Burbacher Erzählcafé lädt ein: „Damals“- Geschichten von Land und Leuten

burbachFruehlingUnzählige Geschichten schlummern unentdeckt in den Dörfern. Die Dorfbewohner haben viel erlebt und können aus einem reichen Fundus schöpfen, denn die Geschichten wurden früher beispielsweise beim gemeinsamen Backen erzählt. Von Generation zu Generation trugen sie ihre Erlebnisse von Land und Leuten weiter. Um diese Geschichten zu behalten, laden Christine Sahm, Patricia Ottilie und Katrin Mehlich von der Burbacher Gemeindeverwaltung zum vierten „Erzählcafé“ mit dem Thema Frühling in Burbach ein. Sie freuen sich auf zahlreichen Besuch, um gemeinsam in die Kindheits- und Jugenderinnerungen einzutauchen. Von den vorherigen Treffen liegen bereits interessante und erzählenswerte Geschichten vor, die immer zu Beginn präsentiert werden.

Immer einmal im Monat öffnet das Erzählcafé .Das nächste Treffen findet am 31. März um 15.00 Uhr im Haus Herbig statt. Anmeldungen nehmen Katrin Mehlich, Kulturbüro, Tel. 02736 5577, Patricia Ottilie, Gemeindearchiv, Tel. 02736 45-15, und Christine Sahm von der Senioren-Service-Stelle, Tel. 02736 45-56, gerne entgegen. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Filmvorführung „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“ – Teil V

Buntes Burbach:
Sonntag, 23.03.2014, 17.00 Uhr
Ort: Heimhof –Theater
Eintritt frei! Spenden werden erbeten!
Veranstalter: Kulturbüro Burbach, Tel. 02736 / 5577,
Senioren-Service, Tel. 02736 / 4556 und Gemeindearchiv, Tel. 02736 / 4515

burbachTeilVAm Sonntag, dem 23. März (17.00 – 19.00 Uhr) laden Burbachs Kulturbüro, Senioren-Service und Gemeindearchiv zum bereits fünften Teil der beliebten Veranstaltungsreihe „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“ ein.

Wieder einmal hat der Film- und Videoclub Burbach alte Filme aufgearbeitet, sodass man in die vergangene Zeit eintauchen kann. Neben den Filmen werden auch diesmal wieder Fotos aus Privatbeständen gezeigt, die von den Gästen in gewohnter Weise erkannt und kommentiert werden können.
Freuen Sie sich auf einen interessanten Burbacher Abend!

Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten!

Vortrag „Ein schmaler Grat – Widerstand im KZ Buchenwald“

Referent:  Bernd Langer
Freitag, 28. März 2014, um 19:30 Uhr,
im VEB Politik, Kunst und Unterhaltung, Marienborner Str. 16, 57074 Siegen

Haben wir alles richtig gemacht?“ ist der Titel eines Interviews mit Paul Grünewald, der mit Karl Peix und Walter Krämer – beide wurden 1941 ermordet – eine Widerstandsgruppe im Krankenrevier des KZ Buchenwald bildete. Insbesondere Krämer war in der DDR als „Arzt von Buchenwald“ populär, im Roman „Nackt unter Wölfen“ setzte ihm Bruno Apitz ein literarisches Denkmal.
Doch die einfache Schwarz-Weiß-Beschreibung von antifaschistischen Helden unterschlägt die komplizierten Verhältnisse in den Konzentrationslagern. Während nach Krämer Schulen, Straßen usw. benannt wurden, fand Karl Peix später kaum noch Erwähnung. Dabei war er zunächst von zentraler Bedeutung für den Widerstand in Buchenwald, verstrickte sich aber zunehmend in Machenschaften mit der SS, Vorwürfe gehen bis hin zu Mord. Weiterlesen

Seltene Bergbaupumpe wiederentdeckt:

LWL-Archäologen gehen in die Tiefe und erforschen ein Stück unbekannte Bergbaugeschichte in Kreuztal

Mit voller Ausrüstung ging auch Dr. Eva Cichy von der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen in die Tiefe und erforschte die unterirdische Bergbauwelt.  Foto: LWL/Zeiler

Mit voller Ausrüstung ging auch Dr. Eva Cichy von der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen in die Tiefe und erforschte die unterirdische Bergbauwelt. Foto: LWL/Zeiler

Die seltene Pumpe zeugt jetzt durch Vermittlung der LWL-Archäologen im Heimatmuseum Ferndorf vom historischen Erzbergbau. Foto: LWL/Zeiler

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat eine montanarchäologische Dokumentation für das neuzeitliche Erzbergwerk, die Bunteisen-Erzgrube Gottessegen bei Kreuztal im Kreis Siegen-Wittgenstein herausgegeben und bei den Arbeiten auch eine seltene Bergbaupumpe ausfindig gemacht .

Die LWL-Archäologen sind gekrochen, geklettert und haben sich durch Dunkelheit gearbeitet, die Strecken und Pingen (Vertiefungen) haben ihnen einiges abverlangt. Gewässerbauarbeiten hatten es möglich gemacht, dass die Fachleute der LWL-Archäologie in Olpe nicht nur wie sonst üblich die Oberfläche dokumentierten, sondern in die Tiefe stiegen, um Krater und Vertiefungen zu erkunden. Die Besonderheit: „Diese Bunteisenerzgrube förderte vom 18. bis in das 19. Jahrhundert hinein Erz – die preußische Bergverwaltung hat jedoch erst Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, aussagekräftige Grubenpläne anzulegen“, schildert Dr. Manuel Zeiler, Experte für die Montanarchäologie. Weiterlesen

Kinotipp: „Siegen. Notizen zu einer Stadt“

„Zeitzeugen auf Zelluloid“ am 26. März 2014 20:00, LYZ Schauplatz

Siegen_Notizen_13Zum kleinen Jubiläum, denn die Reihe „Zeitzeugen auf Zelluloid“ findet nun zum fünften Male statt, zeigt das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein erstmals einen Film, der sich nicht in den Beständen des Kreisarchivs befindet.

Knapp ein halbes Jahrhundert galt er als verschollen. Siegens unbequemster Film mit dem Titel „Siegen – Notizen zu einer Stadt“. Am 17. Juni 1966 erstmals im WDR Fernsehen ausgestrahlt löste er seinerzeit eine Welle der Empörung bei Lokalpolitik und Bevölkerung aus und verschwand für viele Jahrzehnte in den Tiefen des WDR Filmarchivs.

„Siegen – Notizen zu einer Stadt“ entstand im Jahr 1966 als Fernsehessay auf der Grundlage eines Textes des aus Siegen stammenden Journalisten und Feuilletonisten Heinrich Vormweg. Regie führte ebenfalls Vormweg. Hergestellt von der Cineropa Filmgesellschaft beschäftigt sich der zeitkritische Film unter anderem mit der Mentalität der Menschen im Siegerland, welche stark geprägt wurde von calvinistisch-pietistisch ausgelegter Religiosität. Weiterlesen

Ausstellung „Historische Wege“ im Forthaus Hohenroth

Zum Thema des Arbeitskreises „Historische Wege“ des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein werden im Forsthaus Hohenroth die Exponate von Prof. Bertold Stötzel gezeigt.

Die Eröffnung dieser Ausstellung findet heute um 17:00 Uhr statt. Vom 22. März – 28. Juni 2014 kann die Präsentation im Forsthaus zu den Öffnungszeiten besucht werden.

Eine neue Stadt entsteht. Wiederaufbautagung in Paderborn

stadtentstehtMit Zunahme der Zerstörungen im Verlauf des Krieges bot sich für viele Architekten und Planer eine nie dagewesene Chance der Neuordnung. Die Jahre nach dem Kriegsende waren geprägt durch den Wunsch nach Wiederherstellung und Wiederaufbau. Inzwischen stehen diese Bauten und Planungen der Nachkriegsmoderne immer häufiger im Zentrum von Diskussionen. Einzelnen Bauten der ‚neuen Altstädte‘ droht gar der Abriss. Das Nachkriegserbe bedarf einer differenzierten Betrachtung. Es gilt architektonischen und städtebaulichen Qualitäten herauszustellen, diese in künftige Planungen einzubeziehen und hierdurch das baukulturelle Erbe dieser Zeitschicht zu bewahren.

Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen veranstaltet gemeinsam mit der Stadt Paderborn die Tagung „Eine neue Stadt entsteht“. Planungskonzepte des Wiederaufbaus in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 werden hier an ausgewählten Beispielen – u. a. auch Siegen – vorgestellt.

Die Tagung findet am 21. und 22.3.2014 im Historischen Rathaus, Rathausplatz, 33098 Paderborn statt.

Programm-Flyer (PDF): folder_wiederaufbautagung

Quelle: Veranstaltungsseite der LWL-Denkmalpflege

Vor 175 Jahren: Karl Friedrich Schenck „Statistik des Kreises Siegen“, Siegen 1839

schenck1839Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat am 11. März 2014 dieses Werk online zugänglich gemacht. Die erste Ausgabe der Statistik aus dem Jahr 1820 ist ebenfalls dort online einsehbar.

Zum Autor s. Wikipedia-Eintrag und folgende Literatur:

  • Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 95, Görlitz 1937, S. 278 [1. Siegerländer Sonderband
  • Rudolf Jung: Karl Friedrich Schenck, der Statistiker des Siegerlandes, in: Heimatland Jg. 4, 1929, S. 33-37
  • Wilhelm Güthling: Der erste Statistiker des Siegerlandes, in: Mitteilungen der Industrie- und Handelskammer Siegen, Jg. 35 1956, S. 324-326
  • Wilhelm Güthling: Karl Friedrich Schenck, der erste Statistiker des Siegerlandes, in: Siegerländer Heimatkalender, Jg. 39 1964, S. 75-79
  • Lothar Irle: Schencks Betrachtungen über die Volkskunde des Siegerlandes aus dem Jahr 1820, in: Deutsche Volkskunde Jg. 1 1939, S. 196-198
  • Lothar Irle: Siegerländer Persönlichkeiten- und Geschlechterlexikon, Siegen 1974, S. 285
  • N.N.: Das Siegerland vor 100 Jahren. zum Jubiläum von Schencks Statistik 1839-1939, in: Siegerländer Heimatkalender, Jg. 21 1940, S. 73-78

Ausstellung zum Wettbewerb „Schutzbau für Ausgrabungsstätte am Gerhardseifen“

Kamal Kafi gewinnt Wettbewerb mit lichtdurchlässigem Entwurf mit klarer Formsprache


Der Arbeitskreis „Keltische Ausgrabungsstätte“ hat jetzt die besten Entwürfe für einen Schutz- und Präsentationsbau für die keltischen Verhüttungswerkstatt Gerhardsseifen (Niederschelden) ausgezeichnet. Architekturstudenten der Universität Siegen waren aufgerufen, Kurzentwürfe für solch ein Bauwerk zu erstellen. 13 Entwürfe wurden eingereicht. Die Pläne sind zurzeit im Foyer des Rathauses Siegen zu sehen. Landrat Paul Breuer und Bürgermeister Steffen Mues Kamal Kafi (2.v.l.) hat den Architekturwettbewerb für einen Schutz- und Präsentationsbau der keltischen Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen gewonnen.

kamalkafiLandrat Paul Breuer (l.) und Bürgermeister Steffen Mues (r.) haben jetzt die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben und Anerkennungspreise an die Studenten übergeben. Zuvor hatte Prof. Dr. Thorsten Weimar von der Uni Siegen die Entwurfsideen vorgestellt.
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Neue Internetpräsenz gibt umfassenden Überblick über „Burgen und Schlösser in NRW“

Wie viele Burgen und Schlösser gibt es europaweit und in Deutschland? Und wie viele sind es eigentlich in Nordrhein-Westfalen? – Die Antwort kann das Europäische Burgeninstitut (EBI) der Deutschen Burgenvereinigung e. V. liefern. Das Institut ist damit befasst, alle Burgen in Deutschland und teilweise auch Europa mittels einer zentralen EDV-gestützten Datenbank zu erfassen, wissenschaftlich aufzuarbeiten und im Internet zugänglich zu machen. Für Nordrhein-Westfalen liegen die Daten jetzt vor, die in den letzten drei Jahren mit maßgeblicher Unterstützung der NRW-Stiftung erhoben werden konnten. Es sind im Ergebnis landesweit exakt 2.207 Burgen und Schlösser, die nun im Internet unter www.ebidat.de aufgerufen werden können. Weiterlesen