Gedenkfeier, Sonntag, 25. Juni, 15 – 17 Uhr, Kreisklinikum Siegen-Weidenau, Walter-Krämer-Platz

Flyer (PDF): WK-Ausstellung Flyer-A4NEUfinalfinal_red
Veranstalter: Aktives Museum Südwestfalen, VVN/BdA Siegerland-Wittgenstein
Gedenkfeier, Sonntag, 25. Juni, 15 – 17 Uhr, Kreisklinikum Siegen-Weidenau, Walter-Krämer-Platz

Flyer (PDF): WK-Ausstellung Flyer-A4NEUfinalfinal_red
Veranstalter: Aktives Museum Südwestfalen, VVN/BdA Siegerland-Wittgenstein
Siegerlandmuseum, 25. Juni bis 03. September 2017

Antwerpen hat eine sehr wechselvolle Geschichte vorzuweisen. Mal katholisch, dann wieder calvinistisch, nahm die Entwicklung eine neue Wende, als die 1595 zu neuen Statthalter der Niederlande ernannten Albert VII. von Österreich (1559-1621) und die Spanische Infantin Isabella Clara Eugenia (1566-1633) im April 1609 einen zwölfjährigen Waffenstillstand mit den nördlichen Provinzen erreichten. Antwerpen wurde zu einer der Hochburgen der Gegenreformation. Alle Mönchsorden ließen sich in der Stadt nieder, förderten das Theologiestudium und wurden zu Schulen der später führenden Intellektuellen. Verklärte Gottesfurcht und die allmächtige katholische Kirche prägten das tägliche Leben in der Stadt und bestimmten Lehre wie Kunst. Gebetbücher und fromme Schriften für das Volk, Lehrbücher der Jesuiten-, Augustiner- und Dominikanerschulen wurden in der flämischen Hafenstadt gedruckt. Sie stammten nicht selten aus der Werkstatt Plantin-Moretus, den Monopolisten und Lieferanten der spanischen Krone und der Kolonien. Weiterlesen
In der vor kurzem zu Ende gegangenen Ausstellung „200 Jahre rheinische und westfälische Kreise“ war auch ein Landrat des Altkreises Siegen vertreten. Den freundlichen Hinweis von Kollegen Burwitz und des Historikers Bernd Plaum hat siwiarchiv genutzt und ein Rätsel ausgelobt – allerdings nur im Intranet des Kreises und in der hier schon diskutierten geschlossenen Facebook-Gruppe „Siegen und seine Geschichte“. Zu erraten waren der Name des Landrates und auf welcher Tafel der Ausstellung der Landrat zu sehen war/ist.
Der gesuchte Landrat war auf dieser Tafel zu erkennen:
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Von der Initiative „Siegen sind wir“, die sich der Verschönerung Siegener Stromkästen widmet und dafür die Künstlerin Tzveta Grebe gewonnen, wurde nun ein Stromkasten am Unteren Schloss in Siegen gestaltet. Mit einem Porträt wurden Hedwig Heinzerling (Berufsschullehrerin, Mitbegründerin der Volkshochschule, Mitbegründerin der FDP), Frieda Dresler (Vorsitzende des ev. Frauenvereins, Salon) und Thekla Trinks (Lehrerin an der höheren Mädchenschule in Siegen) gewürdigt.

Dieses Gebäude in der Siegener Innenstadt erinnert an den vor 65 Jahren verstorben Siegener Musiker Adolf Busch und an dessen Brüder.
Gestern vor 192 Jahren wurde Adolf Achenbach geboren. Aus einer Siegener Bergbaufamilie stammend stand er trotz einer beachtlichen Laufbahn im Schatten seines Bruders Heinrich von Achenbach, dem Ehrenbürger der Stadt Siegen.
Seine bergaubeamtliche Karriere führte ihn über das Burbacher Bergrevier nach Dortmund, Saarbrücken und schließlich nach Clausthal, wo er als Berghauptmann in Ruhestand ging.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen folgten am Mittwoch, den 17. Mai, fast 120 Besucher der Einladung des Vereins „Grissenbach Aktiv“ ins Grissenbacher Bürgerhaus. Dort referierte Wilfried Lerchstein, Hobby-Heimatforscher und Gründungsmitglied des Vereins, unter Einbeziehung seines umfangreichen Bildarchivs über das abwechslungsreiche Leben der beliebten ehemaligen Deuzer Landärztin Dr. Tony Riecke, die viele der Anwesenden noch persönlich gekannt haben.
Grissenbachs Ortsbürgermeisterin und Vereinsvorsitzende Annette Scholl konnte neben Netphens Bürgermeister Paul Wagener und Trude Kühn, der ältesten Einwohnerin des Dorfes, auch Dr. Rainer Hüttenhain begrüßen, einen Neffen der Ärztin, der es sich nicht hatte nehmen lassen, für den Vortrag extra aus Düsseldorf anzureisen. Weiterlesen
Digitalisierung des „Vorwärts“ von 1876-1933
Einem Tweet der Friedrich-Ebert-Stiftung zufolge wird in den digitalisierten Vorwärts-Ausgaben vor allem nach Schriftstellern, Skandalen und Poltik gesucht. Dies kann man wohl sich auch um regionale Betreffe ergänzen. Ein Suche mit den Ortsnamen aus dem Kreisgebiet verlief bereits erfolgreich:
Erste Informationen zum Digitalisierungsprojekt
„Am 1. Oktober 1876 erschien der „Vorwärts“, die bedeutendste periodische Publikation der deutschen Sozialdemokratie, zum ersten Mal. „Sozialistengesetz“, Erster Weltkrieg mit der Spaltung der SPD und die Machtübernahme der Nationalsozialisten – in der Geschichte des „Vorwärts“ spiegeln sich diese und alle weiteren politisch-historischen Ereignisse des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Entsprechend groß war und ist das Interesse an einer allgemein zugänglichen digitalen Ausgabe. Weiterlesen

Louis Ernst auf einem 1866 angefertigten Porträt als Soldat (Vorlage: Familie Ernst, Frechen)
– Die Feldpostbriefe des Siegener Bürgers Dr. Louis Ernst aus dem Preußisch-Österreichischen Krieg 1866″
Ludwig Burwitz, Siegen; Olaf Wagener, Kreuztal; Armin Nassauer, Siegen, im: Siegener Forum, Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte am 18. Mai 2017
Der so genannte „deutsche Krieg“ zwischen Preußen und seinen Verbündeten auf der einen und Österreich und seinen Bundesgenossen auf der anderen Seite steht im Mittelpunkt der kommenden Veranstaltung der Vortragsreihe „Siegener Forum“. Gleich drei Referenten werden sich am 18. Mai 2017 um 18.30 Uhr im KrönchenCenter der Biografie des auch heute noch bekannten Siegeners und seiner Kriegserlebnisse widmen.
Während des Feldzugs hielt der Siegener Bürger Dr. Louis Ernst seine Angehörigen in der Heimat durch regelmäßige ausführliche Berichte auf dem Laufenden. Etwa jeden zweiten Tag verfasst Ernst einen Brief, insgesamt über fünfzig während der viermonatigen Kampagne. Nach seiner Rückkehr bindet er diese zu einem Buch, seiner persönlichen Kriegschronik. Rund 150 Jahre später findet der Siegener Antiquar Armin Nassauer dieses Büchlein und überträgt die handgeschriebenen Briefe in eine dem heutigen Zeitgenossen vertrautere (Computer-) Schrift. 2016 haben die drei Referenten die Briefe, die heute im Kreisarchiv verwahrt werden, als Buch herausgegeben. Weiterlesen
Zu diesem Thema hält Wilfried Lerchstein, Hobby-Heimatforscher und
Gründungsmitglied von Grissenbach Aktiv,
am Mittwoch, den 17. Mai 2017, ab 19.00 Uhr
bei freiem Eintritt
im Bürgerhaus Grissenbach, In der Hälsbach 29,
einen Vortrag, in dem er alle Interessierten in Wort und Bild anhand der von ihm zusammengetragenen neuesten Informationen an das Leben der beliebten Deuzer Landärztin Dr. Tony Riecke erinnern möchte. Aufgelockert wird der Vortrag durch zahlreiche Anekdoten, die ihm von ehemaligen Patienten der Ärztin erzählt worden sind.
Dr. Tony Riecke lebte von 1907 bis 1989 und wirkte 52 Jahre lang von 1935 bis 1987 in Deuz als Landärztin. Sie war die erste Frau überhaupt, die im Netpherland als Ärztin tätig war. Als Zeichen der großen Dankbarkeit für ihren aufopferungsvollen Einsatz zum Wohle ihrer Patienten wurde ihr 1990 in Deuz ein Gedenkstein gesetzt. Weiterlesen