Internationaler Gedenktag der Sinti und Roma in Auschwitz

68. Jahrestag der Vernichtungsaktion durch die SS am 2. August 2012

Zum heutigen Gedenktag sei auf die Rubrik „Jenische und Sinti“ in der Bibliographie des Wittgensteiner Heimatvereins (S. 30 – 31) verwiesen. Dort findet sich die einschlägige Literatur auch zur Verfolgung der Jenischen und Sinti im Wittgensteiner Raum während der NS-Zeit.

s. a. folgenden Literaturhinweis

Aufstellung kommunaler Wappen im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein

Die Aufstellung enthält alle Wappen, auch die der mittlerweile nicht mehr existierenden Kommunen im Gebiet des heutigen Kreises Siegen-Wittgenstein. Beschrieben werden die Wappen, die diese Kommunen seit dem 20. Jahrhundert führen. Knappe Quellen- und Literaturangaben schließen die Liste, die ohne die Kooperation aller Archive im Kreisgebiet nicht zustande gekommen wäre, ab:

Kommunale Wappen (PDF).

Vor 50 Jahren: Einweihung Gillerbergheim

Am 29. Juli 1962 wurde das Gillerbergheim des Kreis Siegen eingeweiht. Im Rechenschaftsbericht des Kreistages des Landkreises Siegen für die Wahlperiode von 1961 bis 1964 vom 14. September 1964 vermerkt Oberkreisdirektor Kuhbier unter der Rubrik „Jugendwohlfahrt“ dazu kurz: “ …. Der Bau eines in der vorausgegangenen Wahlperiode geplanten Jugendheimes auf dem Gillerberg konnte in der ablaufenden Wahlperiode ausgeführt werden. Das Heim wurde zum Gillerbergfest 1962 in Betrieb genommen und der Öffentlichkeit übergeben. ….“
Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 1.0.1. Nr. 37 Bl. 7

Seit wann wurde das Gillerbergheim geplant? Darüber lässt eine zufällige gefundene Notiz im Protokoll der Kreisausschusssitzung vom 12. April 1958 (S. 20) erste Rückschlüsse zu. Als Tagesordnungspunkt „Zeitungsnotiz über die Errichtung eines Waldschulheimes“ in der Rubrik „Verschiedenes“ findet sich: „Herr Oberkreisdirektor Dr. Moning teilt mit, daß die Presse über die Errichtung eines Waldschulheimes in konkreter Form berichtet habe. Zu einer solchen Berichterstattung sei die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald nicht autorisiert gewesen. Die Finanzierung sei noch nicht sichergestellt.
Der Kreisausschuß nimmt Kenntnis“

Tag der Offenen Tür, 2.9.2012

27. Juli 1942: Deportation nach Theresienstadt

Vor siebzig Jahren wurden Siegerländer und Wittgensteiner Jüdinnen und Juden in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Das Kreisarchiv hat aus diesem Anlass eine Aufstellung erstellt, die diejenigen beinhaltet, die aus dem heutigen Kreisgebiet  nach Theresienstadt deportiert wurden. Außerdem enthält die Liste die Personen, die im derzeitigen Kreisgebiet geboren wurden, aber zum Zeitpunkt der Deportation woanders lebten. Ergänzend finden sich auch Jüdinnen und Juden, die später nach dem 27. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden.

Die Aufstellung enthält die Informationen der einschlägig online verfügbaren Datenbanken – Bundesarchiv, Yad Vashem, JewishGen, Westphalian Jews und die Datenbank des Kölner NS-Dokumentationszentrums. Ferner wurde die Datenbank des Aktiven Museum Südwestfalen ausgewertet. Redaktionsschluss war das Frühjahr 2009.
Link zur PDF: https://www.siwiarchiv.de/wp-content/uploads/2012/07/Theresienstadt.pdf

Vor 99 Jahren: Fritz Andreas Schubert (1913-1991) –

Erster Bibliothekar der Siegerland-Bücherei

Fritz-Andreas Schubert wurde am 24. Juli 1913 in Dortmund geboren. Sein Vater Johann Rudolf Schubert, Buchbinder, war mit Emma Schubert, geborene Janzen, verheiratet.

Der Vater kam an Lungentuberkulose erkrankt aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Fritz wuchs mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder in einem Dortmunder Arbeiterviertel auf. Er besuchte die Volksschule und konnte trotz bestandener Aufnahmeprüfung die Oberschule nicht besuchen, da seine Eltern nicht das Schulgeld bezahlen konnten. Weiterlesen

Archivisches Sammlungsgut: Partnerschaftsgeschenke III

Retty Steffenson, „Parkeringsplats Grenaa“
Aquarell, 29,5 x 39,5 cm
Gastgeschenk aus dem Jahr 1989

Der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Gemeinde Grenaa in Dänemark sind seit vielen Jahren befreundet. Gegründet wurde die Partnerschaft im Mai 1967, als die Königlich Dänische Botschaft einen Jugend- und Ratsherrenaustausch vermittelte. Im Mai 1967 wurde die erste Delegation aus Grenaa im Altkreis Siegen empfangen. Wenige Monate später fand der Gegenbesuch einer Delegation aus Siegen statt. Mit den Jahren hatten sich Kontakte auf verschiedenen Ebenen entwickelt, unter ihnen auch ein Austausch im Bereich der Erwachsenenbildung.

Jüdische Genealogie: Tagungsband zum 7. Detmolder Sommergespräch erschienen.

Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital
Quellenkunde und Erinnerung
Bettina Joergens (Hg.)
Veröffentlichung des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 41
230 Seiten, Broschur, 24,95 €
ISBN 978-3-8375-0678-5

Jüdische_Genealogie_2011