren Josef Finger (Marburger Tor 13). Hedwig Finger unterstützte ihn im Laden.[9] Dieses Haus wurde allerdings von den letzten Kriegsbomben getroffen und nach dem Krieg nicht mehr wieder aufgebaut.[10]

Sie engagierte sich in der Caritas und war ab 1930 deren Vorsitzende.[11] Von 1923 bis 1933 war Hedwig Finger Mitglied in der Zentrumspartei.[12] Weiterlesen

Konferenz „Wachse hoch, Oranien!“

„Auf dem Weg zum ersten König der Niederlande:
Erbprinz Wilhelm Friedrich als regierender deutscher Fürst“
28. – 30. August 2012 in Fulda

„….Die Konferenzbeteiligten wollen das historische Faktum eines vier Jahre währenden oranisch-nassauischen deutschen Streu-Staats daraufhin befragen, ob es sich als Ausgangspunkt für eine zukünftige Hineinnahme der Städte Fulda, Höxter (Corvey), Dortmund und Weingarten in die niederländisch-deutsche touristische Unternehmung Oranierroute [Freudenberg, Hilchenbach, Siegen liegen bereits an dieser Route, d. Verf.] eignen würde.
Diese 2400 km lange Ferienstraße erstreckt sich von Amsterdam kommend durch die Niederlande sowie Nord- und Mitteldeutschland und führt zum Ausgangspunkt zurück. Stationen der Oranierroute sind Städte und Regionen, in denen die Geschichte des Hauses Oranien-Nassau verortet werden kann. …..“

Quelle: Flyer_Oranien_Druck

Vom Nachwuchsorchester zur Südwestfälischen Philharmonie.

Die Geschichte von 1957 bis 1997

Orchestergeschichte 1957 bis 1997: Orchestergeschichte 1957bis1997.Wolf

Zur Frühgeschichte des Siegerlandorchesters: s. http://www.slideshare.net/siwiarchiv/wolfgang-haupt-frhes-siegerlandorchester

s.a. zur Kultur im Siegerland zwischen 1945 und 1948: https://www.siwiarchiv.de/?p=1274

„Freudenberg im Zeitgeschehen“, 1/2012

Aus dem Inhalt
o.A.: Seit 40 Jahrem: Die „Königin“ sorgt für Verbindung , S. 1-3 [A 45, Sauerlandlinie]
[Bernd Brandemann]: Von der „Wohltat einer höheren Schule“ und „tüchtiger Geistesgymnastik“ , S. 3-7 [Rektoratsschule]
[Bernd Brandemann]: 2. Freudenberger Backestag im September. Johann VI. von Nassau gilt als „Vater der Backeser“, S. 13-15
Günter Schneider: Historische Straßen im Bereich Büschergrund: Drei Routen der Brüderstraße, S. 19-25 [mit Karte]
Martin Stücher: Das Flurbereinigungsverfahren im Büschergrund von 1925 bis 1933, S. 29-33

Wissenschaftliche Bibliothek zur Regionalgeschichte im Stadtarchiv Siegen

Seit Eröffnung des Siegener KrönchenCenters im Februar 2007 hat sich die “Wissenschaftliche Bibliothek zur Regionalgeschichte im Stadtarchiv Siegen“ mit seinen ca. 15.000 Medieneinheiten als wichtige Forschungsstätte für Geschichtsinteressierte, Studierende und Historiker etablieren können. Individuelle Beratungen und Hilfestellungen bei der Literatursuche gehören selbstverständlich zum Angebot wie auch etwa Repro- und Digitalisierungsdienste. Das Buchangebot reicht von Publikationen zur Orts- und Familiengeschichte über Fest- und Jubiläumsschriften von Vereinen, Schulen und Kirchengemeinden bis hin zu Veröffentlichungen über die thematisch breit gefächerte Wirtschafts- und Sozialgeschichte des hiesigen Raumes. Druckschriften u.a. zu Kunst, Kultur und Politik komplettieren den Literaturbestand. Weiterlesen

Lokale Rundfunk- und Fernsehmedien – Quellen für ein Kommunalarchiv?!

Überlegungen zu Archivwürdigkeit und Langzeitsicherung
Thomas Wolf, Westfälischer Archivtag 2011:

“Die Sicherung des audiovisuellen Erbes ist ein komplexer Prozess, der eine Reihe von rechtlichen, institutionellen, technischen und finanziellen Lösungen erfordert. Nichthandeln bedeutet den Verlust eines ganzen Kapitels dieses Erbes in weniger als zehn Jahren und führt zu einer bleibenden Verarmung von Gedächtnis, Kultur und Identität der Menschheit«
Koïchiro Matsuura, Generaldirektor der UNESCO, Tag des audiovisuellen Erbes, 27.10.2007[1]
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Zoologische Sammlung Artur Franz an Uni Siegen

Quelle: Uni Siegen, Pressemitteilung 23.07.2012

Die zoologische Sammlung des aus Wilnsdorf-Wilgersdorf stammenden Naturschützer Artur Franz wurde von dessen Erben an die Fachgruppe „Ökologie und Verhaltensbiologie“ der Universität Siegen übergeben. Die Sammlung umfasst einerseits Vogel- und Insektenpräparate und andererseits die gesammelten Beobachtungsnotizen Franz´.
Quelle: Siegener Zeitung, 30.06.2012 (PDF)
Ein Nachruf auf Artur Franz findet sich hier.

Forschungsstelle Siegerland

Homepage und Projekte

Nachdem über die Gründung der Forschungsstelle an der Uni Siegen hier bereits berichtet wurde, gilt es nun die Homepage anzuzeigen. Dort liegen bereits erste Informationen zu folgenden Projekten vor:

Prof. Karl Kiem: Becher-Häuser
Markus Poggel: Fürsorge durch Gesetzgebung 1421-1806
Veronika Albrecht-Birkner, Georg Plasger: Pietismus und Gemeinschaftsbewegung
Petra M. Vogel: Siegerländer Sprachatlas (SiSal)
Thomas Bartolosch: Übersichtskarte „Eisenstraße Südwestfalen“ – Technik-Erlebnisse in Siegerland-Wittgenstein