Aus den Beständen des Bundesarchivs I:

Depotschiff „Siegerland“
Der heutige Internationale Tag der Archive ist ein willkommener Anlass in den Beständen des unlängst 60 Jahre alt gewordenem Bundesarchivs nach Archivalien zu suchen.
Das spätere Depotschiff „Siegerland“ der Bundesmarine lief bereits 1952 vom Stapel und tat von 1960 bis 1970 seinen Dienst für die Marine. Im Bundesarchiv, genauer im Militärarchiv Freiburg, findet sich in vier Beständen einschlägiges Archivgut zur Geschichte des Militärschiffs:

Führungsstab der Marine
BM 1/2651 Stärke- und Ausrüstungsnachweisungen: Depotschiff SIEGERLAND, Hafenschlepper PLÖN, 1960-1970
BM 1/1464 Indienststellungen und Außerdienststellungen, Stapelläufe und Taufen, Umbenennungen, Unterstellungswechsel, Umrüstung, Aussonderung und Verwertung von Schiffen und Booten: Depotschiffe PFÄLZERLAND, SAUERLAND, SCHWARZWALD, SIEGERLAND, 1960-1970

Schiffstagebücher
BM 21-I/1732 -1739, 8 Bde, 1960-1969

Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung
BV 5/68330 Magnetische Vermessung. – EMS-Berichte Bd.: 3, 1964-1964
Enthält:
EM-Erprobungen in der Borgstedter Enge
Fotografien: Schraubenschleppdampfer „Koch“, Dampfschlepper „Robbe“, Troßschiff „Siegerland“, Lagerponton Bau-Nr. 500951, Meßboot „Viktoria“, Küstentanker „Bodensee“

Versorgungsflottille
BM 16/26 Anforderung von Personal bei Übernahme / Ankauf von Schiffen
Enthält:
Eisbrecher EISBÄR und EISVOGEL
Betriebsstofftransporter / Motortanker EMSLAND ex ANTONIO ZOTTI
Betriebsstofftransporter / Motortanker MÜNSTERLAND ex ANGELA GERMANO
Materialtransporter / Motortanker PFÄLZERLAND ex LUCETTA
Materialdepotschiff / Motortanker SIEGERLAND ex LEUCHTENBERG
Materialtransporter / Motortanker SAUERLAND ex ROLANDSECK
Munitionstransporter SCHWARZWALD, 1960-1962
BM 16/127 Kurzkatalog der Tross- und Depotschiffe: PFÄLZERLAND, SAUERLAND, SCHWARZWALD, SIEGERLAND, WALCHENSEE, WESTERWALD, WITTENSEE, WOTAN, 1965-1967
Enthält auch:
Eisbrecher EISBÄR und EISVOGEL
BM 16/144 Schiffspläne ANGELN (ex BOREE), SAUERLAND (ex ROLANDSECK) und SIEGERLAND (ex LEUCHTENBERG), 1959-1968

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