Vortrag „Die Geschichte des Kreuztaler Bahnhofes“

Referent: Heinz Bub
13.09.2015 (14.00 Uhr bis 15.00 Uhr)
Veranstaltungsort: Vortragsraum der Stadtbibliothek Kreuztal, Marburger Str. 10, Stadtmitte

Der Bahnhof Kreuztal wurde mit der Bahnstrecke Hagen-Siegen 1861 eröffnet und durch den Bau der Strecke Kreuztal-Hilchenbach 1884 zu einem wichtigen Knotenpunkt mit Rangierbahnhof. Die große Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung durch die Belieferung der Industrie mit Rohstoffen und den Transport der Güter in die weite Welt wird besonders thematisiert. Während die große Blütezeit als Güterbahnhof für den Stückgutverkehr lange vorbei ist, dient der Bahnhof seit den 1960er-Jahren als Containerumschlagplatz und ist nach wie vor auch wichtig für den Regionalverkehr.
Im Zuge der Sanierung zum „Kulturbahnhof“ hat die Bildende Kunst in der neu gestalteten Empfangshalle ein würdiges Domizil im öffentlichen Raum erhalten.
Die Veranstaltung findet am „Tag des Denkmals“ statt.
Quelle: Stadt Kreuztal, Veranstaltungen

Ausstellung „Unser Volk betet wieder – wenigstens am Anfang des Krieges“ in Freudenberg

11947494_1871368846422321_9146136322008501397_n„Unser Volk betet wieder – wenigstens am Anfang des Krieges“. So lautet der Titel einer Ausstellung über die Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein im Ersten Weltkrieg, die vom 5. bis 27. September im Museum 4FACHWERK mitten in der Freudenberger Altstadt zu sehen ist. Jeweils mittwochs, samstags und sonntags ist das Museum von 14 bis 17 Uhr geöffnet, Eintritt drei Euro.

Am Freitag, den 4. September um 20.00 Uhr wird in einer Vernissage durch zwei Vorträge in das Thema eingeführt: Dr. Johannes Burkardt vom Landesarchiv NRW Münster spricht unter dem Titel „Mit Gott für König und Vaterland“ über die beiden Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein im Krieg. Im Anschluss macht sich die Siegener Theologieprofessorin Dr. Veronika Albrecht-Birkner auf lokale Spurensuche zum Thema „Erster Weltkrieg, Kirche und Alltag in Freudenberg“. Weiterlesen

„Der Krieg, er schlägt Wunden, so schwer, so tief […]“:

„Klick in die Vergangenheit“: Siegen 1915 – Szenen aus der Provinz

Klick
In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse oder bislang unbekannte Aspekte sollen durch Onlineartikel veranschaulicht werden.
Auf der Website www.stadtarchiv-siegen.de werden in der neuen Ausgabe des „Klicks in die Vergangenheit“ ausgewählte Episoden des Alltagslebens vor einhundert Jahren unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs präsentiert. Weiterlesen

Ausbildung in heimatlicher Kultur und Historie mit großer Bandbreite:

Moderne Museumsführer in Bad Berleburg
4MuseumstreffenBLB
Die Museen der Region bieten ein vielfältiges Programm, ob ständige Sammlungen, Sonderausstellungen oder Vorführungen. Aber die Museumsobjekte sprechen nicht von alleine, sondern erst Vermittler erzählen ihre Geschichte. Sie übernehmen eine wichtige Funktion im Museum. Für alle, die Interesse haben, sich in Museen und Ausstellungen als Vermittler zu engagieren, wird im Herbst eine kostenlose Schulung angeboten. Führungen interessant gestalten und historische Inhalte kreativ vermitteln – das lernen die Teilnehmer an fünf Samstagen und einem Freitag in verschiedenen Museen in Schmallenberg und Bad Berleburg. Weiterlesen

Langenholdinghausen: Tafeln mit historischen Bildern an verschiedenen Stellen im Dorf installiert

Aufnahmen sollen zur Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Ortsbildes anregen

langenholdinghausenNach längerer Vorbereitung war es so weit: „In früherer Zeit am selben Ort“ – unter dieser Überschrift installierte der Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte am 22. und 23.Juli 2015 über den Ort verteilt insgesamt neun Bildtafeln mit historischen Aufnahmen aus der Zeit zwischen 1916 und 1962 – jede möglichst genau an der Stelle, von der aus der Fotograf das damalige Panorama auf Zelluloid gebannt hatte. Die Motive reichen von verschiedenen Straßenszenen über eine Momentaufnahme von der Heuernte vor etwa 100 Jahren bis hin zu Bildern von der einstigen Kapellenschule des Dorfes am Fuße des „Alten Berges“ – wobei Letztere aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird. Alle Darstellungen haben eines gemeinsam: Sie ermöglichen den direkten Vergleich zwischen der damals vorhandenen und der heute vorgefundenen Situation. Für den Arbeitskreis sind die aufgestellten Bildtafeln zum einen wichtige „Zeitzeugen“ der Ortsgeschichte. Wer kennt schon noch den „Mühlengraben“, dessen Wasservorrat bis Mitte der 1960er Jahre das Wasserrad und in jüngerer Zeit die Turbine der ehemals landesherrschaftlichen Mühle bewegte? Weiterlesen

Bewegende Berichte von Zeitzeugen

Zahlreiche Jugendliche beim Studientag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Siegener Kreishaus
StudientagKriegsgraeber

Die anwesenden Zeitzeugen bewegten ihre Zuhörer beim Studientag im Siegener Kreishaus mit sehr persönlichen Einblicken und Erzählungen.Die eigene Geschichte kennen lernen, sich aktiv mit ihr auseinandersetzen und zum Frieden mahnen – dafür setzt sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seit vielen Jahren ein. Er erinnert an die Schrecken der beiden großen Weltkriege, vor allem an die vielen Opfer, hinter denen sich letztlich immer individuelle Lebensgeschichten verbergen.

Im Siegener Kreishaus initiierte der Volksbund-Kreisverband Siegen-Wittgenstein jetzt wieder einen Studientag für Schüler und Auszubildende. Informative und bewegende Zeitzeugenberichte sowie eine gemeinsame Exkursion standen auf der Tagesordnung. Landrat Andreas Müller als Kreisvorsitzender des Volksbundes empfing die 25 jungen Teilnehmer aus dem Sieger- und Wittgensteiner Land und betonte schon bei seiner Begrüßung, dass die heutigen Generationen – nicht zuletzt angesichts der aktuellen Unruhen in Russland und der Ukraine – sehr wachsam mit gesellschaftlichen Entwicklungen umgehen müssten. Demokratie sei kein Selbstläufer, sondern erfordere Engagement jedes Einzelnen. Das könne man gerade aus der deutschen Geschichte lernen. Weiterlesen

Fahrt zur Ausstellung „Geraubte Jahre – Alltag der Zwangsarbeit in Westfalen“

ins Freilichtmuseum Detmold

Über 12 Millionen ZwangsarbeiterInnen waren in der Zeit von 1939 – 1945 im Deutschen Reich als SklavenarbeiterInnen in großen Wirtschaftsbetrieben, mittelständischen Unternehmen und Betrieben der Landwirtschaft beschäftigt. Jeder konnte sie sehen, viele profitierten von ihnen.
Die VVN–BdA Siegerland–Wittgenstein hat sich dieser Thematik in den vergangenen Jahren angenommen und auf der Internetseite http://zwangsarbeitimsiegerland.blogsport.de/ regionale Aspekte zur Zwangsarbeit dokumentiert.

Im Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen–Lippe in Detmold wird in diesem Jahr eine Ausstellung zur Zwangsarbeit in Westfalen unter dem Titel „Geraubte Jahre“ gezeigt: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum-Detmold/ausstellungen/sonderausstellungen

Wir bieten die Fahrt gemeinsam mit dem DGB Kreisverband Siegen–Wittgenstein an.

Sonntag, 30. August 2015
Abfahrt: 08:00 Uhr Parkplatz Siegerlandhalle
Rückkehr in Siegen. ca. 20:00 Uhr
Kostenbeteiligung: 30 Euro

Im Preis enthalten sind die Busfahrt, der Eintrittspreis ins Museum und eine fachkundige Führung durch die Ausstellung.

Verbindliche Anmeldung unter: vvn-bda@gh-siegen.de oder telefonisch unter 0160-96833862.

Teilnehmer für Ausstellung „Immigration im Spiegel der Zeit“ gesucht

Der Kreuztaler Integrationsbeirat plant eine Ausstellung zum Thema „Immigration im Spiegel der Zeit“ und sucht hierfür Menschen, die ihr privates Fotoalbum öffnen, um anhand von Bildern von ihrem Neuanfang in einem für sie zunächst fremden Deutschland berichten möchten. Ergänzt durch Erzählungen werden diese im Bild festgehaltenen Momente auch für Außenstehende zugänglich.

In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Integrationsbeirates entstehen aus den eingereichten Unterlagen großformatige Präsentationstafeln, die informativ und zugleich anschaulich einen Einblick in die Familiengeschichte von Zuwanderern und ihren Familien geben.

Wer Interesse hat an der Austellung mitzuwirken, meldet sich bis zum 31. August bei der Geschäftsstelle des Integrationsbeirates, Antje Hoffmann. Sie begleitet das Projekt und koordiniert die Vorbereitung und Umsetzung der Ausstellung.

Die Ausstellung soll im Foyer des Rathauses gezeigt werden.

Ansprechpartnerin:
Frau Antje Hoffmann
Geschäftsstelle Integrationsbeirat
Siegener Str. 5
57223 Kreuztal
Tel.: 02732 51-313
E-Mail: integrationsbeirat@kreuztal.de

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Kreuztal, 15.7.2015

Führung „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bad Laasphe“

Mittwoch, 5. August, 16 Uhr
Treffpunkt: Einmündung des Max-Präger-Wegs in die Schloßstraße
Anmeldung: erforderlich bis zum 05.08., 12:00 Uhr bei der TKS Bad Laasphe GmbH (Veranstalter) unter Tel. 02752-898
Teilnahmegebühr: 4 €.

Bei einem ein bis eineinhalb Stunden langen Spaziergang vom Rand der Altstadt durch die Gassen und Straßen mit Rainer Becker vom Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis hin zur Auslöschung in der Zeit des Nationalsozialismus (1933 bis 1945) lebendig. Weiterlesen