Kreisarchiv bittet um Mithilfe 2

v.l.n.r.: Landrat Hermann Schmidt, [Horst Ludwig Riemer ?], NN, MdL Hans Georg Vitt, OKD Forster Foto: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein

Im Bildarchiv des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein befinden einige unzureichend beschriebene Bilderzusammenstellungen. Ziel dieser Reihe ist mit Hilfe der Leserinnen und Leser von siwiarchiv Personen und ggf. Orte der Aufnahmen oder Anlässe der Fotos zu ermitteln. Ausgewählt wurde die Bildersammlung, die Fotografien mit dem ehemaligen Oberkreisdirektor (OKD) Karl Heinz Forster enthalten.
Neben dem OKD sind der Siegener Landrat Hermann Schmidt und der SPD Landtagsabgeordnete Hans Georg Vitt. Eventuell ist auch der ehemalige Landeswirtschaftsminister Horst Ludwig Riemer zu sehen. Anlass und Ort des Bildes sind leider unbekannt.

s. a. Kreisarchiv bittet um Mithilfe 1

Kreisarchiv bittet um Mithilfe 1

Im Bild rechts: Oberkreisdirektor Karlheinz Forster Foto: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein

Im Bildarchiv des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein befinden einige unzureichend beschriebene Bilderzusammenstellungen. Ziel dieser Reihe ist mit Hilfe der Leserinnen und Leser von siwiarchiv Personen und ggf. Orte der Aufnahmen oder Anlässe der Fotos zu ermitteln. Ausgewählt wurde die Bildersammlung, die Fotografien mit dem ehemaligen Oberkreisdirektor Karlheinz Forster enthalten.

Eberhard Bauer (1929 – 2017)

Eberhard Bauer im Fürstlichen Archiv Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, Foto: Thomas Kleynen, Aachen (2006)

Eberhard Bauer (geb. am 22. März 1929 in Bad Laasphe) verstarb am 5. Juli 2017 in  Bad Laasphe. Bauers Vater Gustav, ein Pfarrer, hatte die Liebe zur Geschichte im Sohn geweckt. „Das Interesse dafür wurde also schon in frühen Jahren geweckt und ist im Laufe meines Lebens zu einem Selbstläufer geworden“, hatte Bauer gesagt. Von 1935 bis 1949 besuchte er die Schule und schloss diese mit dem Abitur ab. Nach einem Studium der Biologie und Erdkunde war er Lehrer. 1957 erwarb er das zweite Staatsexamen. Von 1957 an war er zwei Jahre in Recklinghausen angestellt, hiernach unterrichtete er am Städtischen Gymnasium in Laasphe.
Eberhard Bauer hat die Zeitschrift „Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.“, die er von 1963 bis 2010 lang als Schriftleiter betreute, geprägt. Er gehörte dem Wittgensteiner Heimatverein seit 1956 an. Ab den sechzigern Jahren war Bauer Vorstandsmitglied. Weiterlesen

Wanderung „Uhrmacher-Weg“ im Alten Flecken, Freudenberg

Samstag, 15. Juli 2017, 16:00 Uhr, Treffpunkt 4Fachwerk Museum, Mittelstraße 4-6, Freudenberg

Der Freudenberger Alte Flecken wird mit Flair und Fachwerk verbunden. Das Siegerländer Denkmal in schwarz und weiß. Gemütlich und urig. Aber auch ein Uhrenviertel?
Der Begriff überrascht. Aber er trifft zu. Denn in Freudenberg haben sich lange Zeit bedeutende und bekannte Uhrmacher niedergelassen. Der Ursprung der kleinen Uhrenmanufakturen dürfte bei Johann Peter Stahlschmidt (18. 07. 1751 – 6. 10. 1833) gelegen haben.
Die Kontinuität der Uhrmacher überrascht und stellt eine besondere Facette in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Flecken Freudenbergs dar.

Haus Oranienstr. 31 Foto: Bernd Brandemann


Einst gaben nur öffentliche Turmuhren oder Sonnenuhren den Menschen den Hinweis, „welche Stunde es denn geschlagen hat“. Einige Wenige nur konnten sich das Privileg einer eigenen Hausuhr leisten. Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts wuchs aber der Wunsch des Bürgertums auch im Siegerland, selbst einen Zeitmesser zu besitzen. Die frühesten Uhren des Siegerlandes dürften wohl aus der um 1770 gegründeten Werkstatt des Johann Georg Spies (1747-1795) in Siegen stammen. Spies kommt auch deshalb eine Bedeutung zu, da bei ihm 1774 Johann Peter Stahlschmidt aus Plittershagen seine Lehre begann.
Das 4Fachwerk-Mittendrin-Museum erinnert an Stahlschmidt und seine handwerklichen Nachfolger. Der äußere Anlass dazu: Das ehemalige Wohnhaus, Oranienstraße 31, in dem Stahlschmidt auch seine Werkstatt unterhielt, wird in diesem Juli als „Denkmal des Monats“ vorgestellt. Weiterlesen

Walter Krämer ist der „Größte“ Siegen-Wittgensteiner

Walter Krämer, der Arzt von Buchenwald, wurde mit 44 Prozent der abgegebenen Stimmen zum „Größten“ Siegen-Wittgensteiner gewählt. Landrat Andreas Müller hat das Ergebnis der Aktion „Rechenkünstler & Meistermaler“ beim „Tag der offenen Tür“ am 8. Juli im Kreishaus bekannt gegeben.

Walter Krämer ist der „Größte“ Siegen-Wittgensteiner. Der Politiker und sogenannte „Arzt von Buchenwald“ konnte sich in einer Abstimmung im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“ mit 44 Prozent der abgegebenen Stimmen durchsetzen. Platz 2 belegte der Dirigent Fritz Busch, der sich weigerte für die Nazis tätig zu werden. Er erhielt 33,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auf Platz 3 landete der Augenarzt und Wirtschaftswissenschaftler Johann Heinrich Jung-Stilling aus Hilchenbach-Grund mit 6,8 Prozent der Stimmen.

Kreisarchivar enthüllt den 2. Platz: Fritz Busch.
Quelle: Facebook-Seite „SiWi200“, 8.7.2017

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Vortrag „Raum-Geschichte-Identität“

Im Rahmen der Veranstaltungen zum 125. Geburtstag von Walter Krämer spricht der Siegener Geschichtsdidaktiker Dr. Jens Aspelmeier, Kompetenzteam Kreis Siegen-Wittgenstein Lehrerfortbildung, am

13. Juli 2017, 19:00 Uhr,  im Aktiven Museum Südwestfalen, Siegen, Obergraben.

Wanderung auf den Spuren Wilhelm Münkers

Der Fabrikant und Ehrenbürger Wilhelm Münker war ein begeisterter Wanderer, Heimatschützer, ein Vorbild an Zivilcourage und Mitbegründer des Jugendherbergswerkes. Er wurde nicht müde, den Menschen die Schönheiten von Natur, Heimat und Menschsein nahe zu bringen und gegen drohende Gefahren zu kämpfen. Mit dem Kulturlandschaftsführer Michael Thon können Interessierte am Samstag, 8. Juli, von 14:00 bis 16:30 Uhr entlang der Lebensstationen, die Wilhelm Münker, dem Begründer des Jugendherbergswerkes, und Hilchenbach verbinden, wandern.
Treffunkt ist in Hilchenbach die Jugendherberge, Wilhelm Münker-Straße 9.

Eine Anmeldung nicht erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 5 € pro Person. Bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung nicht vergessen.

Wilhelm Ludwig Fürst zu Sayn-Wittgenstein und Hohenstein – ein tabellarischer Lebenslauf

Jugend / Ausbildung (1770-1792)
• Wilhelm Ludwig Georg wurde am 9. Oktober 1770 im Schloss Wittgenstein geboren.
• Er hatte 12 Geschwister
• Durch die Tradition der gräflichen Familie war es selbstverständlich, dass Wittgenstein eine gute Ausbildung erhielt, welche in befähigte, eine seinem Rang entsprechende Stellung zu erwerben.
• Von 1786-1788 studierte er zusammen mit seinem älteren Bruder Friedrich Karl Jura und Staatswissenschaften.
• Danach führte er selbst einige Prozesse für seinen Vater am Reichskammergericht in Wetzlar
• 1789 erhielt Wittgenstein das Patent eines Geheimen Rats und den kurpfälzischen Löwenorden aus Schwetzingen.
• 1791 wurde er zum kurpfälzischen-bayerischen Geheimen Rat ernannt Weiterlesen