Vortrag „Reformation im Siegerland und Wittgenstein – ein Überblick“

„Von Einer Disciplin […]“ (Eisleben 1556) aus der Feder des Theologen und Humanisten Erasmus Sarcerius (1501-1559). Sarcerius gehörte während seines Aufenthalts von 1536 bis 1538 in Siegen zu den prägendsten Gestalten der Reformation im Siegerland.

Donnerstag, den 19. Oktober 2017, um 18.30 Uhr
Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs Siegen, Markt 25, 57072 Siegen, (KrönchenCenter, 3. Obergeschoss.). Eintritt: 3,00 Euro.

Das Jahr 2017 steht ganz im Zentrum des Reformationsgedenkens vor 500 Jahren durch Martin Luthers „Weltveränderung“. Daran kommt man selbstverständlich auch im südwestfälischen Raum nicht vorbei. Anlass genug für die Organisatoren der Vortragsreihe „Siegener Forum“, im Rahmen eines Vortrags des Marburger Theologen und Kirchenhistorikers Dr. Ulf Lückel einen Blick auf die weitreichenden historischen Ereignisse zu werfen, die von Wittenberg aus in die Welt gingen und auch unsere Region erreichten. Der Referent wird ein besonderes Augenmerk auf die Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale in Siegerland und Wittgenstein legen. So haben beispielsweise Frauen erheblichen Anteil an der Ausbreitung der neuen Religionslehre in den Grafschaften Nassau und Wittgenstein gehabt. Gerade dieses bisher vernachlässigte Forschungsfeld wird ein Schwerpunktthema bilden. Darüberhinaus soll auch ein Blick auf die sogenannte Konfessionalisierung, das heißt die Etablierung des reformierten Glaubens im Siegerland und in Wittgenstein, geworfen werden. Auch die so genannte Gegenreformation, die im Siegerland nachhaltig Veränderungen bringen sollte, verdient stärkere Beachtung und wird von dem Vortragsredner erläutert. Der Überblicksvortrag wird durch zahlreiche Bilder und Karten bereichert, im Anschluss besteht noch die Möglichkeit, auf einzelne Fragen einzugehen. Weiterlesen

Bilder des LYZ 6 – Aus der Fotosammlung des Kreisarchivs

Oberschullehrerin Siebel mit den Klassen U I a + b in der Turnhalle, Juli 1931, Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 4.2.8./6

s. a.
Bilder des LYZ 1 mit knappen Informationen zur Geschichte der Bilder und des LYZ´.
Bilder des LYZ 2
Bilder des LYZ 3
Bilder des LYZ 4
Bilder des LYZ 5

Führung: „Mittelalterliche Bergbausiedlung Altenberg“

Kreuztal, 14.10.17,14:00
Führung des Historikers Dr. Andreas Bingener, Siegen
Treffpunkt: Parkplatz Altenberg, Müsener Straße, Kreuztal

Auf der Höhe zwischen Kreuztal und Hilchenbach geht die Führung zu den Resten der einstigen Bergbausiedlung aus dem 13. Jahrhundert. Besichtigt werden auch die Zeugnisse des neuzeitlichen Bergbaus mit dem Stahlberg-Schacht II und den ausgedehnten Abraumhalden.

Anmeldung: nicht erforderlich
Kosten: keine, eine Spende wird erbeten

Eine Veranstaltung auf der Eisenstraße Südwestfalen im WasserEisenLand.

Findbuch „Oberlandesgericht (Hofgericht) Arnsberg“ online

Das Findmittel wurde vor kurzem online gestellt. Der Bestand umfasst 42 Archiveinheiten mit einer Laufzeit von (1725) 1816 bis 1842 und wird folgendermaßen beschrieben:
„Wegen seiner Überschuldung war Fürst Friedrich von Sayn-Wittgenstein-Hohenstein im Jahre 1810 von der großherzoglich hessischen Regierung unter staatliches Sequester gestellt worden, für dessen Durchführung eine besondere Debit- und Administrationskommission eingesetzt war. Nach dem endgültigen Übergang der Grafschaft an Preußen 1816 wurde an ihre Stelle eine preußische Kommission mit dem Sitz in Laasphe bestellt, die ihrerseits bis 1835 der Aufsicht des Oberlandesgerichts Münster, dann der des Oberlandesgerichts Arnsberg unterstellt war.
Zu vergleichen sind die Bestände Oberlandesgericht Münster III (Kommissionsakten des Oberlandesgerichtsrats v. Hartmann) sowie Großherzogtum Hessen VIII und Grafschaft Wittgenstein V (Akten der Kommission in Laasphe).
Übernommen wurden die Akten vom Landgericht Arnsberg mit den Zugängen 15/1937 und 5/1947.“

Vortrag „700 Jahre urkundliche Ersterwähnung der Nikolaikirche“

09.10.2017, 19:00 Uhr, Siegen, Gemeindehaus Altstadt, Eintritt frei

Der Historiker Dr. Andreas Bingener und der Kirchenhistoriker Dr. Ulf Lückel
haben sich intensiv mit der Geschichte der Stadt Siegen und der
Nikolakirche beschäftigt. Ergebnisse ihrer Forschungen finden sich in der
Festschrift „Mitten in der Stadt und bei den Menschen. 700 JahreNikolaikirche“.
Ergebnisse ihrer Forschungen geben sie aber auch an einem Vortragsabend
weiter.
Am 9. Oktober 1317 ist übrigens die Urkunde erstellt worden, in der der Name
Nikolaikirche erstmals auftaucht, also ein geschichtsträchtiges Datum für
die Nikolai-Kirchengemeinde.
Quelle: Evangelischer Kirchenkreis Siegen, Termine