Aus den Beständen des Bundesarchivs I:

Depotschiff „Siegerland“
Der heutige Internationale Tag der Archive ist ein willkommener Anlass in den Beständen des unlängst 60 Jahre alt gewordenem Bundesarchivs nach Archivalien zu suchen.
Das spätere Depotschiff „Siegerland“ der Bundesmarine lief bereits 1952 vom Stapel und tat von 1960 bis 1970 seinen Dienst für die Marine. Im Bundesarchiv, genauer im Militärarchiv Freiburg, findet sich in vier Beständen einschlägiges Archivgut zur Geschichte des Militärschiffs: Weiterlesen

Sigurd Hofacker: Geschichte der Drogenberatungsstelle des Kreises Siegen-(Wittgenstein)

Ein Bericht aus meiner Erinnerung zur Entstehung des Drogenberatungsstelle des Kreises.

Etwa ab dem Jahr 1958 stellte das Land NRW Mittel zur Verfügung, um die kommunale Jugendämter anzuregen, Jugendschutzfachkräfte einzustellen.
Der damalige Kreis Siegen sah für das Jahr 1963 erstmals eine solche Stelle vor und stellte mich zum 15.04.1963 als Jugendschutzsachbearbeiter ein. Der öffentliche Träger der Jugendhilfe hat sich insbesondere im Rahmen des erzieherischen ‚Jugendschutzes den aktuellen Gefährdungen der Jugend gewidmet; so auch den Gefährdungen durch illegale Drogen. Weiterlesen

40 Jahre Universität Siegen

Historische Programmpunkte der „Offenen Uni“, 16.6.2012:

12:00 Filmvorführung „40 Jahre Universität Siegen. Die Gründung und die Gründer“
Interviews und Bilder mit Personen, die maßgeblich an der Entstehung der Universität 1972,
beteiligt waren.
Gebäudeteil Z, Raum 008, Prof. Sabine Hering, ZIMT

Ganztägig:
40 Jahre Universität Siegen
Eine Ausstellung anhand von ausgewählten Dokumenten aus dem Universitätsarchiv.
Universitätsbibliothek, UB, Lothar Holzgreve, Universitätsarchiv

„40 Jahre Frauen an der Universität Siegen – Auf dem Weg zur Chancengleichheit“
Die Ausstellung skizziert die Geschichte der Frauenförderung und der Entwicklung der Gleichstellungsarbeit an der Universität Siegen. Vielfältige Dokumente und Interviews geben Einblick in die Arbeit der Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragten (die Ausstellung ist bis zum 03. Juli 2012 zu sehen).
Universitätsbibliothek, UB, Dr. Elisabeth Heinrich, Gleichstellungsbüro

Programmheft „Offene Uni“, (PDF)

Vor 105 Jahren: Herbert Kienzler – Kreisbaurat des Wiederaufbaus

Tabellarischer Lebenslauf:
Kienzler, Herbert (Peter Ernst Fritz Otto)

geb. 4.06.1907 in Eichen, Kreis Hanau
gest. 31.12.1999 in 57078 Siegen

Vater = Pfarrer Heinrich Kienzler
Mutter= Paula, geborene Oehler
3 Brüder, 1 Schwester

22.06.1940 Heirat mit Charlotte, geb. Menge,
2 Söhne, 2 Töchter

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Archivare aus dem Kreisgebiet I: Alfred Lück

Zu beginnen ist diese kleine Reihe wohl unstrittig mit Alfred Lück, der nicht nur in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, sondern auch vor 30 Jahren gestorben ist. Doch diese lebensgeschichtlichen „Jubiläen“ haben nicht den Ausschlag gegeben, mit Alfred Lück zu starten. Aus archiv(ar)ischer Sicht handelt es sich um den bedeutendsten Archivaren aus dem Siegerland und dem Wittgensteiner Land. Als Mitbegründer der „Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare“ e. V.
besitzt er überregionale Strahlkraft. Zugleich liegt bis heute keine differenzierte Würdigung des Archivaren, des regionalen Historikers und des Verfassers von historischen Romanen vor. Ein tabellarischer Lebenslauf und eine Liste der bekannten Sekundärliteratur soll zur Anregung dienen. Weiterlesen

70. Jahrestag der ersten Deportation der Juden aus dem Siegerland

Bericht der WDR Lokalzeit Südwestfalen vom 28.04.2012 über die Gedenkaktivitäten des Siegener Bündnis für Demokratie. In Netphen wurde in einer eigenständigen Veranstaltung der deportierten jüdischen Bürgerinnen und Bürger gedacht, bevor man sich den Schweigezügen in Siegen anschloss. Mehr Informationen zur Veranstaltung in Netphen finden sich hier: http://www.vvn-bda-siegen.de/Aktuelles.html#deportation Weiterlesen

Ausstellung „25 Jahre AIDS-Beratung im Kreis Siegen-Wittgenstein“

Als 1987 erstmals das Thema AIDS in einem Jugendkalender mit der Botschaft „AIDS bekommt man nicht vom Schmusen. Und beim Sex schützen Kondome.“ auftaucht, ist der Aufschrei in der Politik groß. Tausende Kalender sollen vernichtet werden. Offenes Reden über Sexualität ist Ende der 80er Jahre trotz aller Liberalisierungstendenzen noch brisant. Als schließlich am 1. Januar 1988 eine AIDS-Fachkraft ihre Arbeit im Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein aufnimmt, ist ein hohes Maß an Sensibilität bei der Aufklärung der Bevölkerung im Kreis notwendig. Weiterlesen

Kultur im Siegerland zwischen 1945 und 1948

Ein wiederentdeckter Bericht aus dem Kreisarchiv.

Ein Kreismitarbeiter überbrachte dem Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein zwei Aktenhefter, die er bei Aufräumarbeiten gefunden hatte. Die beiden Akten beinhalten Schriftstücke der Kulturabteilung der Siegener Kreisverwaltung von 1945 bis 1955.
Das bedeutendste Schriftstück ist der Bericht über die kulturelle Tätigkeiten im Siegerland. Am 17. Juli 1948 hatte der Arnsberger Regierungspräsident die Hauptgemeindebeamten gebeten, über die Kulturarbeit in den Jahren 1945 bis 1948 zu berichten. Kurze Vergleiche mit den Veranstaltungen der NS-Organisation „Kraft durch Freude“, die Schwierigkeiten nach dem Kriegsende und die weitere Entwicklung sollten dargelegt werden. Kreiskulturreferent Wolfgang Suttner und Kreisarchivar Thomas Wolf bewerten diesen Tätigkeitsbericht als eine zentrale und aufschlussreiche Quelle für die Kulturgeschichte des Siegerlandes in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Bericht folgt nun ungekürzt: Weiterlesen