Zeitzeugen zur jüngeren LYZ-Geschichte gesucht

Im November besteht das Kulturhaus Lyz 20 Jahre.

lyzlogoHervorgegangen aus den Aktivitäten des Kreis-Kulturbüros seit 1990, entwickelte sich das ehemalige Lyzeum in der Siegener St.-Johann-Straße, das bis dahin Gymnasium war und dann zum Technologiezentrum wurde, zum heutigen Lyz.

Im November soll deshalb zur jüngeren Geschichte des Lyz ein Buch erscheinen, das auch eine wichtige Phase in der Entwicklung der Schule und der Schulpolitik des Landes beleuchtet: Im Auftrag des Kulturreferats des Kreises Siegen-Wittgenstein recherchiert die heute in München lebende Autorin Cornelia Sauer zum Thema „Schulstreik am Mädchengymnasium 1969“. Sauer hat das Ereignis selbst im Alter von 13 Jahren erlebt und freut sich darauf, Erinnerungen an die Zeit des Aufbruchs aufleben zu lassen und aus heutiger Perspektive zu erzählen.
Weitere Zeitzeugen werden gebeten, Kontakt mit Cornelia Sauer aufzunehmen. Die E-Mail-Adresse lautet cornelia.sauer@dialogtext.de.
Quelle: Siegener Zeitung, 26.4.2016

s. LYZ-Chronik auf siwiarchiv

Buchvorstellung „Die Revolution 1918/19 in Westfalen und Lippe“

Im Rahmen einer Vortragsreihe zur Wissenschaftsgeschichte wird am Mittwoch, dem 27. April 2016 in Gelsenkirchen das neue Buch von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus „Die Revolution 1918/19 in Westfalen und Lippe als Forschungsproblem“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu dieser Veranstaltung laden die Historische Kommission für Westfalen und das Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen Sie herzlich ein. Weiterlesen

Online: Wilfried Reininghaus: Verzeichnis der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte 1918/19 in Westfalen und Lippe.

Mit einer Übersicht der Quellen und Literatur. 128 Seiten, Online-Publikation (PDF) Münster 2016 (Materialien der Historischen Kommission für Westfalen, Band 11)

ReininghausArbeiterRäteIm Jahr 2018 jährt sich zum hundertsten Mal die Novemberrevolution von 1918. Damit ging das Kaiserreich zu Ende, die erste Republik in Deutschland begann. Die Arbeiter-, Soldaten- und weitere Räte spielten in diesem Kontext eine wichtige Rolle, die in der Forschung bislang nicht hinreichend gewürdigt wurde. Diese Online-Dokumentation über die Verbreitung der Räte ist das Ergebnis einer umfassenden Auswertung der relevanten Archivbestände. Aufgenommen und ausgewertet wurden dabei aber nicht nur Archiv-, sondern auch Zeitungsbestände und studentischen Qualifikations-, sowie Schülerarbeiten. Das digitale Verzeichnis stellt eine Ergänzung zur Druckfassung dar, die darüber hinaus eine Bestandsaufnahme der bisher erschienen lokalen und regionalen Forschungsliteratur bietet. (Siehe demnächst: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 33)

Online: Statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Arnsberg (1856)

stathb1856Die digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat vor kurzem N. Emmerichs, Neues statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Arnsberg. Nebst einer Darstellung der topographischen und geographischen Verhältnisse dieses Bezirks, Arnsberg 1856, online bereitsgestellt.

Literaturhinweis: Ulf Lückel: Adel und Frömmigkeit.

lueckeladelufroemmigkeitDie Berleburger Grafen und der Pietismus in ihren Territorien

„Diese Studie über die Entwicklung des radikalen Pietismus in der Nordgrafschaft Wittgensteins beleuchtet das große Engagement des gräflichen Hauses zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg für die neue religiöse Bewegung Anfang des 18. Jahrhunderts durch die Gräfin Hedwig Sophie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und spannt den Bogen zu ihrem Sohn Graf Casimir weiter, der als Garant für die Toleranz in seinem Territorium einstand.

Graf Casimir adaptierte vieles von dem „Halleschen Modell“ August Hermann Franckes. Auf diese Weise schuf er, wie der Autor hier erstmals gründlich erörtert, in seinen Territorien ein „Klein Halle an der Odeborn“. Weiterlesen

Ausstellung „Ein Maler in Hilchenbach: Lothar Grisebach“

Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg, bis 29. Mai 2016
grisebachDie Ausstellung präsentiert Bilder eines Hilchenbacher Malers: Lothar Grisebach. Die Vorbereitung der Ausstellung hat Susanne Bensberg-Kraus aus Hilchenbach, eine Enkelin von Lothar Grisebach, übernommen.

Nur selten kam es zu Ausstellungen seiner Werke, so zum Beispiel 1951 im Kölnischen Kunstverein, 1954 im Marburger Künstlerkreis [Katalog als PDF] und 1964 im Frankfurter Kunstkabinett. In der jetzigen Schau im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg sind Arbeiten von Lothar Grisebach zu sehen, die die Familie Grisebach gesammelt hat, und Leihgaben von Privatpersonen und der Stadt Hilchenbach, die als „Geschenk aus dem Nachlass Lothar Grisebach“ dem Stadtarchiv übergeben worden sind.

Zur Person Lothar Grisebach (1910-1989): Weiterlesen

Online: „Jagd u. Fischerei

die für die Provinz Westfalen geltenden Gesetze und Verordnungen nebst den bezüglischen Ministerial-Erlassen und zahlreichen Entscheidungen der obersten Gerichtshöfe etc. / zsgest. von Wüstenhöfer ; Winkelmann, Hagen 1895

jagdufischerei

Die digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat vor kurzem diese Gesetzes- und Verordnungssammlung online bereit gestellt. Die Sammlung enthält auch Bestimmungen, die das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein betreffen.

Linktipp: Wohnhaus Heinrich Flender, Erich-Pachnicke-Straße 12, Siegen

Link

Linktipp: Wohnhaus Heinrich Flender, Erich-Pachnicke-Straße 12, Siegen Denkmal des Monats – April 2016 der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW
erichpakmicke12
“ …. Das im Stil der Reformarchitektur sorgfältig durchkomponierte Haus ist bedeutend für Siegen, weil es zu den aufwendigen, bestens erhaltenen und gepflegten Villen des hier um 1920 erschlossenen Wohnviertels gehört. …. Der damalige Stadtbaurat Johannes Scheppig (1902-1937) war diesem „Stil“ sehr zugewandt und holte viele der renommierten Architekten seiner Zeit nach Siegen.“
simonbillig
Neben weiteren Wohnhäusern am Siegener Wellersberg sowie in anderen Wohngebieten in und um Siegen finden sich weitere Beispiele der Reformarchitektur bei den Wohn- und Geschäftshäusern auf der Siegener Hindenburgstraße (Haus Simon Billig, Alte Post).Beispiele des Siedlungsbau der Reformarchitektur  sind die Hindenburgsiedlung an der Leimbachstraße in Siegen, die „Kolonie“ am Siegener Lindenbergfriedhof  oder auch in Siegen-Eisern. Ein weiteres Beispiel der Architektur jener Jahre in Siegen ist das Kriegerehrenmal in Siegen-Weidenau.

s. a. Stadt Siegen, 17.3.2016, Siegener Zeitung, Beilage Heimatland, 17.3.2016