Findbuch des Bestandes Oberpostdirektion Dortmund online

Das Findbuch des Bestandes Oberpostdirektion Dortmund ist seit kurzem online einsehbar. Es enthält u. a. Archivalien zu nachgeordneten Post- und Telegraphenanstalten (Ämter, Agenturen, Hilfsstellen) in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein.

Link zum Findbuch

Ausbildung in heimatlicher Kultur und Historie mit großer Bandbreite:

Moderne Museumsführer in Bad Berleburg
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Die Museen der Region bieten ein vielfältiges Programm, ob ständige Sammlungen, Sonderausstellungen oder Vorführungen. Aber die Museumsobjekte sprechen nicht von alleine, sondern erst Vermittler erzählen ihre Geschichte. Sie übernehmen eine wichtige Funktion im Museum. Für alle, die Interesse haben, sich in Museen und Ausstellungen als Vermittler zu engagieren, wird im Herbst eine kostenlose Schulung angeboten. Führungen interessant gestalten und historische Inhalte kreativ vermitteln – das lernen die Teilnehmer an fünf Samstagen und einem Freitag in verschiedenen Museen in Schmallenberg und Bad Berleburg. Weiterlesen

Langenholdinghausen: Tafeln mit historischen Bildern an verschiedenen Stellen im Dorf installiert

Aufnahmen sollen zur Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Ortsbildes anregen

langenholdinghausenNach längerer Vorbereitung war es so weit: „In früherer Zeit am selben Ort“ – unter dieser Überschrift installierte der Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte am 22. und 23.Juli 2015 über den Ort verteilt insgesamt neun Bildtafeln mit historischen Aufnahmen aus der Zeit zwischen 1916 und 1962 – jede möglichst genau an der Stelle, von der aus der Fotograf das damalige Panorama auf Zelluloid gebannt hatte. Die Motive reichen von verschiedenen Straßenszenen über eine Momentaufnahme von der Heuernte vor etwa 100 Jahren bis hin zu Bildern von der einstigen Kapellenschule des Dorfes am Fuße des „Alten Berges“ – wobei Letztere aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird. Alle Darstellungen haben eines gemeinsam: Sie ermöglichen den direkten Vergleich zwischen der damals vorhandenen und der heute vorgefundenen Situation. Für den Arbeitskreis sind die aufgestellten Bildtafeln zum einen wichtige „Zeitzeugen“ der Ortsgeschichte. Wer kennt schon noch den „Mühlengraben“, dessen Wasservorrat bis Mitte der 1960er Jahre das Wasserrad und in jüngerer Zeit die Turbine der ehemals landesherrschaftlichen Mühle bewegte? Weiterlesen

Digitalisierung der „Westfälischen Zeitschrift“

Westfälische Geschichte online frei zugänglich zu machen, hat sich das Projekt „Digitalisierung der Westfälischen Zeitschrift“ des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf die Fahnen geschrieben. Seit dem vergangenen Jahr werden die Artikel der historischen Zeitschrift, die vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilungen Münster und Paderborn, seit 1837 herausgeben wird, durch das Internet-Portal „Westfälische Geschichte“ (http://www.westfaelische-geschichte.lwl.org), das seit 2004 vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte betrieben wird, gescannt und im Internet zur Verfügung gestellt. Damit sind bis jetzt 80 der 164 Bände einfach und schnell abrufbar.
Der Landschaftsverein Westfalen-Lippe und der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens haben das Ziel, alle 164 Bände online abrufbar zu machen. Neben den Artikeln sollen Verschlagwortungen und weitere Informationen per Mausklick die Nutzung erleichtern.
Quelle: Pressemitteilung LWL, 4.8.2015

Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“

Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte
28. August 2015 bis zum 28. Februar 2016

Ferndorfer Duffel (Herbert Stahlschmidt), um 1930 mit KeyVisual der Ausstellung / NEU, Büro für Kommunikation

Ferndorfer Duffel (Herbert Stahlschmidt), um 1930
mit KeyVisual der Ausstellung / NEU, Büro für Kommunikation

„Westfalen, das wird manchmal vergessen, ist als preußische Provinz begründet worden. Und so merkt man uns Westfalen auch die positiven preußischen Tugenden, wie Selbstdisziplin, Fleiß, Ehrlichkeit und Durchhaltevermögen an. Das hat die Region über die Jahrhunderte geprägt, sagte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei der Vorstellung der Jubiläumsausstellung 200 Jahre Westfalen. Jetzt!. „Heute sind wir Westfalens größte Stadt. Das haben wir nicht zuletzt der preußischen Verwaltungs- und Bildungspolitik zu ver-danken. Wir in Dortmund feiern den Westfalen-Geburtstag aus Überzeugung.“ Was die Regionen bewegte und bewegt, die der Wiener Kongresses im Jahr 1815 zur preußischen Provinz Westfalen zusammenfügte, ist im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte vom 28. August 2015 bis zum 28. Februar 2016 zu sehen und wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Die große Sonderausstellung inszeniert Geschichte und erzählt Geschichten. Es geht um technische Wunderwerke, Hidden Champions und Global Player, um Visionäre und erfolgreiche Unternehmer, um große Dichtung und frechen Poetry-Slam, um Fremde und Heimat, und um „tierisch“ Westfälisches. Dabei stehen Fragen wie diese im Mittel-punkt: Gibt es ein westfälisches Heimatgefühl? Was prägte und prägt das Bild von Westfalen? Und welche Rolle spielt das „Westfälische“ in unserer Zeit? Weiterlesen

25 Jahre Kultur!Büro des Kreises Siegen-Wittgenstein

Hinweise zur jüngsten Kulturgeschichte des Kreises Siegen-Wittgenstein
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Auf 25 Jahre „Kultur!Büro“ des Kreises Siegen-Wittgenstein blickten Landrat Andreas Müller, Kulturreferent Wolfgang Suttner und Jens von Heyden, ´Projektmanager und Verwaltungsleiter des Kulturhauses Lÿz, jetzt zurück. Mit dabei war auch Horst Schneider, der vor 25 Jahren als Wirtschaftsreferent den Aufbau des „Kultur!Büros.“ mit verantwortet hat.

Siegen-Wittgenstein im ausgehenden 20. Jahrhundert. Kulturelle Ödnis und keine Spielorte – so erinnern sich viele Zeitgenossen der 1970er- und 1980er-Jahre. Natürlich wurden hier und da Theatergruppen gesichtet, Konzerte gespielt, Ausstellungen kuratiert und sogar eine kleine Kabarettbühne versuchte ihr Glück. Doch im Vergleich zu anderen Städten und Regionen ließ Qualität und Quantität des Gebotenen oft zu wünschen übrig. Weiterlesen

Ausstellung „Rubens trifft: Landschaft“

23. August bis 11. Oktober 2015
Siegerlandmuseum im Oberen Schloss

Die Abbildung zeigt als Collage ein Detail aus "Landschaft mit dem Regenbogen" von Schelte à Bolswert (Kupferstich aus der Serie der Kleinen Landschaften, Siegerlandmuseum) sowie ein Detail aus John Constables "Englischer Landschaft" (Öl auf Pappe, 1820, Von der Heydt-Museum Wuppertal).

Die Abbildung zeigt als Collage ein Detail aus „Landschaft mit dem Regenbogen“ von Schelte à Bolswert (Kupferstich aus der Serie der Kleinen Landschaften, Siegerlandmuseum) sowie ein Detail aus John Constables „Englischer Landschaft“ (Öl auf Pappe, 1820, Von der Heydt-Museum Wuppertal).

Peter Paul Rubens (1577-1640), der große Barockmaler mit Geburtsort Siegen, beschäftigte sich im Laufe seiner Karriere immer wieder mit der Landschaftsmalerei. Anders als bei seinen großen Auftragsarbeiten entstanden seine Landschaften allerdings eher in privatem Interesse. Aber dennoch war der geschäftstüchtige Meister um ihre Verbreitung und Bekanntmachung in grafischen Reproduktionen bemüht. Schelte à Bolswert (um 1581-1659), ein Virtuose der Stecherkunst, wurde mit der Umsetzung der Motive betraut. Seine Ergebnisse sind es, die Rubens Ruhm als Landschaftsmaler begründeten. Auch Johann Wolfgang von Goethe kannte die um 1640 edierte Serie der Kleinen und Großen Landschaften. In ihnen zeigt sich, dass Rubens auf die zeitgenössische Landschaftskunst reagierte und sie in seiner eigenen, unnachahmlichen Weise inidividuell weiter gestaltete. Seine Ergebnisse strahlten auf die Künstler in seiner unmittelbaren Umgebung aus, die jedoch meist erfolglos versuchten, den Geist der Rubens’schen Landschaften zu kopieren. Von großer Wirkung wurden Rubens‘ Landschaften dann ab dem 18. Jahrhundert. Später sind es Maler wie John Constable und die Impressionisten, die sich auf Rubens beriefen und sich seine Motive zum Vorbild nahmen. Weiterlesen

Menschenbilder im Sauer-, Siegerland und Wittgenstein

. Region als Lebensgefühl – Geschichte(n) in und von Südwestfalen – Ein Erzählprojekt

Foto: Pressestelle Märkischer Kreis Von rechts: Ute Plato / Märkischer Kreis, Thorsten Engels / Tourismusverband Siegerland-Wittgenstein e. V., Tobias Scheidt, M.A. / Universität Siegen, Detlef Krüger / Märkischer Kreis, Dr. des. Daniela Fleiß (stellvertretend für die Leiterin des Projekts an der Universität, Frau Prof. Dr. Angela Schwarz) / Universität Siegen, Susanne Thomas / Kulturregion Südwestfalen, Sabine Risse / Sauerland Tourismus e. V., Oliver Melchert / BTE

Foto: Pressestelle Märkischer Kreis
Von rechts: Ute Plato / Märkischer Kreis, Thorsten Engels / Tourismusverband Siegerland-Wittgenstein e. V., Tobias Scheidt, M.A. / Universität Siegen, Detlef Krüger / Märkischer Kreis, Dr. des. Daniela Fleiß (stellvertretend für die Leiterin des Projekts an der Universität, Frau Prof. Dr. Angela Schwarz) / Universität Siegen, Susanne Thomas / Kulturregion Südwestfalen, Sabine Risse / Sauerland Tourismus e. V., Oliver Melchert / BTE

Wie fühlen sich die Menschen in Südwestfalen, auf welche Weise engagieren sie sich für ihre Region und warum tun sie dies? Wie gestalten sich Biografien von gebürtigen und „gewordenen“ Südwestfalen aus und auf welche Weise haben beide Gruppen hier ihr Zuhause gefunden? Eine kleine Auswahl von Fragen rund um die südwestfälische Mentalität, denen das interdisziplinäre Projektteam aus Mitarbeitern der regionalen Tourismusverbände (Sauerland-Tourismus, Tourismusverband Siegerland-Wittgenstein, Freizeit und Tourismusverband Märkisches Sauerland, Märkischer Kreis) und dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Siegen sowie der Kulturregion Südwestfalen auf den Grund gehen will.

Das Projekt mit dem Titel „Menschenbilder im Sauer,- Siegerland und in Wittgenstein /. Region als Lebensgefühl – Geschichte(n) in und von Südwestfalen“ soll dazu beitragen, ein Bild von der Region sichtbar zu machen, so wie dieses von den Menschen selbst gestaltet und gesehen wird. Menschen, die in Südwestfalen leben, arbeiten, sich engagieren und hier ihre Heimat sehen, sind dazu eingeladen, mit ihren persönlichen Geschichten die einzelnen Mosaiksteine zu diesem Bild beizutragen. Weiterlesen

Vortrag Michael Stojan, Siegen: Der „vergessene“ Tiergarten / Landschaftspark des Fürsten Johann Moritz

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 20.08.2015, um 18.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs Siegen, KrönchenCenter, Markt 25, in 57072 Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 Euro.

Auch das Siegener Forum hat die Ferienzeit beendet und beginnt seine beliebte Vortragsreihe zur regionalen Geschichte mit einem landschaftsarchitektonischen Beitrag. Am kommenden Donnerstag stellt Stadtbaurat Michael Stojan im Siegener KrönchenCenter Vergangenheit und Gegenwart des von Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen angelegten Tiergartens in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

In der kollektiven Erinnerung der Siegener Bürger hat sich das Areal auf dem Wellersberg immer als ehemaliger Tiergarten des Fürsten erhalten. Dass er hier auch seine wegweisenden gestalterischen Maßnahmen zur „Verschönerung der Landschaft“ umgesetzt hat, war in Vergessenheit geraten. Neben der offenen, lichten Pflanzung der Bäume ist es vor allem ein System von Wegeachsen und Blickbeziehungen, die offensichtlich nach seinem Plan angelegt worden sind.
Vergleiche mit seinen Planungen für Kleve, aber auch seine zahlreichen Beratungen für Projekte in Berlin, Potsdam u.v.m. zeigen deutliche Spuren seiner „Handschrift“.
Der Vortrag möchte durch den Vergleich verschiedener Planungen des Fürsten diese „Handschrift“ nachweisen und Möglichkeiten zur Rekonstruktion aufzeigen. Weiterlesen

Vor 50 Jahren: „Triumpffahrt des Altkanzlers“


Am 12.08.1965 besuchte der frühere, damals bereits schon frühere, Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer im Bundestagswahlkampf für seinen Nachfolger Prof. Ludwig Erhard die Stadt Freudenberg. Er war damals bereits 89 Jahre alt.
Rund 4.000 Personen waren in Freudenberg vor der damaligen Amtssparkasse anwesend. Zu dieser Zeit hatte der heutige Stadtteil Freudenberg ca. 5.000 Einwohner.

Der Besuch in Freudenberg war verspätet, da Adenauer in Niederfischbach aus Betzdorf kommend von einer begeisterten Menschenmenge aufgehalten wurde. Danach wurde die Hauptdurchgangsstraße in Niederfischbach zur Konrad-Adenauer-Straße umbenannt.

Dr. Konrad Adenauer verließ Freudenberg in Richtung Olpe.