Exkursion: „Bergbausiedlung Altenberg“ zwischen Kreuztal und Hilchenbach

altenbergexokt16Die Städte Kreuztal und Hilchenbach laden am Samstag, den 15. Oktober 2016 um 14.00 Uhr, zu einer Exkursion auf der Höhe zwischen Littfeld und Müsen ein.

Der Siegener Historiker Dr. Andreas Bingener führt zu den Resten der alten Bergbausiedlung. Besichtigt werden auch Zeugnisse des neuzeitlichen Bergbaus mit dem Stahlberg-Schacht II und den ausgedehnten Abraumhalden. Weiterlesen

Gemeinde Burbach erarbeitet Lernmaterialen für die Schulen

Prall gefüllt mit praktischen Unterrichtseinheiten mit Burbacher Bezug. Ein neuer Projektordner hilft Lehrern und Schülern dabei, einen gemeindebezogenen Unterricht durchzuführen und zu erleben. Vertreter von der Gemeinde Burbach um Bürgermeister Christoph Ewers sowie die Leiter der Burbacher Schulen stellten das Projekt vor.

Prall gefüllt mit praktischen Unterrichtseinheiten mit Burbacher Bezug. Ein neuer Projektordner hilft Lehrern und Schülern dabei, einen gemeindebezogenen Unterricht durchzuführen und zu erleben. Vertreter von der Gemeinde Burbach um Bürgermeister Christoph Ewers sowie die Leiter der Burbacher Schulen stellten das Projekt vor.

„Wir nehmen Burbach unter die Lupe“ steht in großen Buchstaben auf dem Ordner. Und prallt gefüllt ist er ebenfalls. Bisher rund 15 verschiedene Unterrichtsbausteine enthält das interessante Nachschlagewerk. „Das Schulprojekt im Rahmen unserer Initiative „LebensWERTE Dörfer“ ist als eine Ergänzung und Weiterführung für den Unterricht zu verstehen. Es hat den lokalen Bezug zur Gemeinde und mit verschiedenen Praxisbausteinen wird das Leben in und um die neun Dörfern auf ganz einfache Art und Weise erklärt“, erläutert Bürgermeister Christoph Ewers die Zielsetzung. „Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit der Gemeinde und der Region identifizieren.“
In sieben Kategorien gibt es für alle Jahrgangsstufen von der Grundschule bis zur Klasse 10 spannende Angebote. Exkursionen in Unternehmen in der Gemeinde, Planspiele und praktische Versuche sind ausgearbeitet worden, um den Unterricht praxisnah zu gestalten. „Alle Programmmöglichkeiten sind eng mit dem Lehrplan verknüpft, so dass kein zusätzlicher Aufwand in den Schulen entsteht“, erklärt Christian Feigs, der das Projekt federführend mit initiiert hat. Jede Praxisanleitung gibt eine Empfehlung für die entsprechende Jahrgangsstufe ab, außerdem wird erklärt, in welchem Fach der Einsatz vorgesehen ist. …..
Mit dem Smartphone lässt sich der Dorfkern von Burbach für die Klassen der Jahrgangsstufe 5 erkunden. Dort hat die Gemeinde eine Dorfrallye mit Hilfe einer App eingerichtet, die es ermöglicht, auf einfache Weise multimediale Inhalte mit bestimmten Wegpunkten zu verknüpfen und so einen Bildungsparcours zu erstellen. „An den einzelnen Orten sind dann Aufgaben zu erledigen. Es müssen entweder Fragen beantwortet oder kleine Rätsel gelöst werden“, macht Jannic Danneels deutlich, der zusammen mit der Auszubildenden Romina Pletz den Rundgang konzipiert hat. Auch historisch lässt sich Burbach erkunden. „Wie sich Burbach in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, können die Schüler bei diesem Projektbaustein erleben“, skizziert Patricia Ottilie vom Gemeindearchiv. „Sie müssen auf Spurensuche gehen und prägnante Gebäude aus der Geschichte anhand von Fotomaterial aufspüren und darstellen, wie sich der Ort verändert hat.“ Weiterlesen

Adel und Frömmigkeit im 18. Jahrhundert in Wittgenstein

Vortrag von Dr. Ulf Lückel (Marburg) in der Reihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am 20. Oktober 2016
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In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ wird am 20. Oktober 2016 um 18.30 Uhr im Siegener KrönchenCenter die Entwicklung des radikalen Pietismus in der Nordgrafschaft Wittgensteins beleuchtet. Dr. Ulf Lückel stellt dann die vielfältigen Faktoren vor, die zu einer einzigartigen Konstellation in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Wittgensteiner Raum führten, als das gräfliche Haus zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg mit großem Engagement die neue religiöse Bewegung unterstützte. Besonders Gräfin Hedwig Sophie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1669-1738) und ihr Sohn Graf Casimir (1687-1741) galten als Garanten für die Toleranz gegenüber dem Pietismus in ihrem Territorium. Graf Casimir übernahm etwa vieles von den „Halleschen Reformen“ des Pädagogen, Theologen und Pietisten August Hermann Francke (1663-1727). Auf diese Weise schuf er, wie der Referent ausführlich erörtern wird, in seinen Territorien ein „Klein Halle an der Odeborn“. Weiterlesen

Kloster, Krypta, Kontroversen – Klick in die Vergangenheit

Stadtarchiv Siegen erinnert an das 500. Todesjahr von Johann V. Graf zu Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Diez, Herr zu Breda, Grimbergen und Diest (1455-1516)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht Siegens von 1617 mit Franziskanerkloster („Coenobiu“), Martinikirche und Stadtmauer. Vorlage: Stadtarchiv Siegen.

Ausschnitt aus einer Stadtansicht Siegens von 1617 mit Franziskanerkloster („Coenobiu“), Martinikirche und Stadtmauer. Vorlage: Stadtarchiv Siegen.

In seinem „Klick in die Vergangenheit“ widmet sich das Stadtarchiv Siegen regelmäßig unterschiedlichen Episoden der städtischen Geschichte. Besondere Anlässe, historische Ereignisse oder bislang unbekannte Aspekte sollen durch bebilderte Onlineartikel veranschaulicht werden. Auf der Website www.stadtarchiv-siegen.de wird in der neuen Ausgabe des „Klicks in die Vergangenheit“ an die stadtbildprägende Bedeutung von Graf Johann V. für Siegen erinnert. Denn der Bau des ehemaligen Franziskanerklosters geht ebenso auf seine Initiative zurück wie die Verstärkung der unlängst sanierten Stadtmauer im Bereich des Kölner Tores oder eine Renovierung der Martinikirche zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Weiterlesen

Stolpersteine in Bad Berleburg-Schwarzenau

„Am 15. September 2016 wurden im Bad Berleburger Ortsteil Schwarzenau auf Initiative des Bad Berleburger Arbeitskreises für Toleranz und Zivilcourage drei Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Zwei Steine erinnern an Emma Buchheim und Ihren Bruder Max Buchheim an der Stelle des nicht mehr existierenden Hauses vor der Infotafel des Heimatvereins in der Alexander-Mack-Straße. Ein dritter Stein erinnert am Selma Hammer vor deren Geburtshaus in der Alexander-Mack-Straße 7.“
Hartmut Prange hat für siwiarchiv einen bebilderten Bericht über die Verlegung geschrieben: stolpersteine-in-bad-berleburg_2. Vielen Dank!

Führung: Spurensuche jüdischen Lebens in Bad Laasphe

Morgen, 16:00 Uhr
Rainer Becker vom Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit führt heute die Teilnehmer durch die Altstadt zu den Wohnhäusern der jüdischen Familien und informiert über die Anfänge der jüdischen Gemeinde bis hin zur Auslöschung in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Termin wurde wegen der historischen Bedeutung ausgewählt. Es ist der Jahrestag der ersten und zahlenmäßig größten Deportation Laaspher Juden in die Vernichtungslager. Am 28. April 1942 wurden nach heutigem Kenntnisstand 47 Männer, Frauen und Kinder von Laasphe über Dortmund nach Zamosc in Polen gebracht, wo sie den gewaltsamen Tod fanden. Treffpunkt für die Führung (Dauer ca. eine bis eineinhalb Stunden) ist um 16 Uhr die ehemalige Synagoge in der Mauerstraße, auf die der Blick beim Abbiegen von der Königstraße unterhalb der Hof-Apotheke fällt.

Teilnahmegebühr: 4 €
Treffpunkt: 16:00 Uhr ab ehemalige Synagoge in der Mauerstraße
Anmeldung ist erforderlich bis zum 28.09.2016, 12:00 Uhr bei der TKS Bad Laasphe GmbH (Veranstalter) unter Tel. 02752-898.

Quelle: Bad Laasphe, Veranstaltungskalender

Kultur und Inklusion: Schweigen und Langsamkeit zulassen

Die Siegener Junior-Professorin Dr. Juliane Gerland hat die Tagung organisiert. Prof. Dr. Grabriele Weiß ist Prorektorin für Bildungswege und Diversity.

Die Siegener Junior-Professorin Dr. Juliane Gerland hat die Tagung organisiert. Prof. Dr. Grabriele Weiß ist Prorektorin für Bildungswege und Diversity.

Zwei Tage lang haben Expert*innen an der Uni Siegen über Inklusion in Kunst und Kultur gesprochen. Im Mittelpunkt der Tagung „Kultur.Inklusion.Forschung“ standen zahlreiche Praxisbeispiele wie Museumsführungen für Demenzkranke.

Ein Museumsprogramm speziell für Menschen mit Demenz. Das gibt es am „Museum of Modern Art“ in New York – und seit März auch am Museum für Gegenwartskunst (MGK) in Siegen. Mitarbeiterin Kirsten Schwarz bietet die speziellen Führungen an. Bei der Tagung „Kultur.Inklusion.Forschung“ an der Universität Siegen hat sie jetzt von ihren Erfahrungen berichtet. Wissenschaftler*innen und Fachleute aus ganz Deutschland und der Schweiz waren ins Artur-Woll-Haus gekommen, um sich über Möglichkeiten der Inklusion in Kunst und Kultur auszutauschen. Ihre zentrale Frage: Wie können wir Menschen mit Behinderung Kunst und Kultur zugänglich machen? Weiterlesen

Infotafel Waldhaus in Weidenau wurde mutwillig zerstört.

dscn4335-31-7-2014-11-51
Die am 14. März 2014 an einem Stützpfeiler der HTS am Standort des ehemaligen Ausfluglokals Waldhaus am Fuß des Weidenauer Tiergartens von Günter Dick aus privater Initiative angebrachte Infotafel (60×80 cm) wurde von einer oder mehreren Personen Anfang September mutwillig zerstört und gestohlen. Man muß offenbar mit entsprechend notwendigen Hebelwerkzeugen schon mit einiger Gewalt an diese Zerstörungstat herangegangen sein, denn die 6 Schrauben mit den 15 mm Unterlagscheiben stecken noch in ihren Dübeln im Betonpfeiler. Die 4 mm dicke Kunststoffverbundplatte (Aludibond) wurde regelrecht herausgeknöpft.
dscn1564-ausschnitt-17-9-2016
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